Die aktuelle Beißstatistik Berlins – wer hätte das gedacht: Die “Kampfhunde” sind gar nicht “böse”

SeifenblaseP.Croes
Foto:Paul Croes

Gerade hat die Grünen-Abgeordnete Claudia Hämmerling die neue Beißstatistik veröffentlicht.
Und siehe da: Die “bissigsten” Hunde (solche, die Menschen laut Statistik “angesprungen und/oder verletzt” haben – was, wie jeder Hundefreund weiß, ein weiter Raum ist) sind nicht etwa die Pitbulls, sondern die Deutschen Schäferhunde, die 75 Mal auffällig geworden sind (was damit zu tun haben dürfte, dass sie noch immer die häufigsten Hunde in Deutschland sind – außer dem Mischling. Der hat sich gleich 265 Mal unbeliebt gemacht. Dann kommt der Rottweiler (29 Mal), dicht gefolgt vom kämpferischen Jack Russell Terrier (22 Mal), dann – wer hätte das gedacht – die Golden Retriever und Labradore: 19 Mal, was ebenfalls mit der Retriever-Dichte zu tun haben dürfte. Dobermann und Dackel geben einander nichts – 13 Mal haben sie jemanden “angesprungen und/oder gebissen” – der Rest verschwimmt gleichmäßig.

Interessant ist an der Liste, dass Golden Retriever oder Labradore im Verhältnis recht häufig in Hunde-Auseinandersetzungen verwickelt sind: 23 Fälle wurden hier gemeldet, 22 Mal bissen sich American Staffordshire Terrier mit anderen Hunden, Schäferhunde 62 Mal, Mischlinge 125 Mal. Dackel beißen lieber Menschen als andere Hunde (4 Mal), dafür scheinen auch Boxer in der Hund-zu-Hund-Kommunikation wenig Humor zu haben: 15 Mal wurden Beißereien mit ihnen in Berlin gemeldet.
Allerdings kann man stark davon ausgehen, dass Hunde-Beißereien bei kleineren Hunden nicht gemeldet werden. Sowieso meldet man Beißereien doch wohl nur dann, wenn sich der Hundebesitzer, dessen Hund “angefangen” hat, anschließend wie ein Idiot aufführt, oder der eine Nachbar den anderen eben nicht leiden kann.

Jedenfalls haben wir hier schwarz auf weiß, dass die so genannten “Rasselisten” willkürlicher Unsinn sind.
Wissenschaftliche Gutachten und auch die aktuelle Beißstatistik bestätigen längst, dass sie nicht zu rechtfertigen sind. Die Zahl der Hundeattacken hat sich gegenüber dem Vorjahr kaum verändert. 655 mal wurden Menschen angesprungen oder verletzt, 25 mal waren Listenhunde beteiligt. Im Jahr zuvor waren das Verhältnis 674 zu 24.

Hier der Link zur vollständigen Statistik: http://www.gruene-fraktion-berlin.de/sites/default/files/ka17-12235%20Beißstatistik.pdf

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57 Kommentare

  1. bullmastiff

    ….das ist nichts neues….in all den letzten jahren fiel es auf dass sogenannte kampfhunde eigentlich die menschenfreundlicheren hunde sind. die kampfhundeliste wurde nur gemacht damit die komunen einen grund haben die herrchen abzuzocken. diese liste ist hundefeindlich und unverschämt und wurde von menschen gemacht die nicht die geringste ahnung von hunden haben sondern nur auf abzocke gedrillt sind und ich denke diese eher sogar hundehasser sind und angsthasen dazu. diese menschen hätten sich lieber ausdenken sollen den hundeführerschein in die tat um zu setzen der zum beispiel einen psychologischen test beinhalten dann würde es vllt auch nicht soviele ahnungslose idioten geben die sich einen sogenannten kampfhund kaufen würden um mit diesen hunden auf oberwichtig zu machen. der sogenannte kampfhund ist eher ein kampfschmuser. ich habe seit ca 30 jahren sogenannte kampfhunde. in diesen jahren nicht ein einziges vorkommnis was schlichtweg auf die überaus gute karakterliche veranlagung in verbindung mit menschenfreundliche erziehung beruht. scheiss auf diese von dämlichen idioten gemachte kampfhundeliste es ist nur traurig dass die menschen nicht genug zusammenhalten i n diesem abzockland um mal gegen diese sache vorzugehn. mit grüßen von einem “kampfhundenarr” der schon längst den wahren karrakter eines solchen hundes erkannt hat und liebt

    • Ich bin da völlig Ihrer Meinung – das “wer hätte das gedacht” war auch durchaus ironisch gemeint. Diese Listen gibt es leider in jedem anderen Land auch, auch in USA – daher gab es ja vor einer Weile das Statement von Barack Obamas Regierung, dass sie gegen die “Kampfhunde”-Listen seien. Ich schreibe seit vielen, vielen Jahren für die so genannten “Kampfhunde” – und bin übrigens der Meinung, dass ein Deutsch Drahthaar in den falschen Händen, in denen Pitbulls, Stafforshire etc. leider immer wieder landen, ein viel, viel größeres Problem wäre

    • Super beschrieben Bullmastiff, ganz genau so ist es!!!! Komisch dass das hier in England schon seit sonst wievielen Jahren klar ist, dass sie nur agressiv sind, wenn die armen zu Tierkaempfen ausgebildet werden und ansonsten sie wirklich ttale Kampfschmuser sind….. Und die Ausbildung der Tiere ist eine perverse Sache die endlich gestoppt werden und die Menschen staerker bestraft werden muessen!!! Es wird Zeit das die Tierquaelereien endlich stoppen und die Tiere fuer das gesehen werden fuer was sie sind – die besseren Menschen!!!!

