Bitte nehmen Sie Ihre Hunde in der Nähe von Schafen an die Leine

Es ist nicht so schwer, seinen Hund in der Nähe von Schafen mal kurz anzuleinen, bis man an ihnen vorbei ist. Trotzdem machen viele Hundehalter es nicht – was jetzt dazu geführt hat, dass es sogar im Münchner englischen Garten eine Leinenpflicht geben soll, weil der dortige Schäfer, dessen Schafe seit Jahrzehnten dort Flurbereinigung vornehmen, zuviel Verluste zu vermelden hat. Schäfer sind keine Hundefeinde, die sich böse Geschichten ausdenken – Schäfer müssen ihre Herde schützen.

Lesen Sie hier, warum es so wichtig ist, seinen Hund im Gelände im Griff zu behalten:

http://1001hunde.net/ksd/uta-wrees-geschichte/

44 Kommentare

  1. NEIN! Der Hund muss *nicht* an die Leine, sondern *erzogen* werden!
    *Wie* ich solche undifferenzierte „Berichterstattung“ hasse! Und *wie* ich es hasse, mich wegen Ignorierens der Leinenpflicht *ç%& zu lassen. Mein Hund bleibt auch 1m vor einem Eichhörnchen (näher traute es sich nicht heran) noch im Platz und läuft 1m neben einer Ente vorbei oder sitzt entspannt vor Kaninchen (Letztere im Kaufhaus, Kaninchen im Glaskasten). Es macht *Arbeit* das zu anzuerziehen, ich tue es *für* den Hund, damit er dann die Freiheit geniessen darf ohne Leine zu laufen!!
    Und dann lese ich solch undifferenziertes „Nehmen Sie Ihren Hund gefälligst an die Leine“ was auch noch sachlich falsch ist (s.o.)

    Ich stimme mit Ihnen überein, dass die Asozialen (in diesem Fall Hundehalter) den Verantwortungsbewussten das Leben versauen indem sie immer schärfere Regulierung verargumentierbar machen (erforderlich ist es *nicht*, die bestehenden Gesetze reichten), aber Ihre Pauschalierung lehne ich rundweg ab!

    • Katharina

      Dann lesen Sie hier doch einfach nicht weiter, wenn meine Texte bei Ihnen immer wieder zu Spontan-Aggressionen sorgen. Wer einen 1A erzogenen Hund hat,kann ja selber denken, dass es für ihn nicht gilt. Für alle anderen gilt es ganz pauschal eben doch. Wie eine rote Ampel. Es gibt bestimmt ein paar Superhelden des Verkehrs, die ohne Ampeln durchs Leben kommen. Der Rest von uns – der nicht immer und in jedem Moment seine Sinne beisammen hat – ist gut beraten, sich an Verkehrsregeln zu halten.

      • „Dann lesen Sie hier doch nicht weiter“:
        Das erinnert mich an die Kleinkinder, die sich die Hände vor’s Gesicht halten und denken „Ich sehe Dich nicht also siehst Du mich auch nicht“ 🙂
        Nur weil ich es nicht lese pauschalisieren Sie immer noch und schreiben Bullshit.
        Nochmals: Der Hund gehört *erzogen*, die Leine ist nur die „Notlösung“(!) für erziehungsresistente Hunde (Jagdhunde?) und unwillige/unfähige Halter.

        Das mit der roten Ampel haben Sie übrigens toll erkannt! Die braucht es auch nur wegen der Egoisten und Asozialen, die kein „Miteinander“, keine Rücksicht beherrschen.

        • Riiiiiiiiischtiiiiiisch lieber Frank!!!!!!
          Und Feuerwehrautos brauchen auch kein Wasser im Tank, sondern nur eine große Aufschrift mit Struwwelpeter und dem Abdruck der Geschichte von Paulinchen.

        • … ach ja, ich vermute, Du bist diplomierter Hundetrainer und Tierpsychologe, betreibst eine Hundeschule und hast die Lösung für den Weltfrieden. 😉
          … … Du solltest Dir selbst weniger glauben 🙂

    • Auch der besterzogenste Hund hat seinen eigenen Kopf. Es sind schließlich Lebewesen und keine Roboter.
      Lieber den Hund 1000 Mal für ein paar Meter an die Leine machen anstatt 1 Mal so ein Unglück in der Schafherde anzurichten!

