Don’t train your dog the Cesar Way. Ever.

Ich habe schon mehrmals und anhand von Beispielen erklärt, warum Cesar Millan mit seinen veralteten Trainingsmethoden von jedem Verhaltenswissenschaftler und jedem modernen Trainer weltweit abgelehnt wird.
(siehe auch:

http://www.lumpi4.de/nein-ich-mag-cesar-millan-nicht/
http://www.lumpi4.de/ich-mag-cesar-millan-noch-immer-nicht-wie-man-einem-hund-futter-aggression-abgewoehnt/
http://www.lumpi4.de/cesar-millans-denkfehler-oder-warum-strafe-bei-hunden-nicht-funktioniert/ )

Es ist dabei nicht leicht, seinen Anhängern deutlich zu zeigen, warum Millans Trainingsmethoden nichts bringen, sondern die Hunde nur massiv unter Streß setzen, was den Lernvorgang unmöglich macht: Denn die Videos, in denen Millan die Hunde bei ihm im Training am dünnen Halsband aufhängt oder bedroht, werden von ihm bzw. seiner gewaltigen Medienmaschine sehr schnell wieder gelöscht.

12249629_806620816113413_4410529698021150826_nDass es nicht einen einzigen Wissenschaftler gibt, der Millan und seine Methoden unterstützt, kann seine Befürworter nicht zum Nachdenken bringen. Die sind alle “nur neidisch” (worauf eigentlich? Was genau könnte Millan einem Verhaltensbiologen wegnehmen?). Ich bin übrigens auch nur neidisch, und wenn ich betone, dass ich kein Trainer bin und außerdem in der Lage bin, meine Hunde in den letzten 35 Jahren ganz ohne Geschrei, Gewalt und Alpha-Getue zu erziehen, wird mir das einfach abgesprochen. Ach ja, und ein Männerhasser bin ich, weil ich Millan nicht mag. Das verstehe, wer mag.

Hier gibt es nun ein Video, das ganz neu ist – National Geographic hat es bereits gelöscht, aber kommentiert und mit Musik darüber gelegt kann es so schnell nicht gelöscht werden:

Millan versucht, der Französischen Bulldogge Simon, die bereits das kleine Hausschwein der Besitzerin umgebracht hat, einen freundlichen Umgang mit Schweinen beizubringen – oder wenigstens, dass Simon die Schweine ignoriert. (Nebenbei bemerkt sind solche Ausflüge in einer völlig fremden Umgebung gewöhnlich nur wenig aussagekräftig, ungefähr so, als wenn man einen hochgestressten Straßenhund zehn Minuten lang „den Katzentest“ in einer fremden Wohnung machen läßt: Zu 98% wird er die Katzen in Ruhe lassen. Was noch lange nicht bedeutet, dass er in einem neuen Zuhause „katzensicher“ wäre. ) Die kleine Bulldogge benimmt sich erst einmal sehr gut, guckt weg (beschwichtigt) und versucht, die Schweine zu ignorieren.

980xEr wird für dieses ideale Benehmen aber keineswegs gelobt. Ihm wird nicht signalisiert, dass das genau das ist, was man von ihm erwartet, nein – dieses erwünschte Verhalten wird einfach hingenommen, offenbar, weil Millan es als „normales“ Verhalten bewertet. Obwohl wir ja schon wissen, dass es das für die Bulldogge eben nicht ist.

Dann läßt er den Hund von der Leine. Kurz darauf sorgt einer der Helfer dafür, dass eines der Schweine schreit – was für die Bulldogge das Signal ist, sich der Sache sofort anzunehmen. Er stürzt sich auf das Schwein. Vorhersehbar, denn dafür kam er ja schließlich ins Training.

Jeder andere Trainer hätte das Schwein zum Quieken gebracht, so lange Simon unter Kontrolle – also an der langen Leine – ist: Erstens, um in genau dem richtigen Moment eingreifen zu können, dem Hund den Weg abzuschneiden und zu blockieren, und zweitens, um das Schwein zu schützen.

Wer einen Hund hat, der Wild jagt, weiß, dass auch diese Hund bei stehendem, äsenden Wild häufig noch entspannt bleiben – anders ist es, wenn das Wild flüchtet: Das ist für die meisten Hunde der auslösende Moment.

Aber Millan arbeitet anders. Dinge, die vorhersehbar sind, interessieren ihn nicht.

Nach seiner noch relativ milden Attacke soll Simon – immer noch ohne Leine – „Sitz“ machen. Und an dieser Stelle beispielsweise hätte es sich gelohnt, wenn der Trainer Fortbildungen macht oder sich mit moderner Verhaltensbiologie beschäftigt (wozu Cesar Millan, wie er bei seinem Test vor den deutschen Verhaltens-Tierärzten erklärte, einfach leider keine Zeit hat): Simons Adrenalin ist in diesem Moment so hoch, dass er gar nicht zur Ruhe kommen kann. Ein zuverlässiges „Sitz“ bei Gewitter, Sturm und Bombenalarm hat er bisher ja nicht gelernt.

Wieso also glaubt Millan, der Hund könne in dieser hochgradig angespannten Situation „angemessen“ reagieren – also entspannt im “Sitz” bleiben? Er hat nichts dergleichen gelernt. Ein hoher Adrenalinlevel verhindert bei Menschen wie bei Hunden (und allen anderen Säugetieren) ein „normales“ Verhalten und löst noch dazu für Jagdverhalten aus (sogar bei Hunden, bei denen dies im Alltag gar kein besonderes Problem ist). Aber Millan hat noch nie, in keiner einzigen Episode dafür gesorgt, dass die Hunde sich entspannen – er glaubt stattdessen an „Unterwerfung“. „Submission“ ist das Wort, das man in seinem Training am häufigsten zu hören bekommt.

980xDie Besitzerin hat Tränen in den Augen, während Millan überzeugt ist, dass seine natürliche Autorität ausreicht gegen den Reiz des Schweins – stattdessen geht Simon ihm ganz vorhersehbar nun richtig durch.

Ab 4:04 ist deutlich zu erkennen, dass Simon sich vor Millan fürchtet. Sein Adrenalinlevel ist natürlich immer noch so hoch, wie er überhaupt sein kann. Millan schubst den Hund, schubst ihn wieder und wieder, Simon versucht, ihm zu entkommen, Millan jagt weiterhin einen Hund, der völlig „drüber“ ist und sich deutlich vor ihm fürchtet. Simon unterwirft sich (4:47) und macht sich klein, aber Millan ignoriert diese Entschuldigung, weil er Beschwichtigungssignale gar nicht lesen kann (auf einer Show wurde er auf Turid Rugaas und die Beschwichtigungssignale von Hunden und Wölfen angesprochen, worauf er spöttisch das Gesicht verzog und sagte, „Ja ja, noch so eine moderne Methode“. Tja. Lesen bildet eben doch.). Stattdessen legt er ihn mit Dominanzgehabe auf die Seite (was übrigens für kurznasige Hunde in einem so hohen Erregungszustand lebensgefährlich ist).

Das Resultat dieses „Trainings“ ist ein Hund, der nichts gelernt hat, außer, dass Menschen unberechenbar sind und ihnen nicht zu trauen ist, eine weinende Besitzerin und zwei traumatisierte Schweine, eines davon verletzt. Simon hat nicht gelernt, in der Nähe von Schweinen entspannt zu bleiben und sie zu ignorieren. Er weiß nicht einmal mehr, wozu er jetzt von dem „Hundeflüsterer“ auf die Seite gelegt wurde, denn seine Attacke auf das Schwein ist schon viel zu lange her und zu viele andere Dinge sind in der Zwischenzeit passiert.

Soll nochmal einer sagen, der Mann würde so erziehen, wie es „die Natur der Hunde“ vorgibt. Millan verwendet Trainingsmethoden, die vor 20 Jahren schon überholt waren. Und Hunde (wie Wölfe und alle anderen “Hundeartigen) erziehen einander glücklicherweise ganz anders.

mehr dazu auch hier: http://www.lumpi4.de/stress-bei-hunden/

67 Kommentare

  1. Eva Ebeling

    Ich hab schon seit fünfunddreißig Jahren Hunde. Unterschiedliche. In Rasse und Charakter.
    Ich finde nur widerlich was dieser Typ als “Training” verkauft!

    Er traumarisiert Hunde. Missachtet ihre Zeichen. Ängstliche Hunde macht er noch ängstlicher.
    Aggressive sicher nicht sanfter.

    Geht über ihre Grenzen.
    Scheußlich!