      • da muss ich widersprechen, Tiere sind Tiere und keine “besseren Menschen”!!!! Solche Aussagen finde ich für den Allerwertesten. Ich schreibe dies nicht um Tierschützer anzugreifen, sondern weil es mr gegen den Strich geht, das allzuviele Tierfreunde in meiner Umgebung sich als Kinderhasser entpuppt haben, weil sie nicht fähig sind sich in eine soziale Gemeinschaft einzudenken und die Tierliebe und den Kampf für die Tiere nur deswegen bestreiten, weil von Tieren keine Widerworte zu erwarten sind. Ich finde das zum “KOTZEN”!!!!!!!!!!!!!!

        • Elke Schneider

          Haha, Micha, da lach ich aber. Wenn Sie von Tieren noch nie Widerworte bekommen haben, haben Sie noch keins gehabt!

    • Ja, ja, schon einmal einen reinrassigen Pitbull besessen?????? Einen Mannstopper mit 40 Kg????? Keinen Bastard!!!!!!!! Der Pitbull wird erst im 4. Jahr richtig dominant. Im 4. Jahr reisst er sich die Wohnung von seinem Herrn unter den Nagel. Im 5. Jahr will er seinen Herrn beherrschen. Der Schutztrieb des Pitbuls sollte nicht unterschätzt werden. Er explodiert regelrecht!!!!!!!!

      Pitbull in den USA: 67% aller Beissunfälle beim Menschen stammen vom Pitbull. 52% aller Beissunfälle beim Menschen mit Todesfolge stammen vom Pitbull. Der Deutsche Schäferhund killt keine Menschen.

      • Katharina

        Ach Du meine Güte. Und im 6. Jahr strebt der Pit Bull dann die Weltherrschaft an? Es ist schlicht nicht richtig, was Sie behaupten. Erstens ist der Pit Bull IMMER ein Mischling: der Pit Bull ist keine eigenständige Rasse, sondern eine Bezeichnung für Mischlinge aus verschiedenen so genannten Kampfhunderassen. Zweitens gab es in den 70er und 80er Jahren zahlreiche tödliche Unfälle mit Schäferhunden – weil nämlich in dem Milieu, in dem heutzutage Pit Bulls gehalten werden, damals Schäferhunde scharf gemacht wurden. Und drittens ist Berlin voll mit Pit Bulls, und tödliche Unfälle kommen dort nicht vor. Nicht einmal mehr besonders viele Beißvorfälle durch diese Rassen (die es dort deutlich häufiger gibt als Dackel), und nach allem, was ich in den letzten Jahren in Berlin beobachten durfte, haben die Halter dieser Hunde immer selber schuld, wenn sie gebissen werden, weil sie keine Ahnung haben, wie man mit Hunden umgeht. Es ist IMMER eine Frage des Umgangs: Jeder Riesenschnauzer, jeder Deutsch Drahthaar ist mindestens so gefährlich wie ein Pit Bull, nur beißen die viel schneller zu als Pit Bulls, deren Toleranzschwelle sehr, sehr hoch ist. Hunde mit einem echten “Knall” oder fehlender Beißhemmung gibt es in allen Rassen (und noch viel häufiger bei Menschen), das hat aber etwas mit Aufzucht und Erziehung zu tun. – An Schärfe und übertriebener Triebhaftigkeit ist z.B. der Deutsche Jagdrevier nicht zu überbieten, und nicht richtig gelenkt, ist er in den allermeisten Fällen bissig.
        Woher haben Sie die Zahlen aus den USA? Mir ist sind diese Statistiken nicht bekannt. Im Übrigen müssen Sie bedenken, dass in großen Teilen der USA Hundekämpfe zwar hochgradig illegal, aber gang und gäbe sind, diese Hunde also absichtlich mit furchtbaren Mitteln scharf gemacht werden, also Todesangst vor dem Menschen haben. Wenn diese Leute dann von Ihren eigenen Hunden gebissen und im Krankenhaus behandelt werden, fließt derlei ebenfalls in Statistiken.
        Im Gegenteil: In USA werden viele resozialisierte Pit Bulls als Therapiehunde gehalten, auch Hunde, die aus Hundekampf-Situationen gerettet wurden, und sind sehr zuverlässige, freundliche Tiere.
        Auch im Hamburger Tierheim hocken z.Zt. ca. 25 Pit Bulls (zwei davon, die ich kenne, wiegen übrigens deutlich mehr als 40 Kilo), die allesamt den sehr anspruchsvollen Wesenstest mit Bravour gemeistert haben.
        Was Sie behaupten, widerspricht sämtlichen Gutachten von Verhaltenswissenschaftlern, Polizeistaffeln und allen anderen Gutachtern. Eine Rasse ist nicht für die Gefährlichkeit eines Hundes verantwortlich, sondern die Art der Haltung und des Umgangs mit dem Tier.

        • @Katharina

          Du kennst dich bei den Pitbulls richtig gut aus. Sagenhaft was du alles weist. Bastard hin oder her. Der reinrassige Pitbull wird in den USA eingetragen und es gibt für diesen eingetragen Pitbull auch Papiere. Auch wenn der Pitbull als Rassehund nicht anerkannt wird, ist er trotzdem ein Rassehund. Schäferhunde killen keine Menschen. Der Pitbull hat damit kein Problem. Auf deutschen Friedhöfen liegen mehr gekillte Frauen als Männer. Die Frauen und der Pitbull, ha, ha. Wenn du mehr über den Pitbull wissen willst, dann gehe auf die Seite von Cesar Millan. Der wird noch deutlicher, als das was ich schon geschrieben habe.

          Im Puffbereich wurden immer Bullterrier gehalten. Noch nie auf der Reeperbahn in Hamburg gewesen??? Einen Schäferhund habe ich dort noch nie gesehen. Seit einigen Jahren sind in Hamburg, für Hamburger, die Pitbull Terrier Haltung untersagt.

