Hunde im Bett – das Problem

Master of the bedroom-universe

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Ich finde, es ist ein Fehler, Hunde im Bett schlafen zu lassen. Wirklich. Aber nicht aus den Gründen, die Sie sich jetzt denken.

Mir geht es nicht um Schmutz im Bett. Kleine Sandhaufen im Bett kann man sich auch als eine Art natürliches Peeling schön reden, und das Gefühl von Lärchennadeln und kleinen Birkenblättern zwischen den Kissen erinnert ein bisschen an Zeltlager früher, finden Sie nicht? Auch von der Theorie, Hunde könnten durch die Erlaubnis, im Bett schlafen zu dürfen, „dominant“ oder größenwahnsinnig werden, halte ich für Blödsinn. Ich habe jedenfalls noch keinen Hund getroffen, der glaubte, das Schlafen im Bett würde ihm die Tür zur Weltherrschaft öffnen.

Hunde lieben das menschliche Bett vor allem deshalb, weil es so unglaublich konzentriert nach ihrem persönlichen Menschen riecht. Ich bin mir sicher, dass das auch der Grund ist, warum Hunde am liebsten auf dem Kopfkissen liegen wollen (eventuell auch deshalb, weil sie komfortorientierte Opportunisten sind, aber das klingt irgendwie weniger nett). Alle jungen Hunde, die ich je hatte, haben während meiner Abwesenheiten immer wie durch Zauberhand den Weg auf mein Kopfkissen gefunden und dort tief zufrieden geschlafen, bis ich zurück kam. Nichts ist offenbar tröstlicher als eine Nase voll Nachthaaregeruch und eine Mütze voll Schlaf.

IMG_0831Hunde sind professionelle Schlafmützen. Die Art und Weise, wie sie sich unvermittelt per Nickerchen in den Tiefschlaf fallen lassen, verdient Bewunderung – diese Fähigkeit, sich einfach mal kurz zwischendurch komplett verabschieden zu können, während man als Mensch immer von Emails, Telefonen, Plänen, Sorgen, Pflichten und Unruhe wach gehalten wird. Darum haben Hunde wahrscheinlich auch nie Ringe unter den Augen. Schlafmangel kennen sie nicht. Für mich persönlich gibt es auch wenig Beruhigenderes, als schlafenden Hunden zuzuschauen.

Außer, man würde selber gerne schlafen und kann nicht, weil im Bett kein Platz mehr ist.
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Das ist nämlich mein Problem. Ich habe Rücken. Ich habe Nackenkrämpfe. Das liegt daran, dass ich ein bescheidener Schläfer bin und mich im Bett ganz klein mache, wenn man mich nur hartnäckig genug tritt. Wenn man es richtig macht, liege ich morgens hübsch zusammen gefaltet am Fußende, und die Hunde liegen sehr bequem breit ausgestreckt überall im Bett. Hunde, egal, wie zart und klein sie sind, werden im Bett zu riesigen Dinosauriern, die jeglichen Platz ganz für sich beanspruchen.
Mit meinem sehr dünnen (aber sehr muskulösen und dadurch starken) Windspiel Fritz das Bett zu teilen ist so ähnlich, wie mit einem vierjährigen Kind in einem Bett zu schlafen: Im Laufe der Nacht dreht er sich mehrfach um die eigene Achse, und wenn er einem nicht in den Bauch oder ins Gesicht tritt, stemmt er sich mit allen vier Pfoten gegen den jeweils vorhandenen menschlichen Rücken. Ich habe mehrfach versucht, Fritz auszulagern und in einem gemütlichen Hundebett neben meinem Bett schlafen zu lassen. Leider konnte sich Fritz abends nie daran erinnern, dass wir darüber ausführlich gesprochen hatten, und bestand darauf, weiter unter meinem Federbett zu schlafen, weil er friert. Schließlich kaufte ich ihm eine eigene Decke. Es wäre einfacher gewesen, ich hätte mir einfach ein neues Bett gekauft.
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Dafür haben meine Hunde keinerlei Rückenprobleme. Sie sind tiefenentspannt. Das liegt an meiner sehr breiten orthopädischen Matratze. Manchmal wache ich auf und stelle fest, dass mein Kopf nicht etwa schwer ist, weil ich einen Kater habe, sondern weil mein Welpe Pixel sich wie eine Art haariger Heiligenschein um meinen Kopf geringelt hat. Manchmal legt er sich auch nach Welpenart quer über mein Gesicht. Nackte Babybäuche mögen unwiderstehlich sein, aber bei einem kleinen Rüden ergeben sich Aspekte, die man sich vor der Anschaffung nicht klar macht.

