Immer noch akut: Die Leptospirose

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Sie gehört weltweit zu den am meisten verbreiteten Infektionskrankheiten, die Tiere und Menschen befallen können. Doch trotz regelmäßiger Impfungen steigen die Fälle. Woran liegt das?

Kurzhaardackel

Die Leptospirose ist eine sehr ernstzunehmende Infektionskrankheit, die sich durch Fieber, meist blutigen Brechdurchfall und Gelbsucht äußert und in akuten Fällen schnell tödlich verlaufen kann. Normalerweise wird jeder Hund regelmäßig mit dem üblichen Fünffach- oder Sechsfachimpfstoffes dagegen geimpft. In den letzten Jahren hat sich leider herausgestellt, dass die fürchterliche Krankheit beim Hund immer noch aktuell ist – und ihre Verbreitung sogar bedenklich zu nimmt.

Die Krankheit
Leptospirose ist die am meisten verbreitete bakterielle zoonotische Erkankung – was bedeutet, dass sie also auch auf den Menschen übertragbar ist. Es gibt über 200 verschiedene Bakterien-Untergruppen. Auch wenn nur eine sehr überschaubare Anzahl davon für den Hund gefährlich werden kann, sind in den letzten Jahren zu den bisher üblichen noch drei bis vier weitere hinzu gekommen. Normalerweise wird jeder Hund regelmäßig mit dem üblichen Fünffach- oder Sechsfachimpfstoffes dagegen geimpft. In den letzten Jahren hat sich leider herausgestellt, dass die fürchterliche Krankheit beim Hund immer noch aktuell ist – und ihre Verbreitung sogar bedenklich zu nimmt.

Das Problem
Die Herstellung von Impfstoffen gegen bakterielle Erreger ist schwierig, weshalb man trotz aller Bemühungen der Pharmakonzerne nicht schnell genug mit neuen Impfstoffen reagieren konnte. Noch dazu schützen Impfstoffe gegen Bakterien meistens keine vollen zwölf Monate, sondern häufig nur sieben bis neun Monate lang: Viele Hunde sind also gegen Ende eines Jahres trotz regelmäßiger Impfung nicht mehr gegen Leptospirose geschützt. Impfte man zudem bisher klassisch gegen die Untergruppen (Serotypen) Leptospira (L.) Icterohaemorrhagiae und Canicola, stellte sich in den letzten Jahren heraus, dass die Krankheitsauslöser bei Hunden häufig L. Grippotyphosa, seltener Saxkoebing, Bratislava und gelegentlich Pomona waren.

Die Übertragung
Leptospiren werden direkt oder indirekt übertragen. Die direkte Übertragung geschieht bei direktem Kontakt mit Harn oder Blut von erkrankten Tieren (hauptsächlich wild lebenden Nagern wie Ratten, Mäuse oder Igel), bei der Paarung oder durch Bißwunden von erkrankten Tieren. Eine indirekte Übertragung des Erregers ist durch Ratten-, Mäuse- oder Igel-Urin in Pfützen möglich, Urin in der Erde oder der Nahrung und Einstreu. Vor allem im Sommer gilt Pfützen- oder Brackwasser als eine der Haupt-Ansteckungsquellen, denn die Bakterien sind in Wasser und feuchtem Milieu wochenlang überlebensfähig.
Die Leptospiren dringen durch kleinste Hautverletzungen besonders im Bereich zwischen den Zehen, oder die Schleimhäute von Nase und Maul in den Körper.
Sehr wichtig für den Krankheitsverlauf ist der jeweilige Immunstatus des Hundes. Hat ein Tier, das mit Leptospiren infiziert wird, einen hohen Antikörpertiter (wie z.B. ein Welpe mit mütterlichen Antikörpern oder ein vollständig geimpfter ewachsener Hund) kann der Erreger meist eliminiert werden, ohne dass es überhaupt zu einem Ausbruch der Krankheit kommt. Bei einem etwas niedrigeren Antikörpertiter, kommt es zu einer wenig schweren oder kurzen Leptospirämie mit milden klinischen Anzeichen. Hat der Hund aber einen niedrigen Antikörpertiter oder gar keine Antikörper, so kommt es nach der Leptospirämie zu einer Vervielfältigung der Bakterien in Nieren, Leber, Milz, zentralem Nervensystem, Augen und im Genitaltrakt .