          Gute Frau, du musst mir nichts erzählen über Pitbull Terrier. Habe solch einen Hund über 8 Jahre selbst besessen. Im 4. Jahr bewacht er die Wohnung. Lebensgefahr für jeden Einbrecher. Wenn er geärgert wird, geht er durch jede Wohnzimmertür. Seit wann gibt es im Tierheim Papiere über die geführten Hunde. Jeder Hund der keine Papiere hat, ist ein Bastard. Du redest von Bastarden und ich spreche vom reinrassigen Pitbull. Über den es angeblich keine Papiere gibt. Der Deckrüde von meinem damaligen Pitbull Terrier Rüden Welpen hatte damals so einen schlechten Ruf, das er sogar in Deutschland bekannt war. Selbstverständlich kann man solch einen Hund auch als Therapierhund einsetzen. Der Deckrüde von meinem Welpen, war sogar für Ami Verhältnisse, das beste was man für Geld im Ami Land bekommen konnte.

          Kenne ich auch solche Pitbull Terrier. Dick und rund gefüttert. Meiner war schlank, hatte eine Schulterhöhe von 62cm und wog 42,5 Kg. Trocken lag er wohl bei ca. 37 bis 38 Kg. Wenn du weist, was mit trocken gemeint ist. Anscheinend hast du überhaupt keine Ahnung was der Pitbull für eine Kraft entwickeln kann, wenn sein Herrchen bedroht wird. Er hat mehr Kraft als ein Schäferhund.

          Davon abgesehen, der Pitbull war mein Freund. Mein jetziger Schäferhund, ist nur ein Hund!!!!!!!!! Der ist auch nicht bissiger als ein Pitbull oder weniger bissig. Hatte mit beiden Rassen keine Probleme!!!!!!!!! In Dänemark bist du deinen Pitbull gleich wieder los. Mit dem Schäferhund gibt es in Dänemark keine Probleme.

          • Cesar Milan – genau der richtige Berater wenn es um Hunde geht….. au weia!

      • Hanniball

        Hallo, das was du schreibst entspricht nicht der Wahrheit.
        Hatte 14 Jahre mit einem reinrassigen Pitbull als Familienhund verbracht, es war ein Rüde nicht kastriert und hatte ein Gewicht von 45 kg.
        Zuvor hatte ich viele Jahre Schäferhund und Dobermann, für mich war der Pit der zärtlichste und einfühlsamste Familienhund dem ich zu 100% vertrauen konnte, es hat ind den ganzen Jahren absolut nicht den geringsten Zwischenfall gegeben auch gegenüber anderen Hunden war er zurückhaltend und natürlich kann ein Hund nur so gut sein wie sein Führer. Ergo brauchen wir schon lang einen Sog. Hundeführerschein inkl. Wesenstest des Hundehalters. LG

    • Katzenfan

      Ähh Sorry aber ob mein Kind von einem Pitbull oder einem Rehpincher gebissen wird ist ja wohl mal ein riesen Unterschied. Jedes zweite Kind bis zum Alter von18 Jahren wird mindestens einmal von einem Hund gebissen. Da ist es mir völlig schnuppe dass der Pitbull eigendlich den sanfteren Charakter hat wenn er mein Kind mit einem Biss töten kann (und klar ich geb Dir recht selbstverstndlich sagt die Rasse nichts über den Charakter des Tieres-das wär ja schon fast rassistisch). Aber genauso wie ich mein Kind instinktiv lieber einer alten klapprigen Dame kurz zum aufpassen geb wenn ich mal kurz pieseln muss und nicht dem riesigen Bauarbeiter mit V-Ausschnitt und dem Goldkettchen-auch wenn das vielleicht voll der nette Kerl ist- hab ich keine Lust auf riesige Hund ohne Maulkorb und Leine in der Nähe von meinem Kind. Sorry Neu-Züchtungen sind doch sowiso für den Arsch …in anderen Ländern sterben die armen Mischlingshunde auf der Straße während andere für einen reinrassigen Dobermann Tausende von Euros zahlen…. Verrückte Welt

      • ……………….Jedes zweite Kind bis zum Alter von 18 Jahren wird mindestens einmal von einem Hund gebissen……………… hä? Erklären heutzutage die Mamis ihren Kindern nicht mehr, dass man wildfremde Hunde nicht einfach anfaßt. Hab ich bei meinem Sohn gemacht. Der hats kapiert. Ich bin mit zwei Brüdern aufgewachsen. Also drei Kinder. Keiner von wurde jemals von einem Hund gebissen, obwohl wir auf einem Dorf aufgewachsen sind und uns frei bewegen konnten und damals noch die Hunde der Bauernhöfe frei herum gelaufen sind. Vier Menschen aus einer Familie : Bissfrei! Selber hab ich bereits meinen vierten Hund. Also wo kommen denn diesen seltsamen Statistiken her????

  2. Nicole kasoke

    Fazit: Sofort den Deutschen Schäferhund auf die Liste setzen……Bei uns in Bayern am besten auf Liste 1 (absolutes Haltungsverbot) oder Pit und Co runter von der Liste……

