Nein, ich mag Cesar Millan nicht

Mag sein, dass ich den Mann einfach nicht richtig verstehe. Mag sein, dass Cesar Millan schlicht aus einer völlig anderen Kultur kommt als ich: Einer Macho-dominierten Kraftprotzwelt, in der Hunde immer noch versuchen, die Weltherrschaft zu übernehmen. Ich dagegen sehe die Hunde in seinen Beiträgen und sehe vor allem verunsicherte, hochgradig gestresste Hunde, die keine Richtung gezeigt bekommen und unter ungeheure psychische Belastungen gestellt werden.

Ich sehe Hunde, die die Kommunikation mit Cesar Millan vollständig vermeiden. Ich sehe Millan, der die Hunde in seiner Ausbildung ständig in die Seite tritt – er nennt es nur irgendwie anders: Angeblich “berührt” er sie nur mit dem Fuß, aber wenn ich meine Hunde mit dem Fuß “nur berühre”, zucken sie nicht zusammen.  Millan hebt Hunde am Würger hoch und schleudert sie herum – damit sie zur Ruhe kommen. Er springt mit bedrohlicher Geste auf einen fremden, fressenden Hund zu und erwartet, dass dieser friedlich beschwichtigt.  Millan drückt Hunde mit aller Gewalt auf den Boden – damit sie sich entspannen.

Und vor allem flüstert er einfach nie: Keine Ahnung, wie der Mann zu dem Titel “Hundeflüsterer” kam: Ich kenne ihn drohend, fauchend, mit einer Körpersprache, die lauter ist als jedes Gebrüll.

Ich weiß ja nicht, auf was für einer Schule Cesar Millan war, aber ich hätte unter solchen Umständen nie Lesen und Schreiben erlernt (Rechnen kann ich bis heute nicht… 🙂 )

Die Verhaltensbiologie hat sich seit den veralteten “Alphawolf”-Theorien längst weiter entwickelt. Hunde, die in einem derartigen Stress-Status sind, wie die Hunde unter Cesar Milans Fuchtel, können überhaupt nicht mehr lernen: Ihr Gehirn verfällt in einen “Mayday! Mayday!”-Zustand, bei dem es nur noch ums Überleben geht. Lernen lässt sich nur in Ruhe, Offenheit und relativer Entspannung. Nicht unter den Voraussetzungen, die Cesar Millan schafft.

Sehen Sie sich noch einmal unter Berücksichtigung der körpersprachlichen Signale von Holly an, was Cesar Millan eigentlich tut: Er missachtet ihre Signale, ihre Bitte um Raum, er ignoriert ihre Beschwichtigung – wenn Sie mich fragen, versteht der Mann von Hundesprache einfach gar nichts.

Die Art und Weise von Cesar Milans Erziehung: Druck, Stress kreieren, Drohgebärden, Alpha-Gehabe, bringt Hunden nur bei, dass der Mensch unberechenbar und potentiell gefährlich ist. Der Lernprozess verlangsamt sich, weil der Hund nicht zutraulich und gerne mitarbeitet, sondern ständig mit misstrauischen “Hintergedanken” beschäftigt ist, ob jetzt gleich schon wieder von irgendwo ein Tritt, eine Drohung oder ähnliches zu erwarten ist.

Ich habe bei den Hunden, mit denen Cesar Milan gearbeitet hat, keine echten Verhaltensänderungen gesehen. Stattdessen sehe ich Hunde mit unterdrücktem Verhalten, Hunde, die an sehr kurzen Leinen geführt werden, Hunde, die in fast jedem Fall in irgendeiner Weise gehemmt sind oder abgeschaltet haben. Wenn ein Hund nicht bellt, losstürzt oder knurrt, ist er deshalb nicht unbedingt gelassen oder rehabilitiert.

Kein einziger der von Cesar Milans “rehabilitierten” Hunden zeigt mir, dass er von nun an entspannt ist und mit seinen Besitzern kommuniziert. Ich sehe, das einzelne Verhaltensweisen besser geworden sind – der Hund geht nicht mehr auf Skateboards los, nicht mehr auf den Nachbarhund -, aber er läßt sich noch immer nicht an lockerer Leine führen, ich sehe keinen glücklich grinsenden Hund, der in Kommunikation mit seinem Besitzer steht.

Um Hunde zu rehabilitieren muss man wissen, wie Hunde lernen und was sie dazu motiviert, ein bestimmtes Verhalten zu wiederholen. Das ist vor allem auch dann wichtig, wenn man unerwünschte, schwierige Verhaltensweisen ändern möchte. Nur wenn ich lerne, wie ich meinen Hund richtig “führe”, kann ich auf Dauer mit ihm zusammen arbeiten.

Die Hunde, die ich bei Cesar Millan sehe, arbeiten nicht mit dem Menschen zusammen: Das haben sie von vornherein nicht gelernt, sonst wären sie nicht so aggressiv oder gar gefährlich. Aber von Millan lernen sie es bestimmt nicht, dass es Spaß macht, mit dem Menschen etwas zusammen zu machen, ihm etwas anzubieten.

Dementsprechend sind die Lösungen, die Millan anbietet, nur Pflaster, keine echten Wundheilungsmittel. Hunde können so viel mehr. Und gute Trainer, die motivieren, erziehen und führen können, erst recht.

mehr zum Thema:

http://www.lumpi4.de/dominanz-gibt-s-oft-15624933/

http://www.lumpi4.de/was-ist-eigentlich-fuehrung/

http://www.lumpi4.de/der-mythos-vom-rudelfuehrer/

http://www.lumpi4.de/dominanz-hierarchie-und-beziehung/

http://www.lumpi4.de/positive-erziehung/

248 Kommentare

    • Conan der Barbar

      Kann hier niemand lesen ? Katharina schreibt gleich zu Anfang, dass sie ihn vielleicht nicht versteht. Ja. genau so ist es.
      Seine Körpersprache ist einfach nur direkt und klar. Genau wie Hunde. Die sind auch direkt und klar. Auch wenn sie ängstlich oder aggressiv sind. Immer zeigen sie es deutlich und ohne Umwege.

      Aber hier wollen lieber alle mit Martin Rütter kuscheln. Er macht ja auch immer so tolle Witze über die Beziehung Mann/Frau. Oh, Entschuldigung, hier wäre wohl politisch korrekter: Frau/Mann.

      Es nervt einfach nur noch dieses Cesar ist ein Macho, er ist brutal, er ist dies und er ist das.

      Er kommt hier einfach schlecht an, weil er, wie er selber sagt, Menschen trainiert und Hunde rehabilitiert. Da hat er die deutschen falsch eingeschätzt. Hier ist jeder Fachfrau für alles und weiss alles sowieso besser.
      Schade für die vielen Hunde hier.

      • Katharina

        Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum National Geographic in USA seine Sendung abgesetzt hat und sich zahllose Trainer, Verhaltensforscher und Tierärzte in den USA gegen Cesar Millan zusammen geschlossen haben. Alles Neid? Aber nein. Ein Ergebnis seiner Arbeit, durch die viel zu viele Hunde auf der Strecke geblieben sind und eingeschläfert werden mussten, weil Millans Methoden ihnen endgültig den Rest gegeben haben. Es gibt keine Entschuldigung für die Szenen aus den Videos. Es gibt zahlreiche Studien, die belegen, dass aggressive Hunde, denen mit Aggression begegnet wird, noch aggressiver werden. Dass Hunde, die in die Ecke gedrängt und bedrängt werden, nicht mehr anders können als beißen. Es gibt keinen einzigen Grund dafür, einem Hund mit einem solchen Schreckmoment in den Futternapf zu greifen, wie Millan das bei dem Labrador Holly getan hat. Er hat sie, nachdem sie längst und unübersehbar beschwichtigt hat, immer weiter bedrängt, sie weiter angestarrt, ihre Beschwichtigungsgesten einfach ignoriert. Das kann ein Hund nicht begreifen. Ein Hund, der futteraggressiv ist, wird nichts lernen, wenn man ihm auf diese Weise in den Napf greift. Was sollte das also? Kein Wunder, dass er gebissen wurde. Hat erzieherisch absolut nichts gebracht. Wenn ich auf solche Sachen aufmerksam mache, liegt das übrigens nicht daran, dass ich eine Frau bin (Sie machen es sich ja wirklich einfach!), sondern daran, dass ich viele, viele Jahre Erfahrung mit Rassen unterschiedlichster Art aus unterschiedlichsten Hintergründen habe und Cesar Millan in der Praxis (seine Bücher sprechen eine andere Sprache und sind z.T. ganz vernünftig) wirklich vollkommen an der modernen Verhaltensbiologie, der Lernforschung und sogar der Gehirnforschung vorbeigeht. So, wie er es macht, können Hunde nicht lernen. Wenn Ihr Kind die Matheaufgabe nicht schafft, schreien Sie ihn dann an? Und nützt das Schreien der Konzentration, fühlt das Kind sich dann besser, hat es Lust mitzumachen und zu überlegen, wie man die Aufgabe lösen kann?
        Glaube ich auch nicht.

        • Schön, dass sie Hunde mit Kindern vergleichen. Das wird das Problem bei ihnen und den meisten Menschen sein. Sie verstehen nicht, dass Hunde KEINE Kinder sind. Ich kann und darf einen Hund nicht wie einen Menschen behandeln! Das gefällt vielleicht ihnen, aber dem Hund tut das nicht gut. Ich rede auch mit meinen Kindern, wenn es Probleme gibt, die verstehen das können es nachvollziehen und ziehen ihre Schlüsse daraus. Aber mit Hunden kann ich nicht diskutieren. Hunde sind intelligente Wesen, aber dennoch nicht fähig unsere komplette verbale und nonverbale Kommunikation zu erfassen. Deshalb sollte es Aufgabe eines jeden Hundehalters sein, die Sprache seines Schützlinges zu verstehen und auch selbst zu beherrschen. Und das heißt nicht den Hund zu bequatschen, wenn er was falsch gemacht. Das heißt auch nicht ihn anzuschreien, was CM übrigens noch nie gemacht hat. Falls sie es schon einmal bemerkt haben, Hunde reden nicht. Da läuft so gut wie alles über die Körpersprache und das verstehen sie am besten. Sollten sie sich vielleicht mal zu Herzen nehmen, bevor sie einem Hund das nächste Mal eine Predigt halten…

          • Katharina

            Ich habe Hunde nicht mit Kindern verglichen, an keiner Stelle. Und wenn Sie meinen blog verfolgen, wissen Sie, dass ich meinen Hunden nicht nur keine “Predigten” halte, wie Sie es nennen, sondern sogar hauptsächlich mit Sichtzeichen mit ihnen kommuniziere. Tatsache ist aber, dass im Falle von Angst oder Panik im Gehirn von Menschen und Tieren das Gleiche passiert: Es gibt eine Art “Shutdown”, bei dem es nur noch ums Überleben (also: Entkommen aus der Situation) geht. Lernen kann dadurch nicht mehr stattfinden. Wenn Sie sich die von mir eingeflochtenen Video-Links ansehen, werden Sie nicht bestreiten können, dass der Mann mit gewaltsamen Methoden arbeitet. Das ist in jeder Hinsicht veraltet, überflüssig und vollkommen sinnlos. Und es ist längst erwiesen, das es viel freundlichere, wirksamere Methoden gibt. Millan hat keineswegs mehr Erfolg, als Trainer, die mit Klicker und entspannteren Methoden arbeiten- im Gegenteil. Die Einschläferungs-Rate der Hunde, die von Millan behandelt wurden, ist erschreckend hoch – weshalb das Programm in USA ja auch abgesetzt wurde. Aber alles das habe ich hier auch schon geschrieben, ich möchte mich nicht andauernd wiederholen.

          • Zitat Katharina: „Wenn Ihr Kind die Matheaufgabe nicht schafft, schreien Sie ihn dann an? Und nützt das Schreien der Konzentration, fühlt das Kind sich dann besser, hat es Lust mitzumachen und zu überlegen, wie man die Aufgabe lösen kann?
            Glaube ich auch nicht.“

            Zitat Katharina: „Ich habe Hunde nicht mit Kindern verglichen, an keiner Stelle.“

            Wahrscheinlich bezieht sich Michaels Vorwurf ob der Lüge darauf. Ich selbst schmisse nicht gleich mit diesem Wort um mich, da für mich eine Lüge zumindest eine Chance haben sollte, nicht aufzufliegen. Ich bezeichnete dies als äußerst amüsantes sich selbst Widersprechen, während alle Welt die Wortlaute selbst sehen kann – andererseits fressen die meisten Menschen eh, was ihnen hingeworfen wird und vergessen, was sie zehn Sekunden zuvor noch selbst gelesen haben. BILD und Co. lassen wohl grüßen.

          • Eine “Lüge” hieße, vorsätzlich die Unwahrheit zu erzählen. Habe ich nicht gemacht.Hunde mit Kindern zu vergleichen würde bedeuten, Hunde zu vermenschlichen. Für mich ist das kein “Vergleich”, sondern ein Beispiel, weil es dann leichter ist, Lernverhalten zu begreifen. Sie können statt Kind auch sich selbst, ein Pony, einen Fisch, ein Huhn einsetzen. Ich versuche zu erklären, warum lernen unter Stress nicht funktioniert, und das versteht man offensichtlich leichter, wenn man sich selbst oder sich als Kind (also in “ohnmächtiger” Position) vorstellt. Man sollte meinen, dass erkläre sich sozusagen von selbst, scheint aber in die Köpfe mancher nur schwer hineinzugehen.

      • Ich kann Ihnen nur zustimmen und ich bin eine Frau. Immer wieder lese ich, dass die Hunde mit denen Cesar arbeitet ja ach so verängstigt sind, da frage ich mich allerdings wieso er ein ganzes Rudel von Hunden hat, das ihm nicht nur wie oft behauptet blind gehorcht und Angst vor ihm hat. Respekt ja. Angst nein. Das beste Beispiel dafür sind der verstorbene Daddy und Junior. Diese Beziehung von Mensch und Hund finde ich bewundernswert. Wenn seine Methoden für den Hund unnatürlich oder sogar schädlich sein sollen, kann ich das absolut nicht nachvollziehen, denn Cesar erwähnt oft genug, dass er eigentlich nur das Verhalten eines Hundes imitiert und was könnte natürlicher sein als das. Ich sehe bei vielen Fällen durchaus erhebliche Fortschritte, z.B. der Rottweiler Apollo, der Angst vor Männern hatte. Wenn seine Methoden den Hund verängstigen und es ihm nicht ermöglichen zu lernen, wie konnte Apollo dann lernen ihm zu vertrauen? Denn er war es der nachher freiwillig zu Cesar kam und keinerlei Zeichen von Angst gezeigt hat. Dieser Hund hat einen Platz in seinem Rudel bekommen und hat Cesar sein Leben zu verdanken, so wie viele andere Hunde auch. Ich finde es wirklich beeindruckend was er alles für die Hunde tut.
        Außerdem frage ich mich wieso so viele Prominente, die ihre Hunde ja gerne verhätscheln, auf ihn schwören, wo er ja so brutal ist. Denn wenn er das wirklich wäre, würden die ihm ihren Hund anvertrauen? Mit Sicherheit nicht.
        Natürlich kann jeder seine Meinung frei äußern und, dass respektiere ich, obwohl ich die Meinungen hier teilweise wirklich nicht verstehe und es mich wirklich traurig macht wie viele “Tierschützer” sich unermüdlich diesem Thema widmen, anstatt sich auf wirkliche Fälle von misshandelten und notleidenden Hunden zu kümmern und sich nicht gegen jemanden wenden, der sich wie kaum ein anderer für Hunde einsetzt. Mit seiner Stiftung rettet er vielen Hunden das Leben. Ich bewundere auch was er alles für “gefährliche” Rassen wie Pitbulls tut, denn das wurde schon lange Zeit, dass das jemand tut und ist eine wirklich wichtige Sache, die ich nur befürworten und bewundern kann. Darüber sollte man mal nachdenken, bevor man ihn gleich so schlecht darstellt.
        Wie vermutlich unschwer zu erkennen ist bin ich ein Fan von ihm und was er tut und ich bin stolz darauf ihn bald live sehen zu dürfen.

        • Einfach mal die Augen aufmachen und dann würden sie ganz sicher sehen das CM kein liebevoller trainer ist. Er verwendet stachelhalsbänder, teletakter, würgehalsbänder, verteilt tritte, stranguliert hunde fast zu tode, wirft sie zu boden damit sie sich “beruhigen” und qutascht die ganze zeit den mist von wegen dass man über dem hund stehen muss balblabla.
          ich kann ihnen gerne 20 videos verlinken auf denen man sieht wie “wundervoll” die arbeit von cm ist aber auch das wird die wahrscheinlich nicht weiter überzeugen. ich hoffe sie besitzen keine hunde und wenden all die tollen sachen von ihm an… denn dann würden mir ihre hunde wirklich leid tun.

          achja, nur ein kleines beispiel: es ist natürlich voll klasse sich mit rollerblades vom hund mit stachelhalksband und doppelter würgeschlinge ziehen zu lassen 😉 http://www.natgeotv.com/ca/dog-whisperer/videos/curly-and-baxter

          • Joel Rohan

            Hallo Lea,

            erstens benutzt Ceasar eine Doppelleine mit ZWEI Halsbändern und zieht nur kurz am Stachelhalsband um den Hund zu korrigieren.
            Zweitens zieht der Hund Ceasar nicht wirklich! Wenn du dir das Video mal genau anschaust siehst du das Ceasar fast durchgehend mit der gleichen Geschwindigkeit unterwegs ist und der Hund neben ihm läuft… Bist du schonmal Inliner gelaufen, dann würdest du das vielleicht noch besser interpretieren können dass er den Hund nicht stranguliert wird.

            Also dieses Video ist meiner Meinung nach 100% entkräftet und zeigt nichts anderes als einen guten Hundeführer und Hundetrainer.

          • Ich habe das starke Gefühl, dass viel (auch wenn sie das Gegenteil behaupten) den Hund EBEN DOCH vermenschlichen.
            Ein Mensch muss wie ein Mensch behandelt werden, ein Hund wie ein Hund. Erst dann sind diese Arten glücklich.
            Wenn man mal beobachtet, wie ein Wolfsrudel die Welpen erzieht und die Rangfolge im Rudel austragen, grinst da auch kein Wolf (Anspielung auf Katharina: “aber er läßt sich noch immer nicht an lockerer Leine führen, ich sehe keinen glücklich grinsenden Hund, der in Kommunikation mit seinem Besitzer steht.”).
            Auch ein gutes Beispiel sind die Hunde im australischen Outback, die werden auch nicht mit Samthandschuhen angefasst und sind trotzdem mit die glücklichsten Hunde. Klar, deren Charakteristik ist auf Arbeit ausgelegt aber so werden die Hunde auch ausgesucht. Ich schaffe mir keinen Hütehund an, wenn er nichts hüten kann genauso wie ich mir keinen Schlittenhund zulege wenn ich nur 2 mal am Tag ne halbe Stunde mit ihm an der Leine durch den Park gehen kann.
            Klar, es ist nicht ok einen Hund zu quälen mit Stachelhalsbändern etc. aber Hunde wollen und brauchen keine Wischi-Waschi-Erziehung sondern eine IHNEN angemessene. Die meisten Leute vergessen auch, dass Hunde keine “Freunde” brauchen, sie brauchen ein Rudel, mit klarer Rangfolge und irgendjemand MUSS der Rudelführer sein, was im Idealfall der Mensch ist.

          • Ich kann mich einfach nicht andauernd wiederholen: Ich habe das alles schon tausendmal in endlosen anderen Kommentaren gesagt. Nur, weil einer nicht nach Cesar Millans teilweise bedrohlichen, übergriffigen und völlig veralteten Methoden erzieht, heißt das noch lange nicht, dass alles andere eine “Wischiwaschi”-Erziehung ist. Keine Ahnung, von welchen “Hunden im australischen Outback” Sie reden – aber die Hunde, die Cesar Millan in die Finger bekommt sind dort, weil ihre Besitzer nicht in der Lage waren oder sind, überhaupt so etwas wie Vertrauen oder eine vertrauensvolle Beziehung aufzubauen- sonst würde der Hund nicht beißen, nicht Angst haben, dann würde er sich an ihrer Seite nicht so unsicher fühlen, dass er andere Hunde angreifen muss, dann hätte sie nicht das Gefühl, ihr Futter gegen ihre Besitzer verteidigen zu müssen. Das, was Millan in den angeführten Filmen macht, ist das Gegenteil von vertrauensbildender Führung. Ich habe gerade irgendwo einen Film gesehen, bei dem er ein ganz offensichtlich umsozialisiertes, völlig hysterisches Windspiel zwingt, sich neben den Golden retriever des Nachbarn zu stellen. Der Hund ist außer sich vor Angst, und das ändert sich auch nicht im Laufe der Sequenz. Wozu das Ganze? Hunde gehen normalerweise NICHT direkt aufeinander zu (wie beispielsweise Menschen das tun), sonder nähern sich im entspannten Bogen. Warum also nicht dem Hund so viel Raum geben, dass er es aushalten kann, den anderen für ihn offenbar bedrohlich aussehenden Hund anzugucken, ohne zu reagieren? Und wenn er das erfolgreich geschafft hat, den Raum etwas verkleinern? Und dann wieder – bis der Hund praktisch stressfrei gelernt hat, dass von dem anderen Hund tatsächlich keinerlei Gefahr ausgeht? Aber nein: Der Hund muss sich neben den fremden Hund stellen, klappernd vor Angst, und darf die Angst nicht ausdrücken, weil Millan schon wieder von “Submission” quasselt. Das ist das alte Prinzip des “Der Hund muss machen, was ich sage” und hilft ängstlichen und aggressiven Hunden schlicht nicht weiter.
            Und ich habe in unendlichen Texten erklärt, dass man Wölfe und Hunde nicht miteinander vergleichen kann. Und wenn Sie bitte mal das Buch “Wölfisch für Hundehalter” von Günther Bloch lesen, dann wissen Sie, dass es – im Gegensatz zu den alten, mittlerweile revidierten Studien aus den 70er Jahren an wild zusammen gewürfelten, einander fremden Wölfen so gut wie keine Rangordnungsauseinandersetzungen gibt. Die Wissenschaftler von damals haben sogar die “Alpha-Theorie” widerrufen (siehe David L. Meech, der Erfinder der Alpha-Theorie).
            Und nein, der Mensch kann kein Rädelsführer sein, weil ein Rudel gewöhnlich aus Familienmitglieder besteht. Alles andere sind Gruppen. Und ja, natürlich muss es einen Gruppenführer geben. Ich führe eine Gruppe aus fünf Hunden und habe immer wieder Gasthunde, umsozialisierte Hunde aus dem Tierschutz, Hunde von Freunden, etc. Es geht fast immer friedlich ab, wenn überhaupt, wird hier mal kurz gebrummt oder starr geguckt, wenn einer meiner Rüden den Kastraten gegen einen anderen Rüden verteidigt. Ich habe noch nie in meinem Leben einen Hund angeschrien, heruntergedrückt oder zur “Unterwerfung” gezwungen. Meine Hunde sind tatsächlich fröhlich, entspannt und gut gelaunt. Ich will keine Hunde, die “submissiv” neben mir her laufen. Ich will nicht einmal viel mit meinen Hunden reden oder ihnen dauernd sagen müssen, wo es langgeht. Sie folgen mir von alleine. Sie marschieren fröhlich hinter mir her, und nur wenn Wild unseren Weg kreuzt, sage ich etwas oder setze meine Pfeife ein.
            Und das alles habe ich ausschließlich mit positiver Verstärkung und Grenzen setzen durch Körperhaltung erreicht. Das kann jeder, wenn er weiß, wie. Hunde wollen keine Konflikte. Wenn Sie sich mal Blochs “Pizzahunde” ansehen oder durchlesen, werden Sie überrascht sein, wie wenige Auseinandersetzungen, geschweige den richtige Kämpfe es gibt. Rudelordnungen ändern sich meistens stillschweigend, weil irgendeiner älter und schwächer wird und einfach abgibt. Nur Menschen denken, Geschrei, Auseinandersetzungen, Krieg und am liebsten noch Strafe gehören dazu.

            Siehe auch hier: http://www.lumpi4.de/der-mythos-vom-rudelfuehrer/
            oder hier: http://www.lumpi4.de/dominanz-hierarchie-und-beziehung/
            oder hier: http://www.lumpi4.de/was-ist-eigentlich-fuehrung/
            und hier – da sind auch sehr viele Studien angehängt, die sich mit aversiver vs. positiver Erziehung beschäftigt haben:
            http://www.lumpi4.de/die-wissenschaft-der-erziehung-mit-positiver-verstaerkung/

          • Schon einmal dieses “er verwendet Würgehalsbänder und blabla” daran merkt man, das Sie noch nie eine Sendung richtig geschaut haben. Die Halsbänder waren von den Besitzern, er nutzt die selbst gar nicht, er verwendet immer diese bunten Leinen, die er selbst entworfen hat. Er verwendet meistens das, was vorort ist. Er hat auch schon den Besitzern geraten, die Dinger nicht zu nutzen, weil das den Hund noch aggressiver macht. Gerade die großen Hunde reizt man noch mehr. Daran sieht man, man hat ein Vorurteil, guckt 2 Minuten und hat seine Meinung gefasst.

        • Katharina

          Doch – fünf sogar. Und ich habe mich in meinem Text ja explizit auf alle Sequenzen bezogen, in denen er versucht, aggressive Hunde zu resozialisieren. Ich bin kein “Hater”, ganz bestimmt nicht, ich folge Millan schon sehr lange. Und habe mit den zitierten Studien ja auch viele Mißverständnisse aushebeln können. Es wäre hilfreich, wenn Sie villeicht mehr als ein, zwei Kommentare lesen würden, damit ich mich nicht dauernd wiederholen muss. Das ist nach dem 137. Kommentar einfach sehr anstrengend. Da stehen auch viele Dinge zu der angeblichen Rettung vor Euthanasie, etc. Und um “Meckern” geht es wirklich überhaupt nicht. Bitte sehen Sie sich auch die Videos an, die ich in einigen Kommentaren verlinkt habe. Sie können ganz sicher sein, dass diese Hunde nicht im Traum auf die Idee kamen, mit Millan zu spielen.

        • Genau!!! Das ist der Punkt! Wenn er so schrecklich wäre und die Hunde so verängstigt wären… dann würden seine Hunde wohl kaum so sein….seine Hunde vertrauen ihm..erzählt hier nicht das die verängstigt, verstört oder gequält aussehen…Ob Daddy, Junior oder auch fremde Hunde mit denen er sich beschäftigt….da ist große Zuneigung ganz klar sichtbar….darauf wird komischerweise in keinster Weiser eingegangen…immer nur wieder die selben Punkte…mit den Halsbändern…blabla….man kann immer alles schlecht reden….also keiner macht alles richtig…aber was hier abgelassen wird ist lächerlich. Ich gucke mir fast alle Folgen an…und ich habe x Fälle gesehen wo er bewundernswerte Ergebnisse erzielt hat… und ich denke seinen Erfahrungsschatz hier als veraltet darzustellen ist absolut unpassend…

          Katharina…du hast dein Recht auf deine Meinung….aber man merkt, dass du ihn nicht magst…und wenn man eine Anti-Sympatie gegen jemanden hat…ist man nicht mehr fair und loyal…

          Mach du alles anders, wenn du alles besser kannst und weißt…aber nimm dir nicht das Recht heraus eine Person so schlecht zu machen…Du machst sicher auch nicht alles richtig…sollen wir dann jetzt auch einen Block gegen dich erstellen? Hmmm… bringt nichts…da dich keiner kennt… wer weiß wie über dich und deine Art alle herziehen und dich in Frage stellen würden….er steht in der Öffentlichkeit…da gibts immer was zu meckern….es passieren sicherlich schlimmere Dinge…nur von denen weiß keiner was, da es nicht in der Öffentlichkeit gezeigt wird….da kann sich keiner das Maul zerreißen… es gibt wirklich Sachen auf dieser Welt, wo es deutlich mehr Grund gibt, sich auszulassen.

          Und egal was du hier alles zu meckern hast….eins ist deutlich zu sehen…seine Hunde sind glücklich….bestes Beispiel Junior…also wenn der verängstigt oder gequält aussieht…alle seine Hunde lieben ihn….das sieht jeder blinde…und das kann man nicht stellen oder spielen…denn es sind Hunde!

          Mach du doch dein Ding und gut…und bewerte hier niemanden der sich nicht mal rechtfertigen kann….Schönen Tag noch!

      • Michaela Raphaela Keller

        ENDLICH mal jemand,der das Ganze mal realistisch sieht……CM hat nicht umsonst diesen Erfolg….Martin Ruetter ist ja auch einfacher..auf Kommerzbasis????? Der Mensch hat schon immer den einfacheren Weg gewählt!!!! In dem Fall halt Ruetter. ..Werdet mal w a c h

      • Ilona Balfanz

        Sie schreiben mir aus der Seele. In meinem Bekanntenkreis und auch Freundeskreis sind auch so viele angebliche Tierfreunde. Sie vermenschlichen die Tiere. Vollzeitbeschäftigte Hundehalter, Hundehalter , die ihre Hunde frei durch den Wald auf Rehjagd laufen lassen, Katzenhalter, die die Katzen im Haus einsperren und im Keller leben lassen , Hundehalter , die ihre Tiere maesten, Hundehalter, die ihren Hund nicht durch ne Hundeschule bekommen haben. Jeder einzelne haelt sich fuer ein tierfreund. Hr. Millan versteht die Sprache der Hunde, ihr Verhalten auch im Rudel (ein Verhalten von Hunden innerhalb eines Rudels ist von Regeln und Reglementierung abhaengig, dass ist natürlich fuer den Hund. Diese Sprache kann man als emotiinaler’Tierliebhaber’ nicht verstehen. Es sind Tiere. Kurz und gut: Lasst Eure Tiere nicht zuhause verkuemmern. Katzen leiden leise. Sie gehören nach draussen und brauchen die Wahl, ob sie raus wollen und das taeglich. Und Hunde muessen laufen koennen. Und das mehrere kilometer .

        • Ja…so ist es…Hunde untereinander korrigieren und wehren sich auch….dass ist das normalste überhaupt…Tiere gehen so miteinander um…aber wenn Cesar das nachahmt um mit dem Hund zu kommunizieren…dann verstört es die Hunde…:D

          Also so ein Blödsinn…

          Und dieser Kommentar das er von Hundesprache keine Ahnung hat…diese Person müsste man glatt mal in Frage stellen….ich kann auch 100 Videos von irgendwas angucken…und finde sicherlich Sachen die nicht immer korrekt sind..wenn man eben nur das sehen will….Ich habe unendlich viele Hunde gesehen denen es deutlich besser ging und die ihm seine Zuneigung sehr offensichtlich gezeigt haben.

          Keiner kann abstreiten, dass er unzählige Erfolge erzielt hat… alles andere ist gelogen und hat mit Realität nichts zutun!

      • R. krimmel

        genau so sehe ich das auch Conan. Selbst halte ich sehr viel von Cesar und habe ihn auch persönlich kennen gelernt. Es ist ein Unding in dieser Art und Weise andere Menschen nieder zu trampeln ( Konkurenzverhalten ??? )

        • Conan der Barbar

          @R. Krimmel

          ich glaube, dass diese Hetze von Katharina eine Mischung aus -vielleicht Konkurrenzdenken und Neid ist. Andererseits ist es ja hierzulande Mode geworden keine eigene Meinung zu haben, wenn sie nicht der der Mehrheit entspricht.
          Bloss nicht auffallen.

          Ich hatte ja hier irgendwo geschrieben, dass ich das mit den “Tritten” von C.M. bei dem Beissvorfall aus beruflichen Gründen gut einschätzen kann.

          Darauf hat Katharina dann auf perfide Weise meine Internetseite besucht und versucht, mir daraus einen Strick zu drehen, in dem sie dort Texte kopiert hat und hier veröffentlicht. Das ganze aus dem Zusammenhang gerissen. So scheint es ihre Art zu sein, denn das hat sie ja auch mit den Filmen von C.M gemacht. Sie schneidet Filmschnipsel zusammen und kommentiert diese dann aus dem Zusammenhang gerissen. Im Übrigen ist nirgends im Netz auch nur ein Film zu erkennen, in dem C.M brutal vorgeht. Es reicht aber scheinbar schon, dass jemand dies einfach behauptet. Dies ist auch ein Phänomen, das wissenschaftlich gut ergründet ist. Menschen sind manipulierbar und genau das macht sich Katharina hier (wissentlich oder unwissentlich) zu Nutze.

          • Katharina

            Die Videofilme, in denen zu sehen war, mit welcher Härte und Brutalität Cesar Millan zum Teil vorgeht, sind immer wieder von National geographic gelöscht worden. Komisch, was? Wo der Mann doch so sehr hinter seinen Methoden steht. Aber wenn Sie meinen Antworten rechtzeitig – also jeweils zeitnah – gefolgt sind, dann waren die von mir immer wieder verlinkten Videos ja noch zu sehen gewesen.
            Mir “Konkurrenzdenke” oder gar “Neid” zu unterstellen, ist albern: Ich habe keinerlei Konkurrenzdenken – ich empfehle andauernd Trainer. Ich mag Hunde sehr. Ich möchte, dass meine Hunde erzogen sind und nicht unterdrückt. Es nützt mir nichts,wenn meine Hunde gehorchen, weil sie Angst haben, dass sie sonst von mir Ärger bekommen – ich möchte, dass meine Hunde gelassen und friedlich an anderen Hunden vorbei gehen, dann tun sie das nämlich auch, wenn nicht ich es bin, der mit ihnen an anderen Hunden vorbei geht, sondern z.B. ein Kind. Ich bin auch nicht neidisch, weil meine Hunde sehr gut erzogen sind, und dabei frei und fröhlich, sogar dann, wenn sie aus grauenhafter Haltung kamen und überhaupt erst lernen mussten, mit Menschen zusammen zu arbeiten.
            Ich habe wirklich keinen Grund zum Neid. Keiner meiner Hunde oder meiner Pflegehunde musste jemals zwei Jahre nach Training mit mir “rehabilitiert” werden, wie das mehrfach bei Hunden er Fall war, die in Cesar Millan Hände geraten waren – denen war danach das letzte Restchen Vertrauen flöten gegangen. So habe ich das gelernt: Respektvoll mit Hunden umzugehen und sie nicht zu zwingen, sondern langsam und in erträglichem Ausmaß an für sie ungewohnte, gar auf sie gefährlich wirkende Situationen zu führen.
            Millan arbeitet mit Zwang, mit dem so genannten “Flooding”, er ignoriert ihre Beschwichtigungsgesten (siehe das Holly-Video, das immer noch im Netz zu finden ist).
            Anstatt vernünftige Argumente aufzuführen, versuchen Sie nur, mich zu diffamieren. Das ändert nichts an meinem – übrigens gar nicht manipulativen – Artikel, der meine Meinung wiedergibt, die ich auch immer wieder belegt habe. Das ist keine Manipulation, sondern die Wiedergabe meiner Meinung: Ich halte Cesar Millan für einen schlechten Trainer, dessen Methoden überaus zweifelhaft und in jeder Hinsicht vollkommen überholt sind. Er hat nicht die geringste Ahnung, wie man Hunde entspannt, wie man sie von ihrem Adrenalin-Hoch `runterbringt, ihm fehlen die Werkzeuge dazu. Er denkt, Aggression sei ein Affront – und dabei ist die Wurzel von Aggression IMMER Angst und Unsicherheit.
            Alle möglichen Trainer da draußen arbeiten mit Leinenaggression, Futteraggression, Aggression gegen Kinder. Sehr, sehr viele Trainer (und auch ich, der kein offizieller Trainer ist) haben diese Verhaltensauffälligkeiten aufgelöst, ohne jemals den Hund zu treten, anzubrüllen, an seinem Halsband zu reißen, ihm ein Würgehalsband anziehen zu müssen, ihn ins Meideverhalten zu zwingen, etc.
            Wenn Sie nicht einfach nur auf Ihrer Meinung beharren möchten, dann sehen Sie sich mal die Arbeit von Anita Balser an. Oder Inga Böhm. Oder Thomas Baumann (ehemaliger Hundetrainer für Interpol). Oder Perdita Lübbe-Scheuermann, die einen Malinois als Sprengstoffhund ausgebildet hat, damit er in Afrika Ranger gegen Wilderer unterstützt (und das ist richtige, harte, lebensgefährliche Arbeit): Alles ausgesprochen erfolgreiche Trainer, die niemals einen Hund treten, anbrüllen, mit Stachelhalsband führen oder ihn in Situationen zwingen würden, aus denen der Hund unbedingt fliehen würde.
            Keiner von denen unterstützt die Art und Weise, wie Millan arbeitet. Nicht aus Konkurrenzgründen, sondern weil ihm, wie gesagt, die wichtigsten Werkzeuge fehlen und er sich schlicht nicht weiter entwickelt hat.

          • Ey, mit jedem Kommentar regst du mich mehr auf.

            Was laberst du da immer von verängstigt? Ich weiß nich was du so für Filme schiebst….ob du die Sendung vertauscht oder einfach so überheblich und gleichzeitig verbittert bist, dass du Sachen von dir gibst, die mit Realität in keinster Weise was zutun haben…Wo sehen seine Hunde verängstigt aus?????

            Und das er Hunde anschreit, gar anbrüllt….also das scheinst du dir einzubilden so versteift wie du darauf bist….aber das allerbeste ist, dass du sagst das du nicht mal richtige Trainerin bist…das sind die besten…Klugscheißern kann jeder….selber machen…

            Ich sag dir was….unternimm was…mach deine eigene Show…und hilf den Leuten …in allen Fällen ihre Hunde zu resozialisieren…. ich werde jeder deiner Folgen anschauen…und nach ein paar Jahren….reden wir dann nochmal….

        • Conan der Barbar

          Ja, das denke ich. Möglicherweise aber auch eine Folge davon, das uns Deutschen seit der Nazizeit jede Festigkeit und jede Meinung, die nicht dem Mainstream entspricht, aberzogen wurde. Cesar ist ein total männlicher Typ und wie kommt das hier an ? Er wird als Macho bezeichnet, was seltsamerweise hierzulande negativ behaftet ist, ursprünglich in spanisch für männliche Tiere steht. Ich selber bin oft erstaunt, wie einfühlsam und ohne jede Aggression er die teilweise nervigen Hundebesitzer wieder in die Spur bringt. Nicht das geringste Anzeichen von Wut oder aggressivem Verhalten. Aber wenn man es oft genug wiederholt, dann lässt sich die Masse davon beeinflussen und schwimmt bequem mit dem Strom.
          So sind Menschen wohl nun mal.

      • Hallo Conan,
        genauso sehe ich das auch!
        Cesar arbeitet in keinster Weise mit Gewalt. Ganz im Gegenteil. Er arbeitet mit Ruhe und Klarheit und man merkt an den Hunden, dass es genau das ist was sie brauchen. Ich möchte mal einige Hundetrainer sehen, die von einem auffälligen Hund angegriffen werden. “Tausche Arm gegen Leckerli” vielleicht klappt es ja. Ich glaube ich habe alle Folgen zwei mal gesehen. Er hat nicht einmal an irgendeinem Halsband gerissen, wie es auf zahlreichen Deutschen Hundeplätzen immer noch praktiziert wird. Er ist keinem der aggressiven Hunde jemals mit Aggressivität entgegengetreten, sondern ist immer die Ruhe selbst und überträgt diese auch schnell auf die Hunde. Leute, urteilt nicht vorschnell!!! Seht Euch alle Folgen an und versucht zu verstehen wie dieser Mann arbeitet.

        • Conan der Barbar

          @ Antje Jonetat

          Ich finde es schade, dass es so viel leichter ist, jemandem zu schaden, als anders herum.

          Ich habe seit 12 Jahren Hunde und war anfangs total überfordert, weil ich eben keinen Dunst hatte, wie man das managed.

          Dummerweise am Anfang auch einen Pitbull, weil sie einfach unwiderstehlich sind. Leider gabs ordentlich Probleme, besonders mit anderen Hunden.

          Ich hatte alles versucht und natürlich auch Trainer konsultiert. Keiner dieser nicht selbsternannten Fachleute hatte den Mum uns in die Hundegruppe aufzunehmen, nachdem sie uns kennenlernten.

          Dann kam eine Zeit des Leidens von entsprechenden Situationen, was die Sache natürlich schlimmer werden lies.

          Irgendwann fand ich dann Filme von CM im Netz, guckte das interessiert und las auch das eine oder andere Buch von ihm.

          Mit zunehmendem Verständnis, dass ich es war, der die Hunde aus dem Gleichgewicht brachte (mit Leckerli üben und dauernde Beachtung usw), wurde die Lage immer besser.

          Grade gestern im Baumarkt, wo ich an einem langen Regal viel suchen musste und meinen beiden Hunden beiläufig sagte, dass sie sich hinlegen sollen (Halsband und Leine hatte ich im Auto vergessen), bemerkte ich, dass sich mehrere Leute erstaunt die Hunde ansahen und redeten. Als ich näher kam, hörte ich, wie eine Frau sagte “das würde ich mir von meinen Hunden auch wünschen”.

          Dies habe ich schon oft erlebt.

          Meine Hunde spielen fröhlich mit mir und folgen mir. Ich habe nichts anderes getan, als das, was ich von CM gelernt habe, umzusetzen.

          Wenn mich jemand fragt, was das Geheimnis dahinter ist, sage ich: Ich versuche immer ruhig und besonnen zu sein und auch vorausschauend und nie aufgeregt und auch nicht wütend oder aggressiv. Hunde folgen nur einem souveränen Menschen oder Hund. Und so habe ich immer einen Spiegel meiner eigenen Energie vor Augen. Wir nutzten uns gegenseitig.

          Wäre auch nur das kleinste Anzeichen bei CM von Aggressivität zu sehen, hätte ich es bemerkt.

          Ich schreibe hier doch noch mal, weil ich denke, dass man einfach gegen diese Hetze was tun muss und wenn es nur ein paar Zeilen sind.

      • Genau so ist es gibt leider nur wenige die aus ihrem beschränkten denken raus kommen können

      • Da gebe ich dir zu 100% Recht!

        Komischer Weise wird aus jeden Hund was, den er rehabilitiert. Man sehe sich Daddy und Junior an.

    • Nun,die Amerikaner stellen Entertainment & Show immer vor wissenschaftliche und fundierte
      Kenntnisse! Laesst sich den ueberwiegend schlecht gebildeten Amerikaner besser verkaufen.
      Millan (vormals Autowaescher& illegaler Immigrant) bringt der Hollywood-Maschine den richtigen
      Backround dafuer. Vom armen mexikanischem Bettler zum Welt- Hunde-Idol!
      Er ist was er ist,ein Soapstar mit Millionengage,nicht mehr und nicht weniger!

      Wer Ihn als Hundeprofi ernst nimmt ist selber Schuld und sollte seine eigenen Kenntnisse nochmals gruendlich verbessern!