  2. Nein! Ich würde meinem Hund sowas niemals antun… Und wenn mich irgendwer beim Spaziergang auf diesen Menschen und seine tollen Methoden anspricht, kriegt er das auch gratis aufs Brot geschmiert.
    Ich kenne einige seiner Videos und sehe immer wieder das selbe Chaos, dass bei seiner “Methode” ausbricht.
    Ergebnis: Er ist (häufig) schweißgebadet und außer Atem, die Besitzer in Tränen aufgelöst, die Hunde schnappend, beißend, beschwichtigend, flüchtend und schließlich aufgebend nah am Nervenzusammenbruch.
    Aber das ist natürlich medienwirksamer als: wir nähern uns in kleinen stressfreien Schritten und belohnen gewünschtes Verhalten sogar noch.

    Liebe Katharina, schön, dass Sie trotz der Anfeindungen für Ihre vergangenen Posts, zum Thema CM, noch nicht müde sind die Hundehalter aufzuklären. 🙂

    LG Jenni

    • Sehr gehaltvoll ist dieser Artikel absolut nicht. Wenn Cesar Millan so schlecht ist, wo sind die Alternativen zur Lösung des Problems, oder hat die Autorin keine? Offenbar hat die Autorin auch nur Erfahrung mit Windhunden. Wie sieht es mit aggressiven Hunden aus, die alle anderen Menschen einschläfern wollen und Cesar rehabilitieren konnte. Alles schlecht machen geht einfach – her mit den besseren Lösungen!

      • Katharina

        Wenn ich ein Buch rezensiere, muss ich auch nicht beschreiben, wie man es besser schreiben könnte, und darf trotzdem auf formale, inhaltliche etc. Fehler hinweisen. Außerdem habe ich in unzähligen Kommentaren bereits darauf geantwortet, wie man es besser machen kann. Alternativen zu Millans Methoden gibt es zu hunderten auf meinem Blog. Und nein, ich habe keineswegs “liebe Windhunde”, die ich “von Welpenalter an erzogen habe” – mehrere meiner Hunde kommen aus dem Tierschutz und erst als erwachsene hunde zu mir gekommen, alle sind echte Sichtjäger und können trotzdem frei und ohne Leine laufen. Und nein – die Menschen “erzieht” er eben leider nicht, denn er wendet ja andauernd “Methoden” an, die man nicht “ohne Aufsicht eines Experten anwenden” darf, wie von der amerikanischen zierschutzorganisation ASPCA immer eingeblendet wird. Und wenn Sie sich diese Video https://youtu.be/vCBWWWBoKxw einmal ansehen, in dem er den roten Hund, der ganz offensichtlich nicht ausreichend sozialisiert ist und nie im Haus war, “einnordet” oder eher: grob mißhandelt (seiner Besitzerin kommen (zu Recht) die Tränen), dann wrden Sie nicht allen Ernswtes weiterhin behaupten, Millan würde die Hunde anstupsen. Und nein: Hunde sind keineswegs grober zu einander, und sie schnappen auch nicht nach einander, nur bei wirklich massiven Zurechtweisungen. Normalerweise regeln Hunde das Meiste durch Anstarren, Weg blockieren und Ignorieren. Millan ignoriert Beschwichtigungssignale von hunden grundsätzlich (wie auch in diesem Video) oder dem Video mit Holly, der Labradorhündin, der er plötzlich ins den Futternapf greift: Auch sie beschwichtigt immer und immer wieder, aber er bedroht sie immer weiter und drängt sie zurück, bis sie nicht mehr anders kann als zuzuschnappen.
        Millan versteht nichts von der Körpersprache der Hunde. Er bildet sich nicht weiter und hat keine Ahnung von Lernpsychologie, sondern erzieht Hunde immer noch so, wie man es zu Zeiten der Weimarer Republik tat. Seither ist in der Wissenschaft aber sehr viel passiert – sogar die Wolfsanalogien, auf die er sich ununterbrochen beruft, sind längst und vollständig überholt.

        • Für mich ist CM kein Thema. Ich habe vor vielen Jahren eine einzige Sendung gesehen … das war eine zu viel. In meinen Augen ist er ein Tierquäler und ich wünsche ihm einmal die Bekanntschaft mit einem dominanten Hund, der ihm überlegen ist .. vielleicht hat sich das Thema dann erledigt …

  3. Manuela Kleetz

    Oh nein! Eigentlich hat sich CM mit diesem Video doch selbst die rote Karte ausgeschrieben. ABER – so sicher wie das berühmte Amen in der Kirche, wird es wieder den einen oder anderen geben, der alles ganz anders sieht und natürlich auch besser weiß. ….
    Ja – schon fast peinlich, nur weil Frau einen Mann kritisiert, ist sie eine Männerhassende Emanze. ABER JA!!! In diesem Fall steh ich gern dazu und bestimmt bin ich da nicht ganz alleine – im Falle Hunde Erziehung nach der Methode von CM bin ich eine Männerhassende Emanze – fertig!
    Ich weiß nicht wieviele Hundebesitzer ich schon auf ihre Seite “gehetzt” habe , auch in der Hoffnung, dass die ihre Art der Erziehung vielleicht nochmal überdenken. Viele wissen es einfach nicht besser, auch ich habe nicht alles ” richtig ” gemacht bei der Erziehung von Zorro und Paul oder all den Tieren, die einen Teil meines Lebens meine “Begleiter ” waren.
    ABER wenn ich dann lese und erkenne, es geht eben auch ohne mir selbst ein schlechtes Gefühl zu vermitteln, weil ich mein Tier so massiv bedrängen muß, dann bin ich froh und setze es um. Wir schlagen unsere Kinder doch auch nicht mehr und wir würgen auch keine Männer, weil sie die Klobrille wieder hoch gelassen haben…..oder schlimmeres…hahaha…
    Danke für Ihre unermüdliche Aufklärung liebe Katharina,
    liebe Grüße aus Hamburg von Manuela Kleetz und Paul

  4. Komisch … Es waren nur deine Kommentare zu lesen aber ich glaube du hast nichts verstanden!
    Sorry aber ich finde Cesar SUPER!

    • Katharina

      Ich glaube, eher Sie haben nichts verstanden. Unter über 150 Kommentaren sind nur meine zu lesen? Sehr merkwürdig. Und wenn Sie anhand dieses Videos den Mann immer noch gut finden – dann, fürchte ich, verstehen Sie wirklich einfach nichts von Hunden. Aber es ist nie zu spät.

        • Katharina

          Ja. Zu den anderen Texten von mir über Millan, die ich ja auch verlinkt habe. Erst lesen, dann schreiben.

          • Warum so aggressiv? Objektivität ist doch immer noch die Devise. Einseitige Berichte dieser Art gehören in die Tonne.
            Ob man jetzt nun Cesar Fan Boys oder Hatern zuhört, beides ist armseelig und völlig jenseits der Realität.

            So grausam der aus dem Kontext gerissene Artikel klingen mag, es gibt auch noch die andere Seite. Aber das wird Sie vermutlich nicht interessieren.
            https://www.facebook.com/natgeowild/videos/10153927275160930/

            Als ob Wölfe großartig andere Methoden anwenden, zur Erziehung oder ihre Beute zu tode streicheln.

  5. Petra Münich

    Vor Jahren erschien ein lobender Artikel in der DOGS über C.M. Leider liess ich mich beeinflussen. Inzwischen habe ich mich weitergebildet und mich vollkommen von seinen Methoden abgewendet. Ich habe an meinem Hund erfahren, welchen Unterschied es macht über positive Reinforcement zu arbeiten. Wie sich die Stimmung verändert, die Lernerfolge, das Ausdrucksverhalten. An die eigene Nase fassend, Lesen und sapere aude ist durch nichts zu ersetzen.

  6. Martin Blasek

    Guten Abend,

    Bei ihrer gesamten Berichterstattung die ich hier so lese, muss man einfach feststellen dass sie keine Ahnung von Hunden haben.

    Sie sollten sich von CM wirklich eine Scheibe abschneiden, denn es gibt niemanden der auch nur annähernd so talentiert im Umgang mit Hunden ist.

    Ihre Berichterstattung ist langweilig einseitig und inkompetent.

    Sicher löschen Sie meinen Kommentar wieder, genau wie den von letztem Monat, aber das passt ja gut zum Rest Ihrer Show.

    Ich empfehle Ihnen den Besuch einer Hundeschule um sich dann noch mal ein Urteil bilden zu können. Ich stelle mir wirklich die Frage ob sie schon mal einen Hund live gesehen haben.