    • Michaela

      Ich stimme allen voll und ganz zu, obwohl ich “nur” einen Mischling habe…Wir gehen gemeinsam jedes Wochenende zu einem Hundeverein, sind kurz vor der Begleithundeprüfung. Allein bei uns im Verein gab es 2 Schäfis (1 nicht mehr, da der Halter selbst Beratungsresistent und Kritikunfähig ist) , die ich nicht Freiwillig anfassen wollte. Beide Tiere stammen aus “Schwarzzuchten” und wurden wie die Ware, die sie sind, in ungeeignete Hände verkauft! Einer der beiden ist den Behörden bereits bekannt, bei dem anderen wird es wohl nicht mehr lange dauern… Beide Hunde sind Artgenossen gegenüber aggressiv, beide noch unter 1 bzw. 2 Jahren alt. Eigentlich, bei vernünftiger Aufzucht und Haltung, Welpenspiel etc. hätte es mit den 2 vermutlich nie Probleme gegeben.
      Ich wäre sehr, sehr froh, wenn ein “Hundeführerschein” Gesetzlich vorgeschrieben werden würde, aber große Chancen sehe ich da ehrlich gesagt nicht.
      Ein Hund ist leider nach der aktuellen Gestzteslage eine “Sache” und auch hier werden Forderungen nach Änderung bestenfalls belächelt und hinten angestellt. Wir sind nicht im Stande diese unsäglichen Welpentransporte zu stoppen (einer wird erwischt, 5 kommen durch) aktuell 74 von 77 Welpen im Tierheim Nürnberg, 3 haben es leider nicht überlebt, wir sind nicht fähig die Strafen bei Tierquälerei drastisch zu erhöhen, die Liste ist leider Endlos.
      Und dank Schundblättern wie der B – Zeitung wird jede Kläfferei am Gartenzaun zu einer Fast Attacke der “Kampfhunde” aufgeblasen, was bei 8 von 10 Lesern als Wahrheit im Kopf hängen bleibt. “Hundemenschen” wissen, dass dieses Gesetz Schwachsinn ist, aber die breite Mehrheit hat, nicht zuletzt dank solchen Berichten, Angst. Unwissenheit der breiten Masse, die keinerlei Bezug zu Hunden und deren Verhalten haben hören vielleicht kurz zu, aber ich bezweifle, dass diese Menschen sich für eine Abschaffung des Gestzes einsetzten würden.

      • Meinen letzten Schäferhund habe ich verkauft, weil er einfach zu freundlich war. Der jetzige Jungrüde stammt aus einer reinen Schutzhundezucht. Es kann sein, das dieser DSH zum Leinenhund wird. Auch damit habe ich kein Problem. Man sollte sich manchmal auch die Hundeverordnungen genau durchlesen. In den meisten Fällen hat der DSH keine Auflagen. Er darf aus dem Schutztrieb heraus, seinen Besitzer verteidigen. Da regt sich kein Richter drüber auf!!!!!!!!!!!! Auch ein Gutachter wird immer wieder feststellen, das ein DSH eigentlich einen freundlichen und gutmütigen Charakter hat.

      • J. Hoffmann

        Ich glaube nicht, dass der Deutsche Schäferhund bissiger wäre als andere Rassen, wenn ihre Halter nicht eine besondere Art von Mensch wären. Ich habe schon einige Rassen unter anderem auch Schäferhunde besseren, die durch meine liebevolle Erziehung ohne Druck zu den liebsten Hunden der Welt gehörten. Die meisten Schäfethundenhalter arbeiten mit zuviel Druck, weil sie denken er müsse gebrochen werden. Des Weiteren sind sie Beratungsresistent, wissen alles bEsser. Selbst wenn sie beim Tierarzt sind. Ich kenne einige Tierärzte die schon keine Lust mehr haben die Hunde von denen zu behandeln, da sie von denen gesagt bekommen was sie zu tun haben. Ich persönlich hatte einen Laden und Lieferservice für Tier Nahrung und habe bei den Schäferhundhaltern die Feststellung gemacht, dass sie ihren Hunden den letzten Mist gefüttert haben, wenn sie dann zur Ausstellung gingen sollte ich die Hunde mit extra gutem Futter aufpimpen. Solche Leute sollten keinen Hund halten dürfen.

    • elke & charly

      ich habe einen SchH III schäferhund: dieser ist der beste hörende gehorchende hund, den ich jeeeeeemals hatte. daher, alles mist so eine statistik. ausserdem glaube ich selber gar nicht, dass es noch soooo vieles schäferhunde gibt. die sind doch schon lange ” unmodern “.
      wir hatten auch grade besuch von leuten, die mit einem 2 jährigen kind hier waren. die konnten problemlos rein _ und auch wieder raus _ und das kind hat meinem charly auch noch ein paar mal auf den rücken gepatscht ( gestreichelt ) obwohl ich nicht NICHT in der nähe war. alles liegt an der erziehung. und ich bin auch ausdrücklich für einen hundeführerschein, bzw begleithundeausbildungspflicht. denn gebissen werden will keiner, bzw das der hund beisst.

    • Ich würde sagen die Listen gehören abgeschafft. Ich bin der Meinung das andere Ende der Leine ist dafür verantwortlich. Man muss sich nur mit seinem Tier ausgiebig beschäftigen,zu einem sieht man dann genau was ihm nicht so gut gefällt und man kann an Problemen gezielt arbeiten. Und Menschen sollten sich nur einmal in die ”Position von einem Hund begeben,am besten auf einer belebten Einkaufstrasse,da bekommt man ja automatisch Angst,wenn so viele Füße hektisch um einen rum trampeln. Es gibt Situationen wo auch der Hundebesitzer vllt falsche Signale sendet.Ich bin der Meinung, wer einen Hund hat sollte sich einfach bemühen Wissen über Hunde ,deren Verhalten und Bedürfnisse anzueignen. Dazu stehen mehrere Möglichkeiten zur Verfügung ,Internet, Bücher, Hundeschulen Tiertrainer etc.

      • Katharina

        Geht’s noch? Erst lesen, dann kommentieren. An dem Text ist nichts falsch, und wenn SIe Ironie nicht verstehen, dann ist das wirklich nicht mein Problem. Alle anderen – ca. 160 000 Leser – haben das geschafft.

          • Micky meinte bestimmt Franz. – Womit er dann auch Recht hatte…… Jede Zeile tropft doch von: Ich bin ein harter, starker Kerl, frühstücke blutiges Steak, biege Gleisschienen zum Zeitvertreib, sitze täglich 4 Stunden im Fitnesstudio und stemme 160 Kilo, bin von Kopf bis Fuß voll Tattoos, höre Bushido, ich bin so ein ganzer Kerl, so männlich, hui ui ui und nur ein großer, ganz, ganz starker und böser, böser Hund paßt zu mir.