      • Conan der Barbar

        @Dirk Emele
        Ja, das die Amerikaner alle blöd sind, wird hier ja gebetsmühlenartig runtergebetet.
        Als ich das letzte mal dirt war, konnte ich davon nicht viel sehen. Ich habe mich viel und gern mit den Leuten unterhalten. Ja, sie haben eine andere Kultur aber sie alle als unterbelichtet zu bezeichnen geht an der Wirklichkeit vorbei.

        CM hat sich hochgearbeitet, ist doch toll.

        Ein sehr gut betuchter Freund lud mich vor ein paar Jahren ein, seinen neuen Ferrari oder Lamborghini oder so abzuholen. Auf dem Rückweg fragte ich ihn, wieso er denn immer mit dem langweiligen, schwarzen Audi zur Firma führe.

        Die Antwort war: wir sind hier nicht in den USA, dort kannst dich auch mit dem Hubschrauber auf dem Dach deiner Firma landen, hier in Deutschland erweckt es nur Neid und wirft die Frage auf, wieso der Chef sich das alles leisten kann.

        Ich denke, das jeder weiss, dass Neid und Missgunst hierzulande fast schon Tugenden sind.

        Vielleicht sind Sie ja auch nur neidisch ?

        • Natürlich bin ich neidisch auf den Chillifresser.!!!!

          Würde auch gerne mit Dummheit und Unwissenheit
          Millionen Dollars verdienen. Nur lebe ich in Deutschland, da will man
          Qualifikationen sehen!

    • Werner Wrede

      Klar, jeder Hundetrainer ist besser als Cesar Millan.
      Ohne den Rest hier gelesen zu haben (ich reagiere nur schon auf die Headline) bist du ganz bestimmt selbst “Hundetrainer”. Habe ich Recht?

    • Ach so ein Quatsch was ihr da alle schreibt anscheinend habt ihr alle keine Ahnung von Hunden. Cesar arbeitet mit völliger Ruhe bei den Hunden sie entspannen sich wenn er mit ihnen gearbeitet hat.

  1. Sehr schlau beobachtet und ja, ich sehe es ganz genau so, hätte es nur niemals so gut formulieren können 😉 Aber dafür haben wir ja Sie, liebe Frau von der Leyen.

    Die Aufmerksamkeit, die diesem selbsternannten “Trainer” entgegen gebracht wird, finde ich einfach nur ärgerlich.

    • Conan der Barbar

      Was bitte ist denn daran gut, wenn etwas schlau beobachtet wird ?
      Schlau wird so definiert :
      die Fähigkeit besitzend, seine Absichten mit geeigneten Mitteln, die anderen verborgen sind oder auf die sie nicht kommen, zu erreichen; klug und durchtrieben; auf Schläue hindeutend; Schläue erkennen lassend.

      Sie meinten sicher Intelligent. Die Definition würde aber den Rahmen sprengen, kann jeder selber googlen.

      Aber intelligent beobachtet ist das sicher nicht. Sondern einfach eine unfundierte emotionale Reaktion auf jemanden, dem man Missgunst entgegen bringt.

      Und da ist sicher Neid oder so etwas im Spiel.

      Immer wieder Frauen…

      • Katharina

        Aber nein, was Sie hier machen, sind einfach Unterstellungen. Getarnte Beschimpfungen, während Sie gleichzeitig nicht ein einziges, vernünftiges Argument für Cesar Millan hervorbringen.

        Wie war das mit den Tugenden des Taekwondo?
        Nur zur Erinnerung jene, die hier gut passen würden – aber Sie kennen und beherrschen Sie ja sicherlich aus dem ff:

        1. Ye-Ui
        Die Höflichkeit
        Gesittetes Benehmen und Zuvorkommenheit. Dies bedeutet, seinen Mitmenschen mit Respekt zu begegnen und sie zu achten.

        3. Innee
        Die Geduld beziehungsweise die Ausdauer
        Ruhe bewahren, sich beherrschen, abwarten können und Ausdauer zeigen für den richtigen Augenblick.

        5. Die Selbstdisziplin
        Beherrschtheit. Das “Sich-Aneignen” der positiven Eigenschaften Geduld und Durchhaltevermögen, um sein eigenes Handeln unter Kontrolle zu halten und seine eigenen Grenzen zu erkennen. Nie Wut das eigene Handeln steuern lassen. Man muss auch danach handeln, um ohne große Verluste schwierige Situationen meistern zu können.

        7. Hullyung-ham
        Die Fairness
        Anständige, gerechte und ehrliche Haltung dem anderen gegenüber. Die Kampfregeln beachten und sich kameradschaftlich verhalten, das heisst auch die Schwächen des Gegners nicht gnadenlos ausnutzen.

        9. Kyum-son
        Die Menschlichkeit
        Das Dasein des Menschen, als menschliches Wesen, in seiner Haltung und Gesinnung, achten und respektieren.

        • Conan der Barbar

          Hmmm, das hätte ich mir denken können. So, wie Sie die Möglichkeit genutzt haben, Filme von CM so zu zeigen, dass ein schlechter Eindruck entsteht, versuchen Sie auf meiner Website (die ja hier gar nichts zur Sache tut, mögliche Angriffspunkte zu finden. Oder haben Sie plötzlich Ihr Interesse am Taekwondo entdeckt? Dieses Durchsuchen meiner Seite könnte man sicher als perfide bezeichnen. Und das ist sicher auch keine Tugend. Aber wie es aussieht, Ihre Art.

          Ob ich nun etwas von Höflichkeit usw verstehe oder nicht, ist doch nicht weiter wichtig. Es geht hier doch darum Cesar Millan fertig zu machen.

          Mir ist bisher keine von einem Mann veröffentliche Seite untergekommen und auch hier sind die meisten “ich mag ihn auch nicht Stimmen” weiblich.

          Auch habe ich niemanden beschimpft oder beleidigt. Ist das Ihre Art? Behauptungen aufstellen, mit dem Wissen, was behauptet wurde, wird erst einmal von den meisten Lesern ungefragt hingenommen ?

          Dass ich kein Argument vorgetragen habe liegt daran, dass es gar nicht nötig ist, wenn man sich mit CM´s Methoden Beschäftigt.

          Sie sagen Cesar Milan kommt aus einer Macho Dominierten Kraftprotzwelt in der Hunde versuchen die Weltherrschaft anzustreben ?

          Ist das die Sachlichkeit die Sie bei mir vermissen?

          Aus meiner Sicht ist das diskriminierend und rassistisch und völlig aus dem Zusammenhang. Was meinen sie denn mit Hunden, die die Weltherrschaft anstreben? So einen Quatsch habe ich von Cesar nie gehört.

          Desweiteren behaupten Sie, er würde die Hunde mit Gewalt auf den Boden drücken. Warum tun Sie das?

          Ich habe das früher aus Unwissenheit bei unserem ersten Hund übernommen.
          Ich hatte immer ein ungutes Gefühl dabei, dachte aber es sei richtig.

          Bis ich durch Cesar Milan lernte, dass er die Hunde eben nicht mit Gewalt, sondern mit Beharrlichkeit unten hält, um sie dadurch in einen entspannten Zustand zu versetzen. Das habe ich übernommen und es funktioniert sehr gut. Mittlerweile ist es nur sehr selten nötig und wenn, dann brauche ich überhaupt keine kraft mehr dafür.

          Zum Thema einen Kraft oder einen Schlag ein zu schätzen kann ich ihnen folgendes berichten: vor einigen Jahren fand ich mich in einer Situation wieder, in der ein aufgebrachter Mensch mit der Absicht mich anzugreifen auf mich zu kam.
          Ein Schlag meinerseits, Verbunden mit der Kraft seiner Bewegung auf mich zu hätte übermässig schlecht für ihn gewirkt. Da ich aber auch nicht gewillt war mich schlagen zu lassen, stoppte ich ihn mit der flachen Hand. Ich traf ihn etwas oberhalb seines Körperschwerpunktes, was dazu führte, dass er sich um diesen Schwerpunkt drehte und mit den Füssen voran auf sein Hinterteil fiel.
          Damit war das erledigt, weil auch Menschen instinktiv merken, wie die Chancen grade stehen.

          Es kam zu einer Anzeige und die Richterin las die Anklage vor, in der die Rechtsanwältin sagte, ich hätte mit voller Wucht zugeschlagen.
          Auf meine Frage, welche Verletzungen er denn vorzuweisen hätte, bekam ich nur zu hören, dass ich nicht frech werden solle. Ich versuchte es trotzdem noch einmal und sagte so höflich es mir möglich war: entschuldigen sie bitte aber ich bin doch der einzige “Experte” hier und ich sage ihnen dass er doch irgendeine Verletzung haben müsste. Die hatte er auch nach Meinung der Richterin und der Rechtsanwältin. Er hatte eine Bescheinigung über einen roten Fleck auf der Brust von seiner Ärztin.

          Mein Rechtsanwalt, flüsterte mir zu Bedenken sie bitte, welche Chancen wir haben gegen einen “geschlagenen” Ausländer und 2 Frauen.

          Das soll keine Aufarbeitung der mir widerfahrenen “Ungerechtigkeit” sein sondern ist ein Beispiel dafür wie leicht sich auch Experten verschätzen.
          Es war immerhin eine Person die nach offizieller Meinung so etwas einschätzen können sollte.

          Und wenn Sie schon meinen Taekwondo Hintergrund heranziehen, kann ich Ihnen versichern, dass ich die Energie, die hinter einem Tritt oder Schlag steckt sehr gut einschätzen kann. Wer würde denn als Experte, der so etwas einschätzen kann besser in Frage kommen, als jemand der seit mehr als 40 Jahren vollkontakt Kampfsport macht?
          Und Herr Millan legt absolut keine Kraft in seine “Tritte”.
          Die eingesetzte Energie ist so dosiert, dass der Hund aus seiner momentanen Haltung bewegt wird. Wenn man Hunde beobachtet, kann man sehen, dass sie genauso agieren.

          Wir kennen doch alle diejenigen Leute, die bei einem lauten Knurren und Schnappen (Normale hundische Körpersprache) gleich aufschreien “mein Hund wurde von ihrem Hund gebissen !!!). Wer Erfahrung hat, kann sehr wohl unterscheiden, ob es eine aggressive Aktion war oder ob der Hund einfach deutlich gemacht hat : “Das will ich nicht, halte Abstand”.

          Das verwirrt Hunde ja auch nicht.
          Leute, die mich in unserer Nachbarschaft beim Radfahren mit meinen Hunden sehen, sind auch der Meinung, ich würde die beiden treten, wenn ich sie mit dem Fuss korrigiere. Ich wohne auf dem Land und hier sind alle Hunde angeleint und die fachkundigen Besitzer sind der Meinung, das ihre Hunde keine besonderen Sozialkontakte brauchen. Es reiche der grosse Garten, den sie ja haben.

          Ich kann (verbotener Weise) die beiden beim Radfahren frei neben her laufen lassen und vom Wild abhalten. Sie folgen mir und meine Erziehung basiert auf dem, was ich grösstenteils durch CM gelernt habe. Dass meine Hunde ohne Worte auf mich hören und alles gut funktioniert, liegt aus Sicht der Leute daran, dass ich so ein Glück mit den beiden habe.

          Sie meinen gute Argumente gegen Herrn Millan zu bringen. Aus meiner Sicht (Taekwondo) können sie einfach nicht richtig einschätzen, was sie sehen. Bezüglich der vermeintlichen Gewalt seitens CM.
          Seine Tritte sind Berührungen mit dem Fuss, mehr nicht.

          Ich habe lernen müssen, dass er besonders damit Recht hat, wenn er sagt, die Hunde spiegeln das eigene Verhalten. Das war das schwerste, denn es bedeutet, dass man sich ändern muss, wenn man die Hunde ändern will.

          Und genau hier liegt das Problem. Frau will sich nicht ändern oder verbessern.
          Warum denn nicht? Das ist doch Entwicklung oder ?

          Ehrlich gesagt frage ich mich eben grade, welchen Sinn so eine Flut an Worten machen soll? Es wird niemanden umstimmen. Es wird auch nicht zu einer konstruktiven Diskussion führen. Einzig wird es einige geben, die Ihnen Recht geben (Ich frage mich immer wieder, wo Frauen soviel Recht hernehmen, dass sie es auch noch so grosszügig verteilen können). Ob mir jemand hier beipflichtet oder nicht, ist unwichtig. Wichtig ist, dass man bevor man sich entschließt, jemanden öffentlich zu lynchen, fragt ob es richtig ist, bzw. ob man das wirklich will.

          Es war wohl Zeitverschwendung von mir.

          • Anonym

            Wenn ich Ihren Text so lese fällt mir als erstes auf, dass sie scheinbar ein großes Frauenproblem haben, warum auch immer.
            Ansonsten ist es auffällig, dass sie eine Person dafür anhimmeln, dass sie es geschafft hat, dass sie sich mehr mit ihren Hunden beschäftigen. Denn genau das scheint der fall zu sein, CM hat es geschafft sie dafür zu sensibilisieren, dass das was sie vorher getan haben, nämlich das gewaltsame runter Drücken ihres, Hunden falsch ist.
            Sie fingen also an zu schauen wie mache ich es besser, wann muss ich meinen Hund mit dem Tritt ( geben wir dem Kind praktischer Weise einfach mal diesen Namen) korrigieren. Nun stellt sich mir (als objektiver Person) die Frage; hätte ein anderer Trainer sie auf die Idee gebracht, gezielter und mit einer konkreten Übung bzw einem Abbruchsignal, auf das Verhalten ihrer Hunde einzugehen, hätte der Erfolg sich dann nicht genauso eingestellt? ( Timings ist dabei im übrigen alles EGAL WIE)
            Zum Thema Weltherrschaft kann ich nur sagen, er behauptet gern und oft, dass die Hunde dies dominieren wollen und das dominieren wollen. Diese Aussagen kann man, in einer natürlich etwas überzogenen Art und Weise, so nennen.
            Die nicht seltene Nutzung von teletakt Halsbändern lasse ich gleich mal in meiner Ausführung raus. Es sei denn sie möchte mir den Vorteil dieser netten Geräte erklären.
            Im allgemeinen kann man sagen – ja er hat vielen Hunden geholfen und er hat geschafft was manch anderer Vllt nicht geschafft hätte…. Aber das heißt noch lange nicht, dass das WIE der richtige Weg war, dass es mit einer kompetenten Person anders nicht auch geklappt hätte, oder?
            Denn das wie ist oft ein ” ich zeige ihnen, wie sie nächste Woche einen veränderten hund haben” mit Methoden, die sehr stressig für die Hunde sind ( extremes Dauerhecheln ). Natürlich kommt das gut an. Denn was ist schöner als ein langes, altes, wirklich nervendes Problem nicht auf dem schnellsten Wege zu lösen? Selten gibt es Fälle die wirklich über langen Zeitraum bearbeitet werden. Ich nenne absichtlich keine Beispiele von Fällen, das würde sonst den Rahmen sprengen.
            Aber dennoch stellt sich wieder die Frage, wäre es anders nicht auch gegangen?
            Frau Katharina macht den Eindruck schon ziemlich lange Hunde zu haben. Und da sie scheinbar sowohl jagdlich wie auch im hundesport Erfahrung zu haben scheint, werden ihr einige körperliche Art und weisen einem Hund etwas unter schmerzen/druck beizubringen bekannt sein. Denn das war ( und ist leider immer noch) nicht unüblich In der Jagd und dem extrem ambitionierten hundesport. Und trotzdem ist es mittlerweile sehr verpönt, denn mittlerweile weiß man, es geht auch anders.
            Denken sie einmal so über diese Geschichte nach.
            Und niemand will ihnen hier etwas böses, so wie sie sicher auch niemandem etwas böses wollen 😉
            Eigtl finde ich es sehr schade, dass Frau Katharina sich zu dem Thema nicht mehr äußerte. ich lese ihre Antworten gern, denn unvoreingenommen betrachtet merkt man sofort, dass dort ein Mensch mit Jahrzehnte langer Erfahrung seinen Standpunkt vertritt und erläutert (den man ja nicht immer zu 100% teilen muss). Aber verstehen kann ich ihre geringe Lust auf meist endlos Diskussionen auch.

          • Katharina

            … danke. Die Diskussion ist in Wirklichkeit ja “zuende geführt”: Alle Argumente habe ich ja mittlerweile – mehrfach! – erläutert. An den Videos und den Handlungen von Cesar Millan gibt es auch nichts herumzudeuteln. Er missachtet die Beschwichtigungsgesten der Labradorhündin so lange, bis sie sich nicht mehr zu helfen weiß und zubeißt. Ich habe längst beschrieben, was mit dem – wirklich bissigen – Pitbull im Aschaffenburger Tierheim passiert ist, als mit ihm geklickert wurde. Ich habe in einem weiteren Beitrag gezeigt, wie man in sehr kurzer Zeit sehr effektiv Futteraggression beseitigt, ohne den Hund zu stressen. usw. Wenn Menschen auf ihrer Meinung beharren wollen wie auf einer Religion und sich weigern, Verhaltensforschung und moderne Forschungsergebnisse zu akzeptieren, kann ich mir den Mund fusselig reden. Und dazu habe ich einfach keine Zeit. Da spiele ich lieber mit meinen Hunden und bringe ihnen lauter sinnlosen, fröhlichen Quatsch bei.

          • Sie haben absolut recht. Die Katharina gehört zu den Menschen die die Hunde vermenschlichen.Katharina, wenn sie in der Natur Wildhunde oder Wölfe (TV) beobachtet haben , könnten sie vielleicht erkennen das das was Cesar macht einfach ein Verhalten eines Rudelführer ‘s ist. Cesar bringt den Hunden bei wie und ,das, was ein Rudelführer in der Natur auch macht. Katharina bringt dem Hund alles menschliche bei, und jeder der das macht , macht es falsch. Psyche eines Hundes ist nicht gleich wie das eines Menschens. Ich habe meine Hündin mit Ihren Welpen beobachtet, und habe festgestellt das sie ihren Kindern mit leichten Bissen verschiedenes beibringt, und wenn sie die in die Schnauze leicht bbeißt drückt sie die nach unten, damit die sich unterwerfen. Und wenn man es als Mensch auch so macht (mit der Hand die Schnauze leicht drücken) und den Hund dabei leicht nach unten drückt, dann wird der Hund sich IHNEN als Rudelführer unterwerfen. Wenn nicht sofort dann nach eine weile aber es klappt 100 pro. Cesar kommuniziert mit Hunden auf Tierische art, und das ist perfekt. Für mich bleibt er ein Top Hundeflüsterer

      • Neid auf jemanden, der Würger und Stachelhalsbänder benutzt? Und was bitte hat das mit Frauen zu tun. Glauben Sie, Männer könnten besser führen als Frauen? Glauben Sie mir, ich denke nicht, dass hier irgendjemand CM für seine brutale Art mit Hunden umzugehen beneidet.

        • Conan der Barbar

          An den anonymen Poster hier:
          Ja, ich habe ein Problem mit Frauen. Aber nicht generell, sondern eher speziell.
          Ich mag Frauen nicht, die jeden als Macho bezeichnen, der sich männlich gibt. Hierzulande ist es politisch unkorrekt, männlich zu sein. Hingegen wird jeder der sich als Schwul ortet, bejubelt. Bitte nicht falsch verstehen, ich habe absolut nichts gegen Homos. Aber das mann nicht mehr Mann sein darf, ist wirklich nervig.
          Das geht aber hier doch am Thema vorbei.
          Wer sagt denn, dass ich Cesar Millan anhimmele ? Hier werde massig haltlose und nicht fundierte Statements gemacht und nicht weiter beachtet. Ist es aber eines für den Cäsar Millan, stürzen sich alle drauf. Und es sind vorrangig Frauen, die das tun. Eventuell einige ehemalige Männer, die mehr Östrogen im Blut haben, als es gut wäre. Soll ja auch ne Menge im Trinkwasser sein mittlerweile.
          Egal, kennt jemand hier “das Leben des Brian” ? Da fällt mir doch glatt die Steinigungsszene ein: Ist hier etwa Weibsvolk anwesend ? Tja, auch Monty Python hat so seine Sicht auf die Frauen.
          In diesem Sinne: Frohes Steine Werfen und vielleicht gibt es ja auch einen Scheiterhaufen für die ganz garstigen Frauen hier.

      • Ohne sexistisch zu werden aber es sind wirklich oft die Frauen.
        Bestes Beispiel bei uns damals auf dem Bauernhof und unser Appenzeller Sennenhund.

        Meine Mutter hat den Hund immer Wischi-Waschi behandelt. Ihr Partner eben nicht, er hat ihn natürlich nicht misshandelt oder so aber eben nicht wie einen Menschen sondern wie einen Hund.

        Auf wen hat der Hund aber gehört? Auf wen hat der Hund auf der Treppe gewartet wenn nur eine Person des Haushaltes abwesend war? Natürlich auf ihn.
        Immer sehr witzig zu beobachten, war er da, war der Hund entspannt und hat irgendwo rumgelegen oder so. Wenn ER aber nicht da war (auch wenn alle anderen Personen da waren) hat der Hund nur auf SEINE Rückkehr gewartet.

  2. Genauso denke auch ich über diesen Macho !!!!! Ständig frage ich mich aber, weshalb viele Leute ihn und seine Methoden mögen (?????)
    Seine brutale Art zeigt mir, das er nichts, gar nichts von Hunden versteht und nur sich selbst profilieren will. Für einen kleinen Moment kann er unwissende Besitzer vielleicht, eventuell mit seinen “Trainingsmethoden” verblüffen, aber eher nur die Unwissenden, die sich sowieso nicht mit Tierhaltung auseinandersetzen, gesetzt haben und sich niemals auseinandersetzen wollen, sondern ein Tier (Hund) nur als Deko, Prestigeobjekt o.ä. halten. Wenn ich die Besitzer, die Umgebung (wo der Hund sich aufhalten muß) sehe, dann tut mir der Hund schon leid…….herzlos die Besitzer und dann auch noch so ein herzlos-brutaler Trainer !!!

    …darum
    traurige Grüße
    Dagmar

    • Oh…du bist wohl Profi?

      Was sich manche hier einbilden ist schon fast nur noch zum lachen….

      Ich frage mich woher du dir jetzt das Recht nimmst, zu behaupten das er keine Ahnung von Hunden hätte? Hast du Hundesprache studiert? oder deren Psychologie?

      Es gibt Fakten!!!! Und Fakt ist, dass er wohl sehr vielen Hunden geholfen hat…und auch ich muss mich wiederholen…..guckt doch mal wie sich Hunde untereinander verhalten…sie beißen sich…drücken sich runter…korrigieren sich…. wenn er das macht, dass die Hunde verstehen…heißt es das ist brutal….und nochmal….guck dir doch an wie seine Hunde zu ihm sind…. Da kann keiner von euch so tollen viel besseren Hundetrainern sagen, dass diese traurig, verängstigt oder ähnliches aussehen…. es gibt Sachen…über die man Diskutieren kann…wo jeder anders denken kann….aber wenn Sachen behauptet werden …wozu keiner ein Recht hat…ohne Worte…vor allem hier…hinter seinem Rücken….was habt ihr jetzt davon?

      Wenn ihr so ein Problem mit ihm habt…schreibt ihm…fahrt hin..sagt es ihm ins Gesicht…wenn es euch so aufregt….was soll das hier für Sinn haben….

  3. Lotte und Lisschen

    Zugegeben, ich fand ihn am Anfang total toll. Wahnsinn!!!! Wow! Der kriegt sie alle hin!
    Dann habe ich ähnliche Beobachtungen gemacht, ich kann auch mit einem festen Leinenruck am Stachelhalsband einen Hund von allgemeinem Blödsinn abbringen. Wenn ich meinen Hund in die Seite zwicke, dann hört er auf, weil er erschrickt. Keine Zauberei, sondern Schmerz.
    Stachelhalsbänder sind aus guten Grund in der Schweiz verboten.

    Das schlimmste sind die Einblendungen der Zeit, wie lange er gebraucht hat, um den Hund genug einzuschüchtern. Das gibt unerfahrenen Menschen das Gefühl, dass Hundeerziehung eine schnelle, harte Sache sei. Nur genug “schsts” machen und dann läuft das rund. Als Team zusammenwachsen? Fehlanzeige.. Gemeinsam Sport treiben (nicht den Hund am Fahrrad totlaufen), leider nicht drin. Spielen? Ball werfen ist nicht spielen, Ball werfen ist doof.. Nichts, was dem Hund wirklich Spass macht.

    Würde ich solche Techniken mit Lotte anwenden, sie wäre schockiert, verschüchtert und würde sicherlich gar nicht mehr mit mir arbeiten. Vielleicht hat sie aber auch einfach nur von Anfang an eine Besitzerin gehabt, die sich Mühe gibt die Ansprüche eines Beagles zu erfüllen.

  4. Der Mann ist ein Psycho! werschautsoetwasimtvan bzw werschautzuwennjemanddeneigenenhundsomisshandelt?

  5. Genau so sehe ich es auch! Nur leider gibt es viel zu viel Anhänger (was schon fast Sektencharakter hat) die seine psychischen und physischen Gewaltanwendungen nicht sehen wollen und mit ihren eigenen Hunden auch so verfahren.

    Mich persönlich würde es interessieren was aus all den “rehabilitierten” Hunden geworden ist.

    Liebste Grüße
    Dani

  6. Mich wundert sehr, dass dieser Mann noch zwei Hände hat. Er ist so distanzlos und bedrohlich, das kann für keinen Hund angenehm sein.

    • Conan der Barbar

      Einfach mal ansehen und sich mal fragen, wieso alle hier meinen, er sei ein Macho und habe keine Ahnung von Hunden?
      Wieso selbsternannt? Was soll denn das heißen ? Wer seine Sendungen schaut, sieht keine Gewalt und keine negative Energie.

      Wer erzieht denn die Kinder, die immer gewaltbereiter werden. Das Fernsehen ist voll davon.
      Wieso sollen die Frauen, die nicht in der Lage sind, ihre Kinder zu erziehen, in der Lage sein, das mit ihren Hunden besser hinzu bekommen?

      Eine klare Rollenverteilung würde allen besser bekommen !

      http://www.petsadviser.com/news/cesar-millan-critics/

    • Conan der Barbar

      Tja, die Antwort ist wohl nicht so schwer. Er hat noch zwei Hände, weil Ihre Interpretation eventuell nicht richtig ist. Denn wenn er distanzlos und bedrohlich wäre, hätte er wohl schon angegriffen werden müssen oder können. Oder denkt Ihr vielleicht, dass seine Abgebissenen Hände nachträglich aus der Sendung geschnitten wurden ?
      Vielmehr ist es ein wohl eher ein Wunschdenken.

      Ehrlich, ich glaube, dass die Frauen ihn alle hassen, weil sie eigentlich in Cesar verliebt sind.

      • Also Conan,

        jetzt verallgemeinere das hier mal nicht…;) Immer Fair bleiben…die anderen Weiber hier wissen eben alles besser….und denken nur auf emotionaler Ebene…wollen aber nicht einsehen, dass genau seine Kommunikation mit den Hunden die Natur ist…wenn wir Frauen im Fernseher sehen das ein Löwe ein Zebra jagt und frisst,….dann sind wir traurig…und sagen “ohhhh nein…das arme süße Zebra..” und ja es ist nicht immer alles schön…aber der Löwe muss das tun…um zu überleben…es ist die Natur…. und der Hund braucht Erziehung um glücklich und ausgeglichen zu sein…es ist nicht alles rosa und süß und schön….aber viele Frauen…sehen das einfach anders….:D aber wenn die hier meinen alles besser zu machen… sollen sie…mich nervt es nur, dass hier jemand schlecht gemacht wird…der sich nicht mal dazu äußern kann… und vor allem…der Meinung zu sein, dass so wie sie es sehen..es richtig ist…eine andere Meinung zu haben und etwas anders zu sehen ist das eine…aber Behauptungen aufzustellen und jemanden in den Dreck zu ziehen….muss man nichts drauf geben…

        Und wie du siehst an meinem Namen…ich bin auch eine Frau…:D Denke jedoch ganz anders:)…

        • Conan der Barbar

          @Julia

          Ich habe absolut nix gegen Frauen, im Gegenteil, ich finde Frauen toll aber dieses Gelaber von wegen Macho und so weiter. Das geht mir auf den Keks.

          Ich war vor kurzem auf einem Kindergeburtstag (Alleinerziehende Mütter) zu Besuch und fragte nach der Toilette. Als ich also in Richtung Klo ging, kam einer der Jungs (8 Jahre) hinter mir her und sagte: “aber hier wird nur im Sitzen gepinkelt”
          Mir ist vor Wut fast der Kragen geplatzt und erwiderte : Na, dann gehe ich runter und pinkel dort gegen die Wand, ich bin doch kein Mädchen.

          Als ich wieder hochkam, konnte ich mir erst mal einen Schwall aufgesetzter Empörung anhören, Keiner darunter, der es nicht ok fand, das ein Kind einem Erwachsenen sagt, wie er sich auf der Toilette zu verhalten hat.

          Und dieser Mist ist ganz klar der Emanzipation geschuldet.

          Aber zum Glück gibt es auch noch weibliche Frauen.

          Darüber zu diskutieren, wer über wem steht, ist wirklich überflüssig.

          Also: ich mag Frauen !

  7. Absolut d’accord!
    Ein völlig ignoranter Menschen, sicher nicht missverstanden – einfach nur fürchterlich!
    Leider gibt es auch hier genug “Cesar Millan’s”…

  8. Die Untertitel der Beiträge sind leider grottenschlecht… da hat wohl jemand Google translate benutzt. Am Anfang – da geb ich Lisschen recht – dachte ich auch erst mal: boahh, der hat`s ja voll drauf! Aber wenn man sich dann mal eine Weile mit der Materie beschäftigt, kommt man recht schnell drauf, daß es das echt nicht sein kann. Ich hab nun mal auch einen Hund, der eine sehr hohe Schmerztoleranz hat, ansonsten aber ein echtes Sensibelchen ist: mit diesen Methoden würde ich ihn einfach nur komplett verderben! Brauch ich nicht! Dabei ist es echt schade: dieses Grundprinzip von Bewegung, Struktur und Zuneigung (in welcher Reihenfolge auch immer) ist doch eigentlich gar nicht falsch – aber die Methoden… puhhhh.

  9. Nicht zu glauben, dass dieser Mann so viel Ansehen genießt. Das begreife ich einfach nicht…
    Nein, ich mag Cesar Millan auch nicht!

  10. Hallo, ja wer die Hunde auf ein Laufband stellt, statt mit Ihnen anständig Gassi zu gehen…..
    Ich finde diesen Mann schrecklich.. der sollte verboten werden mit seiner Treterei etc.

    • Huiii, er wird hier ja ganz schön verteufelt 😉 Ich will mich da mal möglichst neutral halten, immerhin ist es eine Fernsehaustrahlung, wir wissen nie was hinter den Kulissen so passiert, in wie weit ist das alles auch real. Das Laufband habe ich persönlich nie als Gassi Ersatz empfunden, eher als Methode zum Stressabbau, ähnlich wie auch wir Menschen den Sport dafür nutzen. Tritt Cesar Milan wirklich die Hunde oder ist es vielleicht eher ein leichterer Stoß? Ich finde man darf nicht darüber hinweg sehen, dass es um Problemhunde geht. Natürlich wird man diese Methoden niemals bei einem Welpen anwenden, der von einem guten Züchter schon auf alle möglichen Lebenslagen geprägt wurde. Viele dieser Hunde waren ja auch schon in anderen Hundeschulen und Cesar Millan ist quasi der “letzte Versuch” bevor sich Familien dazu entschließen ihren Hund ins Tierheim zu geben. Es gab in der Hundeschule in die ich mit meinen Hunden gegangen bin eine Übung zu dem Thema “Warten, beim Aussteigen aus dem Auto”. Dabei ging es darum, das man beim ersten Versuch eines Hundes einfach ohne “okay” aus dem Auto zu springen den Kofferraumdeckel nochmal zu knalles lässt. Denn lieber 1x mal eins auf die Nase als hinterher vom erstbesten Auto überfahren zu werden. War bei meinen nie nötig, aber es gibt eben auch Hunde die viel hartnäckiger, hippeliger oder was auch immer sind als meine. Es kommt eben immer auf Prägung, Rasse, Alter, Umfeld an. Und Cesar arbeitet nunmal eher selten mit Menschen die ihren Hund von Anfang an mit Hundevetstand geprägt haben.
      Stachelhalsbänder etc. finde ich auch mist, ganz klar. Aber wir sehen hier ja nur eine kleine Auswahm an Szenen, obwohl viele Folgen auch ganz anders ablaufen. Ich finde man kann aus solchen Sendungen ganz einfach nur das mitnehmen, was einem persönlich auch zuspricht. Es ist immer schwierig zu urteilen, wenn man nicht selbst in den jeweiligen Situationen steckt.

      • Cesar Millan wendet bei “Problemhunden” Würgehalsbänder, Stachelhalsbänder und Elektroschock-Halsbänderr an!

        Was erreicht man mit solchen aversiven Maßnahmen?
        Der Hund wird in seiner Handlung gehemmt, für den Zuschauer wirkt es so als wäre der Hund “therapiert”, ist er aber nicht…im Gegenteil.

        Dem Hund wird keine alternative Verhaltensweise angeboten und damit wächst die Frustration des Hundes, was das bedeuten kann ist klar!
        Auch wird der Grund für das (Fehl) verhalten des Hundes nicht analysiert, um entsprechend mit einer geeigneten Maßnahme zu arbeiten.

        Das wichtigste aber an aversiven Trainingsmethoden ist, der Hund verliert jegliches Vertrauen zu seinen Menschen, sofern es überhaupt vorhanden war.
        Vertrauen ist die wichtigste Bindung in der Hund/Mensch Beziehung!

        Und ja er tritt Hunde in die (weiche) Seite, baut man so vertrauen auf?

        CM stranguliert Hunde, wenn sie dann erschöpft zu Boden sinken, behauptet CM sie würden sich entspannen, er hat schlicht keine Ahnung!

        Weitere Infos gibt es hier:
        https://www.facebook.com/GegenCesarMillanDenHundeflusterer/posts/487974307978067

    • Schon mal überlegt, warum er das macht? Ausgerechnet er, der immer und überall für stundenlange Spaziergänge plädiert??
      Weil die Amerikaner ein stinkendfaules Volk sind!!!
      Als ich die Laufband-Methode das erste Mal gesehen habe, dachte ich auch “Gehts noch?!?! Warum geht die Besitzerin gefälligst nicht mit ihrem Hund raus zum Spazieren? Würde der sicher auch nicht schaden”
      Im Laufe der Zeit und befragen von befreundeten Amis, musste ich feststellen, dass es dort weder die Selbstverständlichkeit des Spazierengehens, des Familienanschlusses oder auch nur des Mit-im-Haus-Lebens gibt.
      Was also soll Cesar machen, um die überschüssigen Energien des Hundes abzubauen, die Besitzer aber zu faul für jegliche körperliche Aktivität sind??? Er kann ja schlecht mit sämtlichen Hunden Amerikas den täglichen Spaziergang machen.

  11. OH Gott sei dank. Ich mag ihn auch nicht. Und ich finde es durchaus brutal, wenn er einem Balljunkie einen Basketball auf den Kopf schlägt oder einem Pitbull mit dem Skateboard in die Seite fährt. Ich kann mir das nicht ansehen.
    Aber seitdem Maja Nowak bekannter wird, steht er neben ihren Büchern im Regal, der Ansatz wird als grundsätzlich gleich angepriesen und die Bücher allen ahnungslosen Neu – Hundebesitzern verkauft. Ich hatte sein Welpenbuch. Liegt inzwischen im Altpapier. Ich wollte meinen Welpen lieben und erziehen, nicht dominieren und anbrüllen!!!
    Ihnen und Ihren Vier einen guten Rutsch. Ich freu mich auf alle weiteren Berichte, Kolumnen etc. in 2014.
    Tina.
    P.S. Auf Ihre Anregung hin habe ich zu Weihnachten einen Filz-Pudel-Eierwärmer (dawanda) verschenkt. Der ist super angekommen. Sogar die Details stimmten mit dem Vorbild überein! Wenn ich nicht das Original hätte, hätte ich ihn glatt behalten 😉

    • Katharina

      Das mit dem Eierwärmer freut mich sehr! Jippie! Und danke für die guten Wünsche – Ihnen auch ein wundervolles, fröhliches, gesundes, entspanntes Neues Jahr! (Im Buchhandel stehen seine Bücher übrigens auch neben meinem neuen Welpenbuch, und das beinhaltet so ziemlich genau das Gegenteil von dem, was C. Millan von sich gibt… Irgendwo müssen die Dinger halt untergebracht werden)

        • conan der Barbar

          Ja, Werbung muss natürlich sein, auch wenn sie gar nicht so geschlichen kommt bei der Allerwertesten Katharina.

          Nur komisch, dass das hier niemandem auffällt ?

  12. Danke! Diese Zusammenstellung der Argumente sprechen mir so unfassbar aus der Seele. Nein, ich mag Cesar Milan auch nicht. Und Hundemenschen, die ihn loben und preisen, sind mir direkt suspekt.

  13. Hallo,
    also ich kaufe kein DOGS mehr seit er darin erschien. Bis heute habe ich es nicht über mich gebracht den Artikel zu lesen. Vielleicht ist dieser ja sogar kritisch? Aber ich habe eine derartige innere Abwehr wenn ich den Typ sehe. Es ist unfassbar, dass er im Fernsehen kommt. Es gibt reichlich Leute, die ihn kopieren. Als ob es nicht schon genügend seelische Krüppel unter Hunden gibt. In den USA gibt es eine Bewegung gegen seine “Methoden” mit jeder Menge Unterzeichner. Man kann nur hoffen….

    • Katharina

      Kritisch ist der Artikel in der “Dogs” nicht – es war ein Vorabdruck aus Milans neuem Buch. Ein kritischer Bericht wäre mir sehr willkommen gewesen, aber ich wurde nicht gefragt. Aber ich finde es trotzdem wichtig, dass der Mann in einem Medium besprochen wird – denn man kann sich wie bei allem ja nur dann eine Meinung bilden, wenn man von und über den Mann etwas liest (und sehr viele Leute wissen überhaupt nichts über ihn als das, was sie von irgendwelchen anderen gehört oder in einem einzigen Ausschnitt gesehen haben – man erinnere sich an die Geschichte mit Michael Grewe und dem winzigen Ausschnitt mit dem Schäferhund: Ein gigantischer Shit-Storm ging los, alle Leute hatten aufgrund eines zweiminütigen, zusammenhanglosen Filmausschnittes eine Meinung und ein Urteil parat, obwohl ein Großteil dieser Leute nicht das Geringste über Grewe, den Schäferhund oder die Umstände wussten). Auch wenn ich eine bestimmte politische Partei ablehne, möchte ich nicht nichts über sie lesen, sondern im Gegenteil: Soviel ich kann, damit ich wirklich informiert bin und die geeigneten Argumente parat habe, wenn ich mich dazu äußere. Nur dann ist es doch eine vernünftige Berichterstattung: Wenn alle ein Forum finden (sonst wird es sektenhaft und merkwürdig). Ich kann Cesar Millan nicht leiden, habe aber auch mit Ansätzen mancher so genannter “humaner” Ausbilder meine Schwierigkeiten: Aber wenn ich darüber in der “Dogs” oder sonstwo nichts lesen würde, wüßte ich darüber nicht Bescheid. Aber vielleicht ist das auch einfach nur meine persönliche Marotte: So viel wie möglich zu erfahren, so viel wie möglich zu recherchieren, nachzufragen und nochmal nachzufragen, bis ich allen auf die Nerven gehe – aber dann kann ich um so besser “klugscheißen”, weil ich wirklich alle Argumente beisammen habe… 🙂

      • Ich gebe Ihnen recht. Natürlich muss man sich informieren, bevor man sich eine Meinung bildet. Meine Abneigung gegen das Lesen des Berichts in der DOGS kommt daher, dass ich Milan schon im amerikanischen Fernsehen beim “Therapieren” gesehen habe und auch einige Kapitel gelesen habe.
        Michael Grewe kenne ich von Seminaren, auch seine Bücher sind lesenswert.
        Ich hatte mal einen wirklich schwierigen Hund. Da lernt man kritisch zu werden gegenüber Erziehungsmethoden und sich kundig zu machen wie Hunde ticken. Seither quillt mein Bücherregal mit Hundebüchern über und Seminare besuche ich gerne bei Angelika Lanzerath und Co. Allerdings Mantrailing Seminare doch öfter 😉 Wer mit einem Familienhund gut trailen will, der muss mit dem Hund auf einer Ebene der gegenseitigen Wertschätzung kommunizieren, sonst kommt er nirgendwo an. Mit Gewalt geht da gar nichts, schon deshalb schätze ich diese Beschäftigung mit dem Hund und kann sie nur empfehlen.

        • Catherine

          Liebe Renate,
          das machst du genau richtig, dass du die dogs nicht mehr liest. Ich finde sie ist ausgesprochen schlecht geworden. Sie gibt leider vielen Menschen wie CM einen Raum. Der Artikel ist ausgesprochen schlecht. Leider überhaupt nicht geeignet zu informieren so wie Katharina das sagt. Alles was CM sagt wird 1 zu 1 übernommen. Er verkauft es ja inzwischen als wissenschaftlich und dass Hunde genauso wie er mit ihnen umgeht auch untereinander umgehen. Also ich habe sehr viele Hunde, momentan 6 eigene und ich habe schon 30 Pflegehunde und auch noch welche für Urlaub oder Betreuung hier gehabt und ich konnte noch NIEMALS so etwas unter Hunden beobachten wie CM es vorgibt. Der Artikel würde dich sehr ärgern denke ich. Für mich ist die dogs seit dem absolut out, ich hatte sie sogar abbonniert und versuche nun zu kündigen. Was sich als ausgesprochen schwierig gestaltet, denn sie schicken mir die Zeitschrift einfach weiter zu. 🙁

          Ich möchte aber sagen, dass ich sehr froh bin, dass Katharina von der Leyen dies hier geschrieben hat!!! Denn ich mag sie eigentlich und habe mich sehr gewundert, dass sie bei dieser Zeitschrift arbeitet die offensichtlich nichts gegen Trainer hat die mit Gewalt “trainieren”. Naja, sie wird auch ihr Geld verdienen müssen. Es ist schön, dass sie hier zeigt, dass sie solche “Methoden” nicht befürwortet. Das hätte ich sehr bedauerlich gefunden.
          Übrigens war in der “WUFF” ein sehr guter Artikel über CM, sehr kritisch, der die Hintergründe auch mal beleuchtet.
          Ausserdem gibt es im Internet sehr viel Materiel um sich zu informieren.

          Hier mal ein sehr guter link, der vielleicht auch Katharina interessiert (Oder sie kennt ihn schon.)

          http://www.trainieren-statt-dominieren.de/artikel/der-hundefluesterer

          • Katharina

            Es freut mich natürlich, dass Sie mich „eigentlich mögen“ und ich Ihre Meinung in diesem Fall offensichtlich getroffen habe. Aber ich schreibe für Die „Dogs“, weil ich sie trotz einiger Artikel anderer Autoren, mit denen ich mich vielleicht nicht identifiziere, immer noch für die beste und umfassendste Hundezeitschrift auf dem Markt halte (und sowieso am besten gestaltet). Ich schreibe auch die Fankfurter Allgemeine und teile nicht jede politische Ansicht der Redakteure, ebenso für den Tagesspiegel, ich schreibe für Harper’s Bazaar und andere große Frauenzeitschriften, obwohl ich nicht besessen bin von Schönheit oder Mode und Diäten und Botox für gefährlich halte.