  2. Das ist doch etwas sehr „DRÜBER“ – mit Verlaub gesagt, Frank!

    Meine Hunde – um nur ein Beispiel zu nennen: Sie jagen nicht, stellen keinerlei Tierchen nach (auch keinen Schafen) – und erschrecken auch keine Menschen…
    Nebenbei auch… gut erzogen!
    Dennoch, bei aller Erziehung, setze ich auf ein harmonisches Miteinander.

    Ich kann mein Gegenüber doch kaum realistisch einschätzen (Hat vielleicht jemand Angst vor Hunden? Fürchtete sich der Jogger? Sind die Tiere empfindlich? Wie reagiert das Schaf?)
    Kommt mir ein Kind, ein Reh, ein Schaf oder was-auch-immer entgegen, so leine ich meine Hund an oder ordne sie hinter mir ein – meistens einfach nur aus Rücksicht. Das hat wohl nicht mit der Beschränkung der Freiheit zu tun.
    Sie schreiben doch selbst von Rücksicht, darum verstehe ich die Aufregung nicht.
    Es ist doch sehr faszinierend, was Sie über Menschen behaupten, die eine Leine mit sich tragen:
    Aber dazu fällt mir nun wirklich nicht mehr zu ein….

  3. @Antwortende: Sie reden den Hundehassern das Wort!
    Ein Hund ist, spätestens ab einer gewissen Grösse, eine (potentielle) Gefahr für die Umwelt – so lese ich Sie. Sachlich ist das auch korrekt (selbst meiner könnte sicher ein Baby totbeissen).
    Nur wenn wir so denken, dann dürfen wir keine Hunde mehr halten. Denn entweder wir müssen sie ausserhalb privater eingefriedeter Bereiche *immer* an der Leine halten# (sie sind ja spontan/unzuverlässig, aber gefährlich), was keine artgerechte Haltung ist. Und Schleppleinen verbieten sich auch, siehe Artikel!
    Oder wir brauchen ein zuverlässiges ‚Notfall-Rückholsystem‘ auf die Entfernung. Da böten sich z.B. Elektroschock-Halsbänder an, aber die sind ja verboten. Nicht zu Unrecht, doch wenn ich die Wahl hätte „*immer* Leine *oder* Halsband“ trüge Meiner eher ein Halsband als dauernd angeleint zu sein.

    @Liane speziell: Lernen Sie bitte zu lesen. Ich sagte nichts über „Menschen, die eine Leine mit sich tragen“ (wäre auch dumm, denn das tue ich auch. Für Situationen, in denen ich meinen Hund vor der ‚Umwelt‘ bescützen muss).

    P.S. Mir ist das Risiko einer ‚Fehlfunktion‘ meines Hundes durchaus bewusst. Dagegen hilft aber kein ‚gelegentliches Anleinen‘, denn wenn ich das als Risiko sehe muss ich *immer* anleinen.

    # wie im Hundehasser-Einzel-Extrem-Beispiel im Artikel können Sie sonst ja nicht garantieren, dass Ihr Hund ‚rechtzeitig‘ wieder bei Ihnen bzw, ‚an der Leine ist‘. Solange wir Halter es zulassen (es sogar untereinander kommunizieren), dass ‚absolute Aussreisser‘ bzw. Schockbeispiele verallgemeinert werden graben wir uns selbst das Wasser ab.

    • Im Übrigen schreibt Frau vdL selbst „warum es so wichtig ist, seinen Hund im Gelände im Griff zu behalten“.
      Konträr zur Überschrift /Topic, denn „im Griff“ ist *ungleich* „an der Leine“, es bedeutet das was ich in meinem ersten Post schrieb.

      • …EIN‘ hab ich noch!
        „Da böten sich z.B. Elektroschock-Halsbänder an, aber die sind ja verboten.“

        Auch das habe ich den asozialen Haltern zu verdanken, die ihr Tier lieber grillieren als es sanft zu erziehen! Natürlich geht „Erziehung über Schmerz“ schneller als „Erziehung über Motivation“. Deshalb tuen sie es ja (noch immer, Verbote treffen regelmässig nur rechtstreue Menschen!!!#)!

        # rechtstreu bedeutet in meiner Welt, den Sinn eines Gesetzes zu erfüllen, nicht den Buchstaben. Siehe Ignorieren der Leinenpflicht mit einem folgsamen Kleinhund.