Die Symptome
Weil ihre Anzeichen so unspezifisch sind, wird eine Erkrankung (eine Leptospirämie) häufig nicht auf Anhieb erkannt. Wertvolle Zeit geht verloren, weil beispielsweise zuerst auf Verdacht auf Vergiftung behandelt wird. Nach einer Inkubationszeit von sieben bis zwölf Tagen kommt es zu klinischen Symptomen: vorwiegend Schlappheit, Futterverweigerung, Dehydratation, Durchfall, Erbrechen, Fieber oder erhöhtem Ausscheiden von Urin. Bei perakutem Verlauf führt das Schockgeschehen ohne Ausbildung weiterer Symptome zum Tod. Häufig kommt es zu akuten Niereninsuffizienzen, Blutungen oder Leberfunktionsstörungen wie Gelbsucht. Durch den Zerfall der roten Blutkörperchen bei Leptospirose kommt es zu einer ausgeprägten Anämie, also „Blutarmut“. Die klinischen Symptome können sehr variabel und unspezifisch sein und sind vom Immunstatus des Hundes abhängig. Häufig erkranken junge Hunde (<6 Monate) besonders schwer.

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Die Diagnose
Sie basiert nicht auf einem einzigen Test, sondern auf einer Kombination bestimmter klinischer Symptome, Laborergebnissen sowie direkten oder indirekten Erregernachweisen. Üblich ist zunächst der Antikörper-Nachweis mittels Mikroagglutinationstest (MAT). Ein weiteres serologisches Testverfahren ist der sogenannte ELISA, der eine gute Methode zur Unterscheidung von Impf-Titer und Infektions-Titer darstellen kann.
Auch der indirekte Erregernachweis hat große Bedeutung bei der Diagnose: Etwa eine Woche nach Infektion treten die ersten Antikörper im Blut auf. Die Titer erreichen ihren Höhepunkt etwa drei bis vier Wochen nach Infektion und sinken langsam über Wochen bis Monate ab. Der Erregernachweis mit Hilfe der PCR (Polymerase-Kettenreaktion) ist sehr spezifisch und im Gegensatz zu den serologischen Nachweisverfahren im frühen Stadium der Infektion positiv. Dieser Nachweis kann über Urin und Blut erfolgen.

Die Therapie
Bei allen Hunden mit Leptospirose- typischen Symptomen muss sofort eine antibiotische Behandlung mit einem Breitband-Penicillin eingeleitet werden. Die Therapie ist vom Schweregrad der Symptome, der Nieren- und/oder Leberbeteiligung und den Komplikationen wie Lungenbeteiligung abhängig. Zusätzlich wird meist eine zweiphasige antimikrobielle Therapie durchgeführt. Je früher mit der antimikrobiellen Therapie begonnen wird, umso wahrscheinlicher ist die Heilung der durch Leptospiren bedingten Organschäden. Aus diesem Grund, aber auch wegen des potentiellen Zoonoserisikos ist bei Verdacht auf Leptospiroseinfektion mit antimikrobieller Therapie zu beginnen, auch wenn endgültige Ergebnisse der Diagnostik noch fehlen.