    • @Nicole Kasoke
      Der Pitbull hat fast überall Leinenzwang. Der Deutsche Schäferhund darf überall frei herum laufen. Schon deshalb kann er öfters zubeissen. Der DSH hat ein linkisches Verhalten. Deshalb ist er nicht bösartig. In der Haftpflicht hat der DSH die billigsten Prämien!!!!!!!!!!! Der Dobermann und der Rottweiler kosten ca. 30 bis 40 Euro mehr. In einigen Versicherungen wird der Schäferhund angenommen und der Dobermann und der Rottweiler nicht. Der Pitbull nur in speziellen teuren Versicherungen.

      Cesar Millian: Der Pitbull verträgt keine Weicheier als Besitzer. Er testet jeden Tag seinen Besitzer. Erst beisst er seinen Besitzer und dann fremde Leute. Und ich kann dir jetzt schon sagen: In Deutschland gibt es unheimlich viele Weicheier. Es ist mir immer wieder unbegreiflich, wieso solche Leute immer wieder solch einen Hund haben wollen.

  3. Sorry, aber ich kann hier keine Statistik über Beissvorfälle finden.

    Ich finde eine Sammlung von subjektiv empfundenen Bedrohungen und von Verletzungen (Kratzer? Biss? über den Hund gefallen?) durch Hunde.

    Auch fehlt das prozentuale Verhältnis Anzahl registrierte Hunde einer Rasse zur Häufigkeit von Vorfällen, um übe die einzelnen Rassen und deren Gefährlichkeit schliessen zu können .

    Kleines Rechenbeispiel:
    von (angenommenen) 3000 Schäferhunden haben 75 gebissen.
    Das heisst einer von 40 Schäfis beisst.
    von (angenommenen) 300 Amstaff haben 11 gebissen.
    Das heisst einer von von 27 Amstaffs beisst.

    Eine Statistik ist immer nur so gut wie die Trottel die sie interpretieren.

    • Du sprichst mir aus der Seele! Das war auch mein erster Gedanke, als ich diese “Statistik” gesehen habe … Bin zwar der Überzeugung dass keine Hunderasse nur der Rasse wegen Gefährlicher ist als eine andere. Aber diese Statistik ist einfach keinen Pfennig Wert … “Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast! …

    • Genau das war auch mein Gedanke. Ich habe mir extra die Statistik angesehen, auf welcher dieser Artikel beruht. Aber auch dort gibt es nur absolute Zahlen und keine relatien Zahlen, also In-Verhältnis-Setzen zur Häufigkeit der entsprechenden Rassen.

      Der Aussagewert dieser Statistik ist gleich Null!

      • Ich meinte natürlich relative Zahlen – nicht relatie Zahlen.
        Das V auf meiner Tastatur hängt.

      • Na aber man sieht ja immer, wie viele sich darauf beruhen und dann meinen, dass Schäferhunde viel gefährlicher seien als sogenannte Kampfhunde. Obwohl die Zahlen das einfach nicht hergeben (natürlich aber auch nicht einen umgekehrten Fall). Ein wenig nachdenken, dann kommt man doch eigentlich darauf, dass dies kein Argument gegen eine Rasseliste ist (natürlich auch kein Argument für eine). Allein der Fakt, dass es wohl bedeutend mehr Schäferhunde als bspw. Pitbulls gibt legt doch nahe, dass es vermutlich auch mehr Zwischenfälle mit Schäferhunden gibt (erst recht, wenn man davon ausgeht, dass Pitbulls nicht gefährlicher sind als Schäferhunde).

        Dann kann man natürlich auch noch anführen, dass es auf die Art der Zwischenfälle ankommt. Wenn ein kleiner Chiuhahah versucht mich in meine Wade zu beißen, dann kann man ja eigentlich fast nur müde lächeln. Versucht das aber ein Schäferhund oder ein Pitbull, dann ist das was anderes.
        Das sind größere Hunde, die zum einen ein höheres Gewicht haben, mich also eher niederreißen können, dann können sie höher springen und können auf ihre Zähne wohl einen größeren Druck aufbringen. Ich weiß nicht ob es da größere Unterschiede zwischen Schäferhunden und “Kampfhunden” gibt, aber ich denke der ist vernachlässigbar. Körperlich dürften sich diese Hunde wohl kaum groß unterscheiden und beide in der Lage sein, einen Menschen ernsthaft zu verletzen oder gar zu töten. Das ist erst mal rein körperlich. Dann kommt natürlich noch das charakterliche hinzu. Auch hier keine Ahnung inwiefern sich die Tiere darin unterscheiden.

        Aber, wo ist der Unterschied: wenn ein Schäferhund einen schlechten Charakter hat und mich umbringen möchte, dann habe ich nichts mehr zu lachen. Ein kleiner Chihuahua kann noch so einen schlechten Charakter haben und mich so oft töten wollen wie nur möglich, er wird es nicht schaffen. Dafür ist er körperlich einfach nicht in der Lage.

        Merken nun manche den Unterschied? Denn darf man nicht im Charakter suchen, sondern in der Möglichkeit die ein Hund hat.

        Ungefähr das gleiche mit Waffen: Von Waffenbefürwortern wird ja oft das Arguement vorgebracht, dass die Waffen nicht töten, sondern eben der Mensch dahinter. Dabei passieren dann mal öfters Unfälle oder der Mensch hat halt einen schlechten Charakter (um in der Hundesprache zu bleiben). Aber, wenn einfach kein Mensch eine Waffe hat, dann können weder Unfälle damit passieren, noch können Menschen mit schlechtem Charakter diese Waffe einsetzen. Und meiner Meinung nach kann man das 1:1 auf die Hunde übertragen: gibt es eben keine Hunde die einem Menschen ernsthaft Schaden zufügen können, dann wird auch keinem Menschen ernsthaft Schaden zugefügt. Weder weil es ein Unfall war (“dem Hund wurde auf den Schwanz getreten”, “er hielt ihn für einen Angreifer”) noch weil der Hund einen schlechten Charakter hat (“der Hund wurde von seinen Besitzern geärgert, mißhandelt, nicht richtig erzogen etc.”).