            Der Artikel über Cesar Millan war deshalb 1:1 genau seine Worte, weil es– womit ja auch groß geworben wurde – ein Vorabdruck aus seinem neuen Buch ist. Andererseits werden in der „Dogs“ Themen veröffentlicht, bevor sie irgendwo anders erwähnt werden, und das ohne Polemik – wie es in vielen Artikeln beispielsweise in der „Wuff“ üblich ist. In den meisten Fällen wird in der Dogs sehr genau recherchiert. In der Dogs finden genauso Trainer von CumCane und Waldtraining statt, wie alle möglichen anderen Trainer. Nach meinem Dafürhalten gehört das zu einem Magazin dazu, das umfassend informieren will. Ich habe in der jetzigen Dogs ein Interview mit Karen Pryor in Boston gemacht – keine einzige andere deutschsprachige Hundezeitschrift schickt einen extra nach USA, um so etwas zu machen, und es war ein phänomenales Erlebnis für mich, das mir – und hoffentlich den Lesern – vieles erklärt.
            Ich fühle mich als Leser nicht ernst genommen und bevormundet, wenn mir – wie in vielen Foren und manchen Zeitschriften – vorgeschrieben werden soll, was ich zu denken habe. Das kann ich nämlich selbst ganz gut. Die „Dogs“ lässt mir alle Freiheiten für alle Themen, die mich interessieren. Ich arbeite dort mit phantastischen Fotografen zusammen.
            Und wie man sieht, widerspreche ich ja auch deutlich und vehement, und das passiert auch innerhalb der Redaktion. Ich kann meine Meinung nämlich immer belegen.

      • Ohne hier jetzt etwas über Grewe auslösen zu wollen und ganz unabhängig davon, ob ich diesen Herrn kenne und wie gut und wie lange ich ihn kenne: ist es denn wirklich wichtig einen Menschen zu kenne, um eine Situation zu beurteilen?

        Ich denke, es ging bei Grewe um die Situation und die war nunmal übelst – fertig. Ich muss Herrn Grewe nicht persönlich kennen, um darüber zu urteilen, ob ich es gut oder schlecht finde, wenn jemand der Hundetrainer ausbildet, die später auf Problemhund losgelassen werden, derartige Methoden überhaupt zulässt, zeigt und auch noch rechtfertigt und für gut empfindet. In diesem Punkt hat er in meinen Augen schlecht/falsch gehandelt, etwas vermittelt, was nicht zeitgemäß ist und auch nicht dienlich/förderlich für die Problematik des Hundes.

        Deinen Artikel hier zu/über C.M. finde ich sehr gut!

  14. Endlich jemand der das noch so sieht!

    Ich verstehe nicht, wie der Mann so gehypt werden kann und noch schlimmer, wenn die Leute ohne nachzudenken seine Methoden übernehmen…

  15. Ich finde viele der Methoden von CMillan ebenfalls völlig unangemessen. Die Umsetzung gefällt mir da bei MMNowak, deren Ansatz ja grundlegend ähnlich ist, besser (wenn ich richtig informiert bin, werden in deren Hundeschule allerdings auch Bücher von Millan empfohlen) – wie sehen Sie das?

  16. Sehr geehrte Frau von der Leyen,

    mit Interesse habe ich die vielen Kommentare gelesen, zu ihren Bericht über Caesar Milan.

    Nun, ich weiß nicht, ob man aufgrund von Videosequenzen grundsätzlich sehen kann, ob dieser Caesar Milan nun gut oder total schlecht und brutal mit den Hunden umgeht.

    Wenn man seine Bücher liest oder einen Teil der Filme sieht, kommen auch immer wieder Hundehalter zu Wort, denen Caesar Milan helfen konnte, damit die Hundehalter wieder mit ihren Hunden einigermaßen zurecht kommen.
    Sind das nun alles Lügner, wenn sie positive Rückmeldungen bringen?

    Sie weißen auch zurecht auf Michael Grewe hin, welchen Shiht-Strom er ertragen musste, aufgrund eines Videos.
    Und ehrlich, dass Video war auch nicht gerade ” toll” für einen Trainer!

    Trägt die Aussage “Nein, ich mag Cesar Millan nicht”, evtl. nicht auch dazu bei, einen Shiht-Strom zu erzeugen!?

    Auch die Aussage, “ich kenne ihn nicht” und trotzdem urteilt man über einen Menschen aufgrund von Videos?

    Liebe Katharina von der Leyen, ich mag ihre Berichte auf ihrer Seite wie in der Dogs!

    Ich würde mir allerdings doch mehr Neutralität von ihnen wünschen, vor allem keine eindeutige Negativ – Aussagen!

    Ich finde es auch nicht gut, wenn Hunde an einem Stachelhalsband geführt und gezerrt oder evtl. sogar mit Teletakt bearbeitet werden!!!

    Beeindruckt bin ich allerdings schon davon, wie neue Hunde in sein Rudel integriert werden!
    Wie Caesar Milan mit einen großen Rudel am Strand und in den Bergen herumläuft!
    Inliner mit mehreren Hunden fährt!
    Wie ein großes Rudel einem Ball hinterherläuft ohne das gleich eine Rauferei untereinander entfacht wird!
    Haben diese Hunde nun alle Valium erhalten, damit sie sich “ordentlich” zu verhalten haben???

    Schließlich bin ich davon überzeugt, jeder Mensch hat eine andere Sichtweise für die Erziehung für seinen Hund.
    Für mich zählt nur, dass jeder Hund so gut wie möglich und so sozial verträglich wie möglich erzogen wird und das nach Möglichkeit ohne jeden Zwang!!!!

    • Katharina

      Wenn Sie gegen Zwangsmaßnahmen sind, ist es für mich schwer verständlich, wieso Sie Cesar Millan in Schutz nehmen – Sie sehen ja, dass die Video-Schnitte sich aus vielen, vielen unterschiedlichen Filmen zusammen setzen. Der Tritt, das Würgen, das Missachten der Beschwichtigungssignale gehören zu seinem Programm. Er selber sagt, sein Programm sei, Hunde “zu dominieren”: Das entspricht schon längst nicht mehr der modernen Hundeerziehung. Natürlich funktioniert es teilweise, weil die Hunde schlicht aus Angst aufgeben.
      Die Klienten, die ihre Hunde in die Sendung geben, müssen so genannte “Halt’s Maul-Erklärungen” unterschreiben (das müssen beispielsweise auch die Ehefrauen von Tom Cruise). Sie dürfen sich nicht öffentlich dazu äußern, wie die Dreharbeiten mit Millan abgelaufen sind. Mittlerweile tauchen aber immer mehr dieser Hunde dann doch in Tierschutzorganisationen auf, weil die Leute mit den Hunden trotz Millan mit ihren Hunden nicht umgehen können, viele dieser Hunde werden letztlich eingeschläfert. Hinter Millan steht eine riesige PR- und Marketing-Maschine von Ausmaßen, die wir hier gar nicht kennen. Kein Wort, kein Schnitt, kein Knurren wird zufällig veröffentlicht. – Im Gegensatz zu dem angesprochenen Ausschnitt von Michael Grewe, der nur zwei Minuten von einer viele Tage dauernden Sequenz beinhaltet. Der Hund, der zur Euthanasie freigegeben war aufgrund vieler massiver Beißvorfälle, lebt übrigens noch bei seiner Besitzerin. Die mit ihm mittlerweile zurechtkommt.

      Ich finde meine Berichterstattung übrigens durchaus neutral: Ich kreische ja nicht einfach los, sondern belege meine Argumente mit Beispielen. Ich bin, wie ich finde, relativ umemotional. Aber trotz Verpflichtung zu Neutralität habe ich ein Recht auf eine Meinung und eine Haltung. Und ich habe eine ganz entschiednes Haltung gegen Cesar Millan und seine Hunde. – Ich kann übrigens auch mit meinen Hunden (und Hundegruppen aus ahn, zwölf, vierzehn Hunden am Strand spazieren, ohne dass irgendetwas passiert. Ohne dass ich meine Hunde je angeschriene hätte, sie dominiert oder bedroht hätte. Noch nie.) . Und ich kenne viele, viele Trainer, die mit Hunden ähnlichen Kalibers zusammen arbeiten, die große, echte Erfolge mit solchen Hunden erzielen. Ohne Terminator-Gehabe, ohne Tritte, ohne Musik, die aus dem “Weißen Hai” stammt, ohne Drohgebärden, die in eine Raubtiernummer aus dem letzten Jahrhundert gehören.

      • Lotte und Lisschen

        Ich finde die Argumentation toll, eins mit Sternchen 🙂 wie ein guter Eröterungsaufsatz mit eigener Meinung, wunderbar. Ich werde ihn im Unterricht benutzen.

        Und selbst wenn Sies kreischten, das hier ist ein Blog… Auf meinem eigenen Miniblog schreibe ich manchmal gern in eine Richtung, solche Berichte sind doch da, um zum Nachdenken anzuregen und vielleicht noch eine, oder zwei weitere Quellen zu lesen und sich zu überlegen, was man davon hält. Falls man noch keine eigene Meinung hat.

        Es gibt sicherlich viele Menschen, die Ihnen auch widersprechen würden, seine Show hat weltweit viele Zuschauer, die seine Methoden vielleicht unterstützen. Schliesslich hat man es vor noch nicht allzu langer Zeit auch toleriert, dass Kinder im Unterricht geschlagen wurden. Aber ich sollte hier nicht sarkastisch werden.

      • Ich stimme Ihnen zu, wenn man “mitreden” will, muss man beide Seiten sehen bzw. sich informieren.

        In der letzten Dogs wurde auf das Buch “Die Glücksformel für den Hund” von Cesar Milan hingewiesen.

        Danke für den Tipp!

        Im übrigen, wird über das Buch von “Dogs” mitgeteilt, “ob Schäferhund Pinscher, Dobermann oder Labrador, alle obliegen dem Charisma ihres Rudelführers Cesar Milan.”

      • Fassen wir zusammen…Katharina ist einfach klasse…macht alles richtig…alles was sie denkt und macht ist richtig….Cesar Millan hingegen ist schlecht unqualifiziert …quält die Tiere und und und…ein furchtbarer Mensch….

        Hinterm Rücken eines Menschen alles auswerten und kritisieren ist wirklich eine Top Leistung…

        Und da wir jetzt wissen wie großartig du bist und wie schlecht er ist…frag ich mich…wozu es diese ewig lange Diskussionsrunde überhaupt gab….jemand mit einer anderen Meinung wird eh immer wider überfahren….

        Du bist ein sehr unloyaler und unfairer Mensch…. der nichts macht außer Leute die nicht mal antworten können zu kritisieren und sich selbst ins grüne Licht zu rücken….

        Frag dich mal ob das wirklich in Ordnung ist, was du hier so machst….

        Wenn jemand ein Problem hat soll er es mir ins Gesicht sagen oder den Mund halten…Ist das nicht eine Aussage die 100 % stimmt….und jeder so sieht…

        Und abgesehen von alledem…was geht es dich überhaupt an…. lass doch fremde Leute in Ruhe…mach du was du für richtig hältst und lass andere in Frieden….

        Hauptsache hetzen….

    • Zitat Gudrun: Nun, ich weiß nicht, ob man aufgrund von Videosequenzen grundsätzlich sehen kann, ob dieser Caesar Milan nun gut oder total schlecht und brutal mit den Hunden umgeht.

      Antwort:
      Man kan in den Videos sehen wie Cesar Millan Arbeitet, das kann man schlecht ignorieren!

      Zitat Gudrun: Wenn man seine Bücher liest oder einen Teil der Filme sieht, kommen auch immer wieder Hundehalter zu Wort, denen Caesar Milan helfen konnte, damit die Hundehalter wieder mit ihren Hunden einigermaßen zurecht kommen.
      Sind das nun alles Lügner, wenn sie positive Rückmeldungen bringen?

      Antwort:
      Cesar Millan hat ein Marketing-Team hinter sich, Erfolgsmeldungen dieser Art sind immer kritisch zu sehen. Hier ein Lesenswerter Artikel zum Thema: http://hundemagazin.ch/von-hundefluesterern-und-deren-marktstrategie/

      Zitat Gudrun: Trägt die Aussage “Nein, ich mag Cesar Millan nicht”, evtl. nicht auch dazu bei, einen Shiht-Strom zu erzeugen!?

      Antwort: Nein das tut es nicht! Ziel ist es darüber aufzuklären warum die CM Methode abzulehnen ist. Zudem ist der Artikel von Katharina “nur” einer von vielen die sich Kritisch mit CM befassen.
      Warum ist es wichtig diese Kritik ernst zu nehmen? Weil es um das wohl der Hunde geht, und CM eine große mediale Wirkung hat, und Menschen glauben könnten das der Einsatz von Würgehalsbändern, Stachelhalsbänder und Stromschlag-Halsbändern legitim ist!

      Zitat Gudrun: Beeindruckt bin ich allerdings schon davon, wie neue Hunde in sein Rudel integriert werden!

      Antwort:
      CM hat ein eigenes Halsband entwickelt, das Illusion Collar Trainingshalsband, ein Teil diese Halsbandes besteht aus einer Würgeschlinge die am oberen Teil des Halses anliegt, bei “Bedarf” wird diese Schlinge zugezogen und der Hund damit gewürgt, alle seine Hunde tragen dieses Halsband, sie haben schlichtweg angst und verhalten sich deshalb defensiv!

      Zitat Gudrun: Für mich zählt nur, dass jeder Hund so gut wie möglich und so sozial verträglich wie möglich erzogen wird und das nach Möglichkeit ohne jeden Zwang!!!!

      Antwort:
      Bravo, nach dieser Aussage sollten sie ab sofort gegen Cesar Millan sein!!!

      • Stimme Dir 150 % zu, erschreckend ist aber, daß es in der heutigen, “aufgeklärten” Hundewelt immer noch so viele Leute gibt, die diese ganzen Signale, die die “behandelten” Hunde ausenden,
        einfach nicht sehen, sondern nur den schnellen “Erfolg”, ich könnte heulen! Habe selbst ein Buch von C.M. geschenkt bekommen, ich kanns noch nicht mal bei ebay reinsetzten, hinter wendet diese Methode noch jemand an!!! Ab ins Altpapier damit und solche Artikel wie diesen immer und immerwieder geteilt!!! Danke!

      • “Nein das tut es nicht! Ziel ist es darüber aufzuklären warum die CM Methode abzulehnen ist.” und “Bravo, nach dieser Aussage sollten sie ab sofort gegen Cesar Millan sein!!!”
        Schon Ihr Satzbau im Imperativ sagt alles. Ändere deine Meinung, sonst….

        Ansonsten ist Ihre Argumentation von vorne bis hinten lächerlich: Verallgemeinerungen für die befürwortete Seite (CM benutzt ja angeblich IMMER Stachel, Würger und Co., seine Hunde tragen ständig dieses Illusion-Halsband, haben Angst etc.) und Rauspicken von Einzelbeispielen aus der breiten Masse.

        Aber was bleibt Ihnen denn auch anderes übrig, um CM schlecht machen zu können??

    • Liebe Gudrun, ich danke dir für deinen beitrag. Ich bin froh das jemand schreibt was ich denke! Ich bin nicht der schreiber, aber was du da geschrieben hast bringt es auf den Punkt danke. Gruss Robert

  17. Ich muss doch noch mal was anmerken zum Thema Millan.
    Schon 2006 erschien ein sehr kritischer Artikel über seine sog. Trainingsmethoden in der New York Times, Autor Mark Derr. Auch der AVSAB American Veterinary Society of Animal Behavior bezog klar Position, auch schon vor Jahren. Viele renommierte Hundetrainer tun das gleiche. Wer die frühen Beiträge von Millan im amerikanische TV gesehen hat und mit heute vergleicht, sieht, dass er in Bezug auf Hunde nichts dazu gelernt hat, in Bezug auf Öffentliche Darstellung durchaus. Er bietet, was die meisten Hundehalter wollen, einfache Antworten. Quasi den Knopfdruck zum angeblich wohlerzogenen Hund.
    Jeder, der noch an die Dominanztheorie glaubt, der Wölfe als Beispiel für Hundeverhalten heranzieht, sollte sich mit der neuesten Forschung – ja die gibts – auseinandersetzen. Miklosi, Bloch, Radinger, Bekoff, Coppinger, die Liste wäre endlos. So manches Buch ist sogar für Laien gut zu lesen.( Und, liebe Katharina von der Leyen, auch in der DOGS gabs da schon gute Beiträge, also werde ich sie doch wieder kaufen 😉 )
    Sicher, früher haben wohl viele von uns Methoden in der Hundeerziehung angewandt, an die wir heute lieber nicht mehr erinnert werden wollen. Aber man lernt doch dazu!
    Bei Millan geht es aber ja nicht um Hundeerziehung nicht wahr.
    Die durch aversive Methoden verkrüppelten Hunde findet man dann oft im Tierschutz wieder wo sie mühsam resozialisiert werden. Wenn sie Glück haben und in einem landen, wo das möglich.

    Auch ich glaube, dass Hunde klare Regeln brauchen und wir Menschen oft zu soft sind, aber dann sollten wir eben an uns arbeiten und wie gesagt, was dazu lernen. Bei Millan lerne ich nichts Neues.

    • Was mir sehr zusagt, verständlich und unterhaltsam formuliert noch dazu, sind die Bücher von Patricia B. McConnell. Unter anderem “Das andere Ende der Leine – was unseren Umgang mit Hunden bestimmt”. Wenn man sich ihre Vita anschaut, dann sieht man auch, daß die Frau definitiv Ahnung von der Materie hat. Gerade was das Thema Körpersprache betrifft – meine nämlich 🙂 -finde ich das Buch seeehr hilfreich.

  18. Danke! Ich mochte diesen Mann auch noch nie…. Für mich verkörpert er den typisch amerikanischen Weg: Man macht es sich “bequem”: statt selbst intensiv mit dem Hund zu arbeiten und sich mit seinem Verhalten auseinander zu setzen übergibt man den Hund einfach diesem “Trainer” und der bewirkt dann mit seinen Methoden eine “Wunderheilung”. Absolut unseriös! Das zeigt eigentlich schon die Einblendung, die zu Beginn der Sendungen im TV zu sehen ist in der es heißt, man dürfe die gezeigten Methoden auf keinen Fall selbst in Eigenregie anwenden…. das ist natürlich selbstverständlich dem “Hundeflüsterer” vorbehalten…. Ein Glück möchte man fast sagen….

    • Diese Einblendung ist für eben Jene wie z.B. Sie, die die Methoden völlig falsch deuten. Er möchte nicht, dass Hunde getreten werden! In dem dritten Video, glaube ich, hört man sogar sagen:”Don’t kick him! Just touch him with your foot!” (“Tritt ihn nicht! Berühre ihm nur mit dem Fuß!”)

      • Es gibt zahlreiche Videos die zeigen wie CM Hunden Schmerzen und Angst zufügt, aber auch die oben genannten Ausschnitte sind nicht fehl zu interpretieren, selbst ohne besondere Sachkenntnis erkennt man was da falsch läuft.

        • Sicher haben einige Hunde in seinen Videos Angst. Angst vor z.B. glänzenden Böden, Treppen, Menschen, Hunden, Luftballons, Knallgeräuschen etc. Aber nicht CM ist hierfür verantwortlich, sondern andere Menschen.
          Er wendet ja meist die Konfrontationsmethode an und hat sicher darüber tatsächlich ausführlich informiert (vgl. Anhang und Epilog seiner Bücher)

          Schmerzen fügt er ihnen mit seiner Körperlichkeit mit Sicherheit weit weniger zu, wie jede alte Oma mit ihrer verschissenen Flexi-Leine am Dackele, das sich fast zu Tode stranguliert und über die zig Leute drüberfallen und dem Hund dabei jedesmal versehentlich einen Leinenruck verpassen. Und das ist nur EIN Beispiel aus unserer ach so vorbildlichen, hundefreundlichen Gesellschaft

  19. Oh, vielen Dank für diese klare Meinung zu diesem leider so beliebten Mann. Es kschscht und schmettert ja nur mehr so, wohin man auch hört oder schaut – im Alltag, auf der Straße, im Hundepark, nicht nur im Fernsehen!!! Das ist so traurig, ein riesiges Mißverständnis in der Mensch-Hund-Beziehung! Danke für Ihre Meinung in diesem breiten Medium, ich hoffe, es lesen viele.
    Mit vielen Grüssen
    Nicole

  20. Oh vielen Dank für diese klare Stellungnahme. Bin richtig erleichtert, auch von Ihnen eine persönliche Kritik zu lesen. Es kscht und schmettert ja nur mehr so, im Alltag, draußen auf der Straße, im Hundepark .. sehr tragisch. ein riesiges Mißverständnis in der Hund-Mensch-Beziehung. Danke für den Artikel, ich hoffe, es lesen viele und denken nach.
    Mit vielen Grüssen
    Nicole

  21. Celina Schnur

    ich weiß, ich werde mir jetzt hier eigene Feinde machen und wenn einige könnten würden sie mich durch den laptop ziehen und erwürgen aber leute… is ja freie meinung hier…

    Ich bin cesar Milan FAN..! Einfach aus dem grunde, dass er
    1. Der einzigste hundetrainier ist, der auch wirklich schwere fälle hat.. nicht sjemand wie martin der immer nur kleine unausgelastete verwöhnte hunde hat…
    2. wären einige davon schon eingeschläfert wenn er nicht gewesen wäre
    3. Zeigt er auch die nunmal beim hundetrainer alltäglichen situationen.. denn die werden nunmal auch oft gebissen… hat man es bei jemanden wie rütter schonmal gesehen?? nee sowas wird weggelassen…

    das problem was ihr alle habt ist, dass ihr auf zimperlicher art und weise trainiert.. klar hat das auch erfolg… aber es geht nunmal auch konsequenter und schneller.. mit nur einer kleinen härteren handlung.. und er tritt und schubst die hunde nunmal wirklich nicht gefährlich, dass sie irgendwelche gesundheitlichen schäden davon tragen könnten… völliger blödsinn… ich arbeite bei schwierigen hunden auch so.. klar nicht bei jedem..einige würde man da mehr evrstören als alles andere…auch schon bevor ich cesar kannte… hunde korrigieren sich GENAU so auch untereinander.. anrempeln zwicken.. es sieht für die menschen nur schlimm aus…

    also sorry.. aber akzeptiert die variante doch einfach und vorallem jetzt auch meine meinung.. weiter werde ich mich dazu jetz auch nich äußern… aber es gibt weitaus schlimmere varianten….

    LG Celina

    • [quote]das problem was ihr alle habt ist, dass ihr auf zimperlicher art und weise trainiert.. klar hat das auch erfolg… aber es geht nunmal auch konsequenter und schneller.. mit nur einer kleinen härteren handlung..[/quote]

      Solche Aussagen finde ich traurig. Geht es da um einen Wettbewerb? Konsequenter und schneller?
      Wenn zimperlich (sprich: ohne Schmerz, Stress, Erschrecken) doch geht, warum denn dann bitte härter? Ich verstehe solche Statements nicht. 🙁 Zumal nicht von inkonsequent die Rede sein sollte, sondern von brutal. Das ist ein Unterschied!

      Und dass man bei dem einen “Hundeflüsterer” nur Wattebäuschchentraining sieht und beim anderen nur die harte Tour ist doch reine PR. Was da in den Hundeschulen alles in allem trainiert wird, wird kaum durch Fernsehsendungen erfahrbar sein. Insofern denke ich, dass bei beiden Arten von Trainern auch fleißig hinter die Kulissen geschaut werden sollte, bevor man urteilt, Filmzusammenschnitte haben keinerlei Aussagekraft, in beiden Richtungen nicht.

      Ein Tier aber aus dem Grund auf die harte Tour zu trainieren, weil einem anderes zu zimperlich ist, ist armselig!

      • Was Celina mit schneller meint, ist nicht der Wettbewerb! Es gibt ungeduldige Menschen, die mit anderen Methoden eben nicht so “schnellen” Erfolg dabei sehen ihren Hund im Alleingang zu resozialisieren und schnell frustriert sein könnten!

        Ich verstehe Statements nicht, in denen es heißt Cesar Millan handele brutal! Es ist ein ganz natürliches Verhalten, welches er Hunden gegenüber an den Tag legt! Wie Celina beschreibt Hunde korrigieren untereinander Fehlverhalten ganz genauso und spielen wenige Augenblicke später wieder miteinander und warum? Weil Hunde nicht nachtragend sind!

        • Isabel Mocker

          Bis heute morgen, wusste ich nicht, dass Cesar Millan so umstritten ist. Ich bin durch eine Bekannte und meine Schwester auf ihn aufmerksam geworden, und da wir einen etwas schwierigen, früher einmal misshandelten supertreuen aber auch dominanten Hund haben, der zudem noch Papa geworden ist, habe ich ein paar Bücher von ihm gekauft und mir viele Gedanken über seine Theorien gemacht. Mir war sofort klar, welche Fehler mein Mann und ich bei der Erziehung gemacht haben, dass wir ihm nicht immer die ,,Rudelführer” waren, die wir hätten sein sollen, dass wir ihm teilweise zu viel Aufmerksamkeit engegen gebracht haben und ihn damit auch in die dominante Rolle gebracht haben und dass es oft kontaproduktiv ist, einen Hund in einer für ihn beunruhigenden Situation zu trösten, statt ihm zu signalisieren, ey, Kumpel, ist nicht schlimm, alles o.k.. Ich habe also versucht, unserem Hund eine bessere, ruhigere Leitfigur zu sein und ihm mittels innerer Bilder und Kommandos zu vermitteln, was ich von ihm möchte, und siehe da, er ist weniger nervös, muss nicht mehr voraus rennen, sondern läuft perfekt neben mir her ohne Leine. Ich habe die Hundemama unserer Welpen beobachtet, wenn die Kleinen zu wild wurden oder sich ihrem Futternapf näherten, und ich kann sagen, dass Hundemütter keinesfalls zimperlich mit ihren Jungen umgehen, sondern immer sehr unmittelbar und direkt reagieren, und dann ist auch wieder gut. Unserer Großer hat einen Welpen etwas hart angegangen, weil ihm diese energiegeladenen Wesen unheimlich sind und er sich in dem Moment bedrängt fühlte und nicht ausweichen konnte. War mein Fehler, würde ich sagen. Obwohl die Kleine fürchterlich gewinselt hat vor Angst (verletzt war sie nicht!), habe ich groß kein Aufhebens darum gemacht, sondern nur geschaut, ob alles o.k. ist uns sie dann mit einem Spiel abgelenkt. Am nächsten Tag hatte sie beim Zusammentreffen mit dem Großen zwar ungeheuren Respekt, aber keine Angst. Hätte ich Cesar Millans Bücher nicht gelesen, hätte ich sie vermutlich über die Maßen getröstet weil ich selbst so erschreckt war und hätte ihr damit nur noch mehr Angst gemacht. Ich schätze seine Theorien deshalb, weil sie mir einleuchten und sich als hilfreich erweisen. Ich stimme auch mit seiner Einschätzung überein, dass viele Hunde Probleme haben, weil wir sie zu sehr vermenschlichen und verzärteln, statt ihnen eine ruhige, verlässliche, disziplinierte und liebevolle Leitfigur zu sein. Warum schreibe ich das alles?
          1. Weil mir der Aufschrei der Empörung etwas zu heftig und die Diskussionen hier im Forum etwas zu unsachlich erscheinen. Ist ja schon öfter vorgekommen, dass jemand an einem Tag hochgelobt und am nächsten Tag von der Öffentlichkeit zerissen wurde. Ja, was stimmt denn nun?
          2. Habe ich mit den Inhalten und Anweisungen bislang gute Erfahrungen gemacht, auch mit korrigierenden, schnellen Berührungen, die bei einem Hund, der sehr leicht ablenkbar ist, wahre Wunder vollbringen können. Unser Hund ist beim Spazieren gehen jedenfalls sehr viel aufmerksamer, schaut auf mich, wartet und ist insgesamt entspannter.
          3. Natürlich hat es mich auch gewundert, wie Cesar Millan so schnell eine Verhaltensänderung bewirken konnte bei Hunden, die jahrelang problematische Verhaltensweisen zeigten und wo andere Hilfen scheiterten. Vielleicht könnte man sein Auftreten auch manchmal als etwas großspurig bezeichnen, weil er einfach so überzeugt von sich ist. Aber ich empfinde ihn deshalb nicht als bloßen Macho – da machen es sich die Kritiker etwas zu einfach.
          4. Dass Cesar Millan die ihm anvertrauten Hunde schlägt oder mit Folterhalsändern quält, konnte ich in den Folgen, die ich gesehen habe, nicht beobachten, mir ist auch nicht aufgefallen, dass die Tiere übermäßig gestresst schienen. Sorry, aber ich bin auch kein Verhaltensforscher oder Tiertrainer. Wenn die Vorwürfe gegen ihn sich bewahrheiten sollten, würde es mich auch enttäuschen, deshalb würde ich aber trotzdem nicht die von ihm beschriebenen Verhaltens- und Erziehungsregeln auf den Müll werfen, weil sie schlicht und ergreifend Wirkung zeigen, und ich habe unseren Hund weder getreten noch geschlagen.
          Was mir auffällt ist, dass viele renommierte und ausgebildete Hundetrainer sehr kritisch gegenüber CM sind. Könnte es nicht sein, dass da die Lobby der ausgebildeten Hundetrainer sich zusammenschließt, um den ,,selbst ernannten Hundeflüsterer” in seine professionellen Schranken zu weisen. Die Angst bestimmter Berufszweige vor Konkurrenz zeigt sich ja auch in anderen Berufsfeldern (Ärzte gegen Hebammen, psychologische Psychotherapeuten gegen psychotherapeutisch ausgebildete Sozialarbeiter oder Heilpraktiker etc). Dies nur als Frage an die allzu empörten Schreiberlinge hier im Forum.

          • Katharina

            Liebe Frau Macker,
            ich habe einem anderen Text – http://www.lumpi4.de/cesar-millans-denkfehler-oder-warum-strafe-bei-hunden-nicht-funktioniert/ – erklärt, dass C. Millan viele richtig Denkansätze hat, er sich allerdings unbedingt von aggressiven und/oder sehr ängstlichen Hunden feenhaften sollte, weil seine Methoden bei diesen Hunden nur noch zusätzlichen Schaden anrichten. Ich habe dort in einem der letzten Kommentare zahllose – verhaltensbiologische und veterinärmedizinische – Studien erwähnt, in denen nachgewiesen wurde, welche Denkfehler Millan macht, und auch mehrere Videos in zwei Kommentaren gepostet, aus denen Sie schnell erkennen werden, warum viele Leute sich so über Millan aufregen. Und nein, es sind nicht hauptsächlich andere Trainer, die Millan kritisieren – sondern Verhaltenswissenschaftler,
            die amerikanische Tierschutzgesellschaft ASPCA (die darauf bestanden haben, dass in seinen Fällen eingeblendet wird, dass eine Nachahmung seiner Methoden nicht empfohlen wird. Wozu dann also überhaupt eine Ausstrahlung des Ganzen, wenn man das nicht nacharbeiten soll? Dann ist der Lerneffekt des Publikums ja bei Null. Und wenn Sie sich unter den genannten Kriterien das Video mit der “futteraggressiven” Labradorhündin ansehen, müssen Sie kein Verhaltensforscher sein um zu erkennen, dass Millan die Beschwichtigungssignale (also gewissermaßen das “Entschuldigung, ist ja schon gut” des Hundes) so lange ignoriert und den Hund körpersprachlich weiter bedroht, bis dieser sich nicht anders zu helfen weiß als zuzubeißen.Tatsächlich: Er hatte keine andere Wahl. In sofern – es ist schön und gut, wenn Leute sozusagen “selfmade” sind. Er hat ganz sicher eine starke Ausstrahlung auf viele Hunde. Aber er ignoriert viele, viele Dinge, die man einfach aufgrund von Verhaltensbiologie besser und freundlicher machen kann. Auch Militär-Kaderschulen haben früher funktioniert, keine Frage. Es gibt ja trotzdem viele, viele Gründe, seine Kinder heutzutage dort nicht mehr hinzuschicken. ich jedenfalls täte es nicht. Und ich habe fünf Hunde, die sehr gut gehorchen, die ich noch kein einziges Mal in meinem Leben angeschrien, umgelegt, bedroht oder getreten habe. Auch interessant, nicht? Dabei kommen sie überall hin mit, in jedes Restaurant, auf viele, viele Termine, in Redaktionen und in Hotels. Das alles würde ja nicht gehen, wenn sie nicht wirklich manierlich wären.

          • Conan der Barbar

            @Isabel Mocker

            Bleiben Sie einfach bei Ihrem Gefühl, es fusst doch auf Ihre eigenen Erkenntnisse, die Sie durch lesen und sehen der Videos gemacht haben.
            Die meisten hier haben auch keine andere Quellen, ausser den subjektiven und beeinflussten Postings der vielen Schreiber hier.

            Wenn Sie, wie ich übrigens auch, keine Brutalität entdecken können, besteht doch die Möglichkeit, dass es sich auch so verhält.

          • Bravo! Endlich jemand mit gesundem Menschenverstand und praktischer Erfahrung 🙂

      • “Filmzusammenschnitte haben keinerlei Aussagekraft, in beiden Richtungen nicht.”

        Warum haben Sie bei Ihrer Meinungsbekundung dann bitte Links angehängt???

    • ich kann dem nur so zustimmen.mir wurde von einer hundeschule tatsächlich schon vorgeschlagen, eine sehr dominante hündin mit ausgeprägtem revierverhalten vielleicht besser in andere hände als einzelhund zu geben!!! auf die idee wäre nichtmal ich selbst gekommen.hatten die, die sich hier so über cesar auslassen denn überhaupt schonmal einen wirklich schwierigen hund? ich jedenfalls hab die hündin immer noch und mitlerweile läuft alles super dank ein paar cesar tricks.

    • @Celina Schnur,
      ich bin entsetzt lesen zu müssen das sie einen Teil der CMMethode anwenden!

      Zitat Celina Schnur:
      “Der einzigste hundetrainier ist, der auch wirklich schwere fälle hat…wären einige davon schon eingeschläfert wenn er nicht gewesen wäre”

      Antwort:
      Wer behauptet das eigentlich, genau…CM selbst gibt an mit “Bestien” zu arbeiten die sonst getötet werden müssten. Es gibt keine Belege dafür das seine Aussagen dazu stimmen!
      Es gibt aber Belege dafür wie katastrophal seine Methoden fürmHunde sein können!

      Zitat Celina Schnur:
      “das problem was ihr alle habt ist, dass ihr auf zimperlicher art und weise trainiert.. klar hat das auch erfolg… aber es geht nunmal auch konsequenter und schneller”

      Antwort:
      Sie verstehen etwas nicht, sie verwechseln sanft und partnerschaftlich mit zimperlich.
      Und man muss einen Hund hart anpacken damit es schnell geht? wer so denkt sollte sich einen
      Stoffhund zulegen, aber kein lebendes, denkendes und fühlendes Wesen!

      Zitat Celina Schnur:
      “hunde korrigieren sich GENAU so auch untereinander.. anrempeln zwicken.. ”

      Antwort:
      Hunde kommunizieren auf eine Art die wir Menschen nicht nachahmen können, Hunde haben ein breites Spektrum um sich mitzuteilen, Ohrenstellung…Rutenstellung…Mimik…usw. bevor ein Hund einen anderen “korrigiert”, hat eine kommunikation stattgefunden. Jeder Versuch des Menschen den Hund auf Hund Art zu “korrigieren” führt beim Hund zu Missverständnissen und Irritation.
      Wir haben nur eine Chance den Hund zu führen, wir müssen sein Vertrauen gewinnen und für ihn so spannend wie möglich sein, das erreicht man aber nicht über Zwang und schnell geht es schon gar nicht!

      Weiter schreiben sie das es noch schlimmere Varianten gibt…CM nutzt auch Stachelhalsbänder, Stromschockhalsbänder und Würgehalsbänder, geht es noch schlimmer?!

  22. Wenn man es auf den Punkt bringen möchte: CM ist ein konditionierter negativer Verstärker.
    Was heißt das? Die Hunde haben gelernt, wenn sie auch nur ansatzweise ein Verhalten zeigen, passiert etwas sehr Unangenehmes. Da CM mit sehr massiver Schmerzeinwirkung arbeitet, reicht eine “Behandlung” oft aus. Die nächsten Male reicht seine Anwesenheit, damit die Hunde “funktionieren”.
    Nochmal zur Verdeutlichung ein Beispiel: Wenn dir jemand die Pistole an den Kopf setzt und dein Geld und dein Handy haben möchte, wirst du wahrscheinlich nicht wirklich mit ihm diskutieren, sondern es ihm geben. Wenn dir genau dieser jemand einen Tag später begegnet, wirst du ihn sicher nicht freudestrahlend begrüßen, sondern ihn sehr genau beobachten, selbst wenn er dir die Hand gibt. Du hast nämlich gelernt, dass er unberechenbar ist.
    Und genauso geht es den Hunden. Und von einigen der Hunde kenne ich die Geschichte, die nachher war. Die Leute hatten teilweise DREI Jahre Arbeit um das Vertrauen ihres Hundes zurückzugewinnen, dass dieser Mann innerhalb von Minuten zerstört hat.

  23. Hundetrainer werden oft gebissen? Woher haben Sie diese Erkenntnis? Von Trainern wie CM? Wer so arbeitet, jegliche Beschwichtigungs- und Drohgebärden missachtet, muss sich nicht wundern wenn er gebissen wird. CM legts ja richtig drauf an. Ständig dieses Gekämpfe um die Rangordnung. Er solls doch einfach mal sein lassen und stattdessen beginnen mit den Hunden wirklich zu kommunizieren. Aber sanftere Methoden sind halt
    1. nicht so publikumswirksam
    2. zu wenig spektakulär fürs Fernsehen
    3. werden deshalb am TV nicht gezeigt, oder bringen zuwenig Quote
    4. und sind daher finanziell uninteressant
    5. und nur um das gehts bei der ganzen Sache!!!!!

  24. Gute sachliche Auseinandersetzung
    Bin positiv überascht.Tolle Kommentare von allen Seiten.
    Sachlich,kompetent,kritisch.Lese gerne alle Kommentare und
    mache mir selber ein Bild.Es wird meinem und hoffentich vielen Hunden zu gute kommen.
    Hunde ( Tiere ) sind es wirklich Wert dass wir Menschen uns gedanken machen.
    Wir können viel von Ihnen lernen. Also weiter kritisch sein , beobachten, handeln, mitteilen.

    • Katharina

      Es gibt viele, viele Bücher, die mir dazu einfallen… Und ein guter Anfang wäre mein Artikel über Karen Pryor in der aktuellen “Dogs”, die ich vor ein paar Wochen in Boston igetroffen habe. Pryor hat als erste das “Positive Verstärken” von B.F. Skinner umgesetzt – damals bei Delphinen und Walen im “Sea-Life”-Park auf Hawaii. Mittlerweile wird das “Clickertraining” längst bei Zootieren eingesetzt, von Hochleistungssportlern und hochgradig erfolgreich im Umgang mit autistischen Kindern. Wahnsinnig interessant. Pryor hat damit die gesamte bis dahin herrschende Lerntheorie auf den Kopf gestellt. Ein wunderbares Buch ist ihr letztes, was auf Deutsch leider “Die Seele der Tiere erreichen” heißt, während es im Original “Reaching the animal mind” heißt, also: Den Geist, das Hirn der Tiere erreichen. Kosmos-Verlag. Sie erzählt darin, wie sie sogar einen Aquariumfisch per positiver Verstärkung dazu bringen konnte, durch Tunnel etc. zu schwimmen – weil er plötzlich Interesse an einer Kommunikation mit ihr zeigte.

      • Dazu gibt es eine tolle Folge von “Dog whisperer” ja genau der…:D (leider weiß ich nicht mehr in welcher Staffel) ,

        Mit der Klicker-Methode trainiert er da einen Feuerwehr-Hund!
        Schön, dass Sie seine Sendung regelmäßig und Aufmerksam Verfolgen und so sehen, dass er nicht immer dieselben Methoden benutzt!

        Er handelt immer nach seinen Prinzipien, aber die Methoden sind so unterschiedlich wie seine “Fälle”!

        • Nur weil CM mal einen Clicker in die Hand nimmt (welche Folge, die muss mir entfallen sein)… ist er dennoch nicht besser in seiner Bedroherei.
          Ach ja, es gibt wirklich sehr gute Clickertrainer und die müssen deshalb noch lange nicht “positiv” für den Hund sein. Martin Pietralla hat das Clickern voll drauf, leider propagiert er auch konditionierte Strafe…

          • Komisch, dass jetzt mit Pietralla noch ein “Trainer” kritisiert wird, der sein Wissen u.a. durch die Resozialisierungsarbeit mit ehemals hoffnungslosen Fällen erlangt hat….

            Wieso kann man im Deutschland der selbsternannten Hunde-Versteher nicht einfach mal Kompetenz anerkennen??

            Es gibt eine Redewendung, die absolut treffend ist:

            Man wird nicht besser, wenn man andere schlecht macht.

            Sollten sich hier so einige und allen voran die Autorin mal zu Herzen nehmen.

  25. Nolte Julia

    Einleitend sagen sie schon, wo ihr Problem liegt. Die VERSTEHEN ihn nicht. 😉
    Die einst gestressten Hunde bekommen eine Richtung, und werden dadurch sicher. Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, wie man das übersehen kann.

    • Katharina

      Sie meinen wahrscheinlich “Sie”, also: Ich verstehe ihn nicht. Ich gebe mir wenigstens Mühe. Und wenn Sie sich die Videos ansehen, werden Sie – genau wie ich – keinen einzigen sicheren Hund sehen, sondern nur zutiefst verunsicherte Hude, die schlicht abgeschaltete haben. Ich habe vier Hunde, die hervorragend gehorchen, die sicher sind in Stadt, Land und in einem Kindergarten für verhaltensgestörte Kinder, die mich überall hin begleiten, auch in Stresssituationen wie Fernsehstudios, Palliativ-Stationen, etc. Ich kann sie von Rehen abrufen und in jedem Restaurant ablegen. Sie haben noch nie gebissen. Und ich habe noch NIE einen Hund getreten, gewürgt, geschlagen, angeschrien oder dergleichen. Meine Hunde – und sehr, sehr viele andere, die ich kenne – haben eine ganz klare Führung und Richtung. Ohne veraltete Drohgebärden, “Weiße-Hai-Musik” und einem Führungsstil, der in die Weimarer Republik gehört. Wirklich. Lesen Sie mal das Buch von Karen Pryor mit dem idiotischen Titel “DIe Seele der Tiere erreichen” (das war der deutsche Verlag, in Wirklichkeit heißt das Buch: Das Gehirn der Tiere erreichen). Sie werden sich wundern, was möglich ist. Nicht einmal in Zoos und Zirkussen wird noch so gearbeitet, wie Millan es tut, und das sind wirkliche Raubtiere, keine Hunde, die so gezüchtet wurden, dass sie mittlerweile den Menschen ihren eigenen Artgenossen vorziehen. Hunde haben – das ist mittlerweile wissenschaftlich erwiesen – das “Ich-Bewußtsein” und kognitive Möglichkeiten eines drei- bis vierjährigen Kindes. Würden Sie so mit Kindern umgehen, wie Millan es in den gezeigten Videos macht? Würden Sie tatsächlich Ihrem eigenen Hund plötzlich und mit Drohgebärde in den Napf greifen? Wozu? Meine Hunde lassen es immer zu, dass ich ihnen den Napf wegnehme. Ohne Streß, ohne alles, Aber ich erschrecke sie dabei auch nicht. Druck erzeugt Gegendruck, das ist nun wirklich die einfachste Weisheit von allen.