    MB

    • Katharina

      Immer wieder faszinierend, dass die Anhänger von Cesar Millan nicht ein einziges Argument gegen ihn entkräften können, sondern sich einfach darauf beschränken, die Kritiker – in diesem Falle mich – einfach nur zu beleidigen. Auch Sie scheinen nicht ein einziges Mal wirklich erklären zu können, wo man z.B. in genau diesem Video das ungeheure Talent des Mannes erkennen soll – und nicht nur sein totales Versagen als Trainer. – Nein, natürlich habe ich noch nie einen Hund live gesehen, meine eigenen sechs Hunde sehe ich mir nur per Video an. Und keine Ahnung, was Ihr selbstmitleidiger Kommentar soll: Ich habe in den zehn Jahren, die ich diesen Blog mache, noch keinen einzigen Kommentar gelöscht – vielleicht haben Sie ihn schlicht nicht gepostet? Aber wenn Sie aufgrund dieses Videos, in dem ein Hund völlig aus dem Ruder läuft und ein anderes Tier verletzt wird, immer noch der Meinung sind, der Mann sei ein großartiger Hundetrainer – selbst die kalifornischen Behörden haben den Mann mittlerweile auf dem Schirm – dann weiß ich nicht, wer von uns beiden keine Ahnung hat von Hunden. Cesar Millan geht mit Hunden um wie ein Zirkusdompteur mit Tigern. Artgerecht, tierfreundlich oder erzieherisch ist das ganz sicher nicht.

      • Martin Blasek

        Jetzt verstehe ich warum ich die ganze Zeit den Eindruck habe dass sie heillos überfordert sind.

        6 Hunde sind wirklich schwer zu führen insbesondere wenn man andere Erziehungsmethoden als die von Cesar Millan verwendet.

        • Lustig… Es geht wirklich schon wieder los.

          Herr Blasek,

          wozu lesen Sie diese langweiligen, einseitigen und inkompetenten Berichte denn überhaupt?
          Sie reagieren, wie ich das von einem CM-Anhänger mittlerweile gewohnt bin. Lassen Sie doch mal was mit Substanz vom Stapel, nicht nur beleidigt rumschnappen.
          Es wäre doch wirklich mal interessant zu erfahren, wieso Sie seine Methoden unterstützen und bestimmt bei ihrem Hund (haben Sie einen Hund?) auch anwenden.

          Ich glaube nicht, dass Sie hier etwas schreiben könnten, dass einen neutral eingestellten Hundebesitzer (spät. nach dem Schweine Video) dazu bewegen würde sich nach CM´s-Methoden zu richten. Aber versuchen Sie es doch zumindest mal…

          JR

        • Katharina

          Bravo! Sie argumentieren mit knallharten Fakten gegen meine Argumente, hebeln mit sachlichen und kompetenten Ausführungen meine Ausführungen aus, nachdem Sie bereits seit Jahren ganz genau andere, wissenschaftlich begründete Erziehungsmethoden recherchiert und verglichen haben. Chapeau!

        • Elisawieta

          Herr Blasek, sie projizieren ganz fantastisch. der Einzige der null Ahnung von Hunden hat sind sie mit ihren übergriffigen und dummen Behauptungen.

      • Cesar ist kein Hundetrainer, sagt er doch immer. Er trainiert die Menschen die Hunde besser zu verstehen. Dabei wendet er Hundepsychologie an. Wenn Hunde etwas nicht mögen, weisen sie sich untereinander mit zB herschnappen zurecht. Genau das macht er auch. Er wendet keine Gewalt an, sondern “stupst” sie mal an, sei es mit dem Fuß oder sonst was. Hunde sind da viel grober untereinander. Ich denke man kann es nicht miteinander vergleichen ein paar liebe Windhunde von Welpenalter an zu wohlerzogenen Hunden zu erziehen oder

    • Nachteil Internet: “Wirklich jeder kann seine Meinung sagen!”

      Warum Menschen immer wieder meistens zu unrecht andere attackieren!?

      Neid/Frust/Angst/gemeinsamer Feind macht stark/bekommen sonst keine Aufmerksamkeit oder einfach nur dumm und naiv …

      meistens sind die Vorwürfe/Darstellungen aus dem Zusammenhang gerissen, und wirken daher extremer …

      … fast alle die ohne nachzudenken gleich urteilen nur weil irgendjemand eine Behauptung aufstellt haben seine Folgen NIE gesehen, nur Auszüge, …

      natürlich sollte NIEMAND seinen meist “nur” ängstlichen Hund wie einen aggressiven behandeln, da setzt bei den Zuschauer leider zu oft die Intellegenz aus …

      … und jeder lernt mit der Zeit und optimiert … nur die Dummen bleiben dumm!

      • Katharina

        Siehe mein Kommentar an Ingrid. Der passt praktisch 1 : 1. Ich habe meine Kritik begründet, von “attackieren” kann nun wirklich keine Rede sein. Und Sie wissen, dass auch die kalifornischen Behörden mittlerweile bei Millan waren Ich stehe mit meiner Kritik also nicht alleine.

  7. Ein Hurra für alle “männerhassenden Emanzen”! Solche Macho-Gockel-Männer braucht doch eigentlich niemand. Wenn man sich Cesar Millan anschaut, tun einem die armen Hunde immer leid. Wie können deren Besitzer das mitmachen?

    Ich habe gerade “Leinen los!” gelesen und mir fest vorgenommen, meinen neuen Hund aus dem Tierschutz (kommt nach Ostern) genau SO zu erziehen: ohne Geschrei, Geschimpfe und
    und ohne Gezuppel an der Leine. Ich hoffe, ich habe so viel Geduld und Gefühl wie Frau von der Leyen! Und wenn mein Hund dann halbwegs so nett wird wie Nano, Gretel und Co. werde ich sehr froh sein.

  8. Burn Lightstone

    Das bei dieser Trainingsmethode das Schwein eine Verletzung davongetragen hat war sicherlich keine Absicht. Zudem sollen mit diesem oder ähnlichen Beiträgen ja Cesar Millan’s Hundetrainingsmethoden in Frage gestellt werden. Ich kann hier keine fragwürdigen Handlungen beim interagieren mit dem Hund erkennen.

    Abschließend möchte ich noch betonen das sich jeder zweite Hundebesitzer weitaus gravierendere Fehler in Umgang als auch der Haltung an sich schuldig macht. Diesem Problem sollte lieber mal mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden als solch kindischem angepranger bekannter Medienfiguren. In der Hoffnung ganz viele Like’s zu bekommen. Sinnvoller wäre es auf sich selbst und die eigenen Methoden+Haltung infrage zustellen und gegebenen falls zu verbessern „wink“-Emoticon Danke!!!

    • Katharina

      Ja, selbstverständlich machen viele Hundebesitzer gravierendere Fehler. Aber die bezeichnen sich auch nicht als “Hundeflüsterer” oder “Notall-Löser” (“Cesar 911”); aus genau diesen Gründen sucht man sich ja einen Trainer: Bestimmt nicht, damit er alles noch schlimmer macht. Die Aufgabe eines Trainers ist es u.a., vorausschauend zu agieren. Das hat er nicht getan, er hat lächerliche Anfängerfehler gemacht. Im zweiten Teil der Simon-Episode bindet er den Hund, der wie verrückt beschwichtigt und die Schweine meidet wie der Teufel das Weihwasser, an das betreffende Schwein an, damit “Simon vom Schwein spazierengeführt” wird.
      Das ist Zirkus, kein Training.

  9. Danke Katharina für Deine Beschreibung und Einschätzung der im Video dargestellten schrecklichen Aktionen von CM.
    CMs Jünger werden unsere Sicht der Welt wohl nie verstehen, auch nicht mit fachlich korrekten Argumenten.Das tut wirklich so weh, wie vielen Hunden dadurch Leid angetan wird.
    Gerd

  10. In der Hundeerziehung wird es wohl immer gespaltene Lager geben.
    Fakt ist: in einem Hunde- oder Wolfsrudel gibt es keine Belohnungen für richtiges Verhalten. Das Zusammenleben im Rudel basiert auf Unterordnung, Respekt und Ranghöhe. Dies bedeutet auch: Wer nicht spurt, bekommt eins oben drauf – heißt, er wird gemaßregelt.
    Insofern ist Cesar Milans Erziehungsmethode schon grundlegend richtig. Über einzelne “Fälle”, und seine dortige Vorgehensweise, kann man jedoch geteilter Meinung sein.
    Man muss sich natürlich auch fragen, warum sind solche Erziehungsmethoden überhaupt notwendig? Antwort: Weil der Mensch falsches Verhalten provoziert, und dann gegensteuern möchte.