Die Vorbeugung
Die Leptospirose-Impfung ist gewöhnlich Teil der jährlichen 5-fach-Impfung. Anders als bei anderen Impfstoffen, die, wie die Impfkommission mittlerweile empfiehlt, nur alle drei Jahre nachgeimpft werden müssen, besteht die Wirksamkeit des Leptospirose-Impfstoffes meist nur über sechs bis neun Monate. Prof. Reinhard Straubinger, Bakteriologe und 2. Vorsitzender der Ständigen Impfkommission empfiehlt daher eine Wiederholung der Leptospirose-Impfung alle sechs Monate. „Aufgrund der Art der Impfstoffe sollte man die Impfungen gegen Leptospirose, Tollwut und/oder Borreliose auch möglichst auseinanderziehen, um mögliche Impfreaktionen zu vermeiden“, rät er. Einen Hund nicht oder nicht regelmäßig gegen Leptospirose zu impfen, hält er für grob fahrlässig. Denn: Nur mit genügend hohem Antiköper- Titer können Leptospiren eliminiert werden. Ist der ungenügend hoch, kann es zu einer milde verlaufenden Leptospirämie kommen. Bei gänzlich fehlenden Antikörpern allerdings kommt es zur raschen Vermehrung der Erreger im Gefäßsystem mit anschließender Besiedlung verschiedener Organe und Gewebe wie Nieren, Leber, Milz, Gefäßwänden, Lungen, Augen, Gebärmutter, Skelettmuskulatur, Herzmuskel und der Bauchspeicheldrüse – und dem Tod des Hundes.

In Deutschland stand bis vor kurzem im Gegensatz zu den USA lediglich ein bivalenter Impfstoff (Serogruppen Icterohaemorrhagiae und Canicola) zur Verfügung. Heute werden Erkrankungen allerdings vor allem durch Serovare ausgelöst, gegen die Impfstoff in der Regel nicht schützt, aber: die klinischen Symptome können durch eine unspezifische Impfung wenigstens deutlich gemildert werden.
Seit diesem Jahr sind in Deutschland von verschiedenen Herstellern drei- und vierfache Impfstoffe gegen Leptospirose erhältlich, die zusätzlich zu den beiden bisher üblichen noch die Serovare Grippotyphosa und Bratislava enthalten. Impfstoffe für den europäischen Markt, die zusätzliche Serogruppen enthalten, warten auf die Zulassung und werden folgen.

9 Kommentare

  1. Leptospirose
    Leptospirose ist eine ‚Infektionskrankheit‘ die durch Erreger der Gattung Leptospira hervorgerufen wird. In 90% der Fälle verläuft die Krankheit ähnlich wie eine Grippe. Gesunde Hunde erkranken nicht, nur sehr anfällige Hunde oder Hunde die wider ihrer Natur aufgezogen wurden erkranken. Oftmals wird die Leptospirose diagnostiziert obwohl es sich eigentlich um eine Staupe handelt. Beide Krankheiten ähneln sich sehr und somit muss die Lepto sehr oft als Sündenbock herhalten um nicht ‚zugeben‘ zu müssen das der gegen Staupe geimpfte Hund doch eine Staupe bekommen hat.

    Symptome
    – Fressunlust
    – Erbrechen
    – Fieber

    im späteren Verlauf:
    – Abgeschlagenheit
    – Bewegungsarmut
    – erschwerte Atmung
    – manchmal Gelbsucht
    – Blutungen
    – Gewebedefekte der Maulschleimhaut
    – Muskelzittern
    – blutiger Stuhl infolge einer Magen-Darm-Entzündung

    Arten
    Gegenwärtig unterscheidet man mehrere Arten. Diese werden jeweils noch einmal in Serogruppe und Serovare unterteilt. Als Beispiel: Der den Menschen befallende Leptospira interrogans wird nochmals in 24 Serogruppen mit über 250 Serovaren unterteilt.
    Das heißt allein für den L. interrogans gibt es 250 weitere Unterteilungen. Allein die häufigstens davon aufzuzählen würde von dieser Seite mehr den Eindruck einer Liste als einer Aufklärung machen. Eines sei gesagt, EINE Art der Leptospira hat bereits 250 Unterteilungen, es gibt noch weitaus mehr Arten (die Zahl unterscheidet sich komischer weise bei meiner Recherche sehr oft, ich gehe bei der Beispielberechnung mal von der kleinsten aus 17 Arten). Davon ausgehend, dass jede Art weitere Serogruppen mit sagen wir einmal je 100 Serovaren hat haben wir eine Erregerzahl im vierstelligen Bereich.