        Deshalb plädiere ich eigentlich dafür, dass Hunde ab einer gewissen Größe, Gewicht oder ähnlichem nicht mehr gehalten werden dürfen. Da dies kaum durchsetzbar scheint, wäre es sinnvoll, dass ein zukünftiger Hundebesitzer einen umfangreichen Lehrgang besucht und dieser dort zum einen etwas über Hunde beigebracht bekommt, zum anderen untersucht wird, inwiefern die Person geeignet ist, einen Hund zu besitzen. Ich denke damit würde eine Menge an Schäden vom Menschen ferngehalten werden. Denn es wundert mich nicht, dass es immer wieder zu Beißattacken kommt. Im Gegenteil, es wundert mich schon fast wie wenig es sind. Ich sehe kaum einen Hundebesitzer, der wirklich gut mit seinem Hund umgeht. Der eine Hund bellt andere Leute und Hunde an, der andere Hundebesitzer zerrt so am Halsband seines Hundes, das er wohl kaum eine Ahnung haben wird, wie man einen Hund hält, gar nicht von den Leuten zu sprechen, die trotz Verbot ihren Hund von der Leine lassen, usw. Erschreckend was man da mitunter sieht.

        Eine Art “Hundeführerschein” würde also wohl nicht nur auch den Menschen zugute kommen, die dann erst gar nicht gebissen werden, weil 1. weniger und 2. besser gehaltene Hunde auf der Straße unterweg sind, sondern auch den Hunden, die unter falscher Behandlung oder gar Misshandlung zu leiden haben.
        Es sollte also eigentlich jeder Tierfreund für einen “Eignungstest” sein oder nicht? Bzw. ganz zu schweigen davon, dass ein echter Tierfreund wohl gar keine Haustiere hält.

        • Ein interessanter Ansatz Waffen- und Hundebesitz zu vergleichen und ein Verbot an Größe, Gewicht oder der Möglichkeit von schweren Verletzungen vorzuschlagen. Das würde ich dann 1:1 auf Besitzer von Fahrzeugen und Haushaltswerkzeugen übertragen. Alle Fahrzeuge die so schnell und schwer sind, dass sie Menschen töten oder verletzen können nicht mehr zulassen und alle auf Fahrräder und Tretroller. Auch ein defektes Kabel am Mixer kann töten, also her mit den Schneebesen.
          Ich habe einen 68kg schweren und 78cm hohen Berner Sennenhund. Natürlich wäre er in der Lage mich im Bruchteil einer Sekunde zu töten; genau wie es ein Pferd, ein umstürzender Baum ein herabfallender Ziegel oder noch viel unwahrscheinlicher ein weisser Hai im Südafrikaurlaub. Das Alles kann passieren ist aber wie geschrieben sehr unwahrscheinlich. Die Diskussion wie sehr sich eine Gesellschaft “in Watte packen möchte” oder die Politik die Mitbürger “vor sich und Anderen schützen muss” wird überall geführt. Es gibt in solchen “Gefährdungsszenarien” keine verbindlichen Regel bzw. Verhinderungsmaßnahmen. Selbst der beste Betriebsschutz verhindert keine Betriebsunfälle und auch hier sind nicht die “grossen und schweren” Gefahrenquellen Hauptursache, sondern die kleinen vermei(n)dlichen Fallstricke.
          Richtig ist dass ein Hundeführerschein genauso Pflicht ist wie ein Autoführerschein. Genau wie ein Motorradfahrer wissen sollte, dass er nach einer Saison erst wieder Übung bekommen muss und das ein Wechsel der Marke/Klasse (hier: Rasse) ein anderes Können oder Verhalten mit sich bringt, muss das auch ein Hundebesitzer tun.
          Mir würde es reichen, wenn Verhaltensauffälligkeiten rechtzeitig aufgezeigt und entsprechend verfolgt werden. Auch ich habe kein Verständnis, wenn Personen verhaltensauffällige Personen oder Hunde melden und Behörden erst auf einen “Vorfall” warten um dann die entsprechenden Zeitungen wieder mit “Stoff” zu füllen. Hier liegt das Problem und nicht in dem Streit um Gefährdungsbeurteilungen.
          P.S.: ich möchte keinen Chihuahua haben, da ich mich nicht so tief zum an- und ableinen bücken möchte und ausserdem sind mir diese “kleinen Monster” in den meisten Fällen durch falsche Haltung (werden nicht als richtiger Hund angesehen) zu aggressiv.

        • @Georg

          In der Haftpflicht hat der Deutsche Schäferhund die billigsten Prämien. In Dänemark gibt es mit dem Schäferhund keine Probleme. Fahr mit einem Kampfhund nach Dänemark. Erwischt dich ein Polizist, bekommst du in Dänemark ein Problem. Beweisen sie das in dem Hund kein Kampfhund steckt. Sie haben 10 Tage Zeit. Danach wird der beschlagnahmte Hund eingeschläfert.