    Wieso muss ein Hund friedlich mit Schweinen zusammenleben? Leben Wölfe auch friedlich mit Schweinen zusammen? Nur, weil Mensch sich einbildet, er müsse Schweine und Hunde zusammen halten heißt es noch lange nicht, dass dies funktioniert und die Tiere dies auch möchten.
    Natürlich muss der Mensch, wenn er mit Hunden zusammenlebt, der “Rudelführer” sein. In den meisten Fällen funktioniert dies auch ohne die “Methoden” von Cesar Milan. Aber wie gesagt, dies ist schon ein grenzwertiges Beispiel, seine Methode anzuzweifeln. Es gibt auch Fälle von ihm, wo er nicht so bestimmend eingreifen muss, da man hier nicht gewaltsam versucht hat einen Hund an ein Schwein zu gewöhnen. Dies halte ich nämlich – egal mit welcher Methode man dies erreicht – eher für eine Zirkusdressur.
    Hinterfragen sollte man also nicht Cesar Milans Verhalten in diesem Video, sondern das Bedürfnis der Hundebesitzerin auch Schweine halten zu müssen.

    Leider kann man Wölfe hierzulande nicht mehr allzuoft in freier Natur beobachten. Sonst würden manche Kritiker bemerken, dass ein Alphatier seinen Rang nicht mit Klicker-Training verteidigt.

    • Katharina

      Lieber Marco,
      der Hund hat sich vor 40 000 (!) Jahren vom Wolf getrennt. Er ist vom Menschen gemacht worden und hat sich im Laufe dieser 40 000 (manche Wissenschaftler glauben sogar, der Hund sei schon 100 000 Jahre alt) absolut eigenständig entwickelt. Er hat Verhaltensweisen, die der Wolf nicht besitzt, und umgekehrt. Seine Mimik ist deutlich eingeschränkter als die vom Wolf, dafür kann der Hund besser (variabler) bellen. Sein Haut- und Fellwachstum ist anders als das des Wolfes, sein Dünndarm länger (weil der Hund ein Omnivore ist, der Wolf weitesgehend ein Fleischfresser), er friert und schwitzt anders, er wird häufiger läufig. Wolf und Hund haben schon lange nicht mehr das gleiche Sozialverhalten: Tatsächlich zieht der Hund den Menschen den Artgenossen vor (siehe Bloch, siehe auch Feddersen-Petersen). Man kann Wolf und Hund genauso gut vergleichen wie Mensch und Schimpanse. Auch wir ähneln uns genetisch zu 99% – und sind doch völlig unterschiedlich. Wie Wolf und Hund auch.
      Ausserdem ist bewiesen und hundertmal beschrieben, dass Millan sich an veralteten Theorien von wölfischem Rudelverhalten orientiert, das Anfang der 70er anhand von lauter fremden, wild zusammengewürfelten Wölfen in Gefangenschaft entstand. Wildlebende Wölfe verhalten sich wirklich völlig anders und vor allem: Viel sanfter und friedlicher. Weder gehen Wölfe andauernd aufeinander los, noch existiert ein ständiges Streben nach der “Alpha”-Position, die nämlich anstrengend ist und mehr Pflichten als Rechte mit sich bringt (sehr gutes Buch hierzu:”Wölfisch für Hundehalter” von Bloch und Radinger).
      Ich lebe seit meiner Geburt mit Hundegruppen zusammen – nur während meines Studiums und während ich in New York lebte hatte ich nur einen Einzelhund. Eine Hundegruppe basiert keineswegs auf Unterordnung und Ranghöhe – denn eine Rangordnung ist niemals starr. Manche Hunde haben im Haus die “Anführerposition”, draußen sieht es aber anders aus: Da übernimmt ein anderer Hund die Führung (das ist übrigens nicht nur meine persönliche Beobachtung, sondern mittlerweile hundetmal in Studien bewiesen worden). Ich habe momentan sechs Hunde – und interessanterweise “unterstellen” Fremde immer einem großen, grauen, sehr ruhig wirkenden Galgo, dass er der Anführer sei. Wenn man mit den Hunden aber jeden tag läuft, weiß man, dass es ein kleines WIndspiel ist, das den Ton angibt, aber er macht das mit so viel Ruhe und unauffälliger Souveränität, dass man das glatt übersehen könnte.
      Und nein: Wer nicht “spurt”, bekommt keineswegs gleich einen auf die Mütze. Da wird streng geuckt, da zieht ein Hund mal die Oberlippe hoch – und schon wird von dem gemeinten Hund beschwichtigt.Hunde sind ausgesprochen konfliktscheu, das Theater, das Millan bei seiner Erziehung immerzu veranstaltet, würde keinem Hund einfallen. Wäre ja auch nicht auszuhalten.

      Wölfe müssen nicht mit Schweinen zusammenleben, Hunde dagegen schon: Hunde auf Baunerhöfen dürfen auch keine Hühner reißen, meine Hunde – Windhunde – dürfen im Wald nicht Wild hinterherjagen, Hühner schon gar nicht (sonst müssten sie ja immer an die Leine, weil ich sonst Ärger bekomme, und Hunde dauerhaft an der Leine kann ich nicht leiden), andere Hunde müssen Schafe hüten oder lernen, dass auch die enten im Teich sie nun mal nichts angehen. Das geht alles, und das geht mit absoluter Ruhe, ohen einen Hund jemals zu treten, anzuschreien, an der Leine hin- und herzurucken oder ähnliches. Wirklich. Ich mache das seit Jahren, habe viele Jagdhunde durch die JGP geführt auf diese Weise, und habe sehr verträgliche, absolut tiefenentspannte Hunde, obwohl einer davon ein wirklich fürchterliches Angstproblem hatte und zwei weitere aus dem spanischen Tierschutz kamen – wo sie, im Gegenteil zu meinem Leben, jagen sollten.
      Ich finde es völlig legitim, wenn jemand außer seinem Hund auch noch Hühner, Meerschweinchen, Mini-Schweine oder Kanarienvögel halten möchte – er muss dem Hund aber mit großer Ruhe beibringen, dass es sich nicht lohnt, in Adrenalin-Hochstand zu verfallen angesichts eines Schweins – oder, wie in diesem Fall, aufgrund des Quiekens eines Schweins. Das ist Erziehung. Was Millan macht, ist Zirkus.
      Herzlich, Katharina

    • Die Menschen können sich in Bezug auf das soziale Miteinander viel von den wild lebenden Wölfen abschauen. Die Rangordnungskämpfe sind eher bei den Zweibeinern zu finden…
      Herzlichen Gruß
      Ida

    • Hunde sind aber keine Wölfe und wir sind keine Hunde. Hunde sind im allgemeinen nicht grob miteinander. Sie regeln das meiste mit Körpersprache, Mimik und Blicken. Und Hunde streben ganz sicher nicht die Weltherrschaft an.
      Das dumme Gefasel von Dominanz und Rudelführer ist wirklich Schnee von Gestern.
      Aber es gibt leider immer noch Menschen die nicht in der Lage sind weiter zu lernen.
      CM fehlt jegliches Gefühl und Wissen über Beziehungen von Menschen und Hunden. Geschweige den das er überhaupt eine Ahnung davon hat wie Lernen funktioniert.
      Ich schätze der erkennt nicht mal wenn ihn jemand anlächelt.
      Nicht nur das er die Hunde nicht erzieht, er gibt auch den Haltern keinerlei Rüstzeug an die Hand wie sie zukünftig mit dem Hund und der Situation umgehen sollen. Ein gelerntes Kommando, Verhalten etc. braucht viele Hundert Wiederholungen bis es sicher sitzt.
      Naja, die Hunde lernen bei ihm ja auch nichts was man wiederholen könnte. Außer Angst und Stress ist da nichts.

  11. Burn Lightstone

    Vielen Dank Marco!

    Deine Einschätzung/Wertung zu diesem Thema kommt der meinen zu 100% gleich.

    Zudem möchte ich mir hier klar davon abgrenzen ein “CMs Jünger” zu sein. (lieber Gerd)

    Mir geht es in erster Linie darum, das es ganz klar zu verurteilen ist solche Hetzpropagandavideos/Links zu verbreiten ohne wirkliche Beweise Aufbieten zu können. Ein Video mit dramatisch unterlegter Musik und Zeitlupenaufnahmen auf denen nichts verwerfliches zusehen ist. Hier wird bewusst versucht die FB-User neugierig zu machen um ihnen den Eindruck zu vermitteln, das hier eine in den Medien beliebte und bekannte Person in Wahrheit zu verabscheuende Dinge mit wehrlosen Tieren macht. Diese Hetze sollte meiner Meinung nach genau so strafrechtlich verfolgt werden, wie Gewalt gegen Tiere. Leider ist es zur heutigen Zeit ja so schön einfach und scheinbar amüsant der Art bösartige nachrede zu betreiben. Aber wie auch immer?! Ich persönlich würde es sehr begrüßen wenn die Leute ihre Zeit und Energie der Bekämpfung wirklicher Missständen in Tierhaltung/Erziehungsmethoden oder ähnlichem zu widmen. Anstatt wie schon gesagt. Mit arglistige Täuschung Videos/Links sich Aufmerksamkeit erschleichen…

    • Es ist einfach Hetze zu betreiben und das noch so schön anonym!