    Erschreckend nicht?
    Nein nicht wirklich. Wir sind jeden Tag mit so vielen „Bakterien“ und anderen Dingen konfrontiert, denn sie gehören zum Leben. Auch in jedem Körper befinden sich Bakterien und diese sind essentiell (lebensnotwendig) ein Körper ohne Bakterien würde nicht funktionieren. Sie haben alle eine sinnvolle Aufgabe, leuchtet auch ein oder?

    Behandlungsvarianten
    Schulmedizinische Behandlung:

    Gängigerweise wird Leptospirose mit verschiedenen Antibiotika behandelt.
    Prophylaktisch wird oft zur Impfung geraten.

    Alternative Behandlungen:

    Es gibt einige alternative Behandlungsmethoden. Unter anderem sollte der Hund ruhen und fasten und mit speziellen Kräutern (bitte unbedingt von einen ausgebildeten THP zusammen stellen lassen) behandelt werden. ‚Trotz der Annahme das die Krankheit oft tödlich verläuft wurden mit der Kräuterbehandlung schon viele Heilungen erzielt‘ – so Juliette de Bairacli Levy in ihrem Buch „Das Kräuterhandbuch für Hund und Katze“.

    Warum Impfen?
    Im Grunde wurde die Frage bereits beantwortet aber hier noch einmal verdeutlicht:
    Es gibt sehr viele verschiedene Serovaren. Impfungen gibt es nur gegen eine Hand voll dieser Erreger. Es ist also absolut möglich, dass sie vor 2 Wochen geimpft haben und ihr Hund bekommt dennoch Leptospirose.

    Man sollte bei jeder Impfung für sich den ‚Kosten-Nutzen-Faktor‘ abwägen. Hier ist dieser nicht einmal ansatzweise gegeben. Sie Impfen gegen 2, vllt auch 3, der Leptospira-Erreger; das ‚Risiko‘ das er an einem anderen Erregertyp erkrankt ist also enorm hoch.

    Das soll jetzt keine Panik schüren, ruhig Blut. Die meisten Unfälle passieren im Haushalt, dennoch machen täglich Milliarden Menschen die Hausarbeit weiter ohne Scheu vor Unfällen 😉 so sollten sie das ganze betrachten.

    In den meisten Impfstoffen die für Leptospirose zugelassen sind wird gegen L. canicola und L. icterohaemorrhagiae geimpft, beide gehören zur L. interrogans-Gruppe. In einzelnen Impfstoffen ist auch der L. grippotyphosa, der zur Gruppe L. kirschneri gehört.
    Aktuell kommen auch Impfstoffe auf den Markt die 4 oder sogar 6 Serovaren abdecken – aber auch diese sind alle ein Tropfen auf dem heißen Stein. Wenn mein haus brennt lösch ich auch nicht mit einem Schnapsglas.
    Hinzu kommt, dass bei den meisten Impfstoffen bezüglich der Leptospiorise ein Schutz von 80% vermerkt ist, d.h. das bei Tierversuchen 80% aller Hamster ‚geschützt‘ auf diese Erreger sein müssen. Einen 100% Schutz gibt es also bei den geimpften Erregern nicht.

    Diesem wenig (eher nicht) abgedeckten Impfschutz stehen jedoch die Zusatzstoff entgegen:
    Aluminiumhydroxid
    Thiomersal
    Aluminiumphosphat
    Neomycinsulfat
    Ethylendiaminsulfat
    und einige andere.