      • Wie Sie Ihre Hunde und deren gutes Verhalten beschreiben, ich glaube Ihnen das! Aber Sie haben sicher – anders als diese vielen amerikanischen Familien – Ihre Hunde von Anfang an kompetent trainiert! Ich habe seit 1994 auch Hunde, beim ersten viel gelernt (ich!) und später hatte ich so einen Problemfall an dem ich gescheitert bin, soll heißen ich habe ihn in kompetentere Hände gegeben, bevor meine Ehe zerbrochen wäre. Hätte ich CM vorher gekannt, hätte ich kapiert, was ich mit diesem Hund falsch gemacht habe und sicher, ganz sicher eine Chance gehabt ihn so zu führen, dass er hätte bleiben können!
        Die gezeigten Familien haben meist einen Hund bzw. eine Rasse aus optischen (und egoistischen) Gründen ausgesucht, ohne im Geringsten darüber nachzudenken, welches Potential und Kraftpacket sie sich da ins Haus holen! Dann wird dort nicht so “Gassi” gelaufen wie bei uns und nach Jahren, wenn schon alles zu spät ist, soll Cesar alles richten! Ich möchte mal Rütter sehen, wie er so einen schweren Fall behandelt, das meine ich ganz ernst! Ich finde seine Methoden auch nicht schlecht, sie funktionieren bei unseren Pudeln, Havanesern, Labradoren oder so, aber nicht bei den verkorksten Hunden in Amerika!!!
        Liebe Gegner, schaut euch bitte nicht nur diese Zusammenschnitte an, sondern auch mal die eine oder andere Folge vom “Hundeflüsterer”, dann seht ihr warum die Methoden sein müssen!
        Und was ich noch loswerden möchte: ich sehe hier in Deutschland ganz viele Hundebesitzer, die ihrem Hund wahnsinnig viel Spielzeug kaufen, ihm Schokolade oder Kekse füttern oder sagen “ohne sein abendliches Leberwurstbrot schläft Lumpi nicht ein” und schimpfen sich Hundefreund, das verstehe ich nicht!!!

  26. Danke, sie sprechen mir aus der Seele.
    Generell bin ich sogenannten HundeflüsterInnen und Hundeprofis sehr mißtrauisch gegenüber. CM führt da die lange Liste, wie man NICHT mit Hunden umgehen soll, an.

    Seien wir mal ehrlich die meisten Hunde, die in dieser Serie vorgestellt werden, sind etweder nicht oder nur unzureichend sozialisiert, kommen so gut wie gar nicht raus zum Gassi und haben kaum Kontakt zu Artgenossen und werden dadurch aggressiv und/oder haben dann auch noch bekloppte Besitzer, die einen Hund als Statussymbol oder Liebesersatz haben. Dann diese Hunde noch weiter einzuschüchtern, sie mt Tschts und Tritten in die Seite bzw. Stoßen an die Halsschlagader (was weh tut), ist kein Hundeflüstern sondern eigentlich Quälerei.
    Unsere Hunde sind laut, bellen, wenn jemand auf ihr Grundstück kommt und sind als Rudel für einen Einzelhund manchmal nicht auszuhalten, aber sie ‘funktionieren’ im Rudel und auch als Einzelhunde. Nicht weil wir gewürgt, gezwickt, gestoßen oder getreten haben, sondern weil wir die Hunde beobachtet und gelenkt haben. CM würde bei unserem Rudel sofort die Würgehalsbänder raus holen und es dann so verkaufen wollen, weil die Hunde alle aus dem Tierschutz kommen sind sie nicht sozialisiert und müssen erst einmal dominiert werden. HA! Klar!

    Hat jemand mal gesehen, dass Martin Rütter jetzt auch mit dem Stoßen in die Seite anfängt? Das erste Mal war letzter Jahr in einer seiner Sendungen, in der ich zufällig reingezppt bin. Jetzt befruchten sich die ganzen Hundeflüsterer auch noch gegenseitig mit ihren Unarten.

  27. Meine Meinung zu dem Thema ist, dass viele Hundebesitzer leider immer noch nicht verstanden haben, dass ein Hund kein Mensch ist!!! Folglich fällt es diesen Besitzern schwer, ihre Hunde artgerecht zu erziehen, was bei vielen dominanten Hunden, die die Stellung als Rudelführer bereits eingenommen haben, zwangsläufig in Aggression (z.B. beim Futter) resultiert und die Cesar dann anschließend resozialisieren darf. Wie hier bereits gesagt wurde, handelt es sich bei diesen Hunden nicht um ängstliche Hunde, sondern um Härtefälle, die auch mit einer gewissen Härte resozialisiert werden müssen. Selbstverständlich sind diese Hunde verunsichert, wenn Cesar sie das erste Mal behandelt, denn es kommt plötzlich einer von außerhalb, der ihnen zeigt wo es lang geht. Das kennen diese Hunde nicht, denn sie waren bis dahin immer diejenigen, die gesagt wo es lang geht! Wer die Sendungen dann weiter verfolgt und nicht nur die einzelnen Ausschnitte sieht und beurteilt, der stellt fest, wie aus einem aggressiven Hund ein ruhiger gehorsamer und zugleich zufriedener und anhänglicher Hund geworden ist. Hundebesitzer, die ihre Hunde wie Menschen behandeln, werden Cesars Kommunikation mit den Hunden in seinen Sendungen/Büchern nie verstehen. Er ist genau das andere extrem, der uns zeigt, wie man artgerecht mit Hunden kommunizieren sollte. Nochmals, ein Hund ist kein Mensch und sollte auch nicht so behandelt werden! Auch ein Vergleich mit einem 3-4 jährigen Kind ist nicht angebracht und sagt nur aus, dass ein Hund genauso intelligent ist bzw. sein kann. Das rechtfertig aber nicht, einen Hund wie ein Kind zu erziehen. Ob manche Methoden von Cesar (wie z.B. die Tritte) tatsächlich sein müssen, stelle ich ebenfalls in Frage. Allerdings möchte ich an dieser Stelle nochmals darauf hinweisen, dass diese Methoden bei verhaltensauffälligen und aggressiven Hunden zum Einsatz kommen und nicht bei gut sozialisierten Hunden. Wer mal mit solchen Hunden gearbeitet hat, weiß, dass es nur mit Leckerchen, Liebe und Zuneigung nicht getan ist. Ein Vergleich von Cesar mit Martin Rütter ist ebenfalls nicht angebracht, da MR in seinen Sendungen kaum mit aggressiven Hunden arbeitet. Und wenn er das tut, dann wendet auch er Methoden des „Maßregeln“ an (wie z.B. der Hund mit Wasser bespritzen, wodurch der Hund ebenfalls verunsichert wird!!!).

    Es bleibt also festzuhalten, dass Hunde Führung brauchen und wir die gleich Sprache sprechen müssen, um ein harmonisches Zusammenleben zu ermöglichen, d.h. entweder der Mensch verhält sich wie ein Hund oder der Hund wie ein Mensch. Da letzteres dem Hund leider aufgrund seiner geistigen Fähigkeiten und seiner Instinkte nicht möglich ist, müssen wir die Sprache der Hunde erlernen und schließlich sprechen. Doch wie verhalten sich Hunde eigentlich in einem Rudel? Verteilt der Hunderudelführer ständig Leckerchen und streichelt seine Rudelmitglieder, wenn sie ein gewünschtes Verhalten zeigen bzw. ein unerwünschtes Verhalten nicht zeigen sollen? Sagt der Rudelführer an jeder Kreuzung Bescheid, welchen Weg das Rudel gehen soll? Oder bittet ein Rudelmitglied seinen Rudelführer ihm den Rang des Rudelführers für ein oder mehrere Leckerchen zu überlassen? Sollte jemand diese Fragen alle mit „ja“ beantworten, dann hat der- oder diejenige leider immer noch nicht das natürliche Verhalten von Hunden verstanden und wird demzufolge auch nie Cesars Kommunikationsansatz mit Hunden verstehen, welcher da lautet: ruhiges, kontrolliertes und bestimmtes (Dominanz ohne Gewalt) Verhalten!

    Neben den zahlreichen Büchern, die auch ich bereits von unterschiedlichen Autoren über Hundeerziehung gelesen habe, sind für mich die Sendungen und Bücher von Cesar eine weitere Wissensquelle, aus der ich schöpfe und die ich zur Optimierung meines persönlichen Führungsstils nutze. Es führen viele Wege nach oben. Wir als Hundebesitzer müssen allerdings entscheiden, welcher Weg für uns und unseren Hund am besten und zugleich der Natürlichste für unseren Hund ist. Dafür ist es aber wichtig nach links, nach rechts, nach hinten, nach vorne etc. zu schauen und nicht gleich alles zu verteufeln, was Cesar oder andere Hundetrainer aus unserer Sicht nicht so gut machen. Kein Hundetrainer ist perfekt und ein Hund ist kein Mensch!!!

    • Leider muss ich dich enttäuschen. Dieses Rudelführergedöns ist von über-übergestern. Kein Hund strebt nach einer imaginären Rudelführung. Wenn es diese gäbe, wäre das auch noch ein full-time Job und das wollen Hunde gar nicht.
      Hinzu kommt erschwerend, dass Hunde keine Wölfe sind, nicht im Rudel leben und selbst diese haben keinen Rudelführer, sondern sind eher Familieneltern. Dabei sogar sehr liberal. Die lassen ihren Nachwuchs als erstes fressen (meist frisst der zuerst, der den meisten Hunger hat, oder aber man frisst gleichzeitig).

      Futteraggression hat ÜBERHAUPT UND GAR NICHTS mit Rudelführung zu tun. Sondern mit Misstrauen. Ich betreue doch einige dieser Hunde und niemals musste ich mich ihnen gegenüber aggressiv aufführen, sondern habe ihnen gezeigt, dass ich Futtergeber (also Ressourcenverwalter bin), dass man mir vertrauen kann.

      Ich empfinde keinen dieser Hunde als wirklichen Härtefall. Keiner beißt in Beschädigungsabsicht (denn da würde seine Energietheorie nicht funktionieren. Ein Hund in Beschädigungsabsicht ist fast nicht aufzuhalten!)…

      Und ich habe durchaus mit bissigen Hunden zu tun, seltsamerweise gehtd as prima mit Belohnung.

      Weil der Hund kein Mensch ist, gibt es auch keine Hierarchien. Das ist ein menschliches Konstrukt, trifft für Caniden GAR nicht zu.

      Und da hat jemand nicht aufgepasst.
      Hunde leben nicht in Rudeln, Hunde sind semi-solitär (ungefähr wie Kojoten) – wenn sie in Gruppen leben, dann um an Ressourcen zu kommen. Dabei gibt es keine strenge Hierarchie.
      “Rudelführer” legen anderen Hunden auch keine Halsbänder um, würgen sie daran, setzen ihnen Maulkörbe auf, halten sie im Haus, füttern sie aus Blechnäpfen, fahren mit ihnen Auto, gehen auf Hundewiesen, gehen mit ihnen in Restaurants, bürsten sie, knipsen ihnen die Krallen, bringen sie zum Tierarzt. Man kann sich NICHT das eine aussuchen und dann sagen, man wäre oh so natürlich.
      Dann – und das ist das Wichtigste – Verstärker (“Belohnungen”) sollen Verhalten VERSTÄRKERN und können Verhalten NICHT MINDERN. Dies bedeutet, dass man unerwünschtes Verhalten natürlich NICHT wegstreicheln kann. Man kann aber ricjtiges Verhalten belohnen, damit der Hund weiß, was er tun soll, damit tritt unerwünschtes Verhalten im besten Falle gar nicht auf.

      Cesar ist einer der gewalttätigsten “Hundeversteher” überhaupt, den man im Fernsehen sieht. Da ist nichts gewaltlos. Da lügst du dir bitte in die Tasche.
      Leider gehst du auch von falschen Tatsachen aus, weswegen du eher derjenige bist, zusammen mit Millan, der Hunde nicht versteht. Sei mir nicht böse.

  28. tatsache ist: sehr viele dieser Hunde wären ohne Cesar von ihren Besitzern eingeschläfert worden!!!! umkehrschluss: euch allen ist es lieber einen Hund zu töten, als ihn mit Cesars Maßnahmen zu resozialisieren!!!! na bravo

    • @Peter

      Zitat Peter:
      “tatsache ist: sehr viele dieser Hunde wären ohne Cesar von ihren Besitzern eingeschläfert worden!!!! umkehrschluss: euch allen ist es lieber einen Hund zu töten, als ihn mit Cesars Maßnahmen zu resozialisieren!!!! na bravo”

      Tatsache ist…das CM behauptet das es so ist, wer auf die PR Masche
      des selbsternannten Hundeflüsterer reinfällt, der tut mir leid!
      Wer behauptet denn das die Hunde resozialisiert sind, auch ja…CM behauptet das!
      Wird man einen Hund mittels Zwang resozialisieren? Nein das kann man nicht, auch eine Tatsache.

  29. espectro-biggi

    Es gibt definitiv Hunde die um-erzogen werden müssen und können – Aber, bitte nicht so, es gibt Möglichkeiten, dass die Hunde-Seele nicht leidet. . . . .
    EIN TIER EINSCHLÄFERN IST KEINE LÖSUNG!!!!!!!

    • das klarzustellen: ich trainiere meinen labrador ausschließlich mit positiver Verstärkung und arbeite sehr viel mit Leckerlis! so wie ich es in der hundeschule gelernt habe! es funktioniert wunderbar und ich hatte nich nie probleme… das ist natürlich auch sehr zeitintensiv… zum glück kann ich mir das auch leisten. leider leben wir aber in einer welt, in der die meisten menschen sich nicht mal mehr die zeit nehmen ihre eigenen kinder selbst zu erziehen!!!! die realität sieht so aus, dass 6 jährige Kinder bis 17:00 in einer sogenannten nachmittagsbetreuung verbringen. zu glauben solche menschen nehmen sich die zeit ihren hund zu trainieren ist einfach nur naiv!!! die meisten hunde verbringen leider ihre zeit alleine im garten und werden überhaupt nicht beschäftigt! wenn solche hunde dann nach ein paar jahren aggressiv sind nützt leider auch die beste hundeschule nichts mehr!!!!! natürlich finde ich das nicht gut aber so ist es halt einmal! wenn es nicht so wäre hätten wir bestimmt keine überfüllten tierheime und keine aggressiven hunde! alles was ich gesagt habe war: besser cesars methoden verwenden als den hund zu töten!!!! ich habe leider schon allzu oft den satz: “entweder cesar kann uns helfen oder wir müssen unseren hund einschläfern” bei den hundflüsterer sendungen gehört!!! dafür cesar die schuld zu geben ist etwas kurzsichtig! das ist einfach unsere gesellschaft in der wir leben!!!! wie schön wäre die welt wenn alle die zeit und die geduld hätten ihre hunde richtig zu trainieren! dann könnten aber wahrscheinlich auch schweine fliegen….
      die einzige lösung die ich sehen kann ist: menschen die wenig zeit und keine geduld haben kinder und hunde zu verbieten!!!! klingt aber irgendwie auch naiv oder???? lg peter

      • Wenn ich nicht die nötige Zeit habe, mich um meinen Hund zu kümmern, dann schaffe ich mir keinen an, zu viel machen sich keine Gedanken vor Anschaffung eines Hundes welche Bedürfnisse so ein Tier hat. Ich kenne kein Fehlverhalten eines Hundes was nicht durch den Menschen ausgelöst wurde, und wenn es Probleme gibt muss es auch noch schnell gehen damit der Hund wieder funktioniert und nicht zur Last fällt?!

  30. Ich kann wl nur zustimmen.

    Ein Großteil der Texteinblendungen in den Videos sind aus kynologischer Sicht ziemlicher Schwachsinn und zeigen nur, dass der Autor dieser Videos selbst keine große Ahnung davon hat. In jeder Gestik und Mimik wird menschliches Verhalten interpretiert. Der Hund ist kein Mensch. Ein Hund “bittet” nicht!

    Wer selbst mal einen Problemfall hatte – und ich rede hier von richtigen Problemfällen, die die lieben Leckerliewerfer am liebsten eingeschläfert hätten – der weiß, wie ein Hund wirklich tickt.

    Die wahren Tierquäler sind die, die Hunde wegen Aggressionen einschläfern lassen wollen. Milan und andere Kollegen dürfen dies dann ausbaden und werden dann noch beschimpft, wenn sie Hunde vor der Euthanasie retten.

    • Tja, und ich bin der festen Überzeugung, dass die Problemfälle sehr wohl bitten. Natürlich nicht im menschlichen Sinne. Der Autor der texteinblendung schrieb ursprünlich auf Englisch, da klingt das Ganze auch ein bisschen anders.

      Problemfall Husky, hat Menschen stationär ins Krankenhaus gebissen und wurde durchs Leckerliwerfen (sogar wortwörtlich) “kuriert”. Da die Ursache eben eine ganz andere war, als bisher festgestellt wurde.

    • @Martin

      Zitat Martin:
      “In jeder Gestik und Mimik wird menschliches Verhalten interpretiert. Der Hund ist kein Mensch. Ein Hund “bittet” nicht!”

      Was meinen sie genau damit das in jeder Gestik und Mimik menschliches Verhalten interpretiert wird?
      Haben sie schon mal etwas von Calming Signals gehört, wenn nicht ist es nicht schlimm, Cesar Millan hat auch keine Ahnung davon.

      Zitat Martin:
      “Wer selbst mal einen Problemfall hatte…der weiß, wie ein Hund wirklich tickt. ”

      Wie tickt denn ein Hund richtig? Bin gespannt!

      • Diese Calming Signals sind eine nette, kleine, lukrative Erfindung, die jemandem eine Menge Geld gebracht hat und viele Menschen zum ständigen Fragen “Beschwichtigt mein Hund? Ist das ein Calming Signal? Und jetzt? Oder das? Ist das eins?”
        Wirklich erforscht und vorallem BELEGT ist da so gut wie garnichts, nicht mal die genaue Definition!

        Dieses Video ist ja die liebste Keule der CM-Gegner und ich kann es ehrlich schon nicht mehr sehen…vorallem mit diesen selbstgerechten Kommentaren drunter.
        Allen Nörglern stelle ich nur eine Frage: Schon mal in SO einer Situation gewesen?
        Wenn Nein, einfach mal die Fr…. halten. Falls ja, hatten Sie da Zeit, sich 5 verschiedene Taktiken zurechtzulegen, deren Für und Wider gedanklich zu analysieren und schließlich mit logischem Ausschlussverfahren die beste und erfolgversprechendste Variante auszusuchen? Nein?? Haben Sie auch einfach reagiert? Oder haben Sie die Beine in die Hand genommen und sind gerannt?? 😉

        Ich will damit sagen, dass es so unfassbar leicht ist, sich daheim vorm PC eine solche Situation anzusehen, noch dazu in Slow Motion und sich dann das selbstgerecht Maul zu verreißen. Selber in einer solchen Situation würden sich gut dreiviertel nassmachen und der Rest vermutlich ähnlich wie CM reagieren.

        Er hat selbst gesagt, dass er es nicht kommen sah, hat also SEINEN FEHLER eingesehen. Denn Fehler machen Menschen nunmal.

        Wieviele von euch selbsternannten Hundespezialisten können Fehler zugeben???? Ich hab noch keinen getroffen in gut 20 Jahren….

        • Ich bin noch nie in einer solchen Situation gewesen, weil ich einen Hund, der beschwichtigt, nicht auch noch bedrohe. Der Hund sagt ihm wieder und wieder und wieder, dass er in Ruhe gelassen werden möchte, aber Millan starrt ihn weiter an, drängt ihn rückwärts und bedroht ihn körperlich. Ich habe aber schon viele, viele Male mit Hunden mit so genannter “Futter-Aggression” gearbeitet und ihnen das komplett abgewöhnt. Ohne Geschrei, ohne Drohungen, sondern indem ich dem Hund gezeigt habe, dass meine Hand etwas Gutes ist, die nämlich dafür sorgt, dass es mehr Futter gibt. Ich habe mit positiver Verstärkung – wie schon viele Male in vielen Kommentaren erzählt – mit einem zehn Monate alten Pit Bull gearbeitet, der alles gebissen hat, was nicht bei Zwei auf dem Baum war. Niemand traute sich mehr in seinen Zwinger. Mit dem Klicker konnten wir nach drei Wochen – zu zweit – mit ihm spazieren gehen.
          Die Unterfungsmethode ist idiotisch und führt zu nichts. Ich habe mein Leben lang Jagdhunde ausgebildet und mit ihnen gearbeitet, selbst harte, kannscharfe Hunde wie Deutsch Drahthaar oder Weimaraner -, und nie mehr als mit meiner Fingerspitze einen Hund angetippt. Und alle haben hervorragend gearbeitet, waren familienfreundlich, fröhlich und sehr gut sozialisiert.
          Es gibt zahllose von diesen Videos – oder eher: Es gab zahllose Videos, in dene Millan Hunde auf den Boden legt, immer von “Unterwerfung” faselt, sogar bei Hunden, die vor Angst schlottern, aber National Georgraphic hat sie alle löschen lassen. Deshalb sehen Sie eben immer wieder dieses Video, in dem er einfach nachweislich einen Fehler nach dem anderen begeht.
          Er arbeitet mit allen Hunden immer nach dem gleichen Schema. Er arbeitet nach der völlig überholten “Alpha-Theorie”, nach der kein einziges Wolfsrudel oder Wildhunderudel der Welt funktionieren würde.
          Ich bin in meinem ganzen Leben noch nicht vor einem Hund weggerannt. Es gibt auch in Deutschland Trainer, die mit “solchen” Hunden arbeiten – siehe Thomas Baumann. Im Übrigen schreibt Millan seine Bücher nicht selber.
          Und nein, er gibt keinen Fehler zu: Er sagt, er habe die Reaktion des Hundes nicht kommen sehen. Wenn er das nicht gesehen hat – was wirklich jeder Depp nach vier Sekunden sieht – dann hat er sich nicht nur geirrt, sondern komplett seinen Beruf verfehlt. Er hat wütend und emotional reagiert, was ein Trainer niemals darf, denn das bedeutet ja, er unterstellt dem Tier, etwas “absichtlich” zu tun oder “böse” zu sein. Ein Tier wehrt sich, weiter nichts. Holly wehrt sich, dass ein fremder Mann ihr plötzlich und aggressiv ins Futter greift. Wenn Sie das bei mir und meinem Teller machen würden, würden Sie auch sofort Ärger mit mir bekommen. Ein Hund, der sich erschreckt, beißt nun einmal leicht zu. Aber Millan konnte das nicht kommen sehen? Und Sie auch nicht beim Vielfachen Sehen dieses Videos? Dann ist Ihnen wirklich nicht zu helfen.
          und übrigens sind die “Calming Signals” sehr wohl wissenschaftlich erforscht und erwiesen. Und wenn Sie Ihren eigenen

          • Offensichtlich fehlt ein Stück Ihrer Antwort, weshalb sich meine nur auf den ersichtlichen Teil bezieht.

            Erstmal vorneweg: Es interessiert mich einen feuchten, was Sie schon gemacht oder nicht gemacht haben. Diese Schleichwerbung finde ich dermaßen abstoßend und ermüdend, dass es einem echt vergehen kann, sich überhaupt noch an Diskussionen zu beteiligen, wobei das hier so oder so schwierig ist, da mit Lügen, Gerüchten, Märchen um sich geworfen und als Fakten deklariert wird und nie zu tatsächliche Fakten Stellung bezogen wird.

            Fakt ist:
            – Sie waren noch nie in einer solchen Situation, sie haben EINEN Hund soweit “resolzialisiert” , dass man mit ihm und 2 Personen spazierengegangen werden konnte und das in 3 Wochen.
            – Sie bezeichnen Weimaraner als harte Hunde, wo ich beim Lesen wirklich lachen musste.
            – Sie schreiben, CM hätte in den Napf gegriffen, wütend reagiert, unterstellen darauf basierend, dass er dem Hund eine Absicht unterstellt (Gedankenlesen gehört demnach wohl auch zu Ihren Qualifikationen)
            – Sie behaupten, eine Rudelstruktur mit Führungsposition gibt es in diesem Sinne nicht und deshalb sind CM´s Methoden alle überholt.

            Dass Sie sich als Autorin für so viel haltlose Behauptungen und für dieses ständige “Über-einen-Kamm-Scheren” nicht schämen, ist mir wirklich ein Rätsel….

            Kommen wir zu den reallen Fakten:

            – Wer noch nie gebissen wurde, sich mit erst einem Resozialisierungsfall beschäftigt hat, seine Erkenntnisse offenbar von einzelnen Rassen und deren sehr spezieller Verwendung gewonnen hat, sollte sich bei der Kritik von anderen meiner Meinung nach deutlich zurückhaltender zeigen und es wie gesagt erstmal in diesem Umfang und dann auch noch besser machen.
            – Sie haben die gekürzte Variante des Videos eingestellt, was zum Besprechen besser ist, aber die ganze Geschichte des Hundes natürlich in keinster Weise erzählt. Die Familie erwartet Nachwuchs, hat schon längere Zeit große Probleme mit dem Hund, die sich auch über das Futterproblem hinaus ausgedehnt haben und schon viele andere Methoden ausprobiert. Es geht hier also um das Leben eines Babys, das Zuhause des Hundes und das Ganze mit einem gewissen Zeitdruck, weshalb man die ach so hochgejubelte Clicker-Methode schon mal nicht mehr praktikabel ist.
            – Als Holly das erste mal nach CM beißt, hatte er NICHT in den Napf gegriffen, er hat sich diesem lediglich genähert und ihn beansprucht (wie das ein Kleinkind zigmal versehentlich machen wird)
            – Er hat sie korrigiert, vom Napf verdrängt, was nur logisch ist, wenn man sie nicht nochmal provozieren will, in dieser Situation und hat dann seine Position lediglich gehalten. Er hat sie dort eben NICHT weiterbedrängt.
            – Nachdem Holly sich beruhigt und abgelegt hatte, sagt er im Gespräch mit dem Besitzer, dass er diese “Attacke” nicht kommen sah und dieses Verhalten von ihr insgesamt nun zum ersten Mal sieht (in der gesamten Folge wird gezeigt, wie er davor schon mit ihr arbeitet bzw. wie ihm die Besitzer die Probleme “vorführen” und da war von einer solchen Reaktion nichts zu sehen)
            – Die nächste Attacke folgt, als CM Holly über die Nase fahren will. Ich bin absolut der Meinung, dass sich mein Hund nicht von jedem Fremden ungefragt anfassen lassen muss. ABER ich habe kein Baby zuhause!!! Sollte das einmal der Fall sein, hat der Hund dies zu akzeptieren oder sich kommentarlos zu entfernen. Wer das anders sieht, sollte niemals Hund und Kind parallel im Haushalt haben.
            Sie beißt zu und lässt nicht mehr los. Daraufhin tritt CM ihr vor die Brust BIS sie loslässt. Sobald sie aus seiner Hand draußen ist, tritt der keine einziges Mal mehr zu, sondern begrenzt Holly ohne sie anzufassen. Was bitte ist daran wütend oder aggressiv???
            Vermutlich können Sie es einfach nicht wissen, da Sie ja noch nie einen Hund im Arm oder sonst wo hängen hatten, aber Sie können mir glauben, dass auch Sie versuchen werden, den Hund aus Ihrem Arm zu bekommen. Ob Sie dann noch so überlegt und beherrscht reagieren wie CM, wage ich allerdings zu bezweifeln.
            Die Begrenzung ist absolut korrekt, da Holly bisher durch Beißen immer erreicht hat, was sie wollte (Futter, Raum, Kontrolle) und diese Erfahrung nun nicht mehr machen darf, wenn sich an ihrem Verhalten etwas ändern soll.

            Also nochmal zum Mitschreiben: Sicherlich erkennt man die sogenannten Calming Signals, ein Zurückweichen wäre in dieser speziellen Situation aber kontraproduktiv gewesen.

            Und zum Schluss noch ganz kurz das Alpha-Thema:
            In einer anderen Antwort, haben Sie sich auf Bloch berufen und dass dieser das Rangordnungssystem im Rudel mittlerweile widerrufen hätte. Ich möchte jetzt nicht abschweifen und es grade für die offensichtlich eher unbelesenen Anhänger Ihrer Theorien so einfach wie möglich formulieren. Es gibt keine genetisch fixierte starre Rangordnung, aber einen oder mehrere Leithunde hat jede “Familie” wie Bloch den Rudelverband gerne nennt. Und diese Leithunde sagen den anderen durchaus, was diese zu tun und zu lassen haben.
            Und diese Leithundefunktion zu übernehmen ist unsere Pflicht und Aufgabe. Nichts anderes sagt CM.
            Das Unterwerfen (auf die Seite legen), auf dem Sie so gern rumhacken, hat allerdings eine ganz andere Funktion, was Sie wüssten, wenn Sie sich ein paar mehr von CM´s Videos zu Gemüte geführt oder es gar selbst mal ausprobiert hätten. In dieser Position beruhigen sich hysterische und panische Hunde sehr viel schneller, als in jeder anderen. Und auch Hunde, die einen anderen korrigieren, verharren über dem in dieser Position liegenden Hund bis dieser sich beruhigt hat.

            Die einzige emotional belegte und überholte Meinung, die sich hier also finden lässt, ist leider Ihre. Ich kann nur hoffen, dass Sie irgendwann die Größe besitzen und Wissen und Kompetenz neidlos anerkennen können, statt zu versuchen, diese klein zu machen, um selbst größer zu erscheinen…

          • Ich würde Ihnen raten, mal ein Aggressions-Seminar zu belegen, das macht Diskussionen für die anderen Beteiligten angehmer. Es gibt wirklich keinen Grund, auf meine meine stets sachlichen Antworten mit solcher Wut und ständigen Beleidigungen zu reagieren und ist auch völlig unangemessen.
            Erst einmal: ich mache hier keineswegs “Schleichwerbung”, weil ich gar kein Trainer bin. Ich habe versucht, Ihnen ein Beispiel zu nennen, dass die so genannte positive Verstärkung durchaus bei hochgradig aggressiven Hunden funktioniert. Ich habe gar nicht die Zeit, Ihnen hier aufzuzählen, ob und wie oft ich gebissen wurde oder nicht, wie meine Vita aussieht – das tut hier auch nichts zur Sache. Ich habe mich ja auch auf eine Diskussion mit Ihnen eingelassen, ohne zu wissen, ob und wie oft Sie in Ihrem Leben gebissen worden sind. Stattdessen drehen Sie jedes einzelne Argument um und machen eine persönliche Vendetta daraus. Wenn Sie tatsächlich nicht wissen, dass Weimaraner scharfe Hunde sind (deren so genannte “Mannschärfe” sogar in der Ahnentafel vermerkt wird), dann brauchen wir wirklich nicht weiter diskutieren. Es ist ja auch gar keine Diskussion – Sie greifen mich permanent an. Im Übrigen möchte ich Sie bitten, die Bücher von Bloch (und es war übrigens David L.Meech, der die Theorien widerrufen hat) zu lesen, bevor Sie erneut alte Theorien verfechten- das ist wirklich ermüdend (und nein, auf den Rücken gelegt wird nicht, außer im Falle von Lebensbedrohung). Wir werden einander nicht überzeugen. In diesem Sinne – schönes Leben.

  31. Gut beobachtet und perfekt formuliert.Danke. Sie sprechen mir aus der Seele, ein auf Angst und Unterdrückung basierendes Verhältnis muß immer irgentwann in einer Katastrophe enden.

  32. Ich entschuldige mich erstmals für mein schlechts Deutsch da ich Holländer bin und auch in Holland wohne. Die dominanztheorie wurde von David Mech in den 60er Jahren beschrieben. Jetzt 50 Jahre später und nach 50 Jahre mehr Erfahrung wiederlegt David seine Theorie. Sehen sie sich David selbst an auf Youtube.

  33. Eine wirklich sehr interessante Diskussion, aber was sind tatsächlich die richtigen Trainingsmethoden?
    Problemhunde zu treten, zu dominieren und sie unter Stress setzen …. fraglich, ob da eine zufriedene und glückliche Mensch-Hund-Beziehung möglich ist, die auch im Hinblick auf ein friedliches Zusammenleben mit anderen Menschen und Tieren funktioniert. Irgendwann ist das Fass doch übergelaufen, die Anspannung des Hundes durch die ständige Vermeidung von Stress und Schmerz kann doch langfristig nur dazu führen, dass der Hund irgendwann einmal wieder in seine alten Verhaltensweisen zurückfällt und dann unter Umständen wirklich ein Gefährdungspotential für andere Menschen und Tieren darstellt. Druck und Gewalt funktionieren auch nicht bei Problemkindern/Kindern und werden in der Erziehung von Kindern (egal welchen Alters) unter scharfe Kritik gestellt, warum dann aber bei Hunden geduldet und z.T. sogar befürwortet?
    Und CM soll wirklich der einzige Trainer auf dieser Welt sein, der sich an Problemhunde rantraut und diese Tiere vor einer Euthanasie bewahrt? Ganz bestimmt nicht.. und die Methoden dieser Trainer richten sich zum Beispiel ganz konsequent nach den Grundsätzen, die Karen Pryor aufgestellt hat. Und dies mit guten Erfolg bei der Erziehung von schwierigen Hunden.

  34. Rothacher Sabine

    Ich habe seine Bücher gelesen. Danach war ich einfach nur enttäuscht. Nur grosses Blabla von wegen Energie durch die Leine (jaja Leinenruck sagen wir dem) und du musst der Leader sein (koste es was es wolle).

    Und die YouTube Videos sind einfach das pure Grauen.

    Sorry aber: Für mich ein Möchtegern Macho den die Hunde und Ihre Körpersprache sowie Signale überhaupt nicht interessieren.

  35. Toller Artikel und toll geschrieben! Empfinde ich genauso. Laien, die sich mit Hundeerziehung noch nicht intensiv beschäftigt haben, wird dies gefallen und jeder der einen Hauch Ahnung und Verständnis im Kopf hat, sieht, dass das nichts mit “entspanntheit” zu tun hat!

    Tolle Berichte und interessante Nachrichten; weiter so! 🙂

  36. peter Hoffermann

    Und wer kann es denn wirklich besser und veröffentlicht seine Lehrmethoden kostenlos? Ich sehe immer nur solche, die es angeblich wesentlich besser wissen und können aber die wollen alle nur vorab Geld für Ihre Methoden….hmmmmm

  37. Hi Milano-Haters,
    warum antworten und liken hier, in 58 von 62 Fällen, Frauen, die offensichtlich mit dem Macho Cesar nicht klarkommen. Alles Rütter-Fans, oder. Wir streicheln und kuscheln selbst triebstarke solange bis sie glücklich und freudig-grinsend mit uns komunizieren. Welt voller Gutmenschen wie herzergreifend schön.
    Gruss an all die Tablet-Commandos da draussen.

    • Katharina

      Ich möchte Sie doch dringend bitten, bei Kommentaren sachlich zu bleiben und von Unterstellungen abzusehen. Kein Mensch ist hier Rütter-Fan; aber alle Leute sind Hundefreunde, die nicht glauben wollen, dass Methoden, in denen die Hunde massiv bedroht, gestresst und nicht etwa körperlich eingeschränkt, sondern angegriffen werden, eine geeignete Methode ist, um das Verhalten eines sowieso schon schwierigen Hundes zu verändern. Ihr Kommentar ist weder konstruktiv, noch interessant, noch in irgendeiner Weise erhellend, sondern ein reiner Angriff. Sonst nichts.

    • Ach, “triebstark” ist immer einer meiner Liebelingswörter, auch gern “triebig”. Da die Triebtheorie unlängst widerlegt ist, gibt es keine “triebstarken” Hunde. 🙂
      Übrogens sind die sogenannten “triebstarken” Hunde seltsamerweise immer Rassen, die eigentlich dafür gezüchtet wurden mit dem Menschen zu kooperieren. Die verzeihen übertriebene Härte eher als ein eigenständiger Denker wie ein Nordischer.

    • @Markus

      Sie sind aber aggressiv unterwegs, haben sie ein Glück das sie kein Hund sind.
      Sonst würden sie jetzt getreten, gewürgt, mit Stachelhalsband beglückt, oder mit Stromschlägen gefügig gemacht werden…na wie würde ihnen das gefallen?!

  38. Mei Oh Mei was ich hier lesen muss! Unfassbar! Ihr nehmt irgendwelche, furchtbar interpretierten Sequenzen aus der Serie und wisst sofort alles über seine Arbeit?! Seriöser Journalismus sieht anders aus! Erst befassen, dann darüber reden! Cesar Millan, sagt übrigens selbst, dass seine Art und Weise nicht der einzig korrekte Weg ist, er hat diesen Weg für sich entdeckt und empfiehlt niemanden diese Praxen ohne professionelle Hilfe anzuwenden, eben wie Menschen wie Euch, die seine Handlungen fehldeuten! Diese Szenen sind, wie Vorschreiber bereits erwähnten, aus seiner Serie, in der er Notfälle ,,behandelt”. Sicher muss er da korrigieren, sonst müsste man ihn ja auch nicht rufen! Beobachtet richtig! In der oben genannten Szene sehen wir, wie CM einem Hund für ruhiges Verhalten Futter, zu Belohnung gibt, ihm aber klare Grenzen aufzeigt, wenn er der Meinung ist, der Hund habe genug. Der Hund wird ihm gegenüber Aufmüpfig ( ich möchte gerne wissen wie ihr die Szene angegangen wärt, denkt dran, es ist euer Futter!) erst als der Hund die Ohren nach hinten nimmt (kein Gutes Anzeichen) und die Zähne zeigt ( noch weniger gutes Zeichen!!!) muss er das Tier korrigieren! Er formt die Hand also zur Hundeschnauze und berührt das Tier kurz aber bestimmt am Hals (man sieht dieses Verhalten im übrigen bei Hunden untereinander, wenn man sie mal einfach beobachtet). Es im Video beschrieben CM nähere sich dem Hund und provoziere ihn mit der linken Hand, die man lustigerweise überhaupt nicht sieht. Fehleinschätzung! Millan bleibt an Ort und Stelle und behauptet den Napf für sich. Das Lecken der Schnauze und das Blinzeln zeigen (auch bei Pferden zu beobachten) eine hohe Hirnaktivität an, das Tier verarbeitet die neue Situation, die es anscheinend nicht kennt, denn bislang hat ihm wohl keiner klare Grenzen aufgezeigt. Letzten Endes legt sich der Hund hin um sich zu unterwerfen. Der Biss in der Folge ist der Unachtsamkeit Millans (“I didn’t See that comming!”) geschuldet. Er muss dem Hund nun klar machen, dass das so nicht zu dulden ist, denn sonst hieße es, er könne mit Beißattacken alles für sich beanspruchen! Wichtig nochmal der Unterschied zwischen Beißen und Millans Klaue: Millan fügt dem Tier damit keine Verletzung zu! Es ist mehr ein Anstupsen, kein Schlag!!! (Mich würde auch hier interessieren, wie Ihr damit umgeht, wenn ihr gebissen werdet? Dann noch eins, Millan benutzt zur Behandlung ein Halsband, welches er miterfunden hat, es handelt sich um ein Halsband, welches weit oben am Genick befestigt wird, damit kann man den Kopf, ähnlich wie bei einem “Halti” führen. Er benutzt keine Stachelhalsbänder, sondern viel mehr noch billige Nylonleinen die “ein paar Cent” kosten. Um zu zeigen, dass es vollkommen egal ist, wie teuer eine Leine ist, die Energie die man ausstrahlt wichtig ist.

    Ich würde mir von euch etwas mehr Offenheit für andere Wege der Hundeerziehung wünschen und nicht zu verurteilen, was man auf den ersten Weg nicht zu verstehen vermag. Antworten wären auch nett! 😉

    • @Alex

      Vieles was sie schreiben ist einfach nur falsch!

      Nur einige Beispiele.

      Zitat Alex:
      ” Er benutzt keine Stachelhalsbänder”

      Doch Alex, das tut er…und er gibt das auch ganz offen zu.

      Zitat Alex:
      “Dann noch eins, Millan benutzt zur Behandlung ein Halsband, welches er miterfunden hat, es handelt sich um ein Halsband, welches weit oben am Genick befestigt wird…”

      Dieses Halsband (Illusion Collar) hat am oberen Teil (Kopfseite) eine Würgeschlinge, schauen sie mal genauer hin, dann werden sie das auch sehen.
      Aber bestimmt haben sie auch dafür eine logische Erklärung, oder erklären das Hunde das so auch untereinander machen?

      Auf den Rest kann ich nicht eingehen, sorry wenn ich das so direkt sage…aber das ist so absurd das ich es nicht ernst nehmen kann!

    • Hi, hab mir die Zeit genommen die Kommentare hier durchzulesen!!! Bin voll und ganz der Meinung von Alex!!!!!
      Habe am Sonntag die Folge von CM angeschaut, wo der dem kleinen Jungen erklärt wie er mit dem Husky zurecht kommt. Muss sagen, hat mir sehr gut gefallen, vor allem wie der Junge die Tips von CM umgesetzt hat. Die Familie hat ohne sich zu informieren einen Husky angeschafft, diese Sache hat CM sofort angesprochen.
      CM hat den Jungen sehr gut angeleitet, ein guter Hundeführer zu werden!
      Ich habe ein Rudel von 6 Hunden und wenn ich sehe wie diese sich untereinander zurechtweisen, hab ich keine Probleme mit CM. Es heißt ja nicht, das ich als unqualifizierte Person diese Übungen nachmachen soll. Ja, das mit dem Laufband finde ich einfach nur lächerlich.
      Denke aber bei manchen Hundebesitzern in der USA, ne Möglichkeit die Hunde auszulasten.
      Mein Rudel ( 6 Hunde ) wird ausgelastet mit ausgiebigen Spaziergängen und Spieleinheiten.Nur manche Besitzer sind zu däm….. oder zu fau….. dafür!!!!!!!!!!
      lg Tanja

  39. Danke, danke für diesen wunderbaren Artikel, sie sprechen mir aus der Seele.
    Man kann nur hoffen das einigen Leuten bald klar wird, was für ein Tierquäler dieser Mensch doch ist.