Dazu kommen noch die unterschiedlichen Schlafgewohnheiten.
Mein Windspiel Harry hält es für seine Aufgabe, jeden Morgen den Beginn des Tages zu verkünden. Mit fortschreitender Vergreisung hätte ich durchaus nichts dagegen, mir nach durchschriebenen oder durchwachten Nächten den Luxus eines Frührentners zu gönnen und auch mal bis zehn zu schlafen. Nichts da. Mit der Präzision einer Atomuhr weckt Harry mich jeden Morgen um viertel nach sechs, um die gesamte Familie zum Frühstück zu scheuchen, seiner persönlichen Happy Hour.
Gretel schläft genau so lang, wie man es sich wünschen würde, allerdings möchte sie auch unter die Decke. Zuerst. Weil sie aber langes Fell hat, wird ihr nach kurzer zeit zu warm, weshalb sie erst dramatisch hechelt, dann die Position wechselt und mit großem Trara unter der Decke hervorkommt, um sich dann („Mir ist so heiß!“) ausgestreckt quer über meine Beine zu legen. Mein Physiotherapeut kann sich nicht erklären, woher die unspezifischen Schmerzen in meinem rechten Bein kommen, und ich bin zu feige, ihm auf die Sprünge zu helfen.

Oder einfach zu müde.

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91 Kommentare

  1. Ach, wie köstlich! Ich war auch lange gegen den Hund im Bett – bis ich festgestellt habe, dass er in Abwesenheit meines Mannes wunderbar die Füße wärmt. Mein Mann hat irgendwann kapituliert und nun ist es schön gemütlich bei uns im Bett. Insbesonders dann, wenn sich mitten in der Nacht auch noch unser Jüngster zu uns schleicht. Gott sei Dank haben wir ein großes Bett . Wenn allerdings alle drei Herren schnarchen, dann wander ich aus. Das ist dann aber nicht die Schuld des Hundes 🙂

  2. seitdem ich Hunde habe dürfen die auch in meinem Bett schlafen und es waren meist nicht gerade kleine Schäferhunde, so das es öfter auch unbequem war 😉
    aber ich finde es unglaublich beruhigend, wärmend und kuschlig und habe nach fast 30 Jahren nun endlich die richtige Kuschelkatze ( öhm Schäferhündin) die es elegant schafft so zu liegen das es nur noch schöööööööön ist!

  3. ….. herrliche Geschichte!!!!
    Ich habe mich beim Lesen köstlich amüsiert…wie immer eigentlich!

  4. Danielle Giersberg

    Köstlich geschrieben…hatte beim lesen Tränchen in den Augen (vor lachen natürlich).Warum kommt mir alles sooo bekannt vor?Ich bin froh, dass es anderen Frauen genau so geht….

  5. eine herrliche Geschichte! mein beaglechen schläft von Anfang an -seit wir ihn vom Tierheim geholt haben- im Bett, unter der woche geht es ja, weil wir eine wochenendbeziehung haben, am Wochenende is dann recht lustig, weil mein freund zu lieb ist snoop ein stück auf die Seite zu schieben 🙂
    fürs Wochenendhaus haben wir uns dieses Jahr statt eines 1,40m Bettes ein 1.80m Bett gekauft. aber auch bei einem 3m Bett würde snoop mit mir oder meinem freund kuscheln 🙂

  6. Luzi a Magyar

    Wuff, also mein Herrchen hat das ganz super gelöst. Ich habe ein wunderbares Körbchen in dem ich sehr gut schlafe. Wenn dann Morgfens so gegen 8 Uhr der wecker läutet frage ich mal so nach ob ich ein wenig mit Herrchen und Frauchen kuscheln darf. Wenn ja gibt mir das Herrchen ein Zeichen und ich darf auf der Besucherritze liegen und dann werde ich von den zweibeinigen Familienmitgliedern gekrault. Wenn dann noch unsere Katze Bella bei meinem männlichen Zweibeiner liegt bekomme ich auch noch wunderbare Fellpflege am Kopf und das alles ist superfein. Na dann einen lieben Nasenstubs, Luzi a Magyar