      Wann wird Cesar geholt?
      Wenn der Hund direkt vor der Tötung steht!!!
      Da heisst es:” Wenn Cesar nicht ein Wunder vollbringen kann, dann wird der Hund getötet!!! ”
      Warum?
      Weil er durch seine Besitzer zur Gefahr geworden ist!!
      Da hat es sich ausgeklickter oder in Ruhe langsam etwas zu tun!

      Wer hier hinter seiner Tastatur sitzt und lästert, der soll doch einfach den Hund nehmen und zeigen was er/sie kann!!
      Besser machen ist hier die Devise!

      Aber ihr versucht hier Rufmord zu betreiben!

      Wenn Cesar der Stümper wäre für den ihr ihn hinstellen wollt, dann würde er nicht so lange seinen Job machen. Sowohl im TV als auch auf seinen Shows hier in Deutschland.

      Was auch für euch die Gelegenheit gibt ihm direkt und persönlich diese Vorwürfe und das noch vor Publikum an dem Kopf werfen zu können.
      Also auf und zur nächsten Show!! Vielleicht bekommt ihr dann ja auch eine eigene. 🙂

      • Katharina

        Hallo Ingrid,
        von “Hetze” kann nun wirklich keine Rede sein, und von “anonym” auch nicht: Dieser Blog wird von mir mit und unter meinem Namen betrieben, und die meisten Leute, die meine Texte lesen, wissen sehr genau, wer ich bin. Ich bin sozusagen das Gegenteil von anonym. Und mein Text hat auch mit “Hetze” nichts zu tun, sondern mit Kritik. Ich beziehe mich ganz sachlich auf die Dinge, die ich sehe, bewerte und kommentiere sie und gebe sogar Beispiele an, wie man es nach meinem Empfinden und meiner Erfahrung besser machen sollte. Ich sitze keineswegs immer nur hinter meiner Tastatur und zeige ja andauernd in Wort und Bild, wie man es anders machen kann. Kritik muss jeder aushalten können, der sich mit seinem Tun in die Öffentlichkeit begibt – das geht jedem Buchautor, jedem Künstler, jedem Fernseh-Dompteur und jedem Musiker so. Kritik hat mit Rufmord wirklich absolut nichts zu tun. Und übrigens muss ein Kritiker keineswegs auch eine Fernsehsendung haben, um Kritik üben zu dürfen: Dann müsste jeder Literaturkritiker selber Romane schreiben müssen und jeder Musikkritiker ein Klavier-Virtuose. Das ist ja Unsinn. Dieser Hund stand keineswegs direkt vor der Euthanasie, dieser Hund hatte ein Problem mit Schweinen und anderen Hunden – Probleme, die nun wirklich ganz gewöhnlich sind. Meine Hunde würde auch gerne alles jagen, was nicht bei zwei auf dem Baum ist, und einer meiner Hunde aus dem Tierschutz hatte ein massives Problem mit großen, haarigen Hunden. Haben wir alles gelöst. Ohne Tritte, ohne an der Leine zu rucken, ohne Geschrei. Es geht auch anders.

        Ich halten Millan für einen schlechten Trainer, weil er mit völlig veralteten Methoden arbeitet, wie ich auch schon vielfach geschrieben habe. Kein einziger Verhaltenswissenschaftler auf der ganzen Welt steht hinter ihm, selbst sämtliche Wolfsforscher werfen ihm vor, dass er sein Training auf einer Wolfstheorie begründet, die auf Beobachtungen in den 70er Jahren an Wölfen in Gefangenschaft fusst und von der Wissenschaft längst revidiert wurde. Die Alpha-Theorie existiert in Wirklichkeit nicht (also: Das ein Tier das absolute Sagen hat, als erster frisst, den beste Platz/ den besten Bissen für sich beansprucht, das Streben nach Dominanz – alles Quatsch (hervorragendes Buch hierzu: “Wölfisch für Hundehalter” von Günther Bloch und Elli Radinger). Und trotzdem schmeisst Millan andauernd Hunde auf die Seite oder auf den Rücken (in diesem Fall ja sogar bei einem kurznasigen, hochgradig erregten Hund, was einfach lebensgefährlich ist bei solchen Rassen), tritt sie und ignoriert ihre Beschwichtigungssignale, weil er von diesen Dingen nichts versteht.

        Ich weiß nicht, ob Sie mitbekommen haben, dass er in Deutschland nicht auftreten darf. Weil nämlich von einer Gruppe Verhaltensbiologen und Tierärzten mit Schwerpunkt Verhalten darauf geprüft wurde, ob er ggfs. den §11 erfüllt (alles Leute, die ja auch etwas von ihrem Fach verstehen, Millan ist ja nicht der einzige Mensch auf der Welt, der Hunde erzieht). Und er saß da mit seinen Anwälten und antwortete auf alle Fragen der Experten mit sorgfältig auswendig gelernten Phrasen, bis er gefragt wurde, ob er denn Fortbildungen besucht habe in den letzten zehn Jahren, und welche (JEDER Lehrer, jeder Tierarzt, jeder Trainer, jeder Musiker bildet sich schließlich weiter – würden Sie Ihr Kind von Lehrern unterrichten lassen, die immmer noch auf dem Stand von vor 30 Jahren sind? -, die Wissenschaft, das, was man über die Lernmöglichkeiten von Tieren und Menschen herausfindet, entwickelt sich ja ständig weiter). Da wurde es plötzlich ganz still, die Anwälte guckten nervös, und Millan sagte: Nein, also, für so etwas habe er keine Zeit.
        Tja.
        Und wenn Sie irgendetwas von TV verstehen, wissen Sie auch, dass WISSEN nicht zu Fernsehsendungen führt, sondern hohe Quoten. Man muss in USA nicht einmal Politiker sein, um Präsdent werden zu können, wie man ja gerade sehr gut an Donald Trump sehen kann, der von Politik so viel versteht wie ich vom Stricken. Cesar Millan hat eine Fernsehsendung, weil die Produzentin und Ex-Ehefrau von Will Smith dafür gesorgt hat, nachdem er ihre fünf völlig sich selbst überlassenen Rottweiler trainert hatte und sie ganz sprachlos war, dass man Hunde tatsächlich erziehen könne.
        Und in der Tat habe ich Millans Shows in USA viermal angesehen. Kein angenehmes Erlebnis: Verstörte Hunde auf der Bühne, die nicht tun, was sie sollen, und Millan, der sich über Hundebesitzer lustig macht.

        Solange Millan noch Quoten oder ausreichend Werbeangebote bekommt, darf er weiterhin Sendungen machen. Wie Heidi Klum.

  12. Ich denke nicht das es der richtige weg ist wen man so gegen jemanden und seine Methode ist. Jeder hat einen anderen weg gehabt, um das zu sein was man heut ist und man muss mehr darüber wissen um jemanden zu verurteilen. mir gefallen auch einige dinge nicht die er macht und ich frag mich immer warum redet niemand mit ihm darüber. Wenn man jemanden verurteilt ist man Gegner, was in Bezug auf Ratschläge geben, nicht sehr hilfreich ist. Jemand der das gute was er tut wertschätzt, sollte sich mit ihm in Verbindung setzen und darüber reden, was anders eben besser geht und es auch vorführen können. Ich geh auch hin und Zeige das sie unrecht tun, würde ich es nur mit worten können würde mir das niemand abkaufen und geholfen hätte ich damit auch niemanden. Ich weiß das es nicht immer so einfach ist die Möglichkeit zu bekommen, aber dann sagt was euch stört ohne ihn anzufeinden.

  13. Doggenherz

    Ich hätte mal eine Bitte!