  40. Könnte bitte einer von den CM Gegnern ein Beispielvideo posten, das zeigt wie ein aggressiver Pitbull oder Rottweiler mit Leckerli und positiver Verstärkung therapiert wird?!?! Mit aggressiv meine ich aber einen Hund der andere Hunde und Menschen TÖTEN will!!!!! Alles andere würde ich nicht als aggressiv bezeichnen! Vielen Dank schon mal dafür freu mich schon etwas dazulernen zu können

    • Katharina

      Wozu? Die Hunde in C. Millans Videos sind ja auch keine Mörder. Weder der Chihuahua, den er solange auf den Boden drückte, bis er unter sich pinselte, noch der blonde Labrador Holly, den er beim Fressen bedrohte, noch die Hunde, denen er beibringen möchte, ruhig und entspannt an den grölenden Nachbarhunden vorbeizugehen. Wenn er es nicht einmal mit solchen ganz üblichen Erziehungsfällen schafft, mit Ruhe und Hundeverstand auf die Hunde einzugehen, muss man sich die angeblich “mörderischen” Fälle nicht erst ansehen. Denn genau das ist das Problem, scheint mir: C. Millan behandelt jeden Hund so, als sei er ein potentieller Mörder. Komisches Konzept. Diese Methoden existierten früher auch in bestimmten Internaten, wo man einfach davon ausging, dass alle Jugendliche potentielle Kriminelle sind – bis sie wegen Misshandlung Jugendlicher geschlossen wurden.

      • Und Ihre Antworten und Ansichten über Cesar Millans Arbeit, zeigen hier jedem, dass Sie sich nur halb informieren und voll daneben schießen!

        Man kann einen Pitbull nicht als Mentor mitnehmen zu schwierigem Fällen, wenn man selbst nicht Ruhig ist. Oder wie glauben Sie konnte er eine so unglaublich tiefe Beziehung zu seinem, leider verstorbenen, Pitbull “Daddy” aufbauen? Der ganz nebenbei bemerkt 16(!) Jahre alt wurde unter Millans ach so schrecklicher Herrschaft! Haben Sie auch nur ein Bild dieses Imposanten Tieres gesehen? Beziehungsweise einmal gesehen, wie Daddy mit ” Problemfällen” umging? Das rührt sicher nicht von gewalttätiger, unruhiger Erziehung!

        • Und dabei waren Pitbulls die “Nanny-Dogs”.

          Bei positiv verstärkenden Methoden sieht man leider nicht viel: Man bleibt da nämlich in des Hundes Wohlfühlzone und setzt ihn nicht über Reizschwelle irgendwelchen Auslösern aus.

          • Ach ja, schau dir Junior an. Der beschwichtigt, beobachtet Millan ständig, weil da was kommen könnte. Und Daddy “imposant” im Sinne von “groß udn mächtig”. Mitnichten. Ein wirklich gutmütiges Tier.

      • 1) Chihuahuas pieseln sowieso schnell mal! Ganz ehrlich!
        2) Sind es eben keine ganz üblichen Erziehungsfälle!
        3) Möchte Peter nicht die Mörderhunde sehen, sondern wie so ein aggressiver Hund mit Leckerlies therapiert wird (möchte ich auch mal sehen)
        4) behandelt CM verschieden Rassen durchaus unterschiedlich, das zu veralgemeinern ist schlichtweg unsachlich!
        5) finde ich den Vergleich von Hundeerziehung und Erziehung von Kindern oder Jugendlichen einfach nicht angebracht, Kinder und Jugendliche haben die Sprache, die Worte, sie können verstehen, was man von ihnen erwartet.
        Ich habe durch Cesar viel gelernt, z.b. führe meine Hündin oft nur mit Körpersprache!

    • Das würde mich auch interessieren. Zu sagen ein Hund wäre erst dann aggressiv, wenn er töten will, ist aber der falsche Ansatz!
      Aber wie gehen denn, mit Hunden um, die Sie gebissen haben? Bitte jetzt kein Vortrag, Sie seien noch nie gebissen worden und das obwohl Sie schon unzählige Hunde hatten bzw jetzt auch wieder vier friedliche Hunde zuhause haben. Gehen Sie davon aus, was wäre wenn?

      • Katharina

        Ich verstehe überhaupt nicht, wieso Sie mit einer solchen Aggressivität auf mich los gehen – ich habe an dieser Stelle Beispiele belegt, in denen Cesar Millan auf Hunde tätlich los geht, die in kleinster Weise irgendjemanden mit dem Leben bedroht haben. – Wie man mit undne umgeht, die bereits jemanden getötet haben, ist ein anderes Kapitel (ich halte hier übrigens keine Vorträge, sondern gebe Ihnen Beispiele und bitte Sie, sich weiter zu bilden, weil ich an dieser Stelle die ungeheuren Wissenslücken, die Sie haben, schlicht nicht ausfüllen kann. Ich kann hier nicht anfangen, Ihnen von Lernmethoden, die seit Jahren wissenschaftlich erforscht sind z berichten, weil Sie – obwohl ich mich ja dauernd wiederhole – Sie einfach nicht annehmen. Ob ich etwas sage oder in China ein Sack Reis umfällt, macht doch überhaupt keinen Unterschied. Warum soll ich mir die Mühe also machen? Sie können sich auf dem Blog der “Hundeschule Aschaffenburg” (blog.hundeschle-ab.de) der Trainerin Petra Führmann ansehen, wie sie mit dem Pitbull Tyson umging, der im Alter von 17 Monaten mehret Halter, Polizisten und Tierheimangestellte so schwer gebissen hatte, dass niemand an ihn heran kam. Er konnte nur noch mit Stangen durch ein Gitter gefüttert werden. An die Leine nehmen konnte ihn keiner. Führmann hat mit ihm geklickert – darauf fing er an, sich für Menschen zu interessieren, anstatt sie sich “vom Leib zu halten”, er fing an, zu kommunizieren und kooperieren. Man konnte nach einigen Wochen mit ihm spazieren gehen. Ist natürlich nicht so spektakulär wie CM, keine Musik aus dem Terminator, niemand wird angeschrien, gebissen oder an einer Schlinge herumgeschleudert – Tyson wir dicht einmal getreten. Inzwischen kann er aber ganz normal wieder spazieren gehen.

        Ich kann Ihnen versichern, dass ” in der Natur”, die die Millan-Freunde immer wieder beschwören, das Verhalten eines Cesar Millan nicht vorkommt. Hunde kommunizieren untereinander mit kleinsten Signalen, winziger Mimik, die Menschen meistens übersehen. Um einem Artgenossen zu sagen “Laß’ das!” kommt es nie zu Gewalteinwirkung in der Art, wie Millan sie einsetzt, der ja sogar die offensichtlichsten Beschwichtigungssignale einfach ignoriert. Ich habe ein Jahr ein Praktikum bei dem Wolfsforscher Erik Ziemen gemacht und kein einziges Mal Gewalt unter den Wolfsrudeln erlebt. Die “Alpharolle”, die Menschen so naturnah finden und anwenden, indem sie ihren Hund auf den Rücken werfen und mit der Hand an seine Gurgel gehen, gibt es nur in äußersten Extremfällen und nicht als “Strafe”, sondern bei Fragen auf Leben und Tod.
        Dass er eine so enge Beziehung zu seinem Pitbull gehabt haben soll, ist natürlich rührend, hat aber mit meiner Kritik nichts zu tun: Ich behaupte ja nicht, dass Millan durch die Gegend läuft und wahllos Hunde misshandelt. Ich sage, dass seine “Erziehungsmethoden” nichts bringen. Bei dem Pensum, dass der Mann mittlerweile zu erledigen hat mit Büchern, Auftritten, Zeitschriften, Training etc. sieht er seid eigenen Hunde kaum noch (lesen Sie mal, warum seine Frau sich scheiden ließ: Der Mann ist nie zuhause). Tatsache ist: Unzählige der Hunde, die Millan angeblich resozialisiert haben soll, sind mittlerweile längst tot, von ihren Besitzern eben doch abgegeben worden, weil sie trotz Milans Einsatz mit ihren Hunden nicht zurecht kamen.
        Was Millan macht, ist eine Millionen-Dollar-Reality-Show, die auf Effekte abzielt. Jedem Verhaltenswissenschaftler dreht sich der Magen um, wenn er Millan zusieht. Aber wenn es Ihnen darum geht, Hunde wie Raubtiere zu behandeln (was man in keinem Zoo oder Zirkus mehr nach dieser Art und Weise macht), dann ist seine Methode die Richtige für Sie. Warum glauben Sie, steht im Credit der Sendung, man solle das alles bloß nicht zuhause ausprobieren? Weil seine Methoden gefährlich sind. Dem Zuschauer also überhaupt nichts bringen, ausser einem voyeuristischen Kick. Eine Trainingsmethode ist das nicht.

      • Conan der Barbar

        Hi Marcus
        wie du schon richtig beobachtet hast, sind hier überwiegend Frauen.
        Wenn man Cesar beobachtet, sieht man eigentlich einen sensiblen und gefühlvollen Menschen, der aber auch genau weiss, was er will und wie er mit Menschen umzugehen hat. Leider passt er nur nicht in das deutsche “ist der aber ein süsser” Schema. Sobald hierzulande ein Mann männlich ist, ist er ein Macho. Nur deswegen kommt Rütter hier auch so gut an. Ich finde ihn gar nicht so schlecht von seinem Können her. Aber das “rumgeeier” um die Thematik Mann/Frau/Hund nervt eher. Cesar ist klar und deutlich. So wie Hunde es eben auch sind.
        Also nicht ärgern, lieber wundern.

    • @Peter

      Gegenfrage, haben sie ein Video für mich wo gezeigt wird wo ein Hund, wie von ihnen beschrieben, mit der CM Methode “therapiert” wird?

  41. Was mich vor allem beunruhigt: die Halter stehen daneben und schauen zu, wie ein Fremder ihre Hunde bedroht. Die Halter machen in der ganzen Sendung recht wenig aktiv mit ihrem Hund, sie beobachten nur.

    Dabei muss ein Hund doch geradezu zwangsläufig das Vertrauen in seinen Halter verlieren, weil der überhaupt nichts macht oder gar doof lacht, wenn ein Wildfremder Kssst sagt oder sie kneift.

    Viele Hunde sind relativ unsensibel und robust und halten auch ein paar Leinenrucke aus, ohne gleich verängstigt zu sein – aber muss das denn sein? Gerade wenn es auch andere Möglichkeiten gibt?

    Mein Hund wird übrigens auch ungehalten, wenn man ihn direkt beim Fressen stört – liegt er aber nur zwei Meter von den Resten im Napf weg sieht er gelassen zu, wie unser Kater ein paar Brocken knabbert. Muss ich ihm wirklich was weg nehmen, dann am Besten als Tausch – ohne großen Stress.

    Ich bezweifle übrigens, dass CM so viele Hunde vor dem Einschläfern rettet, denn er verschiebt die Probleme ja oft nur. Der Hund bellt dann zwar keine Skateboards mehr an, aber Vertrauen zu seinem Halter hat er trotzdem keines mehr, das wird früher oder später zu neuen Problemen führen.

    Die Halter werden aber nach der Show alleine gelassen, und niemand betreut sie dauerhaft.

    • “Dabei muss ein Hund doch geradezu zwangsläufig das Vertrauen in seinen Halter verlieren, weil der überhaupt nichts macht oder gar doof lacht, wenn ein Wildfremder Kssst sagt oder sie kneift. ”

      Würde er, wäre er ein Mensch und könnte so DENKEN ….

  42. ich nochmal…
    schön das sich noch einige andere gefunden die meine meinung teilen…

    Es ist nunmal so, dass viele hunde ohne ihn einfach keinen Chance gehabt hätten… und klar man kann jeden hund auch nur mit positiver bestärkung arbeiten.. meine kleine hündin musste ich noch nie rempeln, erschrecken, oder sonst irgendwas… sie habe ich von klein auf sie war nie kompliziert und solche hunde ist logisch… arbeitet man anders mit… aber es ging ja auch bei dieser art und weise nur um Hunde die RESOTIALISIERT werden müssen.. sprich sie sind nunmal schon “versaut” worden von menschenhand…

    • Hallo!

      Ich glaube, Du verschätzt Dich da etwas.

      Mein eigener Hund kommt aus katastrophalen Umständen – er war seine ersten 2-3 Lebensjahre alleine in einem Kellerraum eingeschlossen und durfte zwei mal am Tag genau bis zum nächsten Grünstreifen, sich erleichtern und wieder in den Keller. Er bekam nur Essensreste, und davon noch erheblich zu wenig, als wir ihn bekamen wog er 22 Kilo, Normalgewicht sind um die 30 Kilo für ihn (Golden Retriever). Er ist auch ein wenig arg klein geblieben durch die schlechte Ernährung.

      Er hatte keinen Wassernapf, weil er den umgeworfen hat, keine Decke weil er die aus Langeweile zerfetzt hat, kein Spielzeug – er war wirklich ganz alleine in einem völlig nackten Raum, komplett auf sich beschränkt.

      Er hat dabei gelernt, dass die Menschen nur bei ihm bleiben, solange er “Party macht” um sie rum springt etc. weil die weg gehen sobald er ruhiger wird, dass er Futter und Wasser so schnell nur möglich in sich rein stopfen muss, weil es sonst gleich wieder weg ist, und dass man beim raus gehen sofort bei erster Gelegenheit alles raus bekommen muss, weil man nach nicht mal 5 Minuten wieder rein muss.

      Trotzdem ist aus ihm ein normaler Hund geworden, und das ohne jeden Druck, ohne Gewalt und ohne Zwang. Klar kannte er es nicht spazieren zu gehen, immer einen Wassernapf zur Verfügung zu haben, und Benimmregeln in der Wohnung waren ihm auch fremd. Er hat lange gemeint, aufdrehen zu müssen wenn wir heim kommen, und macht es heute manchmal noch wenn Besuch kommt. Das wirklich einzige was zurück geblieben ist, ist die Neigung sich etwas wund zu lecken – er hatte ja Jahrelang nur seinen Körper als Beschäftigung.

      Du merkst, dass man einen Hund auch ohne jede Gewalt wieder Gesellschaftsfähig machen kann, nur mit viel Zuneigung, Geduld und Konsequenz. Es dauert sicher ein wenig länger, aber die harte erste Zeit hat sich trotzdem gelohnt – Jack ist heute 13 Jahre alt, kerngesund, ausgeglichen und fröhlich.

      Wenn man weiß, dass ein Hund eine schwierige Vergangenheit hat dann ist es doch kein Problem wenn es etwas dauert. Man muss nicht immer schon nach ein paar Tagen einen Erfolg sehen.

  43. So, jetzt habe ich auch verstanden, warum Sie Cesar Millan nicht verstehen!
    Sobald jemand deutlich wird ist er in Ihren Augen Aggressiv!? Das kann nur ein schlechter Witz sein!
    Wissen Sie warum, Sie Millans Verhalten aus der Serie bei dem Wolfsforscher so nicht entdecken konnten? Warum bei diesen Rudeln (ich gehe davon aus Sie haben mehrere Rudel gesehen?!) nur minimale Gesten gereicht haben?
    Weil es ein absolut ausgeglichenes und soziales Gefüge war. Es war schlicht und ergreifend nicht nötig! Wäre nun ein weiteres fremdes Tier dazu gekommen, welches nicht ausgeglichen und nicht sozialisiert gewesen wäre, hätten Sie solche Korrekturen Live miterleben dürfen.

    Sie können aus der Beziehung zu seinem “Daddy” den Konjunktiv streichen, er hatte eine fantastische Beziehung! Wie das möglich war, bei den vielen Terminen? Er hat ihn mitgenommen, ganz einfach. Der Pitbull hat ihm bei vielen seiner Klienten geholfen.
    Und nochmal, ich glaube sehr wohl an das Clickertraining und an die Methode der positiven Verstärkung, habe ich auch in keinster Weise angezweifelt, sollte es so rübergekommen sein. Ich versuche lediglich darauf aufmerksam zu machen, dass Cesar Millan zum einen selbst viele Techniken anwendet und zum anderen, dass er definitiv kein Tierquäler ist!
    Er geht nicht auf Tiere los, Sie haben hier lediglich einige schlecht zusammengeschnittene Szenen Plus einer kleinen Szene aus einer 45 minütigen Sendung, die seine Arbeit zeigt, ohne auch nur einmal seine Beweggründe zu erläutern.
    Ich finde schön, dass Sie bei mir ungeheure Wissenlücken entdeckt haben, das beruht also auf Gegenseitigkeit und bitte sehen Sie das nicht schon wieder als aggressiv von mir. Denn ich habe hier mehrfach beschrieben, dass ich Ihre Art.der Erziehung absolut anerkenne, das war absolut ernst gemeint (falls ich nicht nur aggressiv sondern auch ironisch bei Ihnen rüberkam). Ich gebe mir bloß die Mühe Ihnen klarzumachen, dass es mehrere Wege gibt! Dass er von seiner Frau verlassen wurde spielt meiner Meinung nach auch gar keine Rolle dabei, dass er seinen Job macht. Anscheinend so gut, dass er eben eine so erfolgreiche Fernsehshow, in der übrigens nicht Cesar Millan für Schnitt und Tonregie verantwortlich ist, drehen kann, dass seine Bücher Bestseller sind, er Hunde für die Polizei und Security Services trainiert und seine Seminare stets ausverkauft sind.Und dass obwohl, es ja wohl so schlecht ist was er macht!

    Der Grund warum die Tiere nicht bei den Klienten bleiben können ist einfach, dass sie den Tieren nicht gerecht werden können. Millan bietet hierbei seine Hilfe an, diese Hunde in sein Dog Psychologie Centre aufzunehmen, sie mit “der Kraft des Rudels” komplett zu resozialisieren und danach weiterzuvermitteln. Warum dann ach so viele Tiere davon sterben, kann ich nur mutmaßen…Krankheit? Hohes Alter? Falscher Stolz, sich wieder an Millan zu wenden?!?
    Auch Clickertraining klappt nur solange, bis das Herrchen wieder alles verkehrt macht und seinem “Liebling” alles durchgehen lässt.
    Zu behaupten Millans arbeitet brächte nichts, zeigt mir einmal mehr, dass Sie sich, wenn überhaupt, nur halb mit ihm befasst haben.
    Im Credit steht dieser Warnhinweis, für all’ diejenigen, die seine Arbeit und seine Methoden fehlinterpretieren, für alle, die denken er trete und schlage Hunde, denn das stimmt schlichtweg nicht! Es sind kurze, gezielte, Berührungen. Wie wenn Sie jemanden auf ein paar Schuhe im Schaufenster aufmerksam machen möchte. Sie antippt und sagt:”Schau’ mal!”. Sie haben vollkommen Recht, wenn Sie sagen das seien keine Trainingsmethoden, denn es handelt sich um Kerrekturen, die zur Erziehung dienen! In eben jenen Credita steht auch, man solle den Rat eines Fachmannes / einer Fachfrau zu rate ziehen, sollte man Probleme mit seinem Hund feststellen.

    Dabei muss ich noch einmal darauf zurück kommen, dass hier ständig geschrieben wird er schreie Hunde ständig an. Wo haben Sie das gesehen?

    Außerdem habe ich Sie nicht um umfangreiche Lehrmethoden gebeten sondern lediglich gefragt, wie Sie damit umgegangen wären, wenn Sie von einem Hund gebissen worden wären? Darauf von einer Expertin, von der ich jedenfalls annahm, dass Sie eine sind, keine Antwort bekommen zu haben, enttäuscht mich schon arg!

    • Katharina

      Ich habe Ihnen sogar Beispiele genannt. Ich habe Ihnen Videos einer anderen Trainerin genannt, die mit einem Pitbull – erfolgreich! – gearbeitet hat, dessen Zwinger niemand mehr betreten könnte. Ich habe Ihnen wieder und wieder Beispiele genannt dafür, dass Millan die Hunde keineswegs “antippt” – das ist in den Videos deutlich zu sehen. Wenn Sie die deutlich sichtbaren Beweise einfach ignorieren, ist keine Diskussion möglich. Das ist so, als wolle man einen Katholiken davon überzeugen, dass man 2000 Jahre alte Geschichten aus der Bibel nicht für bare Münze nehmen kann. Es gibt zahllose Studien, in denen belegt wurde, dass Aggressivität in der Begegnung mit einem aggressiven Hund in der Erziehung NICHTS bringt, weil es die Situation eskaliert. Alpharolle – lange, lange überholt. Anstarren – Wahnsinn bei Hunden mit hohem Aggressionspotential. Drohende Körperhaltung (und erzählen Sie mir nicht, dass er Holly mit seiner Körperhaltung NICHT bedroht) – gefährlich. Und hat ja auch bei Holly überhaupt nichts gebracht. Sehen Sie einen Hund, der friedlich nachgibt, der sich entspannt und sagt, Na gut, nimm’ Du meinen Futternapf? Ich nicht. Ich sehe einen Hund, der an die Hauswand gedrängt wird, der die ganze Zeit stark beschwichtigt, was ihm nicht nützt, denn Millan starrt ihn weiter an und baut sich vor ihm auf (was alles in Hundezeit viel, viel zu lange dauert – da ist es wieder, das miserable Timing von Millan, weil es immer nur daum geht, dass er der Kamera etwas zu bieten hat), ein Hund, der völlig verwirrt resigniert. Aber gelernt hat er nichts. Die Besitzer auch nichts. Die heulen nur und haben das Gefühl, sie haben einen grauenvoll gefährlichen Hund.

      Wenn es in den Sendungen von Cesar Millan- die ja glücklicherweise in USA abgesetzt wurden, weil so viele Experten gegen ihn waren – darum geht, einen Dompteur bei der Raubtierdressur zu zeigen, hat er seinen Zweck erfüllt. Normalerweise möchte man als Trainer in der Hundeerziehung den Besitzern, die das Ganze zweifellos verguckt haben (das ist in 99% der Fälle so – will man die Hunde den Leuten dann immer wegnehmen?) Lösungen und Methoden an die Hand geben, mit denen ihr Leben mit ihrem Hund weiter geht, man zeigt ihnen, wie sie eine Beziehung aufbauen, wie sie mit dem Hund in Kommunikation treten. Das macht Millan nicht. Im Gegenteil: Er weist darauf hin, dass man seine Methoden zuhause bloß nicht selber anwenden soll. Als Trainer hat er damit versagt.
      Dass er einige vernünftige Ansätze hat, ist gar nicht abzustreiten – ein müder Hund ist ein guter Hund, die meisten Amerikaner gehen nicht mit ihren Hunden spazieren, die sich in ihren Backyards zu Tode langweilen, weil sie neun, zehn, elf Stunden alleine sind. Aber zu sagen, dass die Leute mit ihren Hunden mehr machen sollen ist nun nicht gerade eine unglaubliche Erkenntnis. Das sagt jeder einzelne Trainer der Welt.
      Jeder Verhaltensforscher der Welt sagt, dass die “Alpharolle” Schwachsinn ist (nicht eimal bei der Polizei wird noch so gearbeitet – die arbeiten nach modernen Methoden), weil Menschen – auch Cesar Millan nicht, der ja immer auf Effekt vor der Kamera abzielt – einfach nicht das nötige Timing haben. Millan benutzt ihn ununterbrochen. Sehen Sie sich in dem zweiten Video (“Cesar kicking Dogs”) die Sequenz ab 1:18 an. Der Pinscher begrüßt Cesar Millan – einen Fremden, der ohne begleitendes Herrchen den Raum des Hundes betritt – ganz fröhlich – bis der ihn nach ihm greift. Warum sollte der Hund das zulassen? Warum sollte der Hund NICHT ausflippen? Wenn das mein Postbote täte, würde ich genauso ausflippen. Was soll das bei 3:05? So will er einen Hund “beruhigen”? Das soll eine Sprache sein, die ein Hund versteht? So etwas habe ich noch nie in der Natur gesehen. Sieht 3:52 aus wie ein “Antippen” mit dem Zeigefinger?

      Ich war Millan gegenüber lange Zeit ambivalent. Ich kenne ihn aus der Zeit, als er in Los Angeles im Runyon Canyon Park mit den Rottweilern von Will Smith spazieren ging. Er hat damals dieses Theater nicht gemacht, sondern rannte mit den Hunden einfach die Berge rauf und runter, machte normale Unterordnungsübungen. Aber je mehr ich von ihm gesehen habe, desto entsetzter war ich. Er hat hunderten von Hunden geholfen, die “normale” Probleme hatten, weil sich Leute Hunde anschaffen, die von Hunden einfach gar nichts wissen und mit einer Schildkröte besser beraten wären.Das ist nicht schwer. Aber bei den Hunden mit echten Problemen hat er immer und immer wieder versagt. Das erzählt er nicht in seinen Büchern, seinen Zeitschriften, seinen Sendungen, aber das Netz ist voll von Berichten von Hundebesitzern, die noch Jahre später an ihren Hunden zu reparieren versuchten, was Millan angerichtet hat. Viele der Hunde, der er zu rehabilitieren versucht hat, sind trotzdem eingeschläfert worden (der große graue Wolfshund in dem “Cesar kicking dogs”-Video ist kurz nach der Sendung eingeschläfert worden) oder bei anderen Tierschutzorganisationen aufgetaucht.

      Na. Jetzt macht er eine Vermittlungssendung, in der Leute in Art einer Spiele-Show darum kämpfen müssen, einen bestimmten Hund aus einem Tierheim in Spanien adoptieren zu dürfen. ??? In USA sitzen über eine Million Hunde in Tierheimen, von denen die meisten aufgrund der schierer Platzmängel die Hunde nach einer bestimmten Zeit einschläfern müssen. Man fährt also nach Spanien, um dort einen Hund zu retten?

      Ich beende diese Diskussion an dieser Stelle. Ich kann einen Gläubigen nicht konvertieren.

      • Welcher große Wof(s)hund soll das gewesen sein?

        Shadow ist als Malamute vorgestellt worden und wurde von der Tierschutzorganisation zurückgeholt.
        Dabei war er nicht einmal ein schwieriger Fall, aber Cesar hat (mal wieder) die Nordischen völlig falsch eingeschätzt.

        Normalerweise sind Malamuten dem Menschen gegenüber sehr freundlich.

      • Wahrscheinlich lesen sie das gar nicht mehr, weil sie im Keller vor Verzweiflung weinen 🙂 wollte nur kurz was anmerken: seine Sendungen laufen ja auf National Geographic Wild … meine kids lieben diesen Sender – aber was mir schon aufgefallen ist: viele der Formate dort sind irre reißerisch. “Killerhaie, Mörderkrokodile” blablabla. Scheint Senderpolitik zu sein.

    • Conan der Barbar

      Zu Alex möchte ich sagen:

      Respekt, trotz anderer Meinung immer sachlich und konstruktiv.
      Das würde ich auch gern zu meinen Tugenden zählen.
      Mir fällt es unglaublich schwer, gegen so viel Borniertheit und Besserwisserei einen kühlen Kopf zu bewahren.

      Ich wünsche allen hier, dass sie ihren Hunden zuliebe, etwas mehr Offenheit gegen solche tollen Menschen wie CM aufbringen. Es wird nicht nur ihren Hunden gut tun, sondern Euch selbst.

  44. Sie sind in dem Fall, die Gläubige…
    Ich habe Ihnen immer wieder zugestimmt, aber das wollen Sie, von jemandem nicht hören/ lesen, der die Methoden von Cesar Millan versteht und selbst erfolgreich anwendet.

    Danke dafür, dass Sie mir mal wieder gezeigt, haben, dass Menschen die anscheinend Hass empfinden, nicht in der Lage sind konstruktiv zu diskutieren!

  45. Grundsätzlich finde ich erst einmal, dass jeder ein Recht auf seine Meinung hat. Es gibt eben zwei Seiten der Medaille und je nach (persönlichem) Umstand kann die Einschätzung einer Sache sehr unterschiedlich ausfallen.

    Ich persönlich mag Cesar. Dass er immer und ständig nur mit Druck und Zwang arbeitet, ist einfach Quatsch. Und er geht auch nicht direkt auf die jeweiligen Hunde zu und drangsaliert diese. Bei ihm ist es die Antwort auf ein gestörtes Verhalten, was mindestens genauso aggressiv ist wie das, was er dann den (leider gestörten) Hunden entgegen bringt.

    Wenn ein Hund dabei ist, ihn beißen zu wollen (und das einfach nur, weil die Fehlschaltung des Hundes aufgrund der völligen Fehlprägung so ist) und er Cesars bloße Anwesenheit als ernsthaftes Problem empfindet, dann bezweifle ich stark, dass man da mit den ach so modernen Verhaltensforschungstheorien Abhilfe schaffen kann. Ich lehne diese nicht ab – im Gegenteil – aber das ist doch mechanisches, im Falle von Futterbelohnung konditionierendes Training und hat nicht viel mit rein sozialer Interaktion zu tun (Natürlich interagiert man mit dem Hund und dadurch ist es sozial, aber das Triebziel des Hundes ist – gerade bei Futter – nicht soziale Harmonie). Und die Bereitschaft eines Hundes für so ein Training muss überhaupt erst einmal durch Ansprechbarkeit gewährleistet sein.

    Und man muss sagen: Die Hunde, die da hin kommen, sind wirklich arg aus dem Lot.

    …aber nicht immer: So habe ich schon zahlreiche (ganze) Folgen gesehen, wo auch Cesar mit Futter arbeitet und so Vertrauen stärkt und letzten Endes zum Beispiel einem Hund die Angst vor Wasser genommen hat.

    Noch ein Fakt, der in der Negativ-Argumente-Liste immer mit aufgeführt wird, aber schlichtweg unwahr ist: Cesar nutzt (meistens) Stachel, E-Collar etc.!
    Richtiger ist, dass er die Halsungen benutzt, die die Besitzer für ihre Hunde nutzen und das auch meist nur bei der ersten Runde/Begegnung. Cesar selbst benutzt Moxon-Leinen.
    Folgen der Serie mit Elektrohalsband habe ich auch gesehen und da durfte vorher die ganze Familie den Arm herhalten, um zu sehen, wie stark/schwach das Gerät eingestellt ist. Ob man diese Geräte an sich gut findet oder nicht, ist dabei unerheblich. Aber es wäre einfach falsch, diesen Aspekt in die Schublade von “schmerzhafte, aversive Methode” zu stecken. So etwas ist mit Elektrohalsband natürlich möglich, habe ich selbst aber in der Form nur hier in Deutschland auf den guten alten Schäderhund-Hundeplätzen gesehen und nicht bei Cesar.

    Mir geht es darum, dass ich eigentlich von journalistischer Seite etwas mehr Recherche erwarten würde.

    Auch diese immer wiederkehrende, mantraartige Aussage “Der tritt die Hunde”. Ja, er benutzt seinen Fuß. Und wir Menschen haben gelernt, dass man das nicht macht, weil das treten ist. Das ist eine komplett menschliche Interpretation, dass die Tatsache, den Fuß für einen körperlichen Impuls zu nutzen, etwas Schlechtes ist. Der Hund weiß das nicht.
    Und natürlich: Wenn jemand Hunde wirklich Tritt und ihnen Schaden zufügt, geht das gar nicht. Die bloße Tatsache, den Fuß zu benutzen, bedeutet aber nicht, dass wirklich getreten wird.

    Dominanz… noch so ein leidiges Thema. Hunde haben Dominanz in ihrem Habitus. Die einen mehr, die anderen weniger. Wenn ein Hund durch falsche Erziehung oder Anlage dazu neigt, über Dominanz seinen Opportunismus immer mehr durchzusetzen, dann muss man darauf in jedem Fall mit der gleichen inneren Haltung reagieren. Das heißt jetzt nicht, dass man diese Hunde dominieren (zu Boden drücken etc.) soll, sondern sie vielmehr mit einer “Chef-Haltung” führen muss. Es gibt Hunde, und das sind die meisten, die brauchen das nicht! Die meisten Hunde sind so wohlwollend ihrem Menschen gegenüber, dass das keine Frage ist. Aber es gibt eben auch Andere und da kommt man mit Leckerchen und ausschließlich positiver Bestärkung nicht weit. In dem Moment, wo man zum Beispiel die Leine anlegt, ist man schon dominant, weil man nämlich bestimmt, wo es lang geht.

    Und warum ist es bei den deutschen Wesenstests so, dass als Indikator für Unterordnungsbereitschaft geschaut wird, wie leicht sich der Hund auf die Seite legen lässt? Bestimmt nicht, weil es unerheblich für den Charakter des Hundes ist.

    Lange Rede, kurzer Sinn: Mal selbst differenziert Gedanken machen, statt reisserische Video-Zusammenschnitte und Online-Petitionen für bare Münze zu nehmen, ohne sich davon einmal selbst gänzlich überzeugt zu haben.

    • Von Petitionen weiß ich nichts, und Sie werden ja wohl nicht behaupten, dass ich mir mit den beiden Texten über Millan keine Mühe mit der Recherche gemacht hätte und nicht differenziert argumentiert habe: Ich habe sogar Gegenbeispiele gebracht. Es laufen mittlerweile zahlreiche Verfahren gegen Cesar Millan. Die Video-Mitschnitte sind nicht reißerisch, sondern Zusammenschnitte von Szenen, die wirklich stattgefunden haben. Und Hunde, die “aus dem Lot” sind, darf man trotzdem (erst recht nicht!) nicht bedrohen, mit Gewalt behandeln (was macht er denn mit der unglückliche Englischen Bulldogge? Sie “beruhigen”?) oder ihre Beschwchtigungssignale missachten. Mit “Dominanz” hat das nichts zu tun: den Labrador Holly bedroht er mit jeder Faser seines Körpers, er grapscht ihr unvermittelt ins Futter und erschreckt sie (kein Wunder,dass sie ihn beißt), starrt sie an, verharrt in Action-Hero-Haltung vor ihr und bedrängt sie körperlich immer weiter, bis sie nicht mehr weg kann. Ich habe in dem Beitrag über Holly wirklich ausführlich erklärt, was er alles falsch macht. Es gibt einen Grund, warum die Sendung in USA abgesetzt wurde: Weil er von sämtlichen Verhaltensbiologen, -wissenschaftlern und anerkannten Trainern angegriffen wurde. Es gibt zahlreiche Studien, die belegen, dass Gewalt in der Hundeerziehung aggressive Hunde hervorbringt. Was er da mit dem Fuß macht, ist nichts anderes, als ein Tritt. Da läßt sich nichts schönreden: Man sieht ja, wie die Hunde zusammenzucken. Wenn ich meinen Hunden den Fuß entgegenstelle oder sie nur mit dem Fuß berühre, zucken sie nicht zusammen.
      Es sind allesamt Hunde, bei denen die Halter unglaubliche Fehler gemacht haben. Leute, die nie gelernt haben, mit ihren Hunden zu kommunizieren, die sie nicht lesen können, die von Körpersprache nichts verstehen. Bringt Millan ihnen so etwas bei? Nein. Er selber missachtet die Körpersignale aller dieser Hunde massiv.Der “Dominanz”- und Alphagedanke ist so alt (und, wie mehrfach gesagt, von den jeweiligen “Erfindern” wie David L. Meech und auch Günther Bloch längst widerlegt), dass man gar nicht fassen kann, dass noch irgendjemand sich traut, ihn zu zitieren. Wer mich so behandelt, ist als Anführer nicht ernst zu nehmen. Wer mich so behandelt, hat von Kommunikation und Führung keine Ahnung – und dem wird der Hund nie vertrauen, sich nichts beibringen lassen, nichts lernen. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass bei Angst und Druck das “Lerngehirn” abschaltet: Es findet kein Lernprozess mehr statt, das Lebewesen geht in Meideverhalten. Haben Sie besser gelernt, wenn jemand hinter Ihnen stand und sie angeschrien hat, wieso Sie die verdammte Matheaufgabe immer noch nicht kapiert hätten? Ich glaube nicht.Das kann niemand.

      • Conan der Barbar

        Liebe Katharina,
        Sie hatten die Diskussion weiter oben bereits beendet. Nur zur Erinnerung.

        • Katharina

          Sie werden mir nicht wirklich sagen, wem ich wie und wann auf meinem eigenen Blog antworten darf, oder?
          Hier ein Beispiel für die besonders liebevolle, verständnisvolle Art, mit der C. Millan mit einem Hund umgeht, der vollständig unsozialisiert ist, vor Menschen ganz offensichtlich Angst hat und noch nie im Haus war : https://youtu.be/vCBWWWBoKxw . Nach diesem Beitrag mit “JonBee” (der ja kein einzelfall ist) können Sie nicht allen Ernstes noch der Meinung sein, der Mann wisse, was er tue und gehe gut und gerecht mit Hunden um.

    • Dominanz gibt es so gesehen in der Verhaltensbiologie, situativ und beziehungsgebunden. Da gibt es aber keinen allherrschendn Dominanzprotz. Mittlerweile löst man dieses Modell durch das “Resource Holding Potential” ab.
      Schade, dass du die positive Verstärkung auf Leckerlis reduzierst.

      Ach ja, ich habe dei Folge mit den Leckerlis im Wasser auch gesehen. Cesar hat die auf Schalen im Wasser schwimmen lassen; tatsächlich kreativ. Allerdings hat er den Hund dennoch an der Leine ins Wasser gezwungen und er hat sich wild plantschend nicht dafür interessiert, verständlicherweise…

      Ich finde die Hunde nicht “arg aus dem Lot”. Und Aggression erzeigt Gegenaggression, wenn Cesar also auf das Abwehrverhalten aggressiv reagiert, erntet er durchaus mal noch mehr Aggression. Und meist provoziert er die Hunde, er ist also der Aggressor und bekommt als Antwort dann eben Gegenaggression.

      In einer Folge hat er das E-Collar aneschleppt (genauso wie in einer anderen einen E-Fence). Durch geschickte Abblenden hat man versucht, die wirklich erbärmlichen Reaktionen des Hundes zu vertuschen. Der Halter hat dann irgendwann gesagt, er will da snicht mehr für den Hund und ab da wurde es nicht mehr verwendet.
      Die Moxonleinen sind allerings schon schlimm genug und seine Fußtritte sind unwürdig, ob sie nun fest sind oder nicht. Er führt sie auch so aus, damit der Hund nicht direkt weiß, dass sie von ihm kommen. Perfide.

      Auch bei sozialer Interaktion spielt Konditionierung eine große, abschließende Rolle. Konditionierung findet IMMER statt, man kann sie nicht weglassen. Also kann man sie gleich bewusst und GEWUSST einsetzen, statt Menschen zu verblöden und zu propagieren, dass man nur natürlich kommuniziert (oder durch Energie).
      Triebe gibt es nachweislich gar keine, das Modell hat schon lange ausgedient, ist aber in der Hundewelt immer noch beliebt, um sich Verhaltensweisen zu erklären.
      Und auch in der “sozialen Interaktion” und bei “triebigen” Hunden lässt sich gut mit Bestärkern arbeiten, ob es Futter sein muss, kommt auf den Hund an.

      Also, wenn der Hund seine Zähne in mein Fleisch rammt, dann hat er mich gebissen, dabei ist unerheblich ob ich nur eine kleine Wunde habe oder er mir den Arm abbeißt. Natürlich ist das Zweite schlimmer, aber gebissen hat er auch im ersten Fall. Und so ist das auch mit den Fußtritten. Er tritt zu, ob nun fest oder nicht so fest, spielt für die Aktion keine Rolle. Es ist und bleibt ein Tritt und da darf man ehrlich sein.

      Ich sehe scheinbar einen komplett anderen Cesar Millan…

      • Ich finde, jeder darf seine Meinung haben und ich respektiere auch, daß es immer Fans und “Ablehner” gibt…ob bei Schauspielern, Musikern etc…. so ist das Leben, sonst wäre es auch langweilig!
        Aber bei aller Abneigung sollte man sachlich und fair bleiben!
        Ich hatte im letzten Jahr meine erste direkte Begegnung mit einem Kampfhund….ich habe keine Angst vor großen Hunden, aber Respekt.
        Das Verhalten des Hundes war nicht unbedingt Vertrauenserweckend um mit ihm allein loszuziehen…besonders als Fremder!
        ABER…ich hab es trotzdem gewagt…ohne den Hundehalter…und alles was ich hatte war keine Angst UND alle Tips die ich bei Cesar in der Show gesehen habe!
        Der Hund legte bei mir ein komplett anderes Verhalten an den Tag weil ich genau das umgesetzt habe was Cesar immer zeigt und erklärt! Selbst dem Umfeld des Hundehalters fiel das sofort auf das ich eine sehr folgsame”Kampfmaschine” an meiner Seite hatte!
        Nochmal…ich war zu diesem Zeitpunkt ein Fremder und der Hund kannte mich keine 24Std.
        Ach ja und bevor Ihr hier gleich alle über mich her fallt : Nein…der Hund wurde nicht geschlagen, nicht getreten, nicht gewürgt….denn DAS habe ich niemals von Herrn Milan suggeriert bekommen.

        Ein Hund ist und bleibt ein Hund..er ist kein Kind, er ist kein Partner…er ist ein Haustier und kann ein ganz toller Begleiter durch einen langen Abschnitt des Lebens sein.
        Aber er hat nicht auf Betten zu turnen und auch nicht das Sagen im Haus.
        Und andere Hunde zu beißen oder gar Menschen…geht gar nicht! Und DAS liegt an der Erziehung der Menschen!! Ich habe mir und anderen bewiesen das man als Fremder einen Hund sehr wohl SOFORT zeigen kann wie er sich sozial zu verhalten hat…Dank der Tips aus Cesars Show.
        Bitte immer sachlich bleiben, auch wenn man jemand nicht mag…und wenn ich mir bestimmte Szenen aus einem Beitrag aussuche ohne das Gesamtpaket zu kennen dann stellen sich gezeigte Szenen immer so dar, wie ich sie gern sehen möchte…lieber mal das Gesamtpaket sehen.
        ….und bei manchen der gezeigten Hundehaltern, blieb den Hunden gar nichts anderes über als aggressiv zu reagieren.
        Ich hoffe Ihr könnt meine Meinung auch repektieren!
        Danke

  46. Eine frechheit so einen Text zu schreiben!
    Der Mann verhält sich nur wie die Tiere sich im Rudel auch verhalten! Und dort geht es auch nicht immer sanft zu!
    Dieser Text ist eindeutig von jemanden geschrieben, der hinter “vermenschlichung” von Tieren steht.
    Hunde sind Hunde und keine Menschen!!!

  47. Schon allein für die Überschrift liebe ich dich <3!! Bin ganz deiner Meinung. Toller Beitrag :).

  48. Conan der Barbar

    Hab mal die Texte hier so überflogen und das Ergebnis :
    so gut wie alle oder sogar alle Frauen finden Cesar nicht gut. Eine Antwort von einem Mann, Nico,
    war nicht negativ. Dieses zieht sich durch alle “ich finde Cesar Millan schlecht Foren” ohne Ausnahme. Die Frauen finden ihn schlecht.
    Meine Erfahrung ist: Meine Begegnungen mit weiblichen Hundehaltern sind größtenteils negativ (Größtenteils nicht aber zu 100%). Die Hunde hören nicht und sind nicht unter Kontrolle.
    Oft höre ich, was für ein Glück ich mit meinen beiden Kastrierten Rüden habe. Oder wieso meine beiden so gut gehorchen. Ich sage dazu schon gar nichts mehr, denn ich weiss inzwischen, dass die Antwort: ich wende Cäsars Methode, soweit ich kann, an, keine positiven Reaktionen hervorruft, natürlich besonders bei Frauen nicht.

