Das Welpen-Praxisbuch – Ein Welpe kommt ins Haus! (signiert)

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Signiertes Exemplar

„Sie wollen also einen jungen Hund. Ich kann Sie gut verstehen: Welpen sind so unglaublich niedlich, vertrauensvoll, weich und wollig, sie brauchen uns, machen lauter dumme Zeug und bringen uns zum Lachen. Aber sie rauben uns auch den letzten Nerv. […] „

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Beschreibung

Signiertes Exemplar

„Sie wollen also einen jungen Hund. Ich kann Sie gut verstehen: Welpen sind so unglaublich niedlich, vertrauensvoll, weich und wollig, sie brauchen uns, machen lauter dumme Zeug und bringen uns zum Lachen. Aber sie rauben uns auch den letzten Nerv. Sie verstehen nicht, was wir wollen und wir verstehen nicht, was sie wollen. Sie scheinen ununterbrochen nach draußen zu müssen, fressen die Möbel an, können nicht alleine bleiben, räumen den Mülleimer aus und verteilen den Restinhalt von Thunfischdosen auf dem neuen Sofa. Sie haben kein Taktgefühl, aber Blähungen, sie sind viel zarter, als man denkt, sie bekommen Durchfall grundsätzlich nur auf den Teppichen, die sich nicht reinigen lassen. Und man kann ihnen nicht einmal einen Vorwurf machen, denn sie wissen es einfach nicht besser. Ich glaube, Welpen sind nur deshalb so wahnsinnig süß, weil man sich das ganze Theater sonst einfach nicht antun würde.

Das Dumme ist, dass ein Hund kein Gebrauchsgegenstand ist, den man kauft und wieder in eine Ecke stellen kann, wenn er anstrengend wird. Hunde kosten Zeit, Geld und Nerven. Es ist hart, im strömenden Regen alle zwei Stunden darauf zu hoffen, dass der Welpe sich löst, es ist noch härter, wenn er sich nur die Sehenswürdigkeiten anschaut und dann – puh! – seinen See im warmen Flur macht. Es ist leicht, einen Welpen zu lieben, der müde und niedlich auf unserem Schoß einschläft. Aber es ist hart, das Haus für Gäste sauber zu machen und danach mit anzusehen, wie der Welpe mit Matschpfoten durchs Haus rast, sich auf dem Teppich übergibt, mit seiner Rute einmal über den Sofatisch wedelt und dann seine losen Haare neben dem Sofa abschüttelt. Es ist auch hart, bei der Erziehung nie zu vergessen, dass wir es mit einem Hund zu tun haben, der ein völlig anderes Verständnis von der Welt hat als wir. Es ist hart, eine völlig neue Sprache zu lernen, und noch schwerer, sich einzugestehen, dass man keine Verbindung zu seinem Hündchen herstellen kann und Hilfe braucht. Es ist schwer, sich in seine Lage zu versetzen: Wir erwarten filmreife, märchenhafte Dinge und unserem Hund. Wir messen ihm menschliche Werte bei, die er nicht hat, und bestrafen ihn dann dafür, dass er unsere Erwartungen nicht erfüllen kann. …“

Gebundene Ausgabe, 176 Seiten
Graefe und Unzer Verlag

Zusätzliche Information

Größe 24.9 x 19.5 x 1.7 cm

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