  4. Paulina

    Hier geht es zwar um ein etwas anderes Thema,aber mich würde brennend interessieren,wie man sich richtig verhält,wenn der eigene mittelgroße Hund an der Leine von einem fremden sehr aggressiven unberechenbaren Hund angegriffen wird und sich in den eigenen verbeißt?Wie bringt man die Besitzer zur Vernunft,der leider in der Nachbarschaft lebt und kein Interesse zeigt bzw Einsicht hat ,den Hund in Zukunft anzuleinen,man also damit rechnen muß wieder auf den aggressiven bissigen unangeleinten Hund zu treffen und der eigene Hund immer wieder Gefahr läuft von dem fremden gebissen zu werden.

    • Ich sehe da 4 Optionen:
      1) dulden und hoffen, dass „nichts Schlimmes passiert“
      2) „der Klügere“ sein, nachgeben, aus dem Weg gehen, notfalls den eigenen Hund hochnehmen
      3) mit dem Handy filmen und gegen den Hundeführer Strafanzeige (eventualvorsätzliche versuchte/vollendete Sachbeschädigung, Nötigung) stellen
      4) den Hund physisch abwehren. Das kann man eskalieren:
      a) eine kleine Spritzflasche mit Wasser (ich habe immer eine ausgewaschene(!) Zitronensaft-Zitrone von ALDI dabei)
      b) einen Stock benutzen (nicht zum Schlagen, zum Abhalten)
      c) Pfefferspray (nehmen Sie das Teure, das Gel. Nur so können Sie sicherstellen, dass Sie und Ihr Hund nichts abbekommen. Themen Streuwirkung und Wind) mitführen und einsetzen. Das ist aber die „Atombombe“, denn sie fügt dem Hund ernsthafte Schmerzen zu.

      Ich weiss aber nicht, ob Sie den Preis für 3) oder 4) zahlen wollen.

      • Paulina

        Danke,daß Sie geantwortet haben. Ist auf alle Fälle unangenehm auf solche Hundebesitzer zu treffen.Einen mittelgroßen Hund hochnehmen ist doch etwas schwierig vor allem wenn man selbst knapp 1,60 ist. Auf alle Fälle danke,daß sie geantwortet haben.Ich habe gehofft,daß noch mehr Menschen Ratschläge geben könnten,da so etwas wirklich jedem immer treffen kann.

        • Beste Paulina,

          was ich schrieb ist schon das Ende der Fahnenstange, was sollten Ihnen Dritte Anderes empfehlen?
          Sie können schlicht nur zurückstecken (1 oder 2) oder sich wehren (3 oder 4)#. Als Halter eines Kleinhundes kenne ich Ihre Herausforderung sehr gut (nur wiegt meiner nur 5kg weswegen ‚hochnehmen‘ noch gut geht).

          P.S. spannend, dass Schafe wohl mehr zählen als Hunde…

          # bedenken Sie dabei, dass ‚wehren‘ gerne eskaliert. Schon wenn Sie mit Wasser anfangen sollten Sie auch das Spray dabeihaben. Sie wollen Sich ja nicht von einem dahergelaufenen Proleten ‚das Maul polieren‘ lassen. Und da gibt es schon Typen…

          • Paulina

            Ja, gerade so ein Hund ist unberechenbar und man weiß nie ,wie er auf all die Maßnahmen reagiert und wenn der Besitzer gerade so einen Hund nicht anleint ist das,wenn man täglich damit konfrontiert wird,da er neu in der Nachbarschaft ist schon sehr ,sehr unangenehm.Wer will schon,daß der eigene Hund gebissen wird.Ich habe eben gehofft,daß andere Hundebesitzer,die vllt schon Erfahrung in dem Bereich haben darüber berichten,was bei ihnen tatsächlich geholfen hat,aber wie gesagt ich bin sehr dankbar für ihre Tipps!

          • Die Antwort darauf ist 4a)
            Empfehlung mehrerer Hundetrainer und eigene Erfahrung. Ich habe auch noch weder erlebt noch gehört, dass Wasser einen Hund aggressiv(er) machte (einige stört es aber auch nicht), manchen Halter aber schon.

            Sonst bleibt noch (da „neu in der Nachbarschaft“), die Nachbarn mal zu fragen und gemeinsam aufzutreten.

            Was Sie zuletzt noch überlegen können ist eine anonyme Anzeige. Bringt weniger Erfolg als eine Persönliche, birgt aber auch weniger Risiko. Lesen Sie sich mal in die einschlägigen ‚Lokalgesetze‘ bzw. -verordnungen ein (sollten Sie als Halter sowieso 😉 ).