    Ich glaube einfach, dass Deutsche Besserwisser und beratungsresistent sind.

    Hier muss jeder alles besser wissen. Wahrscheinlich darum, weil viele Leute nicht wissen mit Selbstwertminderung gleichsetzen. Was ist daran so schlimm, Rat anzunehmen von einem Fachmann? Das Auto in die Werkstatt zu bringen bricht keinem einen Zacken aus der Krone.
    Wenn man aber auf einem Hundeplatz ist, kann man (und hier wieder besonders die Frauen) die ganze Zeit über Rudelführer, Dominanz und das ganze blahblah reden hören.

    Eben sehe ich grade eine Folge Cesar Millan. Ein Hund ist auf Tannenzapfen fixiert.
    Diese Episode habe ich mir schon öfter angesehen, weil einer meiner Hunde das gleich Problem mit Stöcken hatte und ich fast am verzweifeln war, bis ich diese Sendung vor einem Jahr sah.
    Ich bin gleich danach raus mit den beiden und versuchte mein Glück. Ergebnis: ich brauchte keine 20 Minuten und das Thema ist bis heute erledigt. Keine Gewalt, keine Druck, nichts Negatives. Einfach nur innere Festigkeit und Vertrauen.

    Und hier liegt sicher eines der Probleme der Frauen mit Cesar. Er wird in den Foren immer wieder als Mach usw. bezeichnet. Ich kann davon nicht das Geringste bei ihm erkennen. Er ist einfach nur männlich. Über mich sagen viele Bekanntinnin meiner Frau dasselbe: ich sei ein Macho und meine Frau täte ihnen leid. Mir tun deren Männer leid. Mir tun die Männer leid, die sich so von den Frauen domestizieren lassen. Wozu? Ich finde doch auch Frauen besonders attraktiv, wenn sie weiblich sind (und damit meine ich keinesfalls schwach oder unterwürfig). Warum sollen Männer dann nicht männlich sein?

    Es ist ganz einfach ein deutsches Problem. Ob es sich um Werbung handelt oder deutsche Filme für Keiner oder Erwachsene. Überall schwingt die versteckte Botschaft drin, dass Männer Trottel sind. In der Werbung sind sie übernehmen sie den Abwasch oder wickeln die Kinder usw.

    Nicht, dass ich das nicht auch mal täte. Aber wer steigt denn aus, wenn man einen “Platten” hat? Doch wohl der Mann oder ?

    Naja, jedenfalls wollte ich hier mal eine “Lanze brechen” für Cesar.

    Beste Grüsse an die vielen versierten Hundehalterinnen hier

    • Warum wird Klugscheißertum am Geschlecht festgemacht, Conan? Davon gibt es unter euch Männern auch mehr als genug, nur vielleicht auf anderen Themengebieten (Auto, Platten etc.). 😉
      Und dass es sich bei vielen meiner Geschlechtsgenossinnen, die sich hier so künstlich aufplustern und mit schicken, schlauklingenden Fachausdrücken um sich werfen, um ebensolche Klugscheißer handelt, ist wohl sehr offensichtlich. Wobei der Neid-Faktor und Wirtschaftsinteresse nicht außer Acht gelassen werden sollten, denn immerhin verdient die eine oder andere ja mit ihrem Klugscheißertum und dem Allwissen über Hunde ihr täglich Brot.

      Ganz ehrlich Ladies (und vereinzelte Gentlemen), ich fremdschäme mich für euch!!

  49. Joel Rohan

    Also es kommt mir so vor als wenn die meisten hier sich leider nicht mit Hunden auskennen. Und Ceasar Millan scheint es schon instinktiv zu können. Ich habe nichts gegen Frauen jedoch fällt es schon stark auf das hier vielen Frauen seine Machorolle nicht gefällt. Und was ist mit Mario Bart, darf der dass, weil der witzig ist???
    Also nach meinem Gefühlt ist das hier auch eine Hetzjagd auf Ceasar Millan und Eifersuch oder was auch immer. Viellen wollen einige die Natur der Hunde einfach nicht erkennen und denken es sind nur kuscheltieren. Und wenn Hunde bissig werden haben sie selber schuld??? Ceasar hat sich von ganz unten hochgearbeitet was schon bemerkenswert ist. Ich habe selber viel mit Hunden gearbeitet und kann viele seiner Tips bestätigen. Zudem weist er in seinen Filmen immer darauf hin, viele seiner Ratschläge nur mit einem Fachmann anzuwenden sind.
    Weil es ein oder zwei bedenkliche Videos gibt würde ich ihn nicht gleich verurteilen, wir wissen selber das kein Mensch unfehlbar ist und jemals sein wird.

    Hunde disziplinieren sich auch gegenseitig in der freien Natur und das Gesetz des stärkeren wird niemals wiederlegt werden, weil es ein Naturgesetz ist. Und ohne seinen Hund zu disziplinieren wird man ihn nicht unter Kontrolle bekommen. Das ist leider so ! Und wenn Frauen sich Hunde als Kinderersatz anschaffen und diese wie Kinder behandeln finde ich das leider unverantwortlich. Sie machen dies nicht für den Hund! Sie tuen dies für sich selber um ihr eigenes Bedürfnis zu befriedigen!

    Die Hunde wollen jedoch jemand der sie führt, sie brauchen ihren Auslauf (ganz wichtig) und brauchen jemand der sie und ihre Sprache versteht!

    Ich hoffe Ceasar bleibt und noch sehr lange erhalten, wenn jemand meint er kann es besser… soll er es bitte versuchen. Ich guck mir gerne ein gutes Youtube Viedo an =)

  50. hallo Ihr lieben,

    ich habe gerade einige Kommentare hier gelesen und wollte gerne mal meine Meinung präsentieren, (ich gehöre definitiv nicht zu den Frauen die Cesar´s Methoden abstoßent und brutal findet). ganz im Gegenteil ! ich beneide Cesar Millan für seine positive und ruhige Energie gegenüber den Hunden. Ich verfolge seine Serien wenn ich kann regelmäßig im Fehrnsehen und habe Cesar noch nie dabei beobachtet das er einen Hund geschlagen hat. Ich finde das von ihnen oben reingestellte Video ist total aus dem Zusammenhang gerissen, da man nicht den Ursprung sieht, weshalb Cesar Millan so reagiert und der Tritt, als der Hund zu Biss, ist in meinen Augen verständlich, da er iwie den Biss des Hundes lösen muss und wollte. ich glaube einige würden nich so ruhig handeln wie er in dieser Situation. Einige von ihnen meinten auch ,dass man durch “sanftere Übungen” einen aggressiven und ängstlichen Hund normalisieren kann. Dann probieren sie es doch gleich mal ! Ich glaube nicht das Cesar die Hunde mit seinen Methoden verängstigt. ich glaube das die Hunde ihn durch das unterwerfen als Rudelführer akzeptieren. Wie soll den ein dominanter Hund den Platz als Alphertier abgeben können, ohne das er sein eigendlichen Führer nicht akzeptiert und sich unterwürft? Der wird sich nicht freiwillig unterwerfen und sein Platz als Rudelführer abgeben.
    naja, das ist halt meine Meinung

    • Conan der Barbar

      Jetzt habe ich doch nach Wochen oder Monaten, wieder einen Blick hier rein geworfen.
      Wollte ich eigentlich nicht. Da es aber inzwischen doch einige Leute hier gibt, auch Frauen, die Cesar gut finden, sage ich doch noch mal etwas dazu.

      Wer hier den “Dialog” zwischen meiner Wenigkeit und der ruhig, dominanten und ziemlich selbstherrlichen, meiner Meinung nach sehr subjektiven Katharina verfolgt hat, der hat auch mit bekommen, dass Katharina ihrem journalistischen Spürsinn gefolgt ist und meine Website gefunden hat. Hier offenbart sich, dass ich ein Lehrer in den Kampfkünsten bin.

      Dies wurde genutzt, um mir dann Tugenden, die auf meiner Seite beschrieben sind (die zwar erstrebenswert sind, ich aber nirgends behaupte, ich hätte diese Tugenden alle verinnerlicht)
      vorzuhalten und mich zu diskreditieren. Genau das gleich Verhalten, das sie auf CM anwendet.

      Hier kann ich aber dann auch etwas dazu äussern:

      Ein Lehrer ist auch immer Schüler und daher lerne ich immer weiter. Da das so ist, ist es auch nicht verwunderlich, dass ich nicht perfekt bin. Das Streben dahin ist mit dem Wissen verbunden, nie ganz dort anzukommen.

      Als jemand, der dies mehr als 40 Jahre betreibt, werde ich allgemein als Meister oder Fachmann angesehen. Daher versuche ich mal, aus der Sicht eine Profis Cäsars Schläge und Tritte zu bewerten.

      In dem häufig genannten Fall mit dem weissen Hund, der Cesar beisst, ist es so, dass Cesar die Ruhe bewahrt und mit sehr wohl dosierten “Tritten” den Hund dazu bringt wieder loszulassen.

      Keiner Der Tritte wurde hart ausgeführt. Jeder von uns weiss, dass Hunde eine höhere Schmerzschwelle haben, als Menschen (ich wundere mich oft darüber, wie unsere Hunde beim Spielen mit grosser Wucht zusammenprallen und einfach weiter machen. als sei nichts geschehen. Das sind oft Stösse, die einen Menschen in die Knie zwingen würden.

      Meiner Erfahrung nach reagieren Hunde viel empfindlicher auf emotional schwache Besitzer (anschreien des Hundes und generell schlecht gelaunt sein) als auf körperliche “Grobheit”
      Bei Menschen ist das eigentlich nicht viel anders. Es kommt den meisten darauf an, wie etwas gemeint ist, wenn es gut gemeint war, kann man auch eine gewisse Härte akzeptieren.

      In den mehr als 40 Jahren habe ich den Wandel der Menschen beobachten können.
      Es muss alles weich und schwammig sein. Es muss jedem gerecht gemacht werden.
      Es wird den Kindern eingeredet, es gebe keine Unterschiede zwischen Junge und Mädchen.

      Wenn jemand wie Cesar daher kommt und eine deutliche männliche Ausstrahlung zeigt, dann wird sofort von Machogehabe gesprochen. Wie oft hört man diesen Blödsinn auf Hundeplätzen:
      Ihr Rüde zeigt aber ein deutliches Machoverhalten und so fort. Was soll das heissen? Etwa dass der Hund sich bewusst als Macho aufführt ? Laut Definition würde er dann seine Männlichkeit zur Schau stellen und sogar hinnehmen, sich dabei selbst zu schaden.

      Cesar Millan ist ein Mann und keine Frau. Mehr nicht. In Mexico bedeutet macho einfach nur männlich, hembra dagegen weiblich. Es sollte doch zu denken geben, dass Hembra hier entweder unbekannt ist aber auf keinen Falls negativ behaftet.

      Ich bin also der Ansicht (aus meiner Erfahrung als Trainier), dass Cesar auf keinen Fall härte in seine “Tritte” legt. Ein Hund unterscheidet auch nicht zwischen Hand oder Fuss. Wohl aber auf die verwendete Art der Energie. Ich korrigiere meine Hunde sehr oft mit den Füssen, einfach weil ich meine Füsse genauso beherrsche, wie meine Hände und kaum einen Unterscheid spüre. Die Füsse sind meistens näher am Hund als die Hand. Oft werde ich verächtlich angesehen (meistens von Frauen).

      Mir ist dann bewusst, dass der Grund für den Blick einfach nur emotional ist. Würde die Person ein tieferes Verständnis über die Art und Weise der Kraftentfaltung von Tritten oder Schlägen haben, wäre die Beurteilung eine andere.

      Einfach ausgedrückt. Hier diskutieren viele Leute über Dinge, über die sie nicht viel Wissen.
      Aber ist das nicht überall so ?

      Ich mag Frauen. Ich mag keine Besserwisserinnen !

  51. Vanessa

    Hallo alle Zusammen!
    Ich bin entsetzt über einige Meinungen hier. Wie kann man Cesar denn als Macho bezeichnen? Also wirklich ich weiß ja nicht in welcher Welt manche Frauen leben, aber dieser Mann ist ja wohl eher das Gegenteil. Ein Mann der sich selber Fehler eingestehen kann und sehr differenziert über sein eigenes Verhalten nachdenkt. Wenn man seine Bücher und Interviews ohne Vorurteile liest/ansieht dann kann man nur zu diesem Schluss kommen. Er hilft Menschen wieder selbstbewusst zu sein und das nicht nur im Umgang mit Ihrem Hund. Leider gibt es in der heutigen Zeit viel zu wenige ausgeglichene und bestimmte Menschen mit einer angenehmen Energie. Solche Leute bewundert man entweder oder es kommt der Neid durch, was sehr schade ist. Wenn Menschen es schon von sich aus nicht schaffen ihrem Hund ausgeglichen gegenüber zutreten, wie können Sie dann von ihrem Hund erwarten das er sich Ihnen gegenüber ausgeglichen verhält? Niemand ist perfekt und nur weil man seinen Hund vielleicht nicht “tritt” und mit positiver Verstärkung arbeitet, heißt das noch lange nicht, dass der Hund glücklich ist (während jeder diesen Satz liest denkt er – mein Hund aber schon…). Wer seine Geschichte kennt, der weiß das Cesar bestimmt kein Fan von Brutalität ist und das er Erfahrungen machen musste, um die ihn hier niemand beneiden wird. Mit Sicherheit und das gibt er im Gegensatz zu vielen anderen Leuten wenigstens offen zu, hat auch er in seinem Leben Fehler gemacht. Er bezeichnet seine Methoden nicht als den einzigen Weg. In seinen Büchern kann man sehr schöne Dinge lesen. Wir vergessen, dass wir uns einen Hund halten, weil es zu unserer eigenen Befriedigung dient. Wenige Menschen benutzen ihren Hund als Arbeitstier. Ein Hund wurde nicht dazu geboren gestreichelt zu werden. Tiere sehen es als Belohnung an einfach da zu sein, ein Teil des Ganzen sein zu dürfen. Davon sollten wir Menschen uns mal eine Scheibe abschneiden.
    In diesem Sinne wünsche ich allen noch einen schönen Tag!

    • Conan der Barbar

      @Vanessa,
      wie schön, dass von einer Frau zu hören. Das hilft mir immer dabei nicht doch zum “Frauen nicht Möget” zu werden.

      Ich finde jeder, ob Mann oder Frau, kann sich einiges von Cesar annehmen.
      CM ist einfühlsam und intelligent. Ich sehe ihm gerne zu, wie er in den ersten Sekunden seine Klienten beobachtet, um dann genau den richtigen Ton für sie zu treffen. Sehr beeindruckend.
      Er hilft den Menschen und damit den Hunden.

      Merkwürdig, dass in deutschen Foren so viel über sein “Machogehabe” zu lesen ist, wobei man beim besten Willen davon nicht das geringste sehen kann.

      Was ich erschreckend finde, ist, dass es viele Videos gibt, die aus unzusammenhängend geschnittenem Material hergestellt sind. Das ist hinterhältig und boshaft.

      Wirklich schade. Ich hoffe, dass die Anzahl der Menschen überwiegt, die fähig sind, sich selber ein Bild zu machen.

      Leider glaube ich aber, dass eben dies nicht der Fall sein wird.

      Es ist viel einfacher mit der hetzenden und geifernden Meute mitzulaufen.

      • Katharina

        Sie unterstellen immer, dass hier gehetzt wird: Das kann ich hier beim besten Willen nicht erkennen. Bisher wurde sachlich diskutiert. Auch mein Text war ganz ruhig und sachlich, ich habe meine Thesen mit Beispielen unterlegt. Und mache das hier wieder:
        Hier sehen Sie ein weiteres Video, das keineswegs “zusammengeschnitten” ist, in dem ein Hund, der bisher nicht im Haus gelebt hat und ganz offensichtlich mnassive Angst hat, von Millan domptiert wird. Ander kann man das nicht nennen – mit Erziehung hat das nichts zu tun – er sagt es selbst: “Taming of a wild animal… It’s a bit like a rattle-snake.” Würden Sie mit einem “wilden Tier” so umgehen? Was genau soll das bringen? Anstatt ihm zu zeigen, dass ihm auch im Haus nichts passieren kann? http://www.youtube.com/watch?v=b7GrktO29E0
        Oder Ruby: https://www.youtube.com/watch?v=lilctYKtr9k – was Millan mit diesem Angsthund macht, ist so kontraproduktiv, dass einem schlecht wird. Er würgt sie, er verwendet schmerzhafte “Lösungsmethoden”, die so aussehen, als würden sie funktionieren: Der Hund hat nur noch mehr Angst anschließend. Der Hund hat Angst, weiter nichts, und hat gelernt, dass Knurren, Schnappen etc. ihm das verschafft, was er will: In Ruhe gelassen zu werden. Er braucht eine völlig andere Art der Erziehung. Eine fremde Person, eine große Kamera kommt auf ihn zu – und er bekommt einen Leinenruck? Der Hund sitzt mit schreckgeweiteten Augen da und versucht, sich nicht zu bewegen. Das wird als Erfolg gewertet? Sehen Sie sich die Folge mal ohne Ton an, ohne das Gerede von Millan, damit Sie sich besser auf die Körpersprache des Hundes konzentrieren können.
        Ich kann Ihnen nur immer wieder erklären, dass seit den 80er Jahren zahlreiche Studien gemacht wurden, die belegen, dass aversive Erziehung zu hochgradig gestressten, aggressiven Hunden führt. Man kann mit aversiven Methoden – falls das Timing absolut perfekt ist und die angewandte Härte ganz genau eingesetzt – bestimmte Verhalten abstellen. Neues verhalten mit aversiven Methoden aufzubauen ist nicht möglich.
        Es sind seit den 80er Jahren zahlreiche Studien durchgeführt worden, die die negativen Auswirkungen aversiver Erziehung festgestellt haben. Hunde, die mit Strafe trainiert werden, bellen mehr, zeigen mehr Stressanzeichen und haben eine unsichere Körperhaltung (vgl. Schwitzgebel 1982). Hunde, die gebissen haben beziehungsweise aggressives Verhalten gegenüber anderen Hunden zeigten, waren eher durch Schlagen und Schütteln erzogen worden. Ebenfalls zeigte sich, dass deren Besitzer unter anderem eher männlich sind, keine emotionale Bindung zum Hund haben und durch Zwang erziehen (vgl. Roll/Unshelm 1997). Wie Herron (2009) aufzeigte, stehen Konfrontationsmethoden wie Leinenruck, Würge- oder Stachelhalsband in vielen Fällen in Zusammenhang mit aggressiven Reaktionen; Schlagen und Treten führten am häufigsten zu Aggression (vgl. Herron 2009). Hiby et al. (2004) verglichen das Abgeben von Objekten, Fuß gehen, nicht an Sachen kauen und Trennungsangst bei Hunden, die rein mit positiver Bestärkung, rein mit Strafe und solche die mit gemischter Methode oder Strafe erzogen wurden. Für keine der Aufgaben zeigte sich Strafe als effektivste Methode, vielmehr zeigten sich die Hunde, die nur mit Strafe erzogen wurden, als am wenigsten gehorsam.
        Moderne Trainingsmethoden auf Basis positiver Verstärkung zielen darauf ab, das Bestärken von unerwünschtem Verhalten einzustellen anstatt es zu bestrafen, und erwünschtes Alternativverhalten zu bestärken. Jedes Mal, wenn ein Verhalten durch operante Konditionierung trainiert wird, formt das Tier eine Assoziation durch klassische Konditionierung. Kommen im Training mehrfach aversive Reize zum Einsatz (operante Konditionierung), assoziiert das Tier den Trainer und die Situation mit unangenehmen Erfahrungen (klassische Konditionierung) (vgl. Yin, 2010: 53). Moderne Trainingsmethoden zielen darauf ab, dass der Hund durch positive Bestärkung positive Assoziationen mit der Trainingssituation herstellt, während das Auftreten von Stressreaktionen niedrig gehalten wird, um optimale Lernprozesse zu ermöglichen.
        Beobachtet man die Hunde in Cesar Millans Filmen, fällt auf, dass sie grundsätzlich starke Stressmerkmale aufweisen. Das Ausdrucksverhalten der Hunde im Rahmen des Trainings deutet darauf hin, dass die Trainingsmethoden nicht dem aktuellen Stand der Wissenschaft entsprechen. Außerdem verwendet Millan immer wieder Stachelhalsbänder und Teletaks, die in Deutschland und Österreich verboten sind. Er setzt körperliche Interventionen ein, bei denen er Hand und Fuß in der Nierengegend des Hundes einsetzt und die Hand im Schulter- und Nackenbereich. Wenn die Hunde versuchen, ihn mittels Schnauze lecken, den Kopf oder den ganzen Körper abwenden, Verlagerung des Körpergewichts nach hinten, gähnen, Distanz zwischen sich und Trainer zu bringen, etc. zu bschwichtigen, wird dies von Millan grundsätzlich und in sämtlichen Filmen ignoriert. Das Trainieren von Vermeidung durch negative Verstärkung basiert auf Hemmung des unerwünschten Verhaltens durch eine negative Erfahrung des Hundes und kann zur Konditionierung einer Angstkomponente führen (vgl. Feddersen-Petersen 2004, Lindsay 2000).
        „Hunde, die in einem Umfeld leben, in dem es häufig zum Einsatz aversiver Reize kommt, befinden sich oft dauerhaft in einer chronischen Stresssituation.“ (O’Heare, 1998)
        Negativer Stress (so genannter positiver Stress wäer eine „gute“ Aufregung, wie Kinder vor dem Weihnachtsabend, jemand in Erwartung einer wunderbaren Verabredung, etc.) geht mit einer Erhöhung der Cortison-Werte einher, ermöglicht lediglich eine kurzfristige Mobilisierung der körpereigenen Reserven für die Anpassung an die Belastung und bewirkt langfristig sowohl Kontrollverlust als auch Hilflosigkeit. Aktiver Stress verringert die Konzentrationsfähigkeit, die Lernfähigkeit und die Fähigkeit zu differenziertem Verhalten, während er die Bereitschaft zu lebensrettenden Verhaltensmustern erhöhat. D.h. Hunde können „beispielsweise aggressiv reagieren, wenn sie in einer Trainingssituation überfordert werden“ (Gutmann 2006).

        Moderne Trainingsmethoden basieren laut dem aktuellen Stand der Wissenschaft auf positiver Bestärkung in Kombination mit negativer Strafe (etwas Angenehmes wegnehmen) und zielen darauf ab, Stressreaktionen gering zu halten, um optimales Lernen zu ermöglichen (vgl. Theby 2011, 2012; Yin 2010). Dementsprechend kann man die Trainingsmethoden von Cesar Millan durchaus als veraltet bezeichnen.

        Jones und Josephs studierten 2006 Hundehalter und deren Hunde vor Agility- Turnieren. Dabei zeigte sich, dass die Hunde jener Halter, die vor dem Turnier Zeit mit positiver Interaktion wie Spielen und Streicheln verbrachten, einen geringeren Kortisolanstieg nach dem Turnier hatten als jene Hunde, deren Besitzer mehr Zeit mit negativer Interaktion wie körperliche Strafen und Anschreien verbrachten. Auch während des Spiels mit dem Hund führten Kontrollverhalten, Autorität und Aggression des Hundehalters zu einem Kortisolanstieg des Hundes, positive Interaktion während des Spiels bewirkte hingegen einen Kortisolabfall (vgl. Horvath et al. 2008).

        Abggesehen von den häufig tierschutzrelevanten Sequenzen in der Sendung, wird dem Publikum außerdem ein falsches Bild der Erziehungsberatung vermittelt: Die Interventionen sind kurz und sehr erfolgreich. Die Arbeit mehrerer Stunden wird auf vergleichsweise wenige TV-Minuten zusammengeschnitten. Dadurch wird den Rezipienten ein falsches Bild der professionellen Erziehungsberatung vermittelt, wo Interventionen oft nicht nur kurz und erfolgreich verlaufen, sondern sich über Monate oder gar Jahre hinziehen können (vgl. Cordes 2000; Gens 2003). Auch ist in der realen Verhaltensberatung genau wie bei der Erziehungsberatung mit Rückschlägen zu rechnen (vgl. Tschöpe-Scheffler 2005: 186-187).
        Diese werden dagegen nie gezeigt, auch die zahlreichen Fälle von Hunden, die durch Millans Trainingsmethoden keineswegs umerzogen wurden, deren Verhalten anschießend eskalierte und die entweder eingeschläfert oder über eine lange, lange Zeit (im Falle des Husky-Mischlings Shadow über eineinhalb Jahre) mithilfe positiver Verstärkung „resozialisiert“ werden mussten, unter den Tisch gekehrt. Nicht umsonst müssen die Teilnehmer an Cesar Millans Formaten eine so genannte „Halt’s Maul-Erklärung“ unterschreiben, die ihnen verbietet, sich über das zu äußern, was innerhalb des Trainings geschieht.
        Die Einblendung des Satzes, dass man derlei Trainigsmethoden Profis überlassen und nicht zuhause ausprobieren soll, stammt übrigens nicht von Cesar Millan oder dem austrahlenden Sender, sondern wurde vom amerikanischen Tierschutzverein ASPCA eingeklagt.

        • Conan der Barbar

          Soll das die Antwort auf mein letztes und vorletztes Posting sein? Irritierend.

        • Hallo Ihr,
          stellt doch mal jemand einen der Filme rein wo mit Windhunden oder mit sehr sensiblen Hunden gearbeitet wird. Cesar soll nicht sensibel sein `?
          Es wird niemand gezwungen seinen Hund nach der Methode von CM zu behandeln ! Ich war in der vergangenen Woche sehr, sehr froh … seine Methode zu kennen … als ich einen Rotti aus der Besitzerwohnung holen musste (alleine!) der hochaggressiv gegen andere Hunde ist und auch schon mehrmals Menschen gebissen hat. Dieser Hund (sorry für meine Ausdrucksweise) scheißt auf Leckerlies, Wasserspritzen oder sonstige Ablenkung … ich würde die Kritiker gerne mal mit diesem 60 kg Hund laufen schicken 😉
          Also … einfach leben und leben lassen … ich stehe voll hinter der Methode !
          Schöne Grüße aus Bayern

      • Utis Universum

        ich muss lachen das ist Rudelverhalten und das sich anschließen, absolut tierisch…..

  52. Das Buch “Cesar Millans Welpenschule” finde ich gut geschrieben.
    Es gibt sehr viele nützliche Tipps.
    Ich muss beim schauen der Serie auch oft Grummeln und für mich feststellen, dass ich das so nicht geregelt hätte.
    Aber da ich persönlich meinen Hund (zum Glück) nicht REsozialisieren muss, passen die meisten Methoden eh nicht.
    Wir können ja nicht alle das Glück haben, dass der Hund schon mit seiner Geburt das Fundament für ein wunderschönes Leben bekommt auf welches man mit Verstand, Liebe, Geduld und Vertrauen bauen kann.
    Es gibt leider so viele Hunde,die einfach von Anfang an nicht lernen konnten, durften oder sollten.
    Versteh´ einer mal die Menschheit.
    Also ich bin der Meinung, es gibt bei Cesar zwei Seiten der Medaille.
    Viele Grüße aus Berlin 🙂

  53. Nicht eure Hunde(Tiere) müssen lernen euch zu ver(S)t(ehen), sondern wir Menschen müssen lernen die Hunde(Tiere) zu ver(S)t(ehen). Ihr denkt es reicht aus das Verhalten des Körpers eines Menschen oder Tieres(Hundes) zu studieren und ihr wißt was eure Mitmenschen und Tiere(Hunde) wirklich sprechen?
    Das ist genau der Konflikt zwischen den Tieren und den Menschen. Und den Menschen untereinander.
    Warum wohl hat die Schöpfung den Tieren keine verbale Sprache die euresgleichen mitgegeben?
    Damit ihr lernt das euer Körper nicht das nonplusultra dieser Schöpfung ist. Das euer Körper im Laufe der Jahrhunderte konditioniert wurde und ihr diese Konditionierung an die Tiere weitergebt ohne euch bewußt zu sein was ihr damit wirklich verliert.
    Wer Tiere wirklich liebt sollte bei sich Selbst anfangen und seine Seele anfangen zu verstehen. Wer sich selbst verstehen kann, wird mit Tieren keine Konflikte haben. Dieser wird fühlen wann es einem Tier reicht, und es in Ruhe lassen wenn es darum bittet.

    C.M. ist m. fühlenden Bewußtseins nach, ein Tier das Tiere(Hunde) nicht zu Ver(S)t(ehen) fähig ist und nur deshalb als erfolgreich angesehen wird, weil den Menschen nicht klar ist, das HERRSCHEN und beherrschen nicht das gleiche ist.

    • Du solltest wirklich seine Bücher lesen…. Er ist in vielerlei Hinsicht genau deiner Meinung, nur erwähnen das seine Kritiker nie.

  54. BunnySunny

    lieber den willen eines hundes brechen stad ihn duch das fehlverhalten seines besitzers zu töten ich finde es nicht gut ihn so zu verachten ohne seine werke zu verstehen auch ich habe einige seine tricks angewant und meinem hunt geht es besser wie jeh zuvor mein hund is mein leben und ich würde ihm nie etwas schlechtes antuhn dem get es besser wie manch einem kind

  55. Guten Abend,

    habe nun mittlerweile alle 3 Artikel von Ihnen zu Cesar Millan gelesen.Ich bin ein Freund von objektiver Kritik und dem Aufzeigen von Alternativen. Mir ist auch bewusst das in den Artikeln jede Menge persönlicher Meinung drin steckt.
    Ich möchte Ihnen auch nicht Ihre Erfahrungen mit Hunden und das Verfassen von Texten absprechen, vorallem nicht nach dem Lesen Ihrer Vita.
    Wir scheinen alle Cesar Millan nur über seine Sendung und Youtube Filmchen zukennen,deshalb verstehe ich auch diese Polemik die Sie hier anführen (“einer Macho-dominierten Kraftprotzwelt, in der Hunde immer noch versuchen, die Weltherrschaft zu übernehmen[…] Alpha-Gehabe, etc.) nicht.
    In Ihren Kommentaren werden Sie stellenweise arg plakativ, da wird schnell das Beispiel Mann/Frau gebracht.
    Ja, Frauen und Männer sind unterschiedlich, dass ist jetzt nicht mehr so neu. Auch sehr nett ist ihr Beispiel mit Kindern, ich verstehe auch Ihren Gedankengang dahinter, aber Birne bleibt Birne und Apfel… naja Apfel.
    Ich denke mal Sie wissen auch wie Amerikaner Produkte verkauft bekommen(schrill,laut und gerne auch mal zuviel des Guten) darüber hinaus muss es bei der breiten Masse auch immer sofort und am besten gleich sein. Dies wird auch bei Cesar Millan das Problem sein. Er soll nur die groben Fehlverhalten der Hunde abstellen und das möglichst Massentauglich.

    Aber hier wird fast ausschließlich(von “CM” Gegnern) interpretiert, die Kernaussage der Serie sei, “Trete und Schlage deinen Hund dann funktioniert er”. Mit Ihren verlinkten Videos befeuern Sie das auch sehr schön, es ist manchmal so einfach.
    Das was ich gesehen habe in mehren anderen Folgen, ist er ein ruhiger Mensch, der selbst in unübersichtlichen Situationen nur kurz laut wird und sofort wieder runterdreht.
    Ich weiß nicht wie sein Langzeit-Trainingsprogramm aussieht und darüber zu mutmaßen überlass ich da gerne Leuten die wissentschaftliche Studien aus dem ff zitieren können.

    Ich lebe mit meinen Hunden und durch die täglichen Spaziergänge kommt man in Situationen die dann und wann auch mal “Macho-Alpha-Gehabe”(ich nenn es: Reaktion) erfordern. Ich sage “NICHT” Treten und Schlagen aber warum soll ich meine Körperliche-Geistige-präsenz nicht nutzen? wenn es die Situation schnell auflöst, schön!(anm. aktuell: “Wurstköder versetzt mit Angelhaken und Nägeln in Leipzig” oder 25 kg Junghund der sich im vollen Lauf auf einen zu befindet)
    Da hilft auf die schnelle auch die Beste wissentschafliche Studie nichts.
    Ebenso die Thematik: Hunde im Bett. Ich habe keine Rückenschmerzen, mein Platz ist und bleibt mein Platz, der ist nicht verhandelbar. Das klingt in der heutigen Zeit nicht sehr fortschrittlich aber da rettet mich die Wissenschaft mit einer Menge Studien zu diesem Thema.

    Falls Sie jetzt mit dem Gedanken spielen zu sagen, ich bin ein Mann und möchten mir unterstellen ich habe keinen Bezug zu meinen Hunden,wollte sie nicht oder seh sie als notwendiges Übel an (frei zitiert aus einem Ihrer Kommentare), dann haben Sie ein wirklich sehr schlechtes Bild.

    Servus

  56. Sabine Baumann

    Liebe Hundefreunde u. Hundefreundinnen,

    ich lese oft die Kommentare und Bewertungen zu Hundetrainer und Trainerinnen aus Deutschland und der Welt. Aber auch neuesten Erkenntnisse in der Naturwissenschaft, Pshychologie und Veröffentlichungen der Universitäten / Proferssoren über neue Studien und deren Ergebnisse.

    Und so bin ich entsetzt, dass erfahrene Hundetrainer und Trainerinnen mit echten oder Pseudonymen sich auf Diskussionen einlassen ob ein Cesar Millan, ein Rütter oder eine Maya Nowak gut oder schlecht in Ihrer Arbeit sind. Diese Personengruppen sollten es besser wissen…

    Zunächst für alle Unwissenden oder einfach auch nur Hundehalter:
    – Kein Hundetrainer kann alles Behandeln
    – Jeder Hundetrainer ( Frauen sind auch genmeint, verzeihung) hat sein spezielles Gebiet in dem er besondere Erfahrungen und Wissen aufweisen kann.
    – Professionelle (Profi-) Hundetrainer und Trainerinnen sind im TV nicht zu finden. Die haben das nciht nötig.
    – Professionelle (Profi-) Hundetrainer und Trainerinnen geben zu, bestimmte Probleme NICHT behandeln zu können und hierzu ein darauf spezialisierter Experte erforderlich ist.
    – JEDER HUNDETRAINER (ja auch die weiblichen) MACHEN FEHLER.

    Daher sind auch die Fehler bei TV Sendungen so gut zu sehen, weil
    a) Der Akteur aufgeregt ist
    b) Die Produktionsfirma ohne Widerworte Ihren TV Aufreisser im Kasten haben will.
    c) Die Möchtegerne Hundetrainer die Angst um Ihre Existenz haben, Ihre Zeit darin investieren, die Videos stundenlang zu analysieren um jeden Fehler auszuschlachten.
    Hier lassen sich noch etliche Punkte aufführen.

    Interessant ist aber doch, dass Trainer die auf dem Hundeplatz die gleichen Fehler machen oder sogar Schlimmere, nicht in die Kritik genommen werden. Da ist es ok. Warum ist das so? Ganz einfach – der trainer erlangt in den medien keine Aufmerksamkeit und stellt auch nicht durch die TV Ausstrahlungen, Methoden anderer Trainer in Frage.

    Ich greife hier mal den Cesar Millan auf:
    Als er noch, nur als Trainer arbeitete sind sogar Tierschutzorganisationen zu Ihm gegangen.
    Hundestaffelführer des Grenzschutzes, der Polizei etc. haben Ihre Tiere zu Ihm gebracht oder bei Ihm Praktikas absolviert.
    Da war alles in Ordnung. Und ja – auch in Amerika werden Orte wie das Dog Center durch Behörden kontrolliert. Strenger als bei uns.

    Auh Weiha !!! Als er dann aber im TV seine Sendungen hatte – was ist passiert, jetzt ist er ein BÖSER.
    Warum? Wer hat was davon?
    Spätestens jetzt sollte jeder normal denkende Mensch mit ein wenig Sachverstand, schon mal auf den Trichter kommen, dass dieses Ganze hin und Herr vieleicht nur von einer bestimmten Interessengruppe ausgelöst wird.
    Ist bei uns auch nicht anders. Clarissa von Reinhard hat mit Animal Learn bei uns in Deutschland einen guten Ruf gehabt. Jetzt mehren sich aber die Negativmeldungen wie ” Wattebauscherziehung nicht nachhaltig” oder nie erfolgreich einen wirklich gefährlichen Hund – nachweislich erfolgreich und dauerhaft Therapiert. Ihr kennt das ja!

    Bei all den Diskussionen werden wesentliche Aspekte ainfach ignoriert oder ausgeblendet, aber ich zähle mal einige auf:

    Cesar Millan = Amerika und Amerika ist nicht Deutschland.
    Amerikaner behandeln Hunde anders als wir:
    – Garten reicht doch
    – Warum lange Gassi gehen
    – Problem mit einen Hund, “ach – da hole ich einen weiteren Hund der kann dann mit dem ersten Hund sich die Zeit vertreiben”
    – Amerika hat strengere gesetzte in Bezug auf auffällige Hunde. Oftmals werden Auflagen auch mit Fristen versehen und dahinter steht dann das Einschläfern eines Tieres. Um das Leben eines Hundes dann zu erhalten muß man auch mal krasser werden um einen Hund rechtzeitig vorstellen zu können und einer Einschläferung zu entgehen.

    Ein weiteres Beispiel: Cesar spricht von Rudel, von individual Distanzen etc und alle gehen auf Ihn los und erzählen, dies seien Überholte oder verkehrte Ansichten. Ach ne – wirklich? Warum verwendet eine Frau Maja NOWAK dann genau die gleichen Aussagen und wird nicht an den Pranger gestellt?

    Hier dann noch etwas für die Rütter Freunde zum nachdenken. Entschuldigt aber ich könnte es mir nicht verkneiffen. 🙂
    Cesar Millan nimmt den Problemhund und arbeitet mit Ihm. Zeigt den Besitzern, dass es möglich ist etwas zu ändern.
    Hat er Zweifel das eine Änderung möglich ist oder will die Besitzer nicht in gefährliche Situationen bringen, nimmt er die Hunde mit ins Center.
    Und – achtung bietet auch an den Hund bei sich zu lassen oder zu tauschen.

    Herr Rütter – ja was macht er? Genau wie im Fernstudium gibt er Anleitungen, läßt die Besitzer dann alleine damit arbeiten und kontrolliert nach einiger Zeit das Ergebniss. Verbessert dann das Verhalten der Besitzer oder passt den trainingsplan an.
    Aber er zeigt nicht, dass es funktioniert.

    Hallo – wir Menschen wollen Hoffnung haben, dass wir am Ende erfolgreich sind. Wir wollen das tolle in unseren Hunden sehen und erkennen.

    So jetzt springe ich mal zu den Themen, Spezielle Trainer, nicht jeder Trainer kann alles etc.
    Für uns alle dürfte durchaus klar sein, dass ein Hundetrainer der auf Jagdhunde spezialisiert ist, viel besser unkontrolliertes Jagdverhalten begegnen kann als ein Trainer der Welpenstuden jede Woche abhält.

    Und nun noch ein persönlichen Satz von mir – der mir schon seit dem Listenhundgesetz auf dem Herzen liegt!

    Ich halte die meisten Meckerer und auch Hundetrainer die sich hier so aufspielen im Internet und den Medien für ziemlich verlogene Gesellen unserer Gesellschaft. Den Ihr habt über 30 Jahre zugesehen wie auf Schäferhundplätzen gearbeitet wurde, Wurfketten, Stachelhalsbänder und andere Gebrauchsmittel . Weil dies eine Domäne der Polizei und Co war / ist habt Ihr nichts gesagt um das zu unterbinden. Auch die trainingsmethoden einiger Jäger mit Ihren Jagdhunden statten im krassen Gegensatz zum Tierschutz Wo wart Ihr alle als die Listen erstellt wurden? Da müßte der Schäferhund eigentlich bei uns drauf sein. Im Ausland ist er es.

    In Deutschland müßte man mehr als 50% der Hundeschulen und Trainer die Betriebserlaubnis entziehen, da keine Nachweise über eine PROFESSIONELLE AUSBILDUNG vorliegt. Da haben Hundetrainer andere Trainer ausgebildet mit selbstdefinierten Zertifikaten. Und als die Listenhundeverordnung draussen war, ging der Hype erst richtig los. Von Hausfrauen die sich selbst Hundetrainerinnen nannten aber eigentlich eher ein Beschäftigungs- und Programmanimateur waren bis zu Arbeitslose die mal den KING raushängen lassen wollten war da alles im Paket. Man man man … was für ein Zustand. Aber noch schlimmer wurde es ja dann als die zahlen bei den Hundeschulen rückläufig wurden. Da fingen die Huneschulen und Trainer mit Seminaren und Ausbildungen zum Hundetrainer an und kassierten 2.000 bis 6000 Euro von ahnungslosen Tierfreunden. Die Qualität war zum Teil grausam. Und die Ausbildung eigentlich für die Katze, da keinerlei Annerkennung.

    Ja- meine eigene Oma hat schon immer gesagt, den eigenen Leuten pisst man nicht ans Bein. 🙂

    Als Schlußwort gebe ich mal folgendes mit auf den Weg.

    – Je nach Hunderasse und Hundeproblem sollte der Trainer genommen werden der hier die meisten Erfahrungen hat und die besten Erfolge aufweisen kann.
    – Da es in erster Linie um den Hund gehen sollte, wäre es wünschenswert nicht über Hundetrainer und Hundetrainerinnen herzuziehen, sondern vieleicht Erfolgslisten an einer zentralen Stelle im Internet führen. Dann können Hundebesitzer (entschuldigung) Hundehalter sich viel besser Informieren “Wer ist der beste Trainer für meinen Hund, dessen Rasse und das vorhandene Problem”
    – Statt pausenlos im Internet über andere unseren Unmut zuum Ausdruck zu bringen, sollten wir die Zeit nutzen und mit unseren Hunden raus gehen, oder mal des Nachbars Hund wenn dieser zu wenig Auslauf hat. Das wäre doch mal was Schönes und der Hund dankt es uns mit seinen treuen Augen 🙂

  57. Zum Glück sind die Videos nicht mehr anzuschauen.
    Und wenn man sich die Sendung auf Sixx ansieht, dann sieht man genau wie liebevoll Cesar Millan mit den Hunden umgeht. Und unter einem Macho stelle ich mir was anderes vor, Cesar Millan ist mit Sicherheit keiner.