          • Katharina

            Nein, das wurde mittlerweile geändert. Und hat außerdem nichts mit Wahrheit zu tun, sondern mit Mythenbildung (der Sie offensichtlich auch aufgesessen sind) und damit, dass massive Maßnahmen vordergründig den beängstigten Bürger erst einmal beruhigen und von den eigentlichen Problemen ablenken. Das Hundegesetz in Deutschland wurde geschaffen, nachdem 2001 zwei mit Koks und Anabolika aufgespritzte Pit Bulls ein Kind totgebissen hatten. Diese Hunde und ihr Besitzer waren zigfach beim Ordnungsamt angezeigt worden, weil bekannt war, dass der Mann sie scharf machte, sie nicht im Griff hatte und die Hunde mehrfach Hunde und Menschen bedroht hatten. Das Ordnungsamt reagiert nicht, weil die Beamten Angst hatten vor dem Mann. Um diese Unzulänglichkeiten zu vertuschen, wurden völlig übertriebene Gesetze für ALLE Hunde geschaffen und der Bevölkerung planmäßig über die Medien (alten voran der Bild-Zeitung) Angst eingejagt. Aus allen möglichen normalen Hunde-Auseinandersetzungen wurden plötzlich “Kampfhundbisse”, einige davon habe ich selber in den Medien aufgedeckt. Als in der Nähe von Hamburg ein Rottweiler sich auf den benachbarten Schäferhund stürzte, mit dem er seit Jahren durch den Zaun eine gepflegte Feindschaft pflegte, bekam der Rottweiler eine Maulsperre (passiert nur bei Rottweilern und Dackeln) und musste von der Polizei AUF dem Schäferhund erschossen werden, während der Besitzer und dessen zweijährige Tochter zusehen mussten. Der Schäferhund wurde mit einem Schock und einem Loch in der Nase in der Tierklinik eingeliefert, in der ich damals arbeitete. Bild und RTL machten aus dem Rottweiler einen Pit Bull, der von der Polizei erschossen wurde, nachdem er sich angeblich auf einen Beamten gestürzt hatte – was einfach gelogen war. Der Besitzer des Rottweilers erhängte sich übrigens anschließend, weil er so schwer traumatisierte war.
            Soviel zur Mythenbildung.

          • Katharina

            Und nein: es gibt keine rassenspezifischen Verbilligungen in der Hundehaftpflicht, das ist Quatsch. Die so genannten Kampfhunderassen sind teurer, weil die Versicherungen auf den Hysterie-Zug aufgesprungen sind.

        • Jetzt fange ich aber an zu schmunzeln. Hunde ab einem gewissen Gewicht sollten verboten werden. Der Staff Bullterrier Rüde wiegt vielleicht 20 Kg und gehört auch zu den Hunden die in den meisten Bundesländer einen Maulkorb tragen müssen. Wird der Deutsche Schäferhund verboten, kann man auf den Belgischen Schäferhund ausweichen. Das ist auch ein Polizeihund. Der Mali ist genauso gefährlich oder ungefährlich wie ein DSH. Soll es in Deutschland nur noch Pudel geben?????? Selbstverständlich muss ich meinem DSH auch beibringen, was mir gehört, gehört auch dir. Wenn ein Einbrecher das nicht akzeptiert, muss er damit rechnen, das er gebissen wird.

          • Was mir gehört, gehört auch dir?????????????? meinem Hund, den ich täglich abknutsche, gehört gar nichts. Und das weiß er. Ich bin der Chef und teile nicht!

  4. Ich finde es ehrlich gesagt auch ziemlich daneben wie Listenhundhalter die Statistiken auslegen und ich bin selbst Listenhundhalter. Leute, ganz ehrlich, wieso tauchen denn unsere Hunde so selten in den Statistiken auf? Auf Grund der Verordnungen! Damit will ich nicht sagen dass sie ohne den Verordnungen die Statistik anführen würden oder das Schäferhunde weniger gefährlich sind. Aber bleibt doch mal bei der Wahrheit anstatt im Wahn alles so zu drehen wie man es sich wünscht.

  5. Also wie man sowas liest oder nicht spielt keine Rolle weil es nicht im geringsten etwas über ursachen aussagt. Wenn bei mir wer einbrechen will und mein hund ihn wegschnappt oder auch ernsthaft beissen würde, käme dieser fall auch zu den rottweiler bissen, gibt ja keiner zu dass er Einbrecher ist. Dazu kommt noch dass es unsinn ist mehr geld für so hunde zu kassieren und dann zu sagen so das wars. Wer a sagt muss auch b sagen und die meisten aggressiven hunde sind einfach nur unterfordert. Ist klar dass wenn ich mir nen arbeitstier hole und es ne Stunde am tag beschäftige, dass es sich verhält wie ein junkie auf Entzug. Man sollte hundebesitzer nicht schröpfen sondern sie dahin führen mit dem hund sport zu machen und ihn auszulasten und wer sich daran nicht hält sollte bestraft werden. Wobei es ja auch noch körperliche gebrechen gibt. .. also erstmal mehr kontrolloere in die Ämter stecken. Und wenn das zu teuer wird frage ich mich WORUM GEHT ES BEI DIESEN GANZEN UNSINNIGEN GESETZEN EIGENTLICH? klar ist: der fischer wirft sein netz da wo er fängt. Aber wer bezahlt den fischer und hat recht auf Mitbestimmung?

    Wenn Gedanken machen dann auch richtig

    Gruuuuuß

  6. Silvia Pfirrmann

    Dass die Gefährlichkeit eines Hundes nicht rasseabhängig ist, sondern etwas mit Sozialisierung, Erziehung und Umfeld zu tun hat – also damit, was der 2beiner am anderen Ende der Leine macht, sollte sich doch nun wirklich so langsam auch beim letzten BILD-Zeitungsleser herumgesprochen haben.

    Die Zahlen sprechen für sich, nicht nur in Berlin und nicht nur letztes Jahr.

    Durch ihre Stigmatisierung der auf den Listen stehenden Rassen und den von Medien und Politikern oft verbreitenden, deswegen aber nicht an Wahrheit gewinnenden, Ammenmärchen über eine Beißkraft dieser Rassen, die einem weißen Hai zur Ehre reichen würde, wurden diese doch erst für das “Millieu” interessant.