    • Katharina

      Liebe Paulina,
      es ist schwer, hierauf eine wirklich effektive Antwort zu geben, weil die Beschreibung der ganzen Sache nicht sehr genau ist. Läuft der Hund immerzu frei herum und stürzt sich auf alle Hunde, die ihm entgegen kommen? Hat er sich denn bereits verbissen? Dann wäre es ja nicht schwer, den Hundehalter per Anzeige zum Anleinen seines Hundes zu bringen. Oder läuft er „nur“ an Ihren Hund heran, droht, und macht sich dann wieder davon? Es gibt ja auch Hunde, die sich in einer Art Ritual jedem Hund mit Drohgebärden nähern, die einem zwar bange machen, aber nie zu einer wirklich Aggressionen Handlung führen.
      Herzlich, Katharina

      • Paulina

        @Frank @Katharina Danke für Ihre Antwort.Da der Hund neu in dér Gegend ist gibt es noch nicht soviele Erfahrungen,aber er wurde auch von anderen als sehr aggressiv wahrgenommen.Bei unserem Hund hat er sich verbissen,da sie aber viel Fell hat war zum Glück nichts.Eher der Schock bei uns,da sie auch noch Epileptikerin ist.Wir wissen auch wo er wohnt.Unbekannt ist der Hund nicht.Ich wär auch dafür alle Hundebesitzern in der Umgebung zu informieren,wie der Hund aussieht,wo er wohnt und was er genau gemacht
        hat nämlich, sich ohne Grund auf unseren angeleinten Hund
        zu stürzen und zu verbeissen und die Hundebesitzer kamen irgendwo weit hintennach und waren nicht gerade einsichtig.Da andere den Hund auch schon als übertrieben aggressiv wahrgenommen haben wissen die Besitzer doch wie ihr Hund tickt,den leint man doch an.Ich würde zuerst nochmals versuchen die Hundebesitzer zu überzeugen den Hund nur an der Leine zu führen,weil alles andere asozial wäre und wenn sie darauf nicht reagieren,anzeigen und ich bin mir sicher,daß jeder Hundebesitzer in der Umgebung auch dafür wäre,weil keiner will,daß sein Hund gebissen wird.

  5. lieber frank,
    lesen und auch schreiben kann ich bereits seit einiger zeit, vielleicht sogar seit jahrzehnten.
    verstehen, übrigens auch. sie – allerdings, Sb2cverstehe ich nicht.
    es ist traurig, was sie schreiben. lesen sie doch, was maike, grisu und katharina geschrieben haben und reflektieren sie sich selbst, einfach nur um ihrer selbst willen.
    alles weitere ist traurig und entwaffnent…

    by the way: auch ich frage mich, wo wir die Lösung zur herstellung des weltfriedends von ihnen finden…

  6. cornelia

    Was ist eigentlich so furchtbar an der Forderung, seinen Hund gelegentlich (Schafe, Rehe, anderes Getier oder ängstliche Menschen) an die Leine zu nehmen? Die Diskussion erinnert mich an den Aufschrei ‚Freie Fahrt für freie Bürger‘ wenn von Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen die Rede ist.

  7. bereits die Forderung ist falsch!
    Die Forderung müsste lauten „Stellen Sie sicher, dass Ihr Hund Dritte nicht belästigt sowie diese und deren Eigentum nicht beschädigt“. Diese Forderung erfülle ich auch.
    Wie ich bereits schrieb: Die Leine ist nur ein Notbehelf dazu.

    • …auch wenn Sie es abstreiten oder ablehnen werden:
      Dazu gehört für mich bereits das ‚an die Hauswand/Laternenpfahl/anderer_Sachwert‘ pinkeln!
      „Wieso* wird das von Haltern akzeptiert? Es ist schlicht Sachbeschädigung (ja, im Sinne des StGB)!
      Und hier drehen wir uns im Kreis, denn mein unangeleinter Hund tut solches nicht (e voila, Erziehung!), die Angeleinten der Asozialen (sicher >>80% der Hunde/Halter!!) tun es.

      Und wo wir gerade dabei sind: Die ewige Bellerei ist auch eine Belästigung der Umwelt! Ein Hund muss tollen und bellen dürfen (dafür geht man ins Weite), zu Hause ist Ruhe. Wieso müssen wir uns von (insbesondere Klein-) Hunden ankläffen lassen? Wieso erlauben Halter, dass Hunde in der Wohnung kläffen??? (nicht 1 oder 2 mal anschlagen, kläffen!)