    • Ja, leider sind die Videos von Cesar Millans Firma gesperrt worden, damit man nicht mehr sieht, dass Millan den Hund, der vor Angst nur noch mit den Augen rollt, auf die Seite drückt und immer davon redet, der Hund müsse sich unterwerfen. Sie können davon ausgehen, dass Sixx nicht alle Folgen ausstrahlt, sondern aufgrund der Tatsache, dass Millans Maßnahmen weltweit umstritten sind, sehr sorgfältig nur noch die Folgen ausstrahlt, an denen wirklich NICHTS auszusetzen ist. Weltweit wird er von Verhaltensbiologen, Tierschutzorgansisationen (die z.T. die von ihm komplett verdorbenen Hunde anschließend resozialisiereun und vermitteln müssen),Trainern und Verhaltenstierärzten kritisiert .Alles nur aus Neid? Ich denke nicht, denn da sind zahllose echte Experten dabei, die in ihrem Feld unendlich viel anerkannter sind als Millan, der ausschließlich von den Medien anerkannt wird – NICHT von anderen Trainern oder Wissenschaftlern. Nicht einmal mit Löwen und Tigern in Zirkussen wird heutzutage noch so gearbeitet, wie Millan das mit aggressiven oder panischen Hunden macht. Er bringt Hunden nicht bei, wieder Vertrauen zum Menschen aufzubauen, sondern bringt ihnen bei, dass sie sich unterwerfen müssen, dann passiert ihnen nichts. Diejenigen, die ihn vehement verteidigen, sind ausnahmlos Laien. Ich bin absolut der Meinung, dass Cesar Millan sehr gut Hunde führen kann. Nur erziehen und traineren kann er nicht – und eine gute Hundezerziehung basiert auf drei Säulen: Führung, Erziehung und Training.
      Abgesehen davon: Was soll der Sinn einer Erziehungssendung sein, die zuhause bloß niemand nacharbeiten soll, damit ihm nichts passiert?

  58. HOnigbiene

    Hallo 🙂

    ich muss sagen ich verstehe die ganze negative Cesar Millan Aufregung überhaupt nicht.

    Zuerst soll gesagt sein: Kein Trainer ist perfekt in seinen Methoden- auch Cesar Millan nicht, und keine Trainingsmethode sollte als ” Die Methode” angeprangert werden.

    Mal zu meiner Meinung….

    1.) Hund ist kein Mensch!

    Wir leben leider in einer Zeit in der der Hund total vermenschlicht wird. Der Hund ist bester Freund, Seelentröster, Stofftier und Begleiter. Wirkliche artgerechte Aufgaben bekommen die wenigsten Hunde- sie verbringen ihr Leben im eingezäunten Garten oder versauern auf der Couch.
    Der Hund ist aber KEIN MENSCH. Ist ja nett wenn der Hund den ganzen Tag geknuddelt wird, hin und wieder ein Bällchen geworfen wird und abends kuschelt er sich noch ins Bettchen von Herrli und Frauli- aber das ist kein Hundeleben, sondern ein Menschenleben.. Der Hund versucht sich anzupassen.. aber ARTGERECHT ist das nicht. Wieso beschwert sich da niemand? DAS IST GRAUSAM.

    2.) Cesar Millan zu brutal?

    Anfangs musste ich lachen wenn ich das lese, mittlerweile bekomme ich Kopfschmerzen. Ich habe alle Folgen gesehen- auf Englisch, auch die Ungeschnittenen Szenen.

    Was hier vergessen wird: Hier geht es nicht nur um Bello der nicht alleine bleiben kann, oder der nicht brav kommt wenn man ihn ruft. Hier geht es um Fälle wo Hunde zB krankhaft fixiert auf ihre Besitzer sind und andere Menschen anfallen, Hunde die beißen, Hunde die nicht nur drohen sondern töten wollen. Ich frage mich, wie ihr euch das vorstellt?
    Der Hund MUSS mal aus dieser Haltung gerissen werden, und dass das in solchen Fällen nicht durch Leckerli und bitte bitte geht, muss doch klar sein. All die Methoden, über die ihr euch hier aufregt- das zur Seite drücken, das “treten”, etc. stellen auch für Cesar Millan KEINE ALLTÄGLICHEN TRAININGSMETHODEN dar. Wieso versteht ihr das nicht?? Hier geht es um Fälle die auch in Deutschland oder Österreich zum Einschläfern führen würden. Und ich persönlich kenne keinen Hundetrainer, der zu diesen Hunden nicht gesagt hätte da macht es keinen Sinn mehr. Es werden AUSNAHMESITUATIONEN gezeigt, die natürlich brutal aussehen, weil ja auch das Tier total aufgebracht ist. Vergleicht man diese Videos aber mal mit anderen, auf denen man sich nicht dauernd aufhängt ( zB Welpenerziehung, Umgang mit Angsthunden, etc.) Erkennt man das Cesar Millan im Alltag natürlich NICHT mit solchen harten Methoden arbeitet!

    3.) Cesar Millans “Treten”

    Da wären wir wieder bei der Vermenschlichung. Ein Tier sollte immer artgerecht behandelt werden. Wenn sich ein Hund dermaßen aufregt, das er nicht mehr auf seinen Besitzer hört, dient der “Tritt”, welcher mehr eine Berührung ist dazu, den Hund auf dieser Trance zu reißen. Kommt einem Schulterrütteln bei Menschen gleich. In KEINEM Video tritt er boshaft oder aggressiv zu. Die Hunde reagieren natürlich verunsichert, wenn er das macht, weil sie es nicht kennen das Fehlverhalten von ihnen plötzlich nicht mehr akzeptiert wird.
    Das geht ja anders auch- ACH ECHT? Man zeige mir den Hund, zB. einen Jagdhund, der wenn er ein Reh, einen Hasen etc. sieht nicht über alle Berge ist und noch auf Mamas liebevolles “nein” oder “bleib” hört. Das ist einfach unrealistisch.

    Eure Hunde sind nicht aus Zucker!! Hört doch auf sie in Watte zu packen.
    Aber auch: Diese Berührung niemals unkontrolliert, wütend, genervt etc. ausführen! DAS MACHT DEN UNTERSCHIED.

    3.) Cesar Millans “Zur Seite drücken”

    Wenn man sich mit Hunden vermehrt beschäftigt, auch im realen Leben mit verschiedenen Hunden verschiedenster Altersklassen, lernt man am meisten. Die besten Lehrer sind hier, so finde ich, die Hundemamas, die auch schon zu Beginn ihren Welpen Grenzen setzen.
    Hunde drücken sich untereinander zur Seite um die Rangordnung klar zustellen. Wer behauptet das es diese nicht gibt, der soll doch mal in ein Tierheim wo 10-30 Hunde frei laufen dürfen und diese beobachten. Natürlich gibt es eine Rangordnung. Und nein, Hunde haben keine Todesangst dabei, denn ein Hund spürt sehr wohl ob sein Gegenüber ihn Leid zufügen möchte, oder ihm einfach seinen Rang klar machen möchte.

    Natürlich sind die Hunde, die Cesar niederdrückt in der Serie verunsichert. Jedoch sind sie verunsichert, weil sie teilweise Jahrelang eine Rolle im Rudel hatten: Beschützen, führen, verteidigen – und plötzlich kommt da wer und sagt das ist nicht deine Aufgabe- der Hund ist verunsichert weil für ihn nicht sofort klar ist wer denn dann diese Aufgabe übernehmen soll, da der Hund weiß das seine Besitzer bis jetzt nicht dazu in der Lage waren, aber diese Rolle jemand ausführen muss um ihr aller Überleben zu sichern. Ohne ein Alphatier überlebt kein Rudel egal welcher Tiergattung. Für das Tier geht es in diesem Moment um Leben und Tod- nicht weil Cesar es ” gewaltsam” zu Boden drückt, sondern weil die Schlüsselfigur des Rudels zuerst unbesetzt erscheint.

    4.) Nur “Laien”, die Cesar Millan verteidigen

    Ich spreche jetzt nur mal für mich- alleine mein letzter Hund wäre eingeschläfert worden. Er war aggressiv, bissig, extrem verängstigt und unberechenbar. Und glaube mir- JEDER Hundetrainer ( und die waren sauteuer und ebenfalls keine Unbekannten!), JEDE Hundeschule hat ihn aufgegeben, und versucht wurde alles.
    Bis ich mich darauf besann- wie würde ein anderer Hund diesem Hund helfen? So bin ich auf Cesar Millan gestoßen, mehr durch Zufall. Das was ich mir von ihm abgeschaut habe sind Körpersprache (des Hundes und meine), Konsequenz, Grenzen setzen, dem Hund nicht sich selbst überlassen und wie man richtig mit einem Hund kommuniziert. Unser Hund lies sich nicht einmal berühren ohne das er zubiss- und nach einem halben Jahr intensiven Trainings war er der verschmusteste herzigste Kerl überhaupt.
    Ich vage aber zu bezweifeln, dass ihr ihn, die die etwas “härtere Methode” verteufelt, ihn nicht ebenso aufgegeben hätten wie alle anderen, wenn Hundetrainer und Hundeschulen sowie Bello mach Sitz oder Vertrauensübungen nichts bringen.

    Andere als “Laien” zu bezeichnen, nur weil man anderer Meinung ist, ist wirklich unverschämt. Hast du zum Beispiel, liebe Katharina, Erfahrung mit aggressiven Hunden?

    Meine Familie nimmt seit über 20 Jahren Problemfälle auf, und zu Beginn muss man sich den Umgangsformen des Problemhundes anpassen, um ihn überhaupt zu erreichen. Wenn mich der Hund beißen will- kein schnappen, sondern richtiges beißen, muss ich ihm zeigen wer der Boss ist. Sprich ihn disziplinieren, das muss doch einleuchten. Da kann es schon mal sein das ich ihn zur Seite drücke, damit er lernt das er mich nicht zu beißen hat. Das mache ich allerdings gewaltfrei!!…. ohne Zorn oder Verärgerung, und ich warte so lange, bis er sich wieder entspannt hat, damit er lernt, oh, den kann ich durchs beißen nicht einschüchtern, und oh wie angenehm, eine Person die mit mir umgehen kann und bei der ich mich sicher fühle!.

    5.) Gespräche durch Fehlinformationen, oder ohne Informationen!

    Diskussionen ohne Informationen bringen nichts, wie man merkt. Die meisten haben noch immer nicht verstanden, dass Cesar sehr oft mit Härtefällen zu tun hat, und dabei Methoden anwenden muss!, aber das es sich nicht um das ALLTAGSTRAINING und um die ERZIEHUNG des Hundes handelt. Wieso hängt man sich so sehr daran auf? Ich kann das absolut nicht nachvollziehen. Naja, Menschen regen sich eben gerne unnütz auf 😉

    6.) Verwenden von Stachelhalsbändern , Würgehalsbändern, etc.

    Wieder einmal totale Fehlinformation. Cesar Millan ist ein Realist- das finde ich an ihm sehr sympathisch. Er weiß genau, dass wenn er in eine Familie kommt, die zB mit Stachelhalsband arbeitet, die Wahrscheinlichkeit groß ist, das sie das auch weiterhin tun werden. Also arbeitet er mit dem, was er vor Ort findet. Er selbst verwendet bei seinen Hunden so gut wie keine Leine, wüsste man auch, wenn man sich mal informiert. Er zeigt den Leuten eben, wie sie mit den Mitteln die sie verwenden, am Besten arbeiten. Denn ist das Problemverhalten korrigiert werden auch gewisse Mittel nicht mehr benötigt und von den oft sehr sturen Besitzern wird dann doch eingesehn, dass sie so etwas eigentlich nicht brauchen.

    Natürlich sollte man nicht alles übernehmen, aber es gibt dennoch Sachen die sinnvoll sind, wie er sie macht. Ein Hund ist ein Hund, und sollte so behandelt werden. Ein Hund braucht Regeln und Grenzen, Disziplin, Führung – aber alles auf positive Art und Weise! Wie eine Mutter Grenzen für ihre Kinder setzt! Ohne dem gehts einfach nicht!

    Wenn ihr keine richtigen Problemhunde habt, dann solltet ihr euch auch nicht an Cesar Millan orientieren- nicht nach seiner Sendung.

    Liebe Grüße 🙂

    • Liebe Honigbiene,
      ich kann mich einfach nicht andauernd wiederholen. In weiteren Artikeln, die auch angegeben sind, wie auch in zahllosen Kommentaren sind alle diese Dinge, die Sie anführen, schon besprochen worden.
      Nur auf wenige Punkte möchte ich eingehen: 1. werden in Deutschland KEINE Hunde eingeschläfert. Sie werden möglicherweise von der überforderten Polizei erschossen, wenn die der Meinung sind, es sei “Gefahr in Verzug”, aber bevor ein Hund hierzulande eingeschläfert wird, wird er durch unendliche “Rehas”- geschleust, bis er dann in Weidenfels landet. Und da bleibt er dann.
      2. Hat Millan zahllose Fälle übernommen, die keineswegs völlig hoffnungslos waren. Er hat dafür Hunde, die von Anfang an NICHT hoffnungslos waren so verdorben, dass es Jahre gebraucht hat, bis sie wieder einigermaßen in der Lage waren, Vertrauen zu fassen.
      3. Hunde, die beissen, haben gewöhnlich Angst. Oder sie haben gelernt, dass Beißen ihnen das bringt, was sie wollen: Nämlich in Ruhe gelassen zu werden. Es sind also Hunde, die nie gelernt haben, was Vertrauen zum Menschen bedeutet. Und den sozialisiert man nun, indem man ihn weiterem Stress, Aufregung, Adrenalin aussetzt? Nö. Ich habe mehrfach in meinen Kommentaren berichtet, wie Petra Führmann mit einem Pitbull, der so bissig war, dass sich kein Mensch mehr im Tierheim in seinen Zweinger getraut hat, mit Clickertraining gearbeitet hat, so dass sie nach drei Wochen immerhin mit ihm spazieren gehen konnte -was vorher völlig unmöglich war. Ich habe auch die entsprechenden Filme dazu verlinkt.
      (Im Gegensatz zu den harten Cesar Millan-Videos, die National Geographic immergleich wieder löscht, finden Sie diese Videos nach wie vor auf Youtube).
      4. Allein an dem noch immer im Netz stehenden “holly”-Video ist ALLES falsch, was Cesar Millan macht.
      5. Wenn Sie tatsächlich glauben, dass man Jagd- und/oder Windhunde nicht von flüchtendem Wild abrufen können – ohne Brachialausbildung -, dann wissen Sie einfach nichts über Hundeausbildung. Ein Jagdhund, der hinter Wild herrent, hat seinen Job verfehlt. Das ist das Erste, was ein junger Jagdhund lernt: Ohne einen Mucks beim Ansitzen unter dem Hochsitz zu liegen und das Wild an sich vorbeiziehen zu lassen.
      Wenn Sie derlei noch nie gesehen haben, lade ich Sie gerne zu mir ein. Ich habe fünf Windhunde, die garantiert ohne Tritte, Geschrei, Gebrüll, Teletak o.ä. erzogen worden sind, und die ich durchaus von Wild abrufen kann. Ein Hund davon ist sogar aus dem Tierschutz und kannte sich mit Menschen gar nicht aus – ich würde einen Teufel tun, den nun auch noch mit aversiven Methoden zu traktieren. Aber er läuft so gut wie immer frei.
      Und ja: Ich habe Erfahrung mit hochgradig aggressiven Hunden. Und auch mit denen habe ich mit positiver Verstärkung gearbeitet, niemals mit aversiven Methoden. Es gibt viele Möglichkeiten zwischen Watte und Hunde in die Unterwerfung zwingen, auf die Seite werfen, herumschleudern, etc. Ich könnte niemals mit fünf Windhunden mitten im Wald leben, wo hinter jedem Baum ein Reh oder Wildschwein steht, wenn ich meine Hunde nicht führen könnte. Aber Führung hat mit Gewalt nichts zu tun. Und die Filme, in denen Cesar Millan Hunde um sich herumschleudert, panische Hunde, die er unter vollem Körpereinsatz auf die Seite legt, Englische Bulldoggen, die er an ihrer Genickhaut durch die Gegend schleift, können Ihnen auch nicht entgangen sein, wenn Sie wirklich ALLE Filme gesehen haben.

      Ich finde den Mann hoffnungslos altmodisch. Ich habe zahllose Studien zusammen getragen in weiteren Beiträgen, in denen wissenschaftlich bewiesen werden konnte, dass Hunde, die mit aversiven Methoden (wie Millans) erzogen werden, zu 70% aggressiver und unsozialer sind als Hunde, die mit positiver Verstärkung erzogen werden. Gerade die Problemhunde, mit denen Millan arbeitet, kommen mit seinen Methoden nicht weiter. Und wie gesagt: Was soll der Sinn einer Lehr-Sendung sein, deren Methoden ich “keinesfalls zuhause anwenden” soll? Es geht also nicht darum, den Zuschauern einen Weg zu zeigen, ihnen etwas beizubringen: Es geht um Voyeurismus. Cesar Millan gegen die wilde Bestie Hund (davon redet er ja auch: “It’s like taming a wild animal” – in keinem Zoo der Welt arbeitet man mit wilden Tieren so, wie er mit der sozialisiertesten Spezies überhaupt: Dem Hund).
      Nee danke.

      • zu 1: In Deutschland wird sehr wohl eingeschläfert und das noch dazu ratzfatz. Jüngstes Beispiel ein junger Rotti-Rüde, der ein kleines Mädchen gebissen hat und nach Beurteilung durch “Experten” keine 2 Wochen später eingeschläfert wurde. Kann Ihnen den Fall gerne raussuchen.
        Zu 3: Nicht alle Hunde, die beißen, wollen damit erreichen, dass man sie in Ruhe lässt. Wenn man ihnen das Schnappen durchgehen lässt, wenden sie diese Methode irgendwann für alles an (mein Platz, mein Futter, mein Auto, mein Haus etc.)
        Zu 5: Dieses ruhige Beobachten mag für einige Jagdhunderassen “normal” oder Arbeitsaufgabe sein, aber dass es andere Rassen gibt, die speziell für die Hatz gezüchtet wurden, müsste sogar Ihnen bekannt sein….

  59. HOnigbiene

    Liebe Katharina,

    2. Hat Millan zahllose Fälle übernommen, die keineswegs völlig hoffnungslos waren. Er hat dafür Hunde, die von Anfang an NICHT hoffnungslos waren so verdorben, dass es Jahre gebraucht hat, bis sie wieder einigermaßen in der Lage waren, Vertrauen zu fassen.

    – woher nehmen Sie diese Informationen? Aus welcher Quelle? Ich sprach auch von den “Extremfällen”, über die sich die meisten aufregen.

    Ich kann Ihnen nur immer wieder erklären, dass seit den 80er Jahren zahlreiche Studien gemacht wurden, die belegen, dass aversive Erziehung zu hochgradig gestressten, aggressiven Hunden führt

    – und wieder, ich spreche nicht das das Gesehene Erziehungsmethoden sind, die man alltäglich anwenden sollte!

    5. Wenn Sie tatsächlich glauben, dass man Jagd- und/oder Windhunde nicht von flüchtendem Wild abrufen können – ohne Brachialausbildung -, dann wissen Sie einfach nichts über Hundeausbildung. Ein Jagdhund, der hinter Wild herrent, hat seinen JOB verfehlt.

    Hier habe ich mich zugegebenermaßen unglücklich ausgedrückt. Ich meinte damit einen Hund, der natürlich nicht erzogen ist. ( ich spreche in meinem Beitrag allgemein von nicht erzogenen Problemhunden!) Und so einem Hund ist es im 9 von 10 Fällen egal das er abgerufen wird, der belächelt das eher und rennt weiter.

    Ich erziehe meine Hunde natürlich ebenso ohne “Tritte, Geschrei, Gebrüll, Teletak”. Finde aber persönlich auch nicht, das das bei Cesar Millan zu sehen ist. (vor allem was Geschrei und Gebrüll angeht?)

    Ich muss aus meiner Erfahrung einfach sagen, dass mir schon einige an aggressiven Hunden untergekommen sind, die noch nie erzogen wurden- aber schon ein stolzes Alter erreicht haben, und ich mit Methoden wie zB. dem Clickertraining nicht weit gekommen bin- das ist eben vom Hund abhängig. Und nur an meiner Person wird es wohl auch nicht liegen, wenn Hundetrainer auch schon daran scheiterten.

    Man wird wohl nicht auf einen grünen Zweig kommen 🙂
    Ich finde einfach man sollte ihn nicht verteufeln, sondern das Nützliche aus seinen Methoden ziehen. Man wird eh bemerken wie man mit seinem Vierbeiner am besten Arbeiten kann 😉

    Und leider:
    In Österreich gilt z.B.: VERBOT DER TÖTUNG: § 6. (1) Es ist verboten, Tiere ohne vernünftigen Grund zu töten.

    Allerdings passiert es noch häufig, ich nehme an ebenso in Deutschland, dass wenn ein Hund “unvermittelbar” ist, eingeschläfert wird, unter vorgeschobenen gesundheitlichen Problemen.

    • Hallo,
      ich gucke gerade Cesar Millan auf Sixx und ich muss sagen, ich finde es gut wie er mit den Hunden umgeht. In Amerika ist es nun mal auch anders mit der Hundehaltung wie hier in Deutschland. Aber das wurde ja in einem anderen Beitrag hier geschrieben.
      Schönen Sonntag noch….

      • Hallo… Ich bin entsetzt, wie sich hier jemand hinstellen kann und sagt, dass er ja so furchtbar ist… * machogehabe und so…* wer von euch Hundeprofis hat sich das natürliche verhalten einer völlig gemischten Gruppe von Hunden mal angesehen? Ganz offensichtlich nur diejenigen, die Cesar hier verteidigen. Hunde sind grobe Tiere. Die Rangordnung spielt in ihrem Leben eine enorme Rolle! Das muss immer geklärt sein und durchaus auch mit bissen und Kratzern… Eure weichei Heiligenscheinnummer zieht nichmal bei Kaninchen… Rütter bedient sich auch nicht nur “sanfter Methoden”… Sein lernen durch Geräusche kann einen Hund ebenso stark verletzten. Aber daran scheinen die Schowi-schwestern hier nicht zu denken… Enttäuschent, wie viele Menschen mit ihren dummen und unwissenden Theorien Anerkannt werden… Da sieht man mal wieder: mit nutzlosem Halbwissen findet man im Internet immer dumme, die einem folgen…

        Kann mir gut vorstellen, wie die Beziehung zwischen euren Hunden und euch so läuft… Naja… Tipps? Nr1 kauft euch einen Plüschhund und gebt euren im Tierheim ab… Nr2 lernt erstmal was über Hunde und ihr natürliches Verhalten Nr3 lasst die nassen und peinlichen Beiträge…

        Danke an euch Cesar Fans… Ihr sprecht mir aus der Seele!

        • Ich sehe mir das Verhalten in meiner fünfköpfigen gemischten Hundegruppe jeden Tag an. Ich habe noch nie geschrien, noch nie einen Hund “unterworfen”, noch nie zu Boden gedrückt. Ich habe bissige Hunde resozialisiert, ich habe Angsthunde zu starken, gutgebauten Hunden gemacht, ich kann fünf Windhunde in Wald und Feld frei laufen lassen und von Wild abrufen. Ich verstehe nicht, warum hier andauernd Rütter genannt wird – der kann gar nichts. Und nein, Hunde sind nicht grob. Hunde versuchen ständig, Konflikte zu vermeiden. Rangordnung spielt keine so enorme Rolle, sie wird auch nicht bissig erkämpft, sondern verändert sich meist schleichend. Bitte lesen Sie “Wölfisch für Hundehalter” und “Die Pizzahunde” von Günther Bloch. Der kennt sich mit Hunden, Wölfen und wildlebenden Hunden aus und führt alles ad absurdum, was Sie hier behaupten.

  60. Liebe Katharina… Ich weiß nicht, ob ich ihnen das tatsächlich glauben kann… Nie einen Vorfall mitbekommen zu haben, in dem ihnen ein Hund aggressiv vorkam… Das ist schlichtweg unmöglich… Ich selbst bin mit Rottweilern aufgewachsen und weiss aus eigener Erfahrung, dass es eben nicht immer heiter Sonnenschein ist mit einem Hund! Hunde müssen nicht zwangsläufig beissen oder knurren um aggressiv zu sein…Aber das wurde weiter oben ja schon gesagt… Die Erziehung eines Hundes ist das A und O! Ich selbst habe nun drei Hunde und schreie auch nicht wie eine blöde! Auf den Boden drücken oder sie schlagen würde bei dieser Rasse recht wenig bringen… Das muss ich aber auch nicht, weil meine Hunde ihren Platz und ihre Grenzen kennen! Das haben sie seit Welpenalter gelernt. Ist eine Gruppe erstmal zu Stande gekommen, wird man natürlich nur noch fließende Wechsel beobachten… DAS IST NORMAL und der Sinn einer Gruppenbildung! Das mentale Unterwerfen ist ebenso teil davon! In den von Ihnen erwähnten wird genau das beschrieben! Es wird nur netter ausgedrückt! Sie sollten ihre eigenen Buchtips beherzigen… Um nochmal auf den Angsthund zu kommen; selbstverständlich bringt schlagen und schreien bei einem verängstigten Hund nichts, das zu erwähnen ist reiner Blödsinn und reine Selbstdarstellung… Ganz offensichtlich… BISSIGE HUNDE GIBT ES NICHT!!! Es gibt nur einen Grund, oder eine Situation die einen Hund überfordert, aus der heraus er beisst. Bei vielen ist es auch schlicht eine miese oder gar keine Erziehung… DAS sind dann die Hunde, mit denen sich Cesar herumschlägt. Hat man erst mal den Grund des bisses erfasst und bekämpft, kann jeder einen Hund resozialisieren… Hunde gehen nicht kaputt, wenn man sie kneift oder schubst… Sie sind eben nicht aus Zucker! Lohn und Reaktion auf falsches verhalten müssen immer im Verhältnis stehen…

    Ich bin ganz offensichtlich nicht die einzige Person, die diese Meinung teilt. Aber ich will sie nicht weiter kritisieren, das haben hier schon genug Leute getan… Das sie hier mit ihrer Zuckerwattennummer nicht richtig sind, müsste sogar ihnen mittlerweile klar sein. Ihre selbstverarsche können sie sich sparen. Lernen Sie Kritik anzunehmen. Ich schließe mich der Mehrheit an und fordere eine Vorführung ihrer “Kenntnisse ” bei tatsächlichen Problemhunden. Aber das wird wohl nie passieren… Schade

    • Ich bin absolut Ihrer Meinung, dass es keine “bissigen” Hunde gibt, und dass beißende Hunde tief verunsichert sind und schlicht gelernt haben, dass man sie bei einem solchen Verhalten endlich in Ruhe lässt. Aber Cesar Millan hilft diesen zutiefst verunsicherten Hunden mit seiner “Submissions”- Lehre nicht weiter. Ich habe in einem Kommentar vor ein paar Tagen auf ein Video hingewiesen, in dem er ein offensichtlich völlig umsozialisiertes Windspiel zwingt, sich mit dem nachbarlichen Golden Retriever auseinander zu setzen. Das Windspiel kreischt und schreit, beschwichtig, aber Millan zwingt den Hund, sich neben den Retriever zu stellen. Der Hund bleibt völlig starr stehen und hopft einfach, aus dieser Situation irgendwie heile herauszukommen. Er hat NICHTS gelernt, außer, dass diese Menschen ihn in gruselige Situationen bringen. Er hat nicht in ansprechendem Abstand stehen und erkennen dürfen, dass der andere Hund nicht gefährlich ist, nicht einmal dann, wenn man den Abstand langsam noch einmal verringert.
      Sie selber sagen, es würde nichts bringen, einen Rottweiler auf die Seite zu legen. Millan aber macht es, legt Hunde, die voller Panik kreischen, auf die Seite, wartet ab, bis sie in eine Art Schockstarre verfallen und nur noch ganz flach atmen, und erklärt dann, das wäre der Zustand, in dem er sie wolle. Es spielt bei ihm keine Rolle, dass ob es Angsthunde sind oder unsozialisierte Hunde, Windspiele oder Schäferhunde. Es spielt für ihn auch keine Rolle, dass Hunde mit einem so hohen Adrenalinlevel NICHTS;aber auch gar nichts lernen können, weil ihr Gehirn das einfach nicht mitmacht. Millan muss Fernweh-Entertainment machen, er braucht schnelle Erfolge, und ein stiller Hund ist in seiner Welt ein braver Hund.
      Millan lehnt es zwar ab, Hunde während des Trainings zu schlagen und anzuschreien. Jedoch beinhalten seine konfrontativen Techniken physische und psychische Einschüchterung wie Fingerstöße, Würgehalsbänder, ausgedehnte Einheiten auf dem Laufband und die sogenannte Reizüberflutung (das “flooding”) mit dem Angstauslöser. Im Vergleich zu anderen immer noch gebräuchlichen Hilfsmitteln wie etwa Peitschen und Viehtreibern scheinen Millans Methoden harmlos; in Kombination mit fehlender positiver Bestätigung oder Belohnung reiht er sich jedoch in eine lange Tradition straforientierter Hundetrainer ein. Es gibt keine Belohnungen; Lob ist selten –vermutlich, um den von Mr. Millan bei seinen Hunden angestrebten Zustand der ruhigen Unterwerfung nicht aus dem Gleichgewicht zu bringen. Er spart nicht mit Korrekturmaßnahmen, während die Tiere gezwungen werden, sich zu unterwerfen oder sich ihren Ängsten zu stellen, selbst wenn sie deshalb in Panik geraten. Er versucht, sogar die Angst eines Hundes vor anderen Hunden mit Gewalt zu therapieren, indem er einen Labrador an einem Würgehalsband auf ein Laufband stellte, bis der aus Luftmangel zusammenbrach. Er musste anschließend operiert werden, weil seine Luftröhre massiv beschädigt war. (siehe hier: http://usatoday30.usatoday.com/life/people/2006-05-05-dog-whisperer_x.htm)
      Wir haben heutzutage gelernt, jeden Hund als Individuum zu sehen, seine Motivation, seine Ängste, Begabungen und Grenzen zu erkennen und ihn entsprechend zu führen. Durch den Aufbau von Stärken und die Arbeit an Schwächen wirken Trainer und Verhaltensforscher häufig Wunder; aber derlei brauchen Zeit. Die hat Millan nicht.
      Stattdessen setzt er Würgehalsbänder, dünne Schnüre, angeblich “leichte” Tritte in die Nierengegend der Hunde und Elektrohalsbänder ein. Er zeigt den Besitzern nie, wie sie eine Beziehung zum Hund aufbauen und Situationen entspannen können, sondern arbeitet gerade mit den hochaggressiven Hunden so, als wären sie Löwen in einer Raubtierdressur. So arbeitet man heutzutage nicht einmal mehr im Zoo mit echten Wildtieren. Selbst dort hat man verstanden, dass man als vertrauensbildende Maßnahme (und genau das ist es ja, was diesen unerzogenen Hunden, die Millan bekommt, fehlt: Vertrauen zu ihrem Menschen) lieber den Klicker und Hühnerfleisch einsetzt als die Peitsche. Und genau das ist ja mein Vorwurf: Milans Erkenntnisse aus der Verhaltensforschung sind völlig überholt – und zwar schon lange.

      Sein Beharren auf dem “Alpha-Rudelführer”, der alle anderen Rudelmitglieder dominiert, leitet sich von Untersuchungen an in Gefangenschaft gehaltenen, nicht miteinander verwandten Wölfen ab und entspricht somit nicht der sozialen Struktur natürlicher Rudel, wie sie David Mech, einer der weltweit führenden Wolfexperten, erforscht hat. In der Wildnis sind die Alphawölfe einfach das Elternpaar, das Rudel besteht grundsätzlich aus ihrem jugendlichen Nachwuchs und den Welpen. Ab und zu kommt dann mal ein abgewanderter Onkel oder Casanova von außen dazu, der Blutauffrischung wegen. Und selbst das werden in den meisten Fällen keine blutigen Kämpfe.

      “Das typische Wolfsrudel”, schrieb Dr. Mech 1999 im Canadian Journal of Zoology, “ist eine Familie, in der die erwachsenen Eltern die Aktivitäten der Gruppe in einem System der Arbeitsteilung leiten.“ In einem natürlichen Wolfsrudel „sind Dominanzkämpfe mit anderen Wölfen selten oder kommen gar nicht vor“, schreibt er. Das hat nichts mit dem Dominanzmodell zu tun, das Mr. Millan in Berufung auf das Wolfsverhalten zum angeborenen Bedürfnis des Hundes erklärt. Anders als seine Wolfsvorfahren lebt der Hund in der menschlichen Gesellschaft. Seit weit mehr als 50 000 Jahren sind Hunde auf das Zusammenleben mit dem Menschen selektiert worden. Untersuchungen haben gezeigt, dass sie fast vom Zeitpunkt ihrer Geburt an auf den Menschen ansprechen und dass die meisten von ihnen ihm unbedingt gefallen wollen – entsprechende Anleitung und Ermutigung vorausgesetzt.
      Aber manchmal entwickelt sich diese Beziehung in eine ganz falsche Richtung, und der Hundebesitzer sucht sich Hilfe von von einem so genannten Profi.
      Aggression ist vielleicht das bedeutendste Verhaltensproblem, es betrifft angeblich über 20% der 65 Millionen US-amerikanischen Hunde. Millan behandelt Aggressionen häufig, indem er seine Autorität gegenüber dem Hund durchsetzt, indem er ihn im „Alphawurf“ auf den Rücken dreht, und durch andere Formen der Einschüchterung (sie an einer dünnen Schnur um den Hals an einer Angel um sich Herumschleudern, beispielsweise. Es gab ein Video zu solchen Fällen, dass von Millan mittlerweile gelöscht wurde.), wie etwa Strangulation als Möglichkeit, den Hund “herunterzufahren
      Früher wurde das gewaltsame Umdrehen eines Hundes als Möglichkeit gesehen, Dominanz zu durchzusetzen. Mittlerweile wird es als gute Methode betrachtet, gebissen zu werden. Verhaltensbiologen raten davon ab, diese Technik auszuprobieren. Tatsächlich gehen viele Verhaltensforscher davon aus, dass langfristig mehr Aggression erzeugt wird, wenn man Aggression mit Aggression begegnet. Einer der Studien hierzu von 2008 können Sie hier nachlesen: http://www.appliedanimalbehaviour.com/article/S0168-1591(08)00371-7/abstract

      Dass ich hier “mit meiner Zuckerwattennummer nicht richtig” bin, ist kann von Ihnen wohl nur als Witz gemeint sein: Dies ist mein Blog. Es ist mein Text und meine Meinung, die ich sogar also solche gekennzeichnet habe. Ich kann Kritik durchaus annehmen, habe aber seit über 40 Jahren im Umgang mit Hunden vollkommen andere Erfahrungen mit allen Sorten Hunden gemacht als die, die hier immerzu angeführt werden, und kann die ja sogar belegen. Ich dagegen höre hier nur immer wieder, dass Hunde einen “Alpha-Anführer” brauchen und grob miteinander umgehen (was schlicht nicht stimmt), dass Millan so viele Hunde vor dem sicheren Tod gerettet hat (die, die seinetwegen über Jahre mühsam wieder aufgebaut werden mussten, werden von den Millan-Freunden immer gnädig übersehen), ich werde sogar als chauvinistisch beschimpft, weil ich geschrieben habe, dass Millan aus einer Macho-Kultur kommt. Waren Sie schon mal in Mexiko?
      Und wenn wir schon bei Chauvinismus sind: Im DVD-Set der ersten Staffel vom „Dog Whisperer“ erklärt Millan, die Frau sei „die einzige Spezies, die anders tickt als der Rest.“ Wie bitte? Und: „eine Frau setzt Zuneigung stets vor Diszplin“, sagt er. „Der Mann wendet erst Disziplin an und bringt danach Zuneigung auf; also sind wir eher psychologisch als emotional. Tiere folgen nicht liebenswerten, sondern dominanten Anführern.“ Das ist einfach lächerlich – und nichts anderes als Sexismus.

      Und selbst WENN ich Videos poste, in denen ein hochgradig bissiger junger Pit Bull per Klickertraining nach vielen Wochen zu einem “normalen” Spaziergang gebracht werden kann, wird das einfach ignoriert. Was und wie oft soll ich denn also noch zeigen? Ich habe in Kommentaren und weiteren Artikeln zu diesem Thema zahllose Videos mit Alternativen veröffentlicht – wenn Sie sich die nicht ansehen, ist das nicht meine Unterlassung.
      Ich bin im Übrigen mit meiner Kritik keineswegs alleine -jeder moderne Trainer, jeder moderne Verhaltenswissenschaftler der Welt widerspricht Millan und seinen Techniken. Alles Neider? Blödsinn. es gibt nicht eine einzige moderne Studie, die unterstreicht, was Millan behauptet, aber es gibt zahllose – und ich habe sie auf meinem Blog allesamt immer wieder aufgelistet -, die gegen ihn sprechen. Durchgeführt von Wissenschaftlern, die keinerlei Interesse an Rampenlicht haben – ihnen also Neid und Missgunst zu unterstellen, weil man sich einfach weigert, ihren Argumenten zuzuhören, ist sehr simpel. Ich will mich nicht andauernd wiederholen.

      Mich persönlich zu beleidigen – mich der “Selbstverarsche” zu bezichtigen, mir zu unterstellen, dass ich die Unwahrheit erzähle, anstatt sich auf meine immer ganz sachlichen und belegten Argumente zu beziehen, bringt übrigens die Diskussion auch nicht weiter – in hündischen Sinne ist es das gleiche, wie massives Nackenschütteln. Und Sie wissen, dass die Mutterhündin das keineswegs macht, nicht wahr? Das ist der Beutegriff, den junge Hunde spielerisch üben, der aber dazu da ist, den anderen totzuschütteln.
      Macht man auch nicht mehr.

  61. 😀 ich kann beim besten Willen nur noch über Sie lachen… sie haben weiß Gott nichts gelernt und halten sich doch für allwissend…

    Ein Haushund IST ein in Gefangenschaft lebendes Tier. Er brauch halt und einen Führer… Durch ihre Hühnerfleischmasche werden sie immer nur der FÜTTERER bleiben, nie aber das Vertrauen haben.

    Ich denke ihr Hass auf CM bezieht sich nur auf seine Person und sie nutzen seine Methoden um über ihn abzurotzen.

    Ihr persönlicher Krieg interessiert mich nicht. Viel Spaß bei ihrer Hetzjagd auf bekannte Menschen. Sie mögen ihre Hunde bei der jagt abrufen können, sie selbst sind allerdings völlig außer Kontrolle…

    Ich wünsche allen Lesern Frohe Weihnachten!

    🙂

    • Schon wieder – und Sie merken’s nicht einmal: meinen Argumente nicht zugehört, nicht darauf eingegangen, moderne Wissenschaft ignorieren, aber mich massiv angreifen und beleidigen – ganz ähnlich wie Millan in seiner Hundeerziehung. Ich habe keinen Krieg, ich hasse Millan nicht, und wenn ich nicht andauernd auf unqualifizierte Kommentare äußern müßte, würde ich mich nicht weiter dazu äußern – der Txt ist immerhin schon fast ein Jahr alt, ich habe unendlich viel seither geschrieben. Einen “Krieg” mach Sie daraus. Ich halte mich nicht für allwissend, aber im Gegenteil zu Ihnen kann ich mit Argumenten aufwarten – und offenbar ist es schwer für Sie dagegen zu halten, sonst müssten Sie ja nicht beleidigend werden. Na. Auch Ihnen fröhliche Weihachten.

      • Du und deine Wissenschaften…mal ehrlich …bleib doch mal realistisch…

        Guck dir doch an wie eine Hündin ihre Welpen zurechtweißt und korrigiert…warum denkst du, dass du oder eine Wissenschaft besser beurteilen oder wissen könnt, wie man einen Hund behandeln oder erziehen muss….

        Es gibt unzählige Studien über alles mögliche…aber hier geht es um Tiere..und man kann nicht behaupten, dass jemand anderes als das Tier selber am besten wissen wie ihre Sprache funktioniert…

        Und wenn du alles so schlecht findest dann such den Kontakt zu ihm und sag ihm bitte wie er es richtig machen soll! Anstatt Artikel über ihn zu verfassen…oder hier seine schlechten Eigenschaften aufzuzählen…zu denen er nicht mal etwas sagen kann…

  62. Cesar Millans Bruder

    Lustig und erschreckend, wieviel Zeit und um welche Uhrzeit hier teilweise geschrieben wird!
    Liebe Cesar-Kritiker: Die Dinge, die sie hier an CM bemängeln, er scjreie herum, verstehe den Hund nicht, setzt Hunde enormen Streßsituationen aus, klingen für mich entweder völlig ungerechtfertigt (“Wo schreit er denn im o.g. Video?”) oder Kindergartenniveau.
    Es mag sicherlich andere Methoden geben, aber ehrlich, Angst überwindet man unterm Strich damit ,dass man sich der Angst stellt, sie überwindet – ob mit Leckerchen oder ohne.
    CM atmet oft tief durch, für die die schlecht gucken können, weil er eine ruhige Grundlage für den Hund schaffen will.
    Es gibt so schöne Videos, wo er Menschen mit Hundeangst hilft – bestes Beispiel: Hier helfen leine Smarties! Der Hund wird irgedwann angefasst.
    Ich finde das alles total erschreckend, insofern, als dass so viele in CM so einen “entarteten” Hundeführer sehen und ich ihn großartig finde.
    Schaut euch Daddy und Junior an, die er zu fremden Hunden mitnimmt und die wissen, wo ihr Platz ist. “a balanced dog” sollte das Ziel sein und an mehr arbeitet der Mann nicht – mit offensichtlich großem Erfolg.
    Tickende Zeitbomben…ts, Daddy sieht nicht aus, wie eine…oder sah.
    Gute Nacht Deutschland!

  63. Utis Universum

    wer Energie kennt und versteht, sieht es mit anderen Augen, ich selber arbeite mit Energie am Tier und deren Verhaltensweisen….. alleine schon das Tier auf eine andere Ebene zu ziehen… ist wie mit dem Spruch Diskutiere nie mit einem Idioten, erst zieht er dich auf sein Niveau und schlägt Dich mit seiner Erfahrung….
    wenn der Mensch glaubt, das Tier bewegt sich auf niederen Niveau dann hat er sich geschnitten… die Leckerliefraktion ist groß und haben potentielle Waffen an und ohne Leine ..
    ich habe das was im Viedeo gezeigt wurde in einer anderen Konstellation gesehen…
    , Erfahrung, andere Geschichte….
    Mein Jack russel hat sich so bei Spielzeug gegenüber anderen Hunden benommen, bis zu dem Tag als ein anderer Hund ihm das wegnehmen wollte…. im Rückblick jetzt hat sich Jerry so hieß er, genauso verhalten, auf der energetischen ebene, wie Herr Millan…. aber der Hund ist dann wohl auch so ein gestrter unterdrücker…. Nein das war ein ruhiger und gelassener Hund… Beide wurden nach dem Zwischenfall Freunde, die unsicherheit zu Anfang zeigte nur das Wesen von meinem Jack, weil der keine Ruhe gegeben hätte, wir haben sie getrennt ich als Rudelführer nicht dazu in der lage war Ihm die Sicherheit zu geben die er in dieser Situation benötigt hätte….. aber mit dem Herrschen und Führen ist das so eine Sache, so wie das betreten von Welten die uns so fremd sind…… dabei sind das urinstinkte… Mensch Mensch Mensch

    • Ist er auch:)

      Faszinierend…was er bei Hunden erreicht…und das mit viel Ruhe…Ausgeglichenheit und ruhiger Energie…. denn sonst würden ihn seine Hunde auch nicht so vertrauen und lieben…

      aber ja…über andere Menschen urteilen und hinter ihrem Rücken den Mund aufmachen ist hier wohl normal..