    Setzt eure Energie mal gegen echte Hundeschänder ein, das sind für mich Menschen die Tiere privat oder in legalen Clubs als SEXOBJEKTE benutzen oder sie anderweitig quälen, in unwürdigen Massenhaltung horten und sie verwahrlosen und verhungern lassen

    die LKW oder Autofahrer, die in südlichen Ländern voller Stolz eine Strichliste für jeden an- oder überfahrenen Strassenhund führen und die Liste geht beliebig weiter…

    das wäre mal Unterstützungswert!!!!!

    aber wahrscheinlich wird dieser Post wieder gelöscht, klar

    Bravo

    • Katharina

      Wenn Sie, bevor Sie irgendwelche Unterstellungen loslassen, sich ein bisschen auf diesem Blog umgesehen hätten, wüßten Sie, dass ich mich durchaus um alle diese Themen kümmere. Andauernd. Und ich habe auch noch nie einen Kommentar gelöscht, nicht einen einzigen in den zehn Jahren, in denen ich diesen Blog betreibe.
      Man kann sich um viele verschiedene Themen kümmern. das ist ja das Spannende am Leben. Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann.

  14. Katharina Liechti

    Bin wirklich kein Fan von CM-Hunde”Flüsterer” !
    Erinnere mich aber an 1 Video mit seiner Meute (zwischen 20 oder mehr…) Hunden, alles sog. “Kampfhunde” alle friedlich…dann schmeist er(CM) einen Ball in die Meute…
    wow… keine Rauferei… alles friedlich! Einer hat den Ball, Punkt, kein Problem!
    Hab bis heute ??? im Kopf !
    Frage: Video echt oder…was?

    Denke mal niemand weiss alles, aber zuhören,mitdenken, hinterfragen, dazulernen sollten wir hinkriegen.

    Liebe Grüsse

    • Martina Dany

      Ich habe diese Bilder im Kopf: Ein gegen Artgenossen aggressiver Hund wird von Cesar Millan (ohne Maulkorb!! oder andere Schutzvorrichtung) in sein “bestehendes Rudel” gebracht. Mit dem Ergebnis, dass die beiden Hunde sich blutig beißen und nur schwer voneinenader zu trennen sind. Mir gehen diese Bilder nicht mehr aus dem Sinn und wer danach davon ausgeht, dass CM ein guter Trainer ist, der …. https://www.youtube.com/watch?v=DxImB7UQPG8

  15. Hallo^^

    Ich habe mir die Sendungen angesehen und ich finde nicht´s verwerfliches daran. Manche benehmen sich hier wie die 68er. Man darf nicht vergessen das selbst der kleinste Hund ein Rudelführer sein kann. Man darf auch nicht vergessen das es sich um Hunde handelt die über einen natürlichen Instinkt verfügen. Ich habe Teilweise die Praktiken von Ceasar Milan angewendet und es hat Funktioniert.

    Kritik anwenden kann jeder, sie sollte dennoch Konstruktiv sein. Manche Großmäuler sollten es doch besser machen.

    Mit freundlichen Grüßen

    ^^

    • Sandra W.

      Ok, lassen wir sogar mal die “Trainingsmethoden” an sich aus dem Spiel. Ich finde es absolut inakzeptabel, ein panisches Schwein an einem Hinterbein festzuhalten, damit der Hund auch wirklich, wirklich Gelegenheit hat, das Tier zu attackieren. Das Schwein ist durch den Hund verletzt worden, es hätte eine Hüftluxation erleiden oder gar durch den Stress (verursacht durch das brutale Festhalten ohne Fluchtmöglichkeit vor der Hundeattacke) sterben können. Selbst wenn dieser mehr als stümperhafte und tierschutzwidrige “Erziehungsversuch” nichts mit den vermeintlich harmlosen Cesar’s Way-Methoden zu tun hätte, wäre das alleine schon verwerflich genug.

  16. Hallo Katharina,
    ich wollte Dir einfach mal nur Danke sagen für den Job, den du hier machst. Bin mit meinem durchaus nicht einfachen Hund in einer Hundeschule, die fast nur auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse arbeitet (also quasi ein Milan- Gegenteil 🙂 ) und sehr sehr zufrieden damit (ich habe auch andere Hundeschulen probiert). Das Verhalten des Hundes zu verstehen, anstatt nur zu korrigieren war dabei für mich der Schlüssel.

    Langer Rede kurzer Sinn: Lass dich nicht entmutigen von den Knalltüten weiter oben – mach weiter so. Ich finds Klasse.

    Viele Grüße aus Regensburg,
    Werner

  17. Günther

    Upps da haut´´s mir fast die Sprache weg wenn ich soviel “Softeis” lese den fast nur Frauen da von der “Leine Lassen”. Es wird sich alle Mühe gegeben nach Fehlern zu suchen, klasse!!. Ihr kommt mir vor, wie früher die Lehrer in der Schule. Wenn man nicht gravierende Fehler in den schriftlichen Arbeiten findet, dann muss so lange gesucht werden bis man was findet, oder sich einfach so zurechtlegt, wie es seiner Ansicht nach zu sein hat. Ich müsst einfach akzeptieren das der Milan in USA Erfolg hat. Was hier in old Germany gemacht wird und wie es jeder macht lasst doch dem Hundeführer alleine entscheiden. Auch unsere sogenannten super psychologisch , ultrageilen Ansichten die zu 90% nur von weiblichen Hundehaltern angeblich angewandt werden sind fehlerhaft. Leider weis ich von was ich hier schreibe, also meine Damen lasst das Hass geschürre sein und macht einfach eure Erziehung mit dem Hund besser.

    • Paul Hambrink

      Sehr gut geschrieben – ganz meiner Meinung. Ausserdem: wer ohne Fehler ist, der soll den ersten Stein werfen!
      Paul Hambrink

    • Katharina

      Man nennt das Kritik. In manchen Fällen Empörung. Von “Hass” kann hier keine Rede sein.
      In Ihrem Text entdecke ich aber durchaus Nuancen von Frauenfeindlichkeit – nicht schön. Und nicht alle Trainingsmethoden, die nicht auf Cesar Millans “Macht Euch den Hund zum Untertan”- Methoden beruhen, sind “Softeis”.
      Abgesehen davon: Je konfliktfreier die Erziehungsmethode, desto besser. Ich will meine Hunde nicht andauernd korrigieren, ich will auch nicht dafür sorgen, dass sie im “Unterordnungsmodus” bleiben – wir haben seit den Zeiten der Militärkader ja glücklicherweise dazu gelernt.

      • Günther

        Ich wusste das das kommt, genauso, deswegen hab ich es auch so formuliert. Es gibt so viel Frauen dazu gehören sie sehr wahrscheinlich auch Katharina die mit ihrem Leben nichts sinnvolles anzufangen wissen. Ansonsten würden sie mir auf Grund der Tatsache ich belegen kann und geschrieben habe, Frauenfeindlichkeit unterstellen wollen.
        Es gibt keine konfliktfrei Hundeerziehung im Gebrauchshundewesen.

  18. Günther

    Ach so mir fällt da noch was ein. Er trainiert die Hunde nicht er sozialisiert die Hunde und trainiert die “Dumpfbacken”von Hundehalter die nur wissen, das ihre Tierchen 4 Pfoten und einen Schwanz haben !!!

    • Katharina Liechti

      Ich weiss,dass ich schweigen sollte… Kann mir aber eine Frage nicht verkneifen: wo um Himmelswillen liegt Ihr wirkliches Problem???

      • Günther

        Sie sagen ja nichts, zum Glück muss man das ja nicht auch noch anhören. Aber ich habe ein Problem damit, das sich Personen an maßen in Diskussionen Menschen zu diffamieren die selber keinerlei Ahnung von dieser Materie haben. Konfliktfrei kann man vielleicht Hunde erziehen die nicht zum Gebrauchshundewesen dienen.
        Es ist in Deutschland leider zur Sitte geworden das Leute (sehr viel weibliche) sich überall ein mischen, teilweise nur um sich wichtig zu machen.

    • Katharina

      Ach? Und deshalb nimmt der den Leuten in 70% der Fälle die Hunde weg, um sie bei sich zuhause unter Ausschluß der Öffentlichkeit zu trainieren?

  19. Paul Hambrink

    Sehr geehrte Frau van Leyen, warum bleiben Sie nicht dabei, worin Sie gut sind: nette lustige Geschichtchen über Ihre Hunde zu schreiben, und überlassen die anderen Themen den Experten… Und es fällt leider schon allen sehr auf, wie Sie die Zeitschriften für Eigenwerbung benutzen!
    Haben Sie schon mal aggressive Hunde trainiert? Nicht? Dachte ich es mir.

    Tatsache ist, dem Schwein geht es gut, der Hund ist rehabilitiert (ansonsten wäre er eingeschläfert worden), die Besitzerin ist glücklich – Mission erfüllt.