      Vielleicht schreiben Sie mal über so etwas, beste Frau vdL? Diese Dinge sind es, die die Akzeptanz von Hunden in der Gesellschaft beeinträchtigen. Und selbstverständlich die Halter, die nichtmal die Kacke aufheben!!

        • …wenn ich q.e.d. schriebe wäre ich der letzte Poster und widerlegte das q.e.d.

          Ansonsten bin ich im von ihnen beantworteten Post absolut im Recht: Moralisch, juristisch, selbst hundehalterisch.

          Wenn Sie selbst so einen Hauswandpisser halten: Schande über Sie und mögen Sie einmal die Kosten zahlen und Folgen tragen müssen!
          Wenn Sie selbst so einen Kläffer halten: Möge über/unter/neben Ihnen ein Freund *lautester* Musik einziehen.

  8. Genau, man muss immer das letzte Wort haben und natürlich die letzte Instanz sein!

    Nun denn…
    Schade, ein so guter Artikel wird durch ebendiese Kommentare verwirrt.

    Was ihrer Aussprüche betreffend die juristische Bewertung von was-auch-immer angeht, so sollten Sie sich doch etwas in Zurückhaltung üben – glauben Sie mir, ich hab Rechtswissenschaften studiert.

    Über ihre Ideen betreffend Moral pp. – und insbesondere ihre Flüche denke ich lieber gar nicht erst nach.

    • Sie lügen.
      Wenn Sie RW studiert hätten wüssten Sie, wie engstirnig Juristen (Gerichte) sind (wie eng und buchstabentreu sie Gesetze auslegen). Also lügen Sie über Ihr Studium oder den Sachverhalt.
      Das Pinkeln an Hauswände ist Sachbeschädigung (wenigstens im Eventualdolus), das Abschlachten von Tieren auch (daneben ein Verstoss gegen TierSchG).

      • Katharina

        Ich verbitte mir diesen Ton in meinem Umfeld. Unterlassen Sie Ihre Beschimpfungen, Unterstellungen und Flüche. Ich bin es leid, mich in auf meinem Blog permanent mit Ihren Aggressionen auseinandersetzen zu müssen. Sie haben auch mich immer wieder beschimpft, mir Niveaulosigkeit vorgeworfen, ich würde „Bullshit“ schreiben und mich wie ein Kind benehmen, Sie haben mich mit „Fuck you, honey“ beschimpft und mich bedroht. Nocheinmal: Wenn Ihnen dieser Blog und seine Leser so gegen den Strich gehen, dann lesen Sie woanders. Wer keine ordentliche Diskussionskultur hat, muss in meiner Welt einfach den Mund halten.

        • Frank2

          permanent?
          Und BS schrieben Sie in Ihrem Beitrag. Weil pauschaliert und nicht hilfreich. Ich habe das doch bereits verargumentiert (IHRE Aussage „im Griff“ vs. „an der Leine“). „Im Griff“ ist völlig gerchtfertigt, …
          Die Bedrohung hätte auch ich gerne nachgewiesen, hier steht sogar eine Strafanzeige meinerseits wg übler Nachrede zur Debatte!!!

          Bester Gruss,
          Frank!

          • Katharina

            „Jetzt haben Sie einen Feind, und Feinde haben die unangenehme Eigenschaft, zu Unzeiten wieder aufzutauchen“, z.B., nachdem ich Ihre Beschimpfungen wie „Fuck you, honey“ gelöscht hatte. Vielleicht schreiben Sie solche Dinge andauernd und können sich daher nicht erinnern; in meiner Welt gibt es diesen Umgangston nicht. Und ich bleibe bei „an der Leine“, weil die meisten Leute solche Situationen nicht einschätzen können. Das können Sie sich vielleicht mit einem Malteser oder Pudel nicht vorstellen, kommt aber bei hüte- oder jagdorientierteren Rassen leider sehr häufig vor. Ich wohne mitten im Wald, hier passieren jeden Tag Dinge mit Hunden, deren Besitzer fassungslos sind, weil der Hund das ja noch nie gemacht hat. Einmal reicht.
            Und was Ihre Hauswand-Pieselei betrifft: Das wird unter Bagatelle abgelegt. Kein Richter der Welt hat für so etwas Zeit, und ich auch nicht.