    Einheitliche Hundesgesetze für ALLE Bundesländer ohne Rassenlisten, dafür aber mit einem Augenmerk auf Halterkunde für jeden Hundehalter sollten das Ziel sein.

  7. Du schreibst: “Jedenfalls haben wir hier schwarz auf weiß, dass die so genannten “Rasselisten” willkürlicher Unsinn sind.”
    Jedoch schreibst du weiter oben: “Die “bissigsten” Hunde (solche, die Menschen laut Statistik “angesprungen und/oder verletzt” haben – was, wie jeder Hundefreund weiß, ein weiter Raum ist) sind nicht etwa die Pitbulls, sondern die Deutschen Schäferhunde, die 75 Mal auffällig geworden sind (was damit zu tun haben dürfte, dass sie noch immer die häufigsten Hunde in Deutschland sind – außer dem Mischling.”

    Fällt dir der Logikfehler auf? Oben am Anfang hast du den Fehler eben nicht gemacht, jedoch ein paar Zeilen später bist du drauf reingefallen.

    Es kommt eben nicht darauf an, wie oft eine Hunderasse absolut beißt, sondern relativ. Wenn es bspw. 100 Schäferhunde gibt und 10 von denen beißen (10%), dann ist das immer noch weniger als wenn es 20 Pitbulls gibt und 5 von denen beißen (25%).

    Um also sagen zu können, welche Hunderasse vom Beißen her am auffälligsten ist, dann braucht man neben den Zahlen der Beißattacken eben auch die Zahl wie viele Hunde es von den Rassen überhaupt gibt. Und die scheint es aber nicht zu geben. Von daher DARF man, will man seriös wirken, eben nicht sagen, dass Schäferhunde öfter zubeißen als “Kampfhunde”. Und genau deswegen ist es eben auch kein Argument gegen eine Rasseliste oder ähnliches…

    • @Georg

      Der DSH hat die billigsten Haftpflicht Versicherungen. Das noch einmal zu der Gefährlichkeit der Deutschen Schäferhunde. Für einen Rottweiler, Dobermann und Pitbull musst du schon mehr Geld auf den Tisch packen. Viele Haftpflichtversicherungen nehmen den Pitbull nicht an.
      Wäre der DSH tatsächlich so bissig wie behauptet wird, dann hätte er die höchsten Haftpflicht Prämien. Ich hatte beide Rassen. Der Deutsche Schäferhund ist genauso lieb gewesen wie der reinrassige Pitbull. Mit beiden Rassen hatte / habe ich keine Probleme!!!!!!!!!!!

  8. Also ich hab 2 Schäferhunde meine haben noch nie gebissen ganz in gegenteil das sind 2 schmuser es ist alles Erziehungs sache !!! Meine Spielen sogar mit sogenannten KampfHunden aber liegt daran das ich Keine Vorurteile anderen Hunden gegenüber habe es wird kein hund böse geboren er wird von uns menschen erst zur bestie gemacht

    • Also ich will keinen Hundehalter angreifen oder vorverurteilen und auch keine Hunderasse versteht sich 🙂 Jedoch finde ich Hund bleibt Hund und ein guter Hundehalter sollte sich darüber im klaren sein, das er ein Hund und keinen Menschen an der Leine mit sich führt, so fern Hundeleine im Sprachgebrauch vorkommt. Ich bin kein Hundehasser aber trotzdem ärgere ich mich darüber , das kaum jemand die Hundescheiße wegräumt und sich kaum jemand darüber aufregt, wenn ich aber gesittet über den Bürgersteig mit dem Rad fahre dann regt sich jeder auf der gerade Langeweile hat oder gefrustet ist.
      Ich habe selber Hunde gehabt und ich würde jederzeit mir wieder einen zulegen, aber Kampfhund hin oder her viele Leute haben ihren Hund nicht unter Kontrolle oder vermenschlichen ihn zu sehr. Ich kann selber Hunde und deren Halter meistens richtig einschätzen und was ich da erlebe grrrrr.
      Und außerdem sollte man auch akzeptieren wenn jemand ängstlich ist und sich auch dem Menschen gegenüber so verhalten das man ihm entgegen kommt und nicht denkt ach ist mir doch scheiß egal. Und ein Hundehalter der keine Kritik verträgt ist fehl am Platz.
      Also ich bin heute auch an so einen sogenannte Kampfhund vorbei und ich muss zugeben beim Joggen und Fahrrad fahren fühle ich mich bei diversen Hunden etwas unwohl. Habe dann so nebenbei zu meiner Tochter über diese Rasse gesprochen natürlich nicht mit Engelszungen. 🙂 Und gesagt das da doch eigentlich eine Maulkorbpflicht besteht, aber der Hund war jung und von daher viel er vieleicht unter diese 6 Monate. Da wurde die Frau zur Furie , halt so typisch nach Klischee. Unfreundlich und laut. Darauf passierte ansatzweise genau dass was ich schon vermutete , der Hund wurde total agro. Mag garnicht daran denken was hätte weiteres passieren können. Ein guter Hund sollte sich nicht einfach so aus der Fassung bringen lassen und ein guter Hundehalter sollte ihm das auch zeigen. Hier aber Fehlanzeige.

  9. GegenListeFürKontolleAllerHundehalter

    Ich selbst setze mich für Aufklärung und gegen die Liste ein. Eher bin ich dafür jeden Hundehalter die Eignung durch entsprechende Maßnahmen nachweisen zu lassen.

    Ich bin ungern der Spielverderber, aber rechnen und Statistiken richtig auswerten kann wohl nicht jeder.
    Rechne ich die Statistik gegeneinander auf ,,Liste gegen andere Hunde” dann beißen Hunde die auf der Liste stehen prozentual öfter als alle anderen. Und hierbei ist die Anzahl der registrierten Bisse zu der jeweiligen registrierten Anzahl der Hunderassen bereits berücksichtigt.

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