    Alternative Behandlung
    Die hier gemachten Angaben sind Ergebnis meiner Recherche. Sie sind nicht dazu gedacht in Eigenrechie zu therapieren bzw zu behandeln. Erkrankte Tiere sollten immer einem ausgebildeten THP oder Tierarzt vorgestellt und die Behandlung abgestimmt werden.
    Angaben ohne Gewähr!
    Infusionen zur Energiezufuhr und Flüssigkeitsausgleich
    Immunsystemstärkung
    Unterstützung von Leber und Niere

    • Katharina

      Nein, das stimmt zum größten Teil nicht. Wenn der Hund ungeimpft ist, stirbt er zu 85 Prozent an Leptospirose. Die Erkankung ist beim Hund ist nicht zu vergleichen mit Leptospirose beim Menschen – die verläuft Grippe-ähnlich -, während Leptospirose beim Hund so verläuft wie Typhus. Typhus können Sie nicht mit Kräutern behandeln, und ich habe im letzten und vorletzten Jahr vier Hunde in meinem direkten Umfeld erlebt, die alle hervorragend ernährt und mit starkem Immunsystem unterwegs waren, und jämerlich an Leptospirose verreckt sind. Und wenn Sie meinen Artikel +ber Leptospirose gelesen haben, wissen Sie auch, dass nur sehr wenige der Leptospiren für Hunde überhaupt relevant sind – auch der Mensch wird nur von wenigen der 28ß existenten Leptospiren betroffen. Gegen einen Teil davon kann man impfen. Wenn der Hund geimpft ist, bringt ihn eine Infektion mit einer andere Leptospire nicht um.- Impfschäden sind geradezu lächerlich im Verhältnis den Tieren, die an Leptospirose sterben: Über 800 im Jahr sind zu viele, und es ist ein Tod, der durch bestimmte Impfungen verhindert werden kann. Wollen Sie auch gegen Tollwut mit Kräutern angehen? Gegen Staupe? Die Krankheiten, gegen die geimpft wird – alle drei Jahre, und ab dem neunten Lebensjahr des Hundes laut Ständiger Impfkommission nicht mehr, das sind vier bis fünf Mal im Laufe eines 15jährigen Hundelebens – sind bis auf Bordatella tödlich. Und was den Kosten-Nutzen-Faktor betrifft: Die Behandlung der mir bekannten (quer durch Deutschland verstreuten) Hunde, die an Leptospirose erkrankten, haben nach Laborkosten, Behaldungen, Notfallgebühren (Wochenende), etc. weit über zweitausend Euro gekostet. Eine Impfung gegen Leptospirose kostet 30 Euro und rettet meinem Hund im Zweifelsfall das Leben.

      Das Problem ist: Wenn man Krankheiten als Teil einer politischen Verschwörung sieht, dann sind Diskussionen völlig überflüssig. Wenn Sie glauben, Polio gibt’s nicht, AIDS, gibt’s nicht, Ebola sei auch nicht so schlimm (als ob den Menschen, die seit Jahrhunderten in einem bestimmten Land leben das „widrige Klima“ zu schaffen machen würde), dann ist Wissenschaft hinfällig. Ich habe noch nie erlebt, das der Glaube berge versetzen kann, aber ich habe geshene, dass der Glaube Berge im Bewußtsein aufhäufen kann, an denen keiner mehr vorbei kommt.

    • Es ist witzig eure Kommentare zu lesen…

      Mein Hund ist vo vier Jahren an Leptospieren erkrankt…

      Und es ist ob geimpft oder nicht für jeden Hund Tödlich!!! Wenn er es hat.
      Ausser eben man erkennt es und der Hund hat einen grossen Lebensdrang somit werden Blutdialysen gemacht zwischen 2-5. auch danach ist nicht sicher ob der Hund überlebt da er ja „vergiftet“ ist…

      Meiner hat es nach 3 Dialysen und vielen Medikamenten geschafft. Leider hatte er ein Jahr lang mi verschiedenen Krankheiten wie Magendarm infektionen und entzündungen gelebt.
      Kosten in der Schweiz
      -10 Tage Tierspital
      -Blutdialyse
      -verschiedene Medis
      -spezial Futter
      rund 6’000 Franken

      ❤zum glück lebt er immernoch und ist mir jeden Tag dankbar für sein Leben❤

  2. Haben sie einen Beweis dafür, das man Leptospirose, Staupe und Tollwut nicht mit natürlichen Stoffen behandeln kann? (Borreliose kann man ja auch mit der Zistrose behandeln/ bzw.die Behandlung unterstützen, hilft übrigens auch super gegen Zecken)