    Ihre Meinung, genauso wie die von einer verrückten möchte-gern Hundetrainerin, die frustriert ist und sich nur profilieren will und deshalb rein aus egoistischen Gründen die Petition gegen CM eingeleitet hat, interessiert nun wirklich keinen!

    P.Hambrink

    • Katharina

      Sehr geehrter Herr Hambrink,
      wieso achten Sie, bevor Sie das Wort an jemanden richten, nicht erst einmal darauf, wie er wirklich heißt? Dann ist es nicht gleich von vorneherein so schwer, Sie ernst zu nehmen.
      Ab wann ist mann denn ein Experte Ihrer Meinung nach? Nach wie vielen Büchern, die man geschrieben und Vorträgen, die man auf Einladung hin gehalten hat, nach wie vielen Jahren professionellem Umgang mit Hunden, und welchen Rassen?

      “Es fällt allen auf, wie sehr Sie die Zeitschriften als Eigenwerbung nutzen” – was denn für eine “Eigenwerbung”? Und wer sind “alle”?

      Und ja: Ich habe schon mehrfach aggressive Hunde trainiert, aber das wollen Sie nicht hören: Sie möchten lieber bei Ihren ungeprüften Überzeugungen bleiben (nennt man auch “Vorturteile”).

      Und nein, das Hund wäre keineswegs eingeschläfert worden, denn es war nur für die Besitzerin ein Problem, dass ihr Hund ihre eigenen Hausschweine umgebracht hatten. Und für die Shar-Pei-Tierschutzgruppe, die ihr keinen Pflegehund mehr geben wollte, weil ihr Hund so aggressiv war. – Ob das Schwein überlebt hat oder nicht spielt in diesem fall keine Rolle, auch wenn es ein Glücksfall für das Schwein war: Es geht darum, dass er as Trainer nicht vorausschauend gehandelt, sich selber über- und den Hund unterschätzt hat. Aber das habe ich ja alles schon geschrieben.

      Dass meine Meinung niemanden interessiert, stimmt ganz offensichtlich auch nicht, denn der Artikel wurde seit seinem Erscheinen über 58 000 Mal gelesen, und es gibt ja mindestens so viele Leute, die meiner Kritik zustimmen, wie solchen, die von Hundeerziehung wenig verstehen.

      Wer sich in die Öffentlichkeit begibt, der muss mit Kritik rechnen. Das geht jedem Musiker, jedem Schriftsteller, jedem Trainer und jedem Maler, jedem Wirtschaftsexperten und jedem Arzt so. Auch ich muss es aushalten, dass Sie diesen Text als Gelegenheit nutzen, mich zu beleidigen, anstatt sich auf sachliche Argumente zu konzentrieren. Auch einem Cesar Millan muss das ertragen – der von einer ganzen Gruppe hervorragender Hundeexperten (Verhaltenswissenschaftler, Tierärzte, Trainer) bescheinigt bekam, dass er so wenig von Hunden und ihrem Wesen versteht, dass er in Deutschland nicht mehr auftreten darf. Und selbst wenn Sie mir nicht zustimmen mögen – es ist ja nicht jeder auf der Brennsuppe dahergeschwommen, der anders trainiert als Herr Millan.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Katharina von der Leyen

  20. Sehr geehrter Herr Hambrink, sehr geehrter “Günther”,

    zu Ihren Kommentaren fällt mir nur eines ein: “Evolution kann man mitmachen – muß man aber nicht”. Sie gehören anscheinend zu den ewig gestrigen die einfach nicht begreifen wollen, daß sich der Umgang mit Tieren – in diesem Falle den Hunden – ändert; das Forscher neue Erkenntnisse gewonnen haben und diese auch entsprechend weitergeben. Aber anscheinend wird es immer Leute geben wie Sie, die den Anspruch haben sich Hunde untertan zu machen. Unverbesserlich und beratungsresistent. Sie beide sind diejenigen, die diesen Blog nutzen endlich mal “draufzuhauen” ohne sich mit den Tatsachen die Frau von der Leyen hier bereits mehrere Male gepostet hat auseinanderzusetzen. Ach ja, Herr Hambrink – haben SIE eigentlich schon mal einen aggressiven Hund trainiert?? Nein?? Dachte ich mir. Ich schon. Und stellen Sie sich vor: das geht tatsächlich OHNE die “Trainingsmethoden” des Herrn Millan. Aber egal – Sie werden auch weiterhin Ihre bornierte Meinung vertreten. Tun Sie das. Mir reicht, daß ich – wie viele andere auch – wissen, daß Ihnen einfach der Zugang zum Wesen des Hundes fehlt. Und das wird sich auch nicht ändern. Die armen Hunde die mit Ihnen ihre Zeit verbringen müssen. Und noch etwas – speziell für “Günther”: dieser Meinung spiegelt auch die meines Mannes wieder. Und der hat ganz besonders viel Wert darauf gelegt, daß ich das hier auch noch einmal ganz klar betone!! Von wegen nur Frauen …. blablabla. Sein Kommentar war nach dem Studium Ihrer Einträge hier übrigens: “Herr, laß Hirn regnen”. Noch deutlich geht es wohl nicht!
    Liebe Frau von der Leyen – ich kann Ihnen eigentlich nur empfehlen die Einträge der Herren zu ignorieren. Jedes Wort an sie ist einfach zu viel. Schade um die Zeit, die Sie in wichtigere Aufgaben investieren könnten. Machen Sie bitte weiter so wie bisher. Ich – wie auch mein Mann – gehören zu denjenigen, die Ihre Seite regelmäßig besuchen und auch gerne Ihre Beiträge in der entsprechenden FACHlektüre lesen (noch mal ein kleiner Hinweis für die o.g. Herren). Lassen Sie sich nicht unterkriegen.
    Mit freundlichen Grüße
    Tina

    PS: Unsere vier Galgos lassen noch herzliche Genesungsgrüße ausrichten!

    • Günther

      Danke für Hirn regnen lassen, warum gleich so aggressiv, das bestätigt nur das Leute im Unrecht sind die so reagieren. Und ein Vorteil der Lesen kann und noch besser der versteht was geschrieben wurde. Ich schrieb “fast nur Frauen”

  21. Liebe Katharina,
    vielen Dank für Ihre äußerst interessanten Artikel (habe gerade Zink gekauft, da auch meine Hündin sich immer kratzt. Was ich an dieser Stelle gerade unbedingt loswerden möchte, ist, dass ich nach dem Buch „Leinenlos“ mit meiner einjährigen Irish-Setter-Mix Hündin arbeite und gerade heute einen tollen Erfolg hatte: Ich konnte sie, nachdem ich den „Kehrum-Pfiff“ akribisch nach Ihrer Anleitung aufgebaut habe, heute tatsächlich aus einer Hasenjagd zurückpfeifen. Für mich unglaublich, dass das wirklich geklappt hat…Bin dafür sehr dankbar!!!). Aber das nur nebenbei…
    Eine Anmerkung von mir: Ich glaube, ich würde auf Kommentare in Ihrem Block nur antworten, wenn sie ein gewisses Niveau nicht unterschreiten. Sie sind es aus meiner Sicht nicht wert.

  22. Zugegeben ich habe aufgehört alle Beiträge durchzulesen, da es nicht immer sachlich zuging. Es gibt so viele selbsternannte Hundetrainer und noch ein vielfaches mehr an Ausbildungsmethoden und Meinungen.

    Der Beste Erfolg “meiner” persönlichen Meinung nach ist sich nicht nach irgendwelchen Trainingsmethoden anderer zu orientieren, sondern nach dem eigenen Hund!

    Ich bin ebenfalls Mehrhundehalter und jeder meiner Hunde ist individuell, was beim einen passt ist für den anderen nicht unbedingt das Richtige, möglichweise sogar kontraproduktiv. Daher verlasse ich mich niemals auf Trainingsmethoden die mal modern sind, dann mal wieder überholt, sondern richte mich ausschliesslich nach dem Wesen, Verhalten und Reaktion meiner Hunde. Sie sind der Beste Lehrer und diejenigen die mir die richtige Methodik aufzeigen.