  7. Brigitte Blecha

    Ich habe mich abgemüht, unsere Hunde aus dem Bett raus zu bekommen, als es nach viel Mühen gelungen ist, war meinem Mann und mir unser Bett zu groß, zu leer zu einsam, ergo Ende vom Lied wir holten die Hunde wieder rein, seit dem schlafen wir wieder besser.

    • Haha so geht es uns auch. Kaum ist die kleine Maus mal weg ist es uns zu ruhig, zu gross und zu leer im Bett:-D

    • so ging es uns auch…deshalb dürfen beide bei uns im Bett schlafen…lächel…unheimlich kuschelig

  8. Monika Rohde

    Es war einfach herrlich zu lesen. Hatte vor Lachen Pipi in den Augen. Wir haben unseren Bandit Border-Schäferhund-Mix) seit 10 Monaten und ich weiss nicht mehr, wie es ist bequem zu liegen. Den “Heiligenschein” hatte ich über lange Zeit auch. Jetzt liegt er lieber am Fussende – quer natürlich. Ist er mal nicht da – weil er im kühlen Bad liegt – fehlt was.
    Komisch ist nur, mein Mann versteht meine “Probleme” nicht. Unser Süsser liegt nur bei mir so, auf der anderen Seite liegt er der Länge nach. Vielleicht sollte ich mal die Bettseite mit meinem Mann tauschen.
    Aber um nichts auf der Welt möchte ich tauschen.

  9. Wie köstlich, weil wahr. Der Herzbube und ich liegen auf einer Seite unseres 1,40 m breiten Bettes. Und auf der anderen Hälfte schläft der dreibeinige Rabauke. Dabei hat der nur 7kg und liegt in seinem Körbchen immer kugelig zusammengeknautscht. Aber im Bett, da ist er mindestens ein Berhardiner… 😀

  10. Herrlich,ich könnte mich kringeln:d,,es ist top-ja auch unser Hund schläft im Bett,seitdem ich eine eigene Wohnung habe -sind Hunde da und im bett. Auch die Kids kennen das nicht anders:) das einzige was wir taten-mein Mann im Zimmer mit dem Schäferhund-er war auf ihn bezogen und ich mit unsrer pittihündin im andern Zimmer im Bett. Tja-was tut man nicht lles???:D beimSex mussten dann beide vor der Tür mal warten undwaren dann auch noch eingeschnappt…ztztztzzt

    • o.O und schon hab ich getrennte betten damit der hund besser schlafen kann,
      ja hunde sind wichtig aber eine beziehung zu meinem partner deshalb vernachlässigen?
      mit nichten…….

    • Die Frage hab ich mir auch gestellt, wie macht man das, wenn man mal Sex haben will? ..Hunde aus dem Schlaf reißen, vor der Tür parken und die sitzen dann da ganz verschlafen und verwirrt, bis man sie in, sagen wir mal großzügig, 10 Minuten wieder reinlässt? 😀 Ich glaub, dass mir das zu umständlich wäre. Das liegt aber vllt auch an meinen Erfahrungen mit meinem früheren Hund, der sich, hatte er sich erstmal irgendwo gemütlich niedergelassen, da nicht so leicht wieder wegzubewegen war.. 😀

  11. Wunderbar geschrieben und den problematischen Kern genau erkannt. Ich teile mein Bett mit 6 Salukimädchen, die sich im mich herum, oder auch einmal über mich drüber sortieren. Neulich war es mir beim Arzt auch einfach zu peinlich zu erklären, dass meine permanenten Schulterschmerzen unter anderem daher kommen, dass ich mich in den unmöglichsten Verrenkungen nachts zwischen die Hunde quetsche. 🙂