    Tollwut darf man übrigens nicht behandeln:

    § 2 Impfungen und Heilversuche
    (1) Gegen die Tollwut darf nur mit Impfstoffen aus nicht vermehrungsfähigen (inaktivierten) Erregern geimpft werden. Impfungen seuchenkranker oder verdächtiger Tiere gegen die Tollwut sind verboten. Die Sätze 1 und 2 gelten nicht für die Impfung wild lebender Tiere.
    […]
    (3) Heilversuche an verdächtigen Tieren sind verboten
    […]
    § 7 Tötung und unschädliche Beseitigung
    (1) Ist der Ausbruch oder der Verdacht des Ausbruchs der Tollwut in einem Betrieb oder an einem sonstigen Standort amtlich festgestellt, so kann die zuständige Behörde die sofortige Tötung und unschädliche Beseitigung der seuchenverdächtigen Tiere anordnen;
    bei seuchenverdächtigen Hunden und Katzen hat sie die Tötung und unschädliche Beseitigung anzuordnen.

    • Katharina

      Das sind deutsche Bestimmungen. In Indien sterben jedes Jahr über 20 000 Menschen an Tollwut, und es werden dort immerzu alle möglichen Sachen versucht, diese Erkrankungen zu beheben. Und gerade die Inder haben die besten Heiler überhaupt.

  3. Nun Leben wir in einem Tollwut freiem Land und nicht in Indien, wo Weltweit am meisten Menschen sterben.
    Gibt es einen Beweis dafür, das die Tollwuimpfung überhaupt wirksam ist? Mein Tierartzt konnte mich darüber leider nicht aufklären.
    Die Impfthorie stammt nämlich von Louis Pasteur (1822-1895)und dieser hat Wissenschaftsbetrug begagen.

    Ganz im Gegenteil, denn mit dem Franzosen Louis Pasteur (1822-1895) und dem Deutschen Robert Koch (1843-1910), ging der systematische Betrug weiter. Die beiden Mediziner standen unter dem Druck ihrer Regierungen, die, obwohl sie Nachbarn waren, viele Kriege gegeneinander führten. Auch zu der Zeit, in der Koch und Pasteur lebten, herrschte ein starker Konkurrenzkampf zwischen Deutschland und Frankreich. Egal auf welchem Gebiet, wichtig war nur, schneller und erfolgreicher als der Nachbarstaat zu sein. Welchen Ruhm Pasteur in seiner Heimat genoss verdeutlicht folgendes Zitat des Arztes Auguste Lutaud aus dem Jahre 1887: „In Frankreich kann man ein Anarchist, ein Kommunist oder ein Nihilist sein, aber kein Anti-Pasteurianer.“
    Berühmt wurde „Tricky Louis“ durch den Fall Josef Meister. Diesem 9-jährigen Jungen, der von einem Hund gebissen wurde, impfte er im Sommer 1895 gegen die Tollwut. Den Impfstoff züchtete Pasteur aus dem getrockneten Rückenmark eines Kaninchens. Weil Kaninchen schneller sind als Hunde, war er wohl der Überzeugung, das Tollwutvirus durch die Impfung überholen zu können, bevor es das Gehirn erreicht hat. Darum verwendete er Kaninchen. Auf Basis dieser unbewiesenen Tatsache, auf Grundlage dieser Vermutung, funktioniert unsere heutige Tollwutimpfung, wie Anita Petek-Dimmer von der impfkritischen AEGIS berichtet.
    Pasteur behandelte diesen Jungen 3 Wochen lang und aus seinen Tagebüchern geht hervor, dass der Junge gesund blieb. Ob der kleine Junge tatsächlich von einem tollwütigen Hund gebissen wurde, bleibt mehr als fraglich. Selbst nach heutigem Stand der Schulmedizin muss eine „schützende“ Impfung gegen Tollwut in den ersten 24 Stunden nach der Infizierung erfolgen, ansonsten erkrankt die Person an Tollwut. Dies war aber nicht der Fall gewesen, weil mindestens 48 Stunden Zeit vergingen. Gleichzeitig hatte Pasteur einen weiteren folgenschweren Fehler begangen und den Impfstoff direkt in die Bauchdecke injiziert.
    Fakt ist, nur durch diesen einzigen Fall ist die Tollwutimpfung in die Liste der Impfungen aufgenommen und bis heute nicht hinterfragt worden.
    Pasteur jedenfalls stieg binnen kurzer Zeit zum Nationalhelden auf. Er ist es heute noch, obwohl er im grossen Stil belogen, betrogen und dutzende Tiere grausam getötet hat. All dies geht aus seinen privaten Tagebüchern hervor, die er penibel unter Verschluss hielt. Erst dem Princeton-Historiker Prof. Gerald Geison gelang es, Pasteurs Aufzeichnungen genauestens zu studieren. Nach 25-jähriger Recherche machte er den grossen Schwindel publik. Egal ob es das Impfen oder das Pasteurisieren war, die Tagebuchaufzeichnungen stimmten nicht mit den „wissenschaftlichen“ Publikationen überein. Zum gleichen Entschluss kamen Pasteurs Zeitgenossen, wie z. B. Ethel Douglas Hume, Antoine Bechamp oder der Forscher R. B. Pearson. Auch die Süddeutsche Zeitung setzte sich am 18. Februar 1993 mit dieser Thematik auseinander: „Besonders negative Versuchsergebnisse hatte Pasteur nur darin eingetragen, die veröffentlichten Daten dagegen geschönt und manchmal – gerade bei seinen spektakulären Impf-Experimenten – bewusst gelogen.“