          • Frank2

            Ihr Post sollte/dürfte mir die Zeit zu antworten nicht wert sein. Aber da Sie mich ja fortgesetzt persönlich angreifen:
            1) Differenzieren Sie gefälligst ihre Aussagen! Mein Hund muss nicht an die Leine, er ist „im Griff“ und hat dafür bezahlt.
            1a) Wegen von Ihnen offensichtlich protegierter Asozialer werde ich immer häufiger aufgefordert, das Tier an die Leine zu nehmen. Siehe auch 2)!
            2) Sie, wie viele Halter, mögen Pinkeln als irrelevant einstufen. FAKT ist (neben dem Juristischen), dass den heute HUNDEN Ablehnung entgegen schlägt, immer mehr Objekte Hundeverbote ausprechen. Der Grund ist meist nicht Hundehass, sondern Hass auf unsägliche Halter (und da sind wir schon wieder beim pinkeln, kacken und bellen!!!)!
            Wie Sie als angebliche(!) Hundefreundinn so etwas unterstützen wird sich nur Ihnen erschliessen! )

            Und JA! Ich bin es LEID(!!) mit meinem wohlerzogenen Hund den Preis für die Asozialen zu zahlen!!!

  9. Oh, nicht doch! Dolus eventualis, die daraus folgenden Abgrenzungen und die recht skurille juristische Bewertung, nein, das gehört in ein anderes Forum.

    Auch ich kann bestätigen, was René bereits geschrieben hat.

    Ein bisschen neben dem Thema ist ihr Kommentar schon, oder?

    Viele Grüße von einer engstirnigen Juristin, die ihren Hund aus Rücksichtnahme auch hin und wieder anleint

    • Frank2

      ich bin leider kein Hausbesitzer und kann keinen Musterprozess führen („just to prove you wrong“).
      Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass Hundeurin aggressiv und substanzschädigend (ebenso wertmindernd) und eklig (letzteres wenigstens für nicht-Halter) ist und dessen Einbringung in das Mauerwerk eines Gebäudes deshalb eben eine Sachbeschädigung ist. Da Sie als Halterin für von Ihrem Sachwert verursachte Schäden haften…

      P.S. Googeln Sie mal: Schon das Anschütten von klarem Wasser an Personen wurde als tätlicher Angriff gewertet. Das trocknet aber.

      P.P.S. Man kann seinen Hund auch so auswählen, dass er auch ohne Leine nicht bedrohlich wirkt.
      Man kann seinen Hund auch so erziehen, dass er auch ohne Leine nicht bedrohlich ist.
      Man kann seinen Hund auch so erziehen, dass er nicht im Haus bellt.

      Dies bedeutet viel mehr Respekt für Andere als das gelegentliche Anleinen und Schelten (wg Bellens).

  10. Katharina Liechti

    Zuerst möchte ich Katharina vdL. herzlich danken für den Superblog und auch für die Superartikel in Dogs z.B. Wollte dies schon lange tun…aber heute muss ich’s tun! Weil….
    Habe eine Frage an Frank : wo liegt Ihr wirkliches Probem??? Ihre bösen,beleidigenden, unsachlichen, konfusen Kommentare haben doch wohl Wurzeln welche Sie mal erkunden sollten ! Für Ihr eigenes Wohl!!!

  11. Susanne

    Hallo alle miteinander!
    Mir ist aufgefallen,daß noch keiner diese Angelegenheit des rechtzeitigen Anleinens,auch
    mal zum Schutz seines eigenen Hundes betrachtet.Ich habe eine 9 Monate alte Irish Setter
    Hündin,die im Moment die Hälfte ihrer Spaziergänge angeleint verbringt,weil sie einfach noch
    zu übermütig und unberechenbar ist. Ich möchte doch z.b. nicht,das Sie von rücklsichtslosen
    Mountainbikern angefahren wird,oder z.b. Schäferhunden die eine Schafherde bewachen
    zusammen gebissen wird.Dieses ist mir übrigens mit einer sehr gut erzogenen,erwachsenen
    Irish Setter Hündin passiert,die es nur mal gewagt hatte, der Nähe einer Schafherde zu
    schnüffeln.Hätte ich gewusst,das diese Hunde so scharf sind und so aufpassen hätte ich
    einen riesigen Bogen um diese Herde gemacht.Die Leine ist nicht immer eine Einschränkung,
    sondern ein Schutz und der verlängerte Arm des Hundehalters.
    Viele Grüsse von Susanne