    LG in die Runde

    • Hallo Ane,
      ich habe diesen Quatsch hier auch ein wenig mit verfolgt.
      Zu deinem Kommentar – ich unterschreibe jedes Wort, perfekt!
      LG Wolfhart

  23. Günther

    Hallo Ane, genau dieser Meinung bin ich auch. Habe seit 50 Jahren größtenteils Schäferhunde besessen und ausgebildet. Mit jungen Jahren wollten mir damals “erfahrene” Hundesportler ihre Tips mitteilen wie ich meinen Hund auszubilden hätte. Da ich aber von einigen nicht überzeugt war, das sie mit ihren Methoden recht hatten, habe ich sodann sehr früh meine eigenen Methoden entwickelt. Und ich muss auch dazu sagen, mich haben zwei sehr gute “Hundesportler” dabei unterstützt und auch auf meine Fehler hingewiesen. In laufe der Jahre habe ich immer mehr erkannt wie wichtig es ist, die Ausbildung an “seinem Hund ” anzupassen. So hatte ich dann viel Spaß und Erfolg beim Hundesport. Meine Einstellung hat sich so geändert, das ich vor Jahren dem aktiven Hundesport beendete.

  24. Mal abgesehen davon, ob man es grundsätzlich ok findet, mit einem Hund über Gewalt/Strafe/Unterwerfung zu arbeiten: WENN man denn unbedingt der Meinung ist, dass es nicht anders geht, DANN sollte man es aber auch können. Cesars Timing in dem Video ist unter aller Kanone, und von den Signalen des Hundes (die ja nun wirklich deutlich sind) kommt auch nix bei ihm an (wie die Autorin schon sehr richtig beobachtet hat).

  25. Nina Petersen

    Liebe Frau von der Leyen,

    ich lese eigentlich immer still mit, aber heute muss ich mich auch mal äußern und Ihnen für Ihre Engelsgeduld danken!
    Es ist unglaublich, wie viele Leute Ihren Blog lesen, obwohl sie Ihnen ja offensichtlich in keinster Weise zustimmen. Ich selbst habe als junges Mädchen leider auch das ein oder andere Mal meine Gassihunde auf den Rücken gelegt, hat man so gemacht, man muss ja zeigen, “wer hier Alpha” ist.
    Doch die Wissenschaft entwickelt sich weiter und heute schäme ich mich, wenn ich daran zurückdenke. Cesar’s erstes Buch wurde mir von einer Mitarbeiterin eines Tierheims empfohlen und ich hatte bereits nach dieser Lektüre das Gefühl “ok, in Amerika geht man mit seinen Hunden also nicht täglich spazieren, daher empfiehlt er den Leuten die Anschaffung eines Laufbandes, um den Hund auszulasten”. Das muss man sich schon mal auf der Zunge zergehen lassen. Ich habe einen Hund, um ihn zuhause auf das Laufband zu stellen….
    Die ersten Folgen seiner Hundeflüsterer (Gott, wie ich dieses Wort nicht leiden kann…) Serie haben mir dann den Rest gegeben.
    Man stelle sich vor, da kommt ein völlig Fremder in den Raum, legt einem eine dünne Schnur um den Hals und wenn du tust, was du eigentlich immer getan hast, dann zieht sich die Schlinge zu, du wirst aufgehängt, bekommst keine Luft mehr, gerätst in Panik, zappelst noch mehr, dann bekommst du noch einen Tritt in die Nieren und wenn du gerade denkst, jetzt ist es vorbei und dich fallen lässt, geht die Schlinge auf… Was sollte man in so einer Situation lernen??? Wirklich abgesehen davon, dass es nun wissenschaftlich klar belegt ist, dass man bei Stress einfach nichts lernen KANN. Geht nicht. Biologisch nicht möglich!

    Und mal ganz ehrlich, wie oft muss noch betont werden, dass Hunde untereinander so und so kommunizieren, aber… Hält jemand unsere Hunde wirklich für dermaßen dämlich, dass sie nicht wissen, dass wir keine Hunde sind!? Damit fällt das Ganze “Alpha”Getue ja sowieso schon unter den Tisch, denn Hund und Mensch bilden kein Rudel! Es geht um klare Führung und kein Hund versucht diese zu übernehmen, wenn sein Mensch einigermaßen kompetent daher kommt und er darauf vertrauen kann, dass der alles im Griff hat!

    Zugute halte ich ihm, dass eben einige Hunde in seiner Obhut leben, die ohne ihn wirklich bereits tot sein dürften. Umso wichtiger fände ich es aber doch, dass er den Leuten im Fernsehen zeigt, wie sie ihre Hunde gar nicht so weit kommen lassen, dass sie auf “der Abschussliste” landen! Und da gehört für mich mehr zu, als sie aufs Laufband zu stellen! Dadurch lernt kein Hund “Hündisch” und wird sozialverträglich!

    Und an alle, die meinen, es solle doch jeder Halter selbst entscheiden, wie er mit seinem Hund umgeht. Ja und Nein. Ja, wenn man Ahnung von der Materie und sich ausgiebig informiert hat (haha, wer Ahnung hat wird sich nicht für Cesars Methoden entscheiden) und nein, denn Ersthundehalter bekommen so ein völlig falsches Bild und wundern sich dann, wenn sie am Ende einen Hund haben, der ihnen nicht vertraut, sondern dessen Willen sie gebrochen haben.

    Ein herzliches Dankeschön, dass Sie nicht aufhören AUFZUKLÄREN (denn nichts weiter haben Sie mit diesem Artikel getan, ein Video gezeigt und es kommentiert, sodass man sich selbst eine Meinung bilden kann, ob man sieht, was Sie sehen oder nicht. Zumal es in ihrem eigenen Blog wohl erlaubt sein darf, dass Sie Ihre eigene Meinung vertreten), in der Hoffnung, dass seine Popularität immer weiter abnimmt, bis auch seine Fernsehauftritte verschwinden….

    Liebe Grüße aus Hamburg
    (ganz unanonym) Nina Petersen

  26. Cornelia Schlopsnies

    Günther, es ist doch immer wieder beeindruckend, wie emotional und unsachlich diskutiert wird. Häufig von Männern.
    Ein bisschen mehr von Picabia täte so manchem hier gut…

  27. Little L

    Liebe Katharina,
    ich möchte mich herzlich bei Ihnen bedanken!
    Ich wünsche mir schon seit ich denken kann einen eigenen Hund. Momentan passen die
    Umstände noch nicht (zu kleine Wohnung, zu wenig Zeit,…) aber ich arbeite darauf hin
    mir diesen Traum zu erfüllen. Was ich allerdings schon jetzt tun kann ist mich zu informieren,
    wie zum Beispiel über die richtige Ernährung und Erziehung.

    Zu Anfang hat es mich regelrecht erschlagen was ich alles zu diesen Themen in Büchern und
    im Internet gefunden habe und ja, ich wurde natürlich auch auf Cesar Milan aufmerksam.
    Die Methoden fand ich sehr drastisch, aber so ganz am Anfang weiß man es eben noch nicht
    besser. Sie haben mir geholfen zu verstehen und zu sehen was sich wirklich zwischen ihm und den Hunden abspielt. Einen Hund einzuschüchtern und zu verängstigen kann keine Lösung, geschweige denn ein Erziehungsleitfaden sein.

    Ich verfolge Ihr Magazin nun schon seit einer Weile und möchte mich wirklich herzlich dafür bedanken das Sie sich nicht davor Scheuen weiterhin klarzustellen und aufzudecken!
    Mittlerweile hat sich für mich herauskristallisiert wo ich wirklich Sachlich fundierte und gute Beiträge lesen kann (wie bei Ihnen) und welche Tipps und Methoden ich im Hinterkopf behalten sollte und welche nicht.

    Ich möchte nun noch kurz an alle zukünftigen Hundemamis und -papis appellieren:
    Informiert euch ausführlich und hinterfragt gehypte Methoden sorgfältig.

    Viele liebe Grüße L

  28. Du sprichst mir aus der Seele. Ich kann mir die Folgen von Milan nicht mehr ansehen. Mir tun die Hunde immer so unfassbar leid.

    Ich liebe auch die “sch” Menschen, die einem zu Hochzeiten des Milans ständig begegnet sind. Sie glänzen mit völligem Unwissen und absoluter Unfähigkeit und hauen das “sch” einfach mal immer und überall raus. Als Krönung des Ganzen sind Belohnung und liebevoller Umgang meist Fremdwörter für diese Menschen. Aber wer bin ich schon für diese Menschen, die so von diesem Menschen überzeugt sind? …Wattebäuschchenwerfer…Bestecher…
    Von mir aus, egal wie sie es nennen, ich bin es gerne und mit voller Überzeugung.

    Danke für den tollen Beitrag.

  29. Habe die Sendungen auch oft geschaut und alles sieht so einfach aus..
    Aber irgendwie scheint wirklich alles eine Kehrseite zu haben..
    Vor allem wenn Profit und Umsatz im Vordergrund stehen, wir alles dem Zuschauer schmackhaff gemacht.

    Aber nichtsdestotrotz ein sehr guter Beitrag. Danke 😉

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