    Text komplett übernommen von http://www.medizin-unwahrheiten.de
    Autor: S. Michel

    • Katharina

      Die Tatsache, dass Deutschland ein Tollwut-befreites Land ist, ist auf eine akribische Impf-Politik zuzrückzuführen – das IST der Beweis dafür, dass Impfungen wirken. Es sind 30 Jahre lang deutschlandweit Impfköder für Füchse ausgelegt worden, alle Hunde und großen Nutztiere werden gesetzlich vorgeschrieben gemipft – und deshalb gibt es bei uns keine Tollwut mehr. Ander als in Indien, wo nicht geimpft – und das Ergebnis habe ich Ihnen geschrieben. Sie können diese Argumente doch nicht einfach ausblenden, weil Ihnen das Ergebnis nicht paßt.
      Ihre Quellen sind so ungenau, ich habe Vieles, was Sie bisher geschrieben haben, widerlegt. Sie können sich diese Sermone wirklich sparen. Ich bin FÜR Impfungen in Maßen. Ich bin nicht unkritisch, aber froh und dankbar über die Pharmaindustrie, weil ich weiß, was in vielen Ländern für schwerkranke Menschen (wie natürlich auch bei uns) für sie getan werden kann. Meine Cousine hat drei Jahre lang in Afrika als Ärztin in einem AIDS-Hospiz gearbeitet; es ist anmaßend, beleidigend, zynisch und eine Verhöhnung gegenüber den Patienten, diese Krankheit zu leugnen.

    • Katharina

      Das ist ein wissenschaftlicher Beweis: Deutschland gilt nach den Kriterien der Weltorganisation für Tiergesundheit seit Ende September 2008 als „frei von klassischer Tollwut“, da durch die konsequente orale Immunisierung von Füchsen in Verbindung mit der Impfung von Haustieren der Erreger mittlerweile eliminiert werden konnte. In Ländern, in denen nicht geimpft wird, erkranken jährlich Tausende von Tieren und Menschen (geschätzte 55 000 Menschen in Afrika, Indien, Asien im Jahr). Wie wissenschaftlich soll es denn noch werden? Eine umfassendere Studie bekommen Sie in keinem Labor hin.

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