  64. Ganz ehrlich die Leute die behaupten das Caesar Millan ein Tierquäler ist müssen sich diese Videos wo er angeblich den Hund einschüchtert und verletzt mal selber angucken und auf die Körpersprache des Hundes achten.Katharina hat gesagt das alle Videos wo er Gewalt anwendet gelöscht worden sind. Genau das würde ich auch sagen, wenn ich nicht wollte das Leute merken, das Caesar niemals Gewalt bei Hunden angewendet hat. Es stimmt er arbeitet mit Stachelhalsbändern usw. und das finde ich auch nicht gut, aber verletzt die Hunde nicht ernsthaft damit. Katharina hat mal in einem Kommentar behauptet, dass Shadow in einer Folge mit der Leine von César hochgerissen worden ist, Sodas ihm quasi die Kehle zugeschnürt wurde und er nicht mehr auf dem Boden war. Ich habe mir diese Folge angesehen und es stimmte nicht. César hat nur um dich zu schützen die Leine hochgehalten damit Shadow sich irgendwann beruhigt, aber er hat die Leine nicht soweit hochgenommen das Shadow die Luft abgeschnürt wurde. Katharina hat auch gesagt das er im Fall Holly sie total eingeschüchtert hat und Hunden generell mit Drohgebärden und Strafen gegenübertritt. Das stimmt aber nicht, denn er bestraft Hunde nie indem er sie tritt oder schlägt oder zu Boden drückt . Er berührt sie, damit sie wissen das er ihr Verhalten als Rudelführer nicht duldet. Wölfe in freier Wildbahn machen das auch so. Sie Knurren und weisen das Rudelmitglied zurecht.

    • Katharina

      Ich muss das nicht “sagen” – Sie sehen ja selbst, dass die Videos, die ich verlinekt habe, ale nicht mehr funktionieren. Und wenn Sie die Folge mit Shadow angesehen haben und nicht erkannt haben, dass der Hund von ihm herumgerissen wurde – unter https://www.youtube.com/watch?v=A_W5i5RmDb8 ab Minute 8.23 – dann weiß ich nicht weiter. Wo legt er “schützend” die Leine um den Hund? Er schnürt Shadow die ganze Zeit die Luft ab, der nicht einmal aggressiv ist, sondern sich gegen das Würgen wehrt – ich bekomme selber Schnappatmung, wenn ich zusehen muss. Und dann schon wieder dieser Satz “I know what they are capable to do, but that doesn’t intimidate me.” Was ist er denn, ein Löwenbändiger? Ein Trainer, der einen solchen Satz überhauzpt äußert, disqualifiziert sich schon. Das ist ja nun einmal sein erklärter Job: Arbeiten mit unsicheren (und dadurch aggressiven), verstörten, unsozialisierten Hunden. Aber Millan, der Held, muss noch einmal betonen, dass er sich hier in Gefahr begibt?
      Bei Minute 12 geht er wieder an dem Border Collie vorbei und bhält Shadow dabei sehr, sehr straff – der Hnd ist also keineswegs entspannt – auf 12.02 sieht man, wie er beschwichtigt, in dem er sich mehrfach über die Nase leckt – der andere Hund ist also für den Ausbildungsstatus von Shadow zu nahe, Shadow hat also immer noch großen Stress. Millan zeigt ihm nicht, dass man auch entspannt an anderen Hunden vorbei gehen kann, sondern setzt ihn immer noch unter Druck. . Shadow fühlt sich immer noch bedroht, hat also nur verstanden, dass er in der Nähe von Millan besser kein Theater macht. Aber er hat nicht gelernt, dass andere Hunde gar kein Problem sind!
      Millan erzählt: “Das ist gut, Sie sehen, seine Ohren sind nach hinten gelegt!” – wie bitte? Zurückgelegte Ohren sind ein Zeichen für Unterwerfung und Anspannung (außer bei Windhunden). Die Körpersprache des Hundes ist sehr angespannt, er hechelt – alles Zeichen für Stress, aber Millan übersieht das (auf einer Show, in der ich ihn gesehen habe, hat er gesagt: “Calming Signals? Jaja, auch so eine neue Methode.” Ja, nee, klar: Wenn man sich nicht informiert über neue Erkenntnisse und Verhaltensbiologie, dann kann man auf die Idee kommen, hier handele es sich um eine “Methode”). AUf 15.03 wird der arme Hund gefesselt und geknebelt mit anderen Hunden zusammengebracht: Ein sehr offensiver anderer Husky darf sich ihm bellend nähern und sogar über ihn stellen – Millan liefert Shadow sozusagen aus, anstatt ihm beizubringen, dass er ihn beschützt (was dem Hund Vertrauen und Sicherheit geben würde). Er legt Shadow vor den anderen Hunden sogar auf den Boden, mit geducktem Kopf und angespannter Körperhaltung – in welcher natürlichen Hunde-Begegnung würde das auf diese Weise stattfinden? Nur bei Bedrohung. Das ist keine Erziehung, sondern Manipulation. Shadow hat nichts gelernt, nur, dass es ratsam ist, still zu halten. Aber das eigentliche Ziel: Ich kann meinen Menschen vertrauen, andere Hunde sind okay, die Leine ist ein verlängerter, schützender Arm und mir kann nichts passieren – hat er ihm nicht vermittelt.
      Aufgabe verfehlt.
      “We’re teaching him to practice the highest level of submisson, because earlier, he was practising the highest level of dominance” – das ist mit Verlaub blödsinniges Geschwätz.Wenn man cesar Millan den Ausdruck der “Dominanz” – den es nachweislich so nicht gibt, der nicht existiert in der Art und Weise, wie Millan ihn verwendet – dann hätte er nichts mehr übrig. Auf Minute 18 wird er auf ein Laufband gehängt – anders kann man das nicht nennen. Nicht mit Ruhe, mit Motivation, mit Lob – nö. Er hängt da, und die Leute reden über etwas anderes. Grauenhaft. der Hund wehrt sich, und die Frau erzählt, wenn er das macht, dann erhöht sie einfach das Tempo. Geht’s noch? Der Hund wird immer gestresster, aber das ist Shadows Problem – es wird gar nicht auf ihn eingegangen. Stellen Sie sich einmal vor, das würde jemand mit Ihnen machen, oder Ihrem Hund – würden Sie das zulassen? Wennes um Unterdrückung und Kadaver-Gehorsam geht, dann ja. Aber wenn es um Erziehung geht – das was wir zusammen machen, macht Spaß! – , dann sicherlich nicht.

      Ich möchte von meinen Hunden mit Respekt behandelt werden. Das geht nur, wenn man sich gegenseitig achtet. Ich lebe mit sechs Hunden zusammen, die hier alle gutgelaunt nach meinen Regeln leben – weil ich sie erziehe und achte und vor allem darauf achte, sie nicht zu überfordern. Meine Hunde kommen z.T. aus “Zweiter Hand” und haben vorher nichts gelernt, was man im normalen Leben braucht, waren hochgradig gestresst und “aggressiv” mit anderen Hunden – weil sie eigentlich Angst vor ihnen hatten. Sie laufen alle frei, machen Therapiearbeit in einem Kindergarten, benehmen sich friedlich, wenn sie Hunden begegnen, die ihnen eigentlich Angst machen – weil sie gelernt haben, dass die ihnen nichts tun. Nicht, indem ich sie unterdrückt habe, sondern indem ich ihnen gezeigt habe, dass die anderen Hunde ungefährlich sind und man ihnen außerdem schweigend aus dem Weg gehen und ignorieren kann, wenn sie einem nicht gefallen.

      Das ist Erziehung und Führung.
      Mit Aufregung, Gewalt und hohem Adrenalin-Level, bringt man Hunden nichts bei, das ist wissenschaftlich erwiesen. Er redet immer noch davon, dass Shadow in einem “dominanten Zustand” war – was für ein sagenhafter Quatsch! Shadow will “dominieren”? Er ist hochgradig gestresst und hat gelernt, dass man durch Aggression in Ruhe gelassen wird. Seine Besitzer haben ALLES falsch gemacht, was man in fünf Monaten überhaupt nur falsch machen kann. Das Theater geht in dem Moment los, in dem er das Halsband (einen Stachler!) umgelegt bekommt. Er hat in seinem Kopf also abgespeichert, dass Katastrophen passieren, sobald er das umgelegt bekommt, sein Adrenalin geht so hoch, wie es nur geht: UND DAMIT IST ER NICHT MEHR ANSPRECHBAR. Mit einem solchen Hund überhaupt auf die Straße zu gehen und an der nächsten Problematik arbeiten zu wollen – anderen Hunden in Ruhe zu begegnen – , ist totaler Unsinn. Einen solchen Hund muss man erst einmal daran gewöhnen, dass Halsband und Leine nichts Schlimmes bedeuten. Wenn er das kann, kann man weitere Stressoren hinzufügen.
      Shadow hat nach der “Erziehung” bei Cesar Millan einen langen Leidensweg angetreten, weil er nach Millan völlig traumatisiert war, und wurde von den Besitzern weg gegeben.

      Cesar Millan hat keinerlei Qualifiaktionen außer seinem Großvater (was, bitte, soll das für eine Qualifikation sein? Ich stelle doch auch keinen Koch ein, weil der “bei seiner Mutter kochen gelernt hat”. Gehe ich zu einem Tanzlehrer, dessen einzige Referenz ist, das er als Kind mit seiner Großmutter getanzt hat – oder lieber zu jemandem, der in verschiedenen Kursen, bei unterschiedlichen Lehrern verschiedene Methoden gelernt hat und damit verschiedene Werkzeuge zur verfügung hat, wie man Schritte ausführt – und vielleicht noch mehr Tänze kann? Er kümmert sich nicht um neueste wissenschaftliche erkenntnisse, beharrt auf Theorien, die LÄNGST überholt sind – nein, das ist kein Lehrer. Das ist ein Ego-Trip.

      • Ich habe jetzt den ganzen Nachmittag gelesen…ich bin echt schokiert…wie manche Leute von sich denken,,,das was sie machen sei richtig…was andere machen ist falsch…

        Katharina du sagst oben man soll nicht aggressiv werden!? Das fällt einem wirklich schwer…bei deinen Kommentaren….ich höre nur wie toll deine Hunde sind und du ja alles so super machst…du sagst du bist nicht mal Trainerin und lobst dich ununterbrochen mit deinen Hunden wie du alles machst in den Himmel….

        Du sagst du bist neutral…aber merkst wohl nicht…wie du alles von ihm derart schlecht machst….ich lese von dir immer nur dasselbe…Holly Holly Holly mit deinem Beschwichtigungsquatsch…aber wie Melissa schon erwähnte…muss man die ganze Geschichte verstehen…und von zig anderen Fällen wo er großartiges erreicht hat….erwähnst du nichts…nur negatives rausziehen…feiner Zug…und vorallem sehr neutral…;)

        Normal bin ich für sachliche Diskussionen…aber das ist bei dir kaum möglich….denn mit dir kann man garnicht reden…du denkst so…und du hast sowieso Recht…

        Du sagst oben zu Melissa, dass sie dich nicht angreifen soll….hahaha…du bist witzig…

        Was machst du denn? Du greifst hier einen Menschen an, der nicht mal hier ist..und überhaupt etwas dazu sagen kann….

        Hauptsache du machst alles richtig..und vielleicht solltest du dir mal darüber im klaren werden…das deine Einschätzung und deine Meinung nicht unbedingt richtig sein müssen. Niemand macht alles richtig…bei jedem wird man etwas zu kritisieren haben…aber das hier ist keine Art und Weise….

        Ihr mögt ihn oder seine Methoden nicht? Dann macht euer Ding und gut…Keiner zwingt euch ihn zu mögen oder seine Sendung anzuschauen…geschweige den müsst ihr seine Tipps annehmen…Jedem das seine..

        Kehrt doch alle erstmal vor eurer Tür…anstatt von anderen Fehlern auszuwerten.

  65. hallo katharina
    wilkommen in der welt der welt von “cesartology” der guru stellt seine behauptungen
    und alle wehen wie die wetterfahnen hinterher!
    du sagst du kannst bis heue nicht rechnen? aber auf solche diskusionen mußte es ja hinauslaufen.
    ich sag es immer so, in mathe war ich schlecht, aber rechnen… ich rechne immer mit allem überall. da du weiter oben schon geschrieben hast, das streß den cortisolspiegel erhöht,
    sollte vieleicht auch erwähnt weden das ein ständig erhöhter cortisolspiegel auch krank macht!!!
    cortisol ist das vom körpereigens hergestelltes cortison. und zuviel davon kann nicht gesund sein.
    streß und angst setzen auch noch andere neurotransmitter frei, z.b. adrenalin
    auch davon ist ein zuviel nicht gesundheitsfördernd (kann jeder bei seinen arzt mal erfragen)
    wie gesund hunde sind die mehrere jahre mit der bestrafungsunsicherheit leben müssen wird ja nicht gezeigt. wie sieht der tirarzt die hunde die so etwa 3-5 jahre unter diesen bedingungen “durch müssen”? doch wer verbindet schon die zugefügte strafe von vor einigen jahren mit herzleiden, kranken nebennieren, oder ein herabgesetztes imunsystem?
    viele tierärzte (grade in östereich und in der schweiz) sowie tierschutz (z.b. peta) der ibh und bhv warnen davor diese methoden anzuwenden (so wie in der sendung ja auch gewarnt wird diese techniken nicht ohne erfahrenden trainer nachzumachen!!! ) dabei sollte man berücksichtigen, das cm, den seid august 2014 vorgeschriebenen sachkundenachweis für hundetrainer nach §11 tierschutzgesetz NICHT!!!!!!bestanden hat.
    da liegt der schwepunkt darin fachwissen darüber zu erfagen, wie hunde lernen.
    jetzt k
    ann man sagen er spricht unsere sprache nicht, aber er hatte einen dolmetscher an seiner seite. (allerdings ohne würgeleine um cm hals und gekickt hat er ihn auch nicht, hätte er versuchen sollen vieleicht hätte es ja gelappt.
    katharina lass dich nicht entmutigen, kopf hoch (da must du jetzt durch, doch die schlinge hast du dir selbst umgelegt) DURCHHALTEN!!!!
    tschüssi

    • der zerstörer

      ich wei´ß schon etwas her (meine fake mail lel) aber man hätte die die fragen schon auf deutsch falsch verstehen können :=) da ging es um die feinheiten der sprachen … mehr schreibe ich nicht, da mit etwas hirn du selber wissen müsstest, dass dieser test (jetzt nicht wegen cesar) nicht wirklich etwas aussagt … gen auso wenig wie die prüfung für die haltung eines listenshundes 🙂 … ich habe ja nichts gegen solche prüfungen, aber gegen bescheuerte fragen schon :=)

      wenn man schon keine ahnung hat, dann bitte recherchieren :=)

      onkel,schwester und freunde absolvierten diese prüfungen schon … ich werde wahrscheinlich auch folgen.

      @Katharina wenn sie möchten, dann können sie ja nächstes jahr nach italien (mit mir und paar freunden) zu meinem onkel (er resozialisiert straßenhunde und hunde aus der kampfszene) fliegen, denn ich würde nur all zu gerne sehen 🙂 was sie wirklich drauf haben.

  66. margarete52

    Ich bin mir nicht sicher, ob die ganzen vermeintlichen Hundeliebhaber wissen, wovon sie reden. Der Cesar Millan resozialisiert Hunde und trainiert Menschen, damit sie mit diesen problematischen Hunden umzugehen lernen. Das heißt, dass die Hunde, die zu Cesar Millan kommen kein normales Verhalten haben. Im großen und ganzen deshalb, weil die Menschen nicht richtig mit den Hunden umgegangen sind. Das Problem sind nicht die Hunde, sondern die Menschen. Diese Problematik haben wir auch hier in Deutschland. Jeder kann sich einen Hund irgendwo kaufen und mit dem dann umgehen wie es ihm beliebt. Es gibt auch hier jede Menge Hunde, die gequält, vernachlässigt oder verhätschelt und vermenschlicht werden. Ich kann das fast jeden Tag mit ansehen, wenn ich mit dem Fahrrad unterwegs bin. Freilaufende Hunde in Wiesen und Wäldern, die Hasen und anderen Tieren nachstellen. Oft bekommt der “dazugehörige” Mensch das gar nicht mit, weil der Hund sich selber überlassen bleibt. Einmal am Tag muss er doch auch mal laufen dürfen. Und mit dem Hund auf die dafür ausgewiesenen Flächen zu gehen ist zu mühsam. Außerdem muss der Hund für den Rest des Tages wieder in der Wohnung ausharren. Einen Garten haben die wenigsten Hundehalter, dafür aber einen oder mehrere möglichst große Hunde. Also läßt man das Tier dann einfach da laufen, wo man gerade ist. Erzogen ist von diesen Hunden keiner, denn auf den Hundehalter hört keines der Tiere. Und wenn man mal einen dieser “Hundeliebhaber” anspricht und darauf aufmerksam macht, dass Hundekot eingesammelt werden muss und dass der Hund auch andere Tiere nicht jagen darf, dann bekommt man etwas von Freiheit zu hören und dass die Kinder ja auch nicht an die Leine müssen.
    Bei Cesar Millan hat alles seine Ordnung. Da ist der Hund ein Hund und das Kind kommt an erster Stelle. Da darf der Hund lernen, dass er das Kind zu respektieren hat. Und das Kind darf lernen, den Hund zu respektieren. Kein Hund wird vermenschlicht. Jeder Hund darf Hund bleiben und wird auch so behandelt. Und Hunde lächeln auch nicht! Hunde zeigen Freude anders als Menschen. Das sollte eigentlich jeder Hundehalter wissen. Besonders dann, wenn man gleich fünf davon hat und diese anscheinend auch überall frei laufen läßt.
    Und um noch mal auf den Vergleich mit dem Wolf einzugehen. Es gibt verantwortungslose Menschen, die Hunde mit Wölfen kreuzen und dann mit den daraus entstandenen Ergebnissen nicht fertig werden. Auch darüber gab es schon Folgen mit Cesar Millan. Cesar Millan hat dazu gesagt, dass er sich mit Wölfen nicht auskennt und er hat sich deshalb Hilfe geholt von einem Wolfexperten. Der Experte hat Cesar Millan dann in diesen Folgen unterstützt. Diese Wolf-/Hund-Wesen sind extrem schwierig zu händeln und auch ziemlich unberechenbar. Ein Artgerechtes Leben für diese Wesen ist kaum zu bewerkstelligen. Zumal schon die wenigsten Hunde ein Artgerechtes Leben führen dürfen. Dafür haben wir jede Menge selbstgerechter “Hundeliebhaber”, die ihre Tiere vermenschlichen und sich dann darüber wundern, wenn der Hund nicht so reagiert wie sie es erwarten.
    Liebe Katharina, ich weiß nicht, ob Ihre Hunde ein Artgerechtes Leben führen dürfen. Die Hunde von Cesar Millan dürfen das jedenfalls. Ihnen gefällt das nicht, das ist Ihr gutes Recht, aber Ihre Hunde, die haben einen Anspruch darauf, dass sie ein Hundeleben führen dürfen 🙂

  67. Mir ist es egal, was die Menschen hier denken. Ich weiß nur, er rettet Hunde und zwar die, die kurz vorm Tierheim stehen oder noch schlimmer eingeschläfert werden sollen, weil sie bei dummen Menschen wohnen, die keine Ahnung haben, wie ihr Hund tickt.

    Er liest die Hunde, das macht er seit er ein Junge war, ob seine Methoden veraltet sind, juckt mich nicht, denn er hilft den Hunden, das sie bei ihrem Menschen bleiben können oder er sucht ihnen ein neues Zuhause und er hat schon 100 x erklärt, das er nichts anderes tut, als wie die Hunde, die genauso mit anderen Hunden, die in einem Rudel umgehen. Er engagiert sich in Mexiko, bei vielen Tierschutzorganisationen, die sich einen Scheiß für die Hunde, die draußen als Streuner leben, interessieren. Er hilft wo er kann. . Ob ihr ihn mögt oder nicht, er hilft vielen Hunden, die keine Chance mehr haben oder hatten, das ist mehr, als die meisten von hier abliefern, außer groß rumzunöhlen. Ich bin froh, das es so Menschen wie Cesar Millan gibt.

    • Katharina

      Ganz viele Leute “hier” helfen Hunden, die irgendwo `rausgeflogen sind, ausgesetzt wurden oder Leuten sogar enteignet. Aber das bedeutet nicht zwnagsläufig, dass man sie treten und mit den entsetzlichen halsbändern traktieren muss, die er selbst entworfen hat – die nämlich nichts anderes sind, als eine bessere Aufhängung. Und nein: er hilft den Hunden keineswegs, dass sie “bei ihren Menschen bleiben können”: Holly, der Labrador, den er immer weiter bedroht hat, nachdem der Hund wieder und wieder beschwichtigt hat und nach hinten auszuweichen versuchte, bis sie ihn schließlich biss, lebt bei ihm. Soll das eine gelungene Sozialisierung sein? Der Husky, der an der Leine anderen Hunden gegenüber angstaggressiv war und von Millan gewzungen wurde, sich auf den Boden zu legen und zuzulassen, dass lauter fremde Hunde ihn beschnupperten und bedrängten: Musste anschließend zwei Jahre lang resozialisiert werden, weil er nach Millan endgültig traumatisiert war.
      Wenn die Besitzer der Hunde Fehler machen, ist es Millans Aufgabe, den Besitzern andere, sanftere und bessere Wege zu zeigen, als Teletak, Stachler, Würgehalsband und Tritte.
      Es sollte Sie durchaus “jucken”, ob seine Methoden veraltet sind, denn was er macht, ist zumindest hierzulande tierschutzrelevant und unnötig. Niemand erzieht seine Kinder noch so wie in der Weimarer Republik: Heutzutqge würde das unter “Mißhandlung” laufen. Darum gibt es Verhaltensforschung: Weil man darüber mittlerweile herausgefunden hat, dass Hunde das Bewußtsein eines fünf- bis sechsjährigen Kindes haben, sogar über ein “Ich-Bewußtsein” verfügen sie. Würden Sie ein fünfjähriges Kind treten (und es “berühren” nennen), am Hals herumrucken oder vollkommen üebrfordern, bis sie in ein erlertnes Abschalten verfallen? Die meisten der “Fälle” , die Millan besucht, sind 08/15-Fälle, die von Millan so lange traktiert werden, bis sie endlich Kontra geben. Und wenn Sie sich meine Kommentare und die zahllosen Videos ansehen, die ich immer wieder als Antworten eingestellt habe, sehen Sie deutlich, dass ich mich mit dem Mann durchaus sehr genau beschäftigt habe. ich habe sogar mehrere seiner Shows gesehen in den USA, wo er Tacheles redet, der einem hierzulande die Schuhe ausziehen würde. Die Hunde reagieren nicht gut auf ihn, weichen zurück, haben Angst, werden – von ihm, dem hundeversteher! – unvorbereitet auf Bühnen mit grellem Licht in riesigen Hallen gestellt und sind völlig verunsichert – und werden dann von ihm bedrängt, damit das Publikum etwas zu sehen hat. Das soll ein Tierfreund sein? Das ist ein genialer Selbstvermarkter, der von Hundepsyche nicht die geringste Ahnung hat. Von einem Lehrer darf an erwarten, dass er sich fortbildet. Er hat wortwörtlich zu mir gesagt, Nein, für so etwas habe er keine Zeit.
      Pfui.

      • So ein schwachsinn!!! Keine ahnung!!!! Was im fernsehen aufschnappen und dann sowas hier dazu erfinden….der mann macht einfach das was ein anderer dominater hund oder alphahund auch machen würde!!!! Wie oft liegen hunde neben ihm seelenruhig…alles schwachsinn der mann ist einfach hart und konsequent was man bei starken hunderassen sein muss!!! Also such euch jemand anderen den ihr verfeinden wollt

        • Katharina

          Na, das nenne ich mal aussagekräftige Argumente für eine weiterführende Diskussion! Und nein: Man muss nicht “hart” sein bei “starken” Hunderassen. Ich habe solche Rassen mein Leben lang geführt und war nie “hart”, sondern habe so kommuniziert, dass die Hunde begriffen haben, was ich von ihnen wollte. Wenn man allerdings mit Hunden nicht kommunizieren kann, muss man halt Härte und Gewalt einsetzen. Und, wie in unzähligen Kommentaren vorher schon erklärt: Die so genannten Alpha-Hunde sind nie hart oder laut, zeigen so gut wie nie die Zähne und tun sich meistens durch sehr ruhiges, souveränes Auftreten hervor: Ich habe acht Hunde, bei uns wird nie “hart” agiert untereinander, und der lauteste, gröbste Hund ist der, der am wenigstens zu sagen hat. Ich empfehle zum 100. Mal das Buch “Wölfisch für Hundehalter”, Kosmos Verlag.

      • ciara+ nathi

        geschätzte frau?
        sind sie ein hund? ich glaube nicht! wissen sie 100%ig was ein hund braucht? sie sind bestimmt der meinung, aber schon wie es martin rütter schon richtig gesagt hat: ein hund ist immer noch ein wildtier und in der wildnis legt sich nicht um 16 uhr ein hase auf den baumstamm und sagt friss mich. in der wildniss muss man auch um sein fressen kämpfen. haben sie sich schon mal eine doku angesehn, bei der es um wölfe geht? erst neulich habe ich eine doku über ein wolfsrudel und einen einzelgänger gesehen. es ist auch heute noch so: wölfe kämpfen um ihre ansprüche. sei es futter, revier oder um etwas anderes. das wölfe in gefangenschaft nie das gleiche verhalten an den tag legen wie wölfe in freier wildbahn ist ganz normal, weil sie schon vom menschen abhängig sind. der mensch muss diese wölfe füttern und darauf achten das ihnen nichts geschieht. und so ist das auch bei unseren domestizierten tieren auch. man kann bei keinem tier einen schalter umlegen und ihn so machen wie wir ihn wollen.

        man kann seine meinung haben, aber nur sagen das das eine gut ist und das andere schlecht, geht nicht. es gibt tierschutzauflagen nur weil die leute in den ämtern genau so wie viele zu hause ihre haustiere vermenschlichen. um es mit dem menschen zu vergleichen: man darf seine kinder nicht mehr so erziehen wie früher. es gibt in schulen keine rohrstäbe mehr. doch viele eltern wünschen sich das weil sie sich es nicht mehr trauen sich ihren kindern zu stellen. beispiel aus meinem leben: bei einem elternsprechtag sagt eine mutter zu mir: “ich weiß das mein sohn schwierig ist, wenn sie möchten dürfen sie ihm schon mal eine klatschen.” ich konnte es nicht glauben was ich da gehört hatte. ich habe der mutter nur gesagt, dass das nicht notwendig ist, weil ihr sohn bei mir immer folgt und brav ist. und so war es auch. ich hätte mir nie gedacht, dass diese mutter von diesem braven kind redet. nie im leben wäre mir in den sinn gekommen irgendeines meiner kinder zu schlagen. NIEMALS. allein das die mutter mir diesen vorschlag angetragen hat war ein schock für mich. anscheinend gibt es viele eltern, die mit ihren kindern nicht umgehen können und wünschen sich die alten methoden zurück.
        und diese “tritte” die cm austeilt sind keine knochenbrecher. ja ich mache stattdessen etwas anderes ohne meine hündin zu berühren, doch es ist einfach eine andere methode damit umzugehen. außerdem muss man das ja nicht das ganze hundeleben lang machen, sondern nur auf zeit bis der hund das gewünschte verhalten annimmt.

        • Liebe Frau Hohlmayer,
          ich glaube, dass ich tatsächlich sehr genau – wenn natürlich nicht 100%ig – weiß, was Hunde brauchen. Ich bin mit Hundne aufgewchsen, ich habe seit 35 Jahren eigene Hunde der unterschiedlichsten Rassen und aus unterschiedlichen “Umständen” – vom Angsthund bis zum angstaggressiven Hund war und ist alles dabei. Momentan habe ich neun eigene Hunde. Ich arbeite mein Leben lang über Hunde,habe mich mein Leben lang mit Verhaltendswissenschaftlern ausgetauscht und Hunde in den unterschiedlichsten Situationen – von wildlebenden Hunden bis Hunden in Gehegen, Familien etc. – beobachtet. Hnde haben mich mein ganzes Leben lang begleitet, und ich habe mich nie vor Problemhunden “gedrückt”.
          Herr Rütter hat unrecht, wenn er sagt, dass Hunde letztlich noch immer Wildtiere sind. Der Hund ist vor mindestens 60 000, wahrscheinlich 100 000 Jahren vom Menschen gemacht worden. Nach 100 000 Jahren Domestiaktion ist der Hund kein Wildtier mehr, so wenig, wie der Mensch noch en Neanderthaler ist. Der domestizierte Hund will mit dem Wolf nicht einmal mehr etwas zu tun haben, außer, Wolf und Hund wurden zusammen aufgezogen. Aber slebst eine läufige Hündin wird nicht von einem Wolf gedeckt, wenn er es aufgrund einer Gehege-Situation nicht sozusagen “muss”. Wolf und Hund haben zu 99% die gleiche DNA – die haben der Orang-Utan und ich auch. Trozdem habe ich mit dem Orang Utan nur sehr, sehr wenig gemein. Mein Sozialverhalten ist ganz anders, meine Möglichkeiten viel größer. So ist das bei Wolf und Hund auch – man nennt das Evolution.
          Und nein, Wölfe kämpfen keineswegs um ihre Ansprüche. Ich habe in den Kommentaren und auf meinem Blog schon hundertmal das Buch “Wölfisch für Hunehalter” von Günther Bloch empfohlen und lege es auch Ihnen ans Herz: Wölfe wie Hunde (die miteinander schon lange nichts mehr zu tun haben, man kann sie einfach nicht mehr vergleichen – das ist ja einer meiner Haupt-Vorwürfe an Millan) sind grundsätzlich konfliktscheu und versuchen, alle Zweiste ohne Kampf und Aggressionen zu klären. Meine Hunde in den verschiedensten Größen und gemischten Geschlechtern prügeln sich nie – sie fauchen sich mal kurz an, aber hier wird sich NIE gebissen, ganz im Gegenteil.
          Es gibt Tierschutzgesetze, weil der Mensch mit Tieren entsetzlich umgeht – und nicht, weil der Mensch Tiere vermenschlicht. Elektroschock-Haslbänder, von Cesar Millan gerne eingesetzt, sind ein sinnloses Hilfsmittel, denn es bringt dem hund nichts bei. Tritte sind überflüssig – völlig egal, ob es “Knochenbrecher” sind, wie Sie sich ausdrüclen: Eine Ohrfeige bricht auch keine Knochen, und trotzdem lehnen wir sie in der Kindererziehung ab. Einem Hund mit Gewalt etwas beizubringen zeigt ihm, dass Gewalt eine Option ist: Das darf aber nicht passieren.
          Ich habe auch keineswegs einfach nur gesagt, dass ich Cesar Millan “doof” finde – im Gegenteil, ich setze mich ja sehr genau mit seiner Erziehungsmethode auseinander und zeige auf, welche Fehler er macht. Einen Hund, der futteraggressiv ist zu bedrohen ist schlicht Unsinn, denn der Hund verteidigt ja sein Futter, weil er unsicher ist. Stattdessen muss man ihm zeigen, dass er nichts zu befürchten hat, wenn er frisst, und dass niemand kommt, um ihm sein Futter wegzunehmen. Ich habe hier drei hunde aus spanischen Auffanglagern, die deutlich futteraggressiv waren – inzwischen fressen sie zusammen mit allen anderen ganz ruhig und mit allen möglichen Leuten in der Küche um sie herum. Millan bringt immer wieder hunde durch seine Erziehungsmethoden in echte Nöte – das ist ja auch der Grund, warum er so viele Hunde nicht bei den Besitzern läßt, sondern sie übernimmt. Das ist in Wirklichkeit ein Armutszeugnis eines Trainers – dass er es nicht schafft, seinen Klienten zu vermitteln, wie man mit dem betreffenden Hund umgeht. Holly, der futteraggressive Labrador, hatte kein besonders großes Problem – und trotzdem lebt sie nicht mehr bei ihren Besitzern. Weil Millan nicht in der Lage ist, den Leuten wirklich zu vermitteln, wie man mit dem Hund in Kommunikation tritt.
          Was Sie in einem weiteren Kommentar angesprochen haben: Ich kann nur schlecht Videos machen von meiner Arbeit, weil ich keine zweite person zur hand habe, die Videos aufnehmen kann, wenn ich mit Hunden arbeite. Mein Metier ist das Wort, geschrieben oder gesprochen. Millan kann das nicht, er braucht für seine Bücher einen gostwriter und ein gewaltiges Kamerateam, um seine “Fälle” zu filmen.
          Und auf Nat Geo werden nur noch die positiven Fälle gezeigt; alles, was nicht nur “zweifelhaft”, sondern wirklich entsetzlich war – ein Hund, den er am Halsband um sich herumgeschleudert hat, ein anderer Hund, der sein Leben lang draußen lebte, und dann in einer Art Schocktherapie von Millan ins Haus gezwungen wurde, wo der den Hund zutiefst verängstigte, ihn auf den Boden drückte und bedrohte, bis dieser, katatonisch vor Angst, aufgab, der Husky, den er jedesmal, wenn der beim Anblick eines Hundes bellte, am Würge-Halsband hochzog, so dass dieser kaum Luft bekam (übrigens dauerte es zwei Jahre, bis dieser Hund nach der Millan-Behandlung wieder Vertrauen zum Menschen fassen konnte – diese Geschichten gibt es auch alle im Netz) – alle diese Geschichten sind nicht mehr bei Nat Geo zu sehen. Aber man findet sie auf yxoutube.
          Übrigens kenne ich Cesar Millan. Ich habe vor 25 Jahren sehr lange in Los Angeles gelebt, und er ging mit den Rottweilern von Will Smith im gleichen Park spazieren wie ich. Er hat in der zwischenzeit nichts, aber auch gar nichts verändert ander Art, wie er mit Hunden umgeht – und das macht einen schon mißtrauisch, denn in der Pädagogik, in der Verhaltensforschung hat sich vieles, viele verändert seither. Ich bin froh, dass Kinder heutzutage nicht mehr so unterrichtet werden wie die Kinder in den 1930er Jahren. ich möchte meine Hunde nicht “beherrschen”, ich möchte sie erziehen, trainieren und führen und mit ihnen zusammen arbeiten. Meine Hunde sind warhscheinlich besser geführt als trainiert, aber sie machen, was ich sage – und ich habe die meisten von ihnen nicht als Welpe übernommen.
          Ich war dabei, als Cesar Millan auf die Frage von deutschen Verhaltenstierärzten, was für Fortbildungen er denn gemacht habe in den letzten zehn (!) Jahren, antwortete: Keine. Dafür habe er keine Zeit. Und auf die Frage, was er denn vn den “Beschwichtigungssignalen” halte (die wissenschaftlich belegte Ausdrucksweise alle Caniden), sagte er: Ach, jaja, noch so eine neue Mehtode.” ?? Er weiß also nicht einmal, was das bedeutet.
          Kein Reitlehrer, kein Klavierlehrer, kein Mathelehrer könnte sich so eine Antwort erlauben. Und jemand, der mit hochsozialen, hochentwickelten, sehr intelligenten Haustieren arbeitet, darf so etwas sagen, ohne rot zu werden? Doch, das Rad wird in der Verhaltensbiologie immer wieder neu erfunden. Wissenschaftler sind keine Idioten, die Studien betreiben, weil sie sich langweilen. Wir wissen so, so unendlich mehr über das Verhalten von Pferden, Vögeln, Hühnern und nicht zuletzt Hunden, als noch vor 20 Jahren, über ihr “Ich-Verständnis” und darüber, dass sie ein Persönlichkeitsgefühl eins etwa vier bis fünfjährigen Kindes besitzen. Ich trete kein vierjähriges Kind – auch nicht “sanft”, und ich trete meine Hunde nicht.

          Ich kann Ihnen vielleicht helfen mit Ihrer Hündin. Hierzu müssten Sie mir über den “Kontakt” eine Mail schreiben – an dieser Stelle würde das den Rahmen sprengen.

          herzlich, Katharina von der Leyen

  68. ciara+ nathi

    Erstmal entschuldigung das ich erst so spät schreibe. Ich habe nat geo wild erst seit kurzer zeit und sehe soviel CM sendungen wie ich kann. Ich habe meinem mann davon erzählt und er meinte nur, dass es über cm schon viele negativmedien gibt.

    frage: wer kennt cm persönlich? wer hat schon mit ihm gearbeitet? wer hat seine methoden schon mal probiert? warum darf man einen menschen verurteilen der schon so viele fälle ins positive umleiten konnte?

    das highlght meines wochenendes war folgendes: eine freundin von mir hat 2 pitbulls, die ständig an der leine ziehen. das war meine chance cm´s methode zu testen. also schnappte ich mir alle drei hunde und gehe mit ihnen gassi. es war wirklich nicht leicht die 2 pits an der leine zu halten. also dachte ich mir: gut, ich probiers mal. ich habe die bösen bösen würgehalsbänder, die mir meine freundin mitgab, und habe sie direkt hinter die ohren gezogen. ein kurzes ziehen an der leine und die hunde gingen innerhalb von 5 minuten hinter mir. ich habe auch nicht einmal tritte verteilen müssen. ich war total begeistert das es funktioniert. ich habe meinem mann davon erzählt und er meinte nur: wow das is ja cool. er mag cm nicht und wenn er heimkommt und sieht, dass ich cm schaue, meint er nur: schaust da scho wieda den tierquäler an? doch nach meinem erlebnis mit den 2 pitts hat sich seine meinung wohl geändert, oder zumindest verbessert.

    es regt mich so wahnsinnig auf, dass menschen meinen alles was sie machen ist das beste und tollste. ich habe meinen hund auch nicht nach cesars methoden erzogen, aber im gegensatz zu anderen menschen denke ich mir, man sollte erst mal alles ausprobieren. andere menschen zu verurteilen, die ich nicht kenne, mache ich sehr selten. ich finde man sollte einen menschen kennen bevor man über ihn urteilt. und die methoden von cm machen sinn. ich erinnere mch gerne an eine folge zurück, bei der ein hund cm´s rudel vorgestellt wurde und geknurrt hat und kurz davor war einen hund des rudels anzufallen. junior hat das gemerkt und ihn sofort mit seiner schnaue angestupst. nicht nur einmal, soondern öfters, also hat der hund es sein lassen. will mir hier jetzt vielleicht jemand weiß machen, dass junior das von cesar gelernt hat? kann ich mir nicht vorstelln. das war für mich der beweis das cm recht hat.
    ich finde, dass jeder seinen hund erziehen sollte wie er will und ich mache es auf meine weise. doch einfach nur über jemanden schlecht reden und von seiner eigenen methode überzeugt sein gehört leider nicht zu meinen persönlichkeitseigenschaften. ich habe mir auch oft martin rütter angesehen und seine ansätze in der hundererziehung finde ich auch nicht schlecht. wenn man sich aus allem etwas heruaspickt und trotzdem seinen eigenen weg geht, wird jeder hund so wie man ihn haben will. meine labihündin, gebe ich zu, war nicht schwer zu erziehen. sie hat von anfang an ein sehr ruhiges und gehorsames wesen.
    noch was: nicht vergessen! cesar millan betreut mensch und tier. menschen die sich mit hunden und ihrer haltung nicht auskennen, fragen um hilfe. diese menschen haben sich einfach hunde genommen obwohl sie nicht wissen wie man mit ihnen umgeht. ob sie sich den hund genommen haben weil ihnen fad ist? weil die kinder einen hund wollen? wenn sich menschen erst informieren was ein hund alles braucht, oder wie man mit ihm umgehen muss hätte cm keine fälle zu betreuen. und das die meisten menschen in der sendung ihre tiere vermenschlichen ist wohl der größte fehler den man machen kann. ganz ehrlich: das ist ein hund. ja, er ist ein teil der familie, doch wenn dieser teil der familie nicht gehorcht und dadurch ein familienmitglied anfällt oder sogar verletzt ist das nicht gut. oder würde mir da niemand zustimmen. und wenn das der fall sein sollte, würde ich meine hündin auch nicht streicheln und sagen ja, ist gut, mach weiter so. BITTE. jeder soll seinen hund erziehen wie er will, aber nicht jemanden nur weil er in der öffentlichkeit steht verurteilen. denn wenn jemand von uns no name hundehaltern es schaffen würde eine sendung zu machen, hätten wir bestimmt auch hater und menschen die unsere methoden nicht gut finden würden.
    lebt euer leben und versucht nicht dauernd etwas zu bekämpfen nur weil es eurer eigenen methode oder vorstellung nicht entspricht. kümmert euch um eure eigenen probleme und lasst andere menschen sein wie sie sind

  69. Hallo,
    Die Kommentare lesen sich wirklich super! Ein Hoch auf die deutsche Intoleranz und das sehr ausgeprägte “Territoriale Dominanzverhalten” des eigenen Egos. Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen! Jeder sollte seine Methoden individuell wählen und niemanden verurteilen.
    Tiere bleiben Tiere und brauchen Ihre Struktur. Ist diese nicht gegeben, muss man korrigieren. Und da jedes Tier ein Individuum ist….
    Fakt ist, mit “Kuschelkurs” kommt man nicht weit. Genausowenig mit “Peitsche”. Fakt ist auch das keiner der genannten Trainer mit dem einen oder anderen arbeitet. Hierzu möge man bitte genauestens Filme, Bücher, Serien etc… Sehen, verstehen, analysieren und hinterfragen.
    Ich arbeite seit 35 Jahren mit Pferden und Hunden. Nicht wirklich mit den einfachsten. Ich arbeite auch schon lange mit Wolfshunden (SWH/ TWH).
    Mann/Frau muss das Alphatier darstellen, Punkt. Mit Ruhe, Respekt und Geduld. Aber auch mal mit Nachdruck. Versucht ein Pferd mich zu treten oder ein Hund mich zu beißen, reicht Homöopathie leider nicht mehr so wirklich, ich mag mein Leben sowie Körperteile. Also mache ich meinen Standpunkt deutlich. Pferde in der Herde als auch Hunde im Rudel machen Ihre Stellung auch nicht mit “och bitte” klar.
    Ich schreie meine Tiere nie an, ich schlage meine Tiere nie! Für jedes meiner Tiere habe ich die entsprechend individuelle Methode mit denselben Prinzipien. Und wenn das dann mal ein Trainingshalsband ist, dann aus guten Grund.
    Immer auf Details achten und nie andere verurteilen! Nachdenken, Überdenken und seinen Weg finden.
    Pferden klopft man auf die Stirn wenn mal ne kleine “fehlzündung “im Kopf ist. (Wie an eine Tür anklopfen).Dann stopt man das Hirn auch. Hört sich fies an, tut Ihnen nichts! Uralte Methode, hilft immernoch bestens.
    Achso, ich bin auch weiblich ;-).
    Kurzum, jeder wie er mag. Sinnvoll, mit Respekt, Logischem Sachverstand, Ruhe und Geduld.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*