Der Terminator

bildvom 3.2.2013

Shaya ist ein dreijähriger Malinoisrüde. Er ist ein harter Hund, ein hervorragender Spürhund und unbestechlich. Er war mal Polizeihund, aber im April zieht er nach Südafrika. Dort soll er im Kruger-Nationalpark dazu beitragen, dass Abschlachten der Nashörner durch Wilderer in den Griff zu bekommen.
Allein 2012 wurden im Kruger-Nationalpark über 600 Nashörner niedergemetzelt. Ihr Horn gilt in Pulverform in Asien als Aphrodisiak und Heilmittel gegen Krebs. Beides ist natürlich Quatsch. Die Ranger im Kruger Nationalpark führen einen verzweifelten Kampf gegen die Wilderer, wofür sie bedroht und überfallen und ihre Häuser werden angezündet werden, immer wieder wird auf sie geschossen. Ein Kilo Nashorn-Pulver ist ca. 40 000 Euro wert. Das ist schlecht für Moral und Tierschutz. Das Nashorn hat über 50 Millionen Jahre überlebt. In den letzten Jahrzehnten sind viele Arten bereits ausgestorben. Tatsächlich wird davon ausgegangen, dass es in 10 Jahren keine Nashörner mehr geben wird, wenn die Wilderei nicht gestoppt werden kann.

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Die bekannte Hunde-Ausbilderin Perdita Lübbe ( www.hundeakademie.de ) war mit ihrem Mann auf Fotosafari in Afrika, als sie ein abgeschlachtetes Nashorn fand. Nach Gesprächen mit Rangern kam ihnen die Idee, einen Spür- und Schutzhund nach Afrika zu schicken, der speziell darauf trainiert ist, Nashorn-Horn, Elfenbein und Waffen aufzuspüren.

Nach langer Suche nach einem geeigneten Hund wurde Perdita Lübbe schließlich fündig: Shaya, der bei der Polizei keine rechte Lust auf Schutzdienst hatte, ist ein sensationeller Suchhund und sehr ausdauernd im Verfolgen seiner Ziele: Das, was man als normaler Hundehalter nicht gebrauchenkann, ist für diese Arbeit genau das Richtige. Shaya lässt nie locker.

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Vor ein paar Tagen sollte er unter acht verschiedenen Metall-Haufen Patronenhülsen finden – kein Problem für Shaya. In Zukunft wird er mit seinem zukünftigen Herrchen Craig, einem Ranger im Kruger Park die Autos an den Zufahrten des Parks kontrollieren und in umliegenden Dörfern nach Jagdbeute suchen. Bei der Polizei macht er gerade

nashorn-knoch ein bisschen Schwarzpulver-Training.

Mit Perdita Lübbe wird er an seinem Jagdtrieb arbeiten: Er wird ab April zu allen Tages- und Nachtzeiten im offenen Pick-Up herumfahren und darf beim Anblick von Gazellen oder Antilopen nicht einmal zucken.
Wenn die Arbeit mit Shaya ein Erfolg wird, soll das “Hundeprojekt” ausgebaut und weitere Hunde ausgebildet und nach Afrika geschickt werden. Alles dies wird allein durch Spenden finanziert. Am 9. April wird Shaya nach Afrika fliegen. Craig kann es kaum noch erwarten. Auf die Frage, wo Shaya, der Schrecken der Wilderer schlafen soll, antwortete er: “Eigentlich auf einer Decke -aber er endet wahrscheinlich im Bett.”

Spenden zur Rettung der Nashörner werden dringend gebraucht und sind sehr willkommen!

Spendenkonto:

TASSO e.V.
Aktion Nashorn Hund
Nassauische Sparkasse
Kontonr. 238 054 907
Blz: 510 500 15

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