    • Katharina Liecht

      Ich glaube Sie machen da was durcheinander.Will mal versuchen MEINE Antwort auf Ihre Frage zum „Besten“zu geben. Es ging in der Bitte von K.vdL. um Hunde, die sooooo super erzogen sind und trotzdem plötzlich „aus dem Ruder“ laufen. Oder eben auch um „Lehrlinge“! Beide „Kategorieren“ sollte man besser anleinen wenn man eine Schafherde entdeckt,denn besser ist besser! Schafe reagieren manchmal mit 4 Beinen, wie „Zweibeiner“und Hund reagiert oft ebenso… unberechenbar! ( Kann ich mit super erzogenen Hunden echt unterschreiben) Wie sagt man so schön?“Vorsicht ist die Mutter der Porzelankiste“ !

      • Katharina Liechti

        Wollte natürlich nicht schreiben besser ist besser sondern: sichern ist besser! Pardon

  12. Hallo liebe Katharina,
    ich finde es super, dass Du darauf aufmerksam machst!!! Wir haben Weihnachten 2 Lämmer durch einen JackRussel Terrier verloren. Sie hatten beide Hinterläufe gebrochen und waren am Bauch aufgerissen und haben entsetzlich geschriehen vor Schmerzen. Eines ist am Herzinfakt gestorben und hat es nicht mehr bis zur erlösenden Spritze geschafft, das andere wurde eingeschläfert und von seinen Qualen erlöst. Diese Bilder und dieses Leid werden wir nie vergessen. Beide Lämmer waren 7 Monate alt und in bester Verfassung. Die Herde ist seit dem völlig verstört, (wir übrigens auch) wenn ein Hund auch nur in die Nähe kommt.

    Man muss die Tiere vor dem Menschen – der seine Hunde nicht im Griff hat – schützen. Wie hoch soll der Zaun denn bitte sein. Er ist schon 1,80 m. Dieser Hund hatte sich flott unten durch gebuddelt um zu hetzen und zu killen. Nun läuft er mit Teletack herum. Der Besitzer bekommt ihn sonst nicht mehr in den Griff. Es ist ein Jagdhund, der sogar wegen seines Hetztriebes nicht mehr mit zur Jagd genommen werden kann. Sozusagen ausgmustert. Gut so.

    Liebste sonnige Grüße aus Hamburg nach Berlin!!

  13. Hallo,
    als erstes möchte ich für den guten und Interessanten Artikel danken. Auch ich bin der Meinung das es nicht Schaden kann seinen Hund anzuleinen.
    Mag er auch noch so gut erzogen sein, jeder Tag ist anders und irgendwann könnte der Tag kommen an dem die Erziehung nicht mehr greift, und dann kommt natürlich die beste Ausrede
    „Das hat er noch nie getan!“
    Deshalb ist es doch nicht zu viel verlangt den Hund für ein kurzes Stück an die Leine zu nehmen!!!!

  14. Liebe Katharina, die dusseliegen Kommentare von Frank würde ich an Ihrer Stelle vollständig löschen denn schließlich ist dies hier Ihr Blog und nicht seiner.

  15. Was bin ich froh ein“echtes“Haustier als Hund zu haben. Mein Hund hat so absolut 0 Jagdtrieb. Der interessiert sich nicht für kleine oder große Tiere die vor ihm weg laufen.
    Schafe findet er so doof, das er sich freiwillig ihnen niemals nähern würde. Auch den Schafen von dem Wanderschäfer nicht. Da macht er lieber einen Bogen(ist ja kein Zaun da der ihm die Viecher vom Leib hält). Die Krähen sammeln vor seinen Füßen seine Kekse auf. Durch Enten guckt er durch. Schwäne findet er so gruselig das er sie aus Entfernung anbellt, aber wehe der Schwan kommt näher. Dann flüchtet mein Hund. Eichhörnchen laufen in 1m Entfernung vor ihm über den Weg und er guckt nicht mal hin. Einzig Katzen, Waschbären und Marder veranlassen ihn 2-3m hinterher zu laufen und da reicht ein kurzes, nein um ihn zu stoppen. Im Wald verlässt er den Weg nicht. Stöbern im Gebüsch, für ihn ein NoGo. Da ist nix was ihn interessiert. 0 Jagdtrieb und 0 Hütetrieb. Und das als Collie.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.