  12. das ist gut und meine kleine ja winzige Resi hat mir im Bett auch mehr zugesetzt als jetzt 2 Grosspudeljungs. Erst musste sie unter die Decke weil ja kalt da schlief sie sich dann warm um irgendwann erst immer tiefer zu atmen und dann das ganze Bett mit Hecheleinsätzen zu erschüttern. Aus der Decke rauskrabbeln? Nie im Leben, draussen ist es ja kalt. Also kam mein Einsatz und ich sortierte sie vorsichtig raus wobei sie sich entweder tot stellte oder aber sie Füße im Laken verkrallte und da werden 6kg plötzlich sehr schwer und unhandlich. Nach erfolgreicher Rettung fiel sie dann neben meinen Schultern ins Koma allerdings natürlich quer und auch merkwürdige 50cm Länge- normal 36cm verlängert… Pünktlich morgens um halb sechs fand sie dass es Zeit war um den Tag zu begrüßen. Also hops auf meine Brust und zack den Kuschelmuschelschnauzerbart samt Zunge in mein Gesicht dazu fröhlich mit den Füßen trappeln damit die Alte auch ja wach wird. Hab ich mich dann mühsam ins Bad geschleppt lag sie bei meinem erneuten Erscheinen auf der Bildfläche natürlich tiefenentspannt auf dem Kopfkissen und schlief den Schlaf der Gerechten… sie fehlt mir…

  13. Herrlich genial und einfach die Wahrheit! Habe mich köstlich amüsiert.
    Ich habe auch Rücken!! Teile mein Bett mit Mann und zwei dt. Doggen. Warum nur finden die Hunde meine Bettseite und mein Kopfkissen viel bequemer als die meines Mannes?
    Lösung: Mann ausquartieren!! Lach

  14. Lotte und Lisschen

    Das war die letzte Kolumne in der DOGS und ich liebe diesen Artikel! So witzig, wie immer auf den Punkt und einfach toll. Lotte darf in Abwesenheit des Mannes in meinem Bett schlafen, notabene ein sehr grosses, wird aber auch zum Dino. Manchmal teile ich das Bett sogar mit zwei grossen Schweizer Sennhunden und einem Beagle, dass ist dann erst recht kuschlig. Ich muss mich dannn auch immer behaupten und die Damen auf die Plätze verweisen. Aber die Hunde ausquartieren? Niemals!

  15. nachdem einer meiner Springer Spaniel mit 1,5 Jahren mal eine Vergiftung hatte, die ihm mitten in der Nacht epilepsieartige Krämpfe bei vollem Bewusstsein beschert haben, ist das Thema Hunde im Bett für mich auch endgültig abgehakt. Hunde gehören bei mir mit ins Bett – auch 3x 23 kg 😉 . Ich hätte das Krampfen sonst vielleicht nicht bemerkt und es hätte zur Atemlähmung führen können.

  16. oh ja habe mich auch köstlich amüsiert über die geschichte.sie komm tmir soooo bekannt vor….lach…..bei uns sind es normalerweise 5 yorkies mit diesen angewohnheiten.aber durch den krankenhausaufenthalt unsrer tochter haben wir ihre noch zusätzlich in pflege…also wird jetzt mit 13 im bett geschlafen.manchmal denken wir schon mal darüber nach ob wir tauschen sollten…die hunde ins bett und wir in den hundekorb,denn mehr platz haben wir sowieso nachts nicht….lach…:D

  17. Herrlich, dieser Bericht! Hatte auch schon 2 Dobermänner, 1 Cavalier Spaniel und 1 Perserkatze im Bett – nur alle 4 bei mir, bei meinem Mann wussten sie, dass sie nicht rüber dürfen! Die Dobis rollten sich in der Größe eines runden 2kg-Brotlaibes ein, man glaubts nicht gggg
    Zur Zeit liegen 2 Chihuahuas im Bett und da wird immer nachgerückt bis man an der Bettkante liegt. Ich schlafe trotzdem sehr gut und da würde mir sicher was abgehn 🙂

    • Barney´s Frauchen

      ja ja die katzen nehmen dann die löcher die nicht mit hund ausgefüllt werden noch für sich ein

  18. Ich habe mich köstlich amüsiert über die hier beschriebene Erfahrung mit einer oder mehreren Fellnasen das Bett zu teilen ohne die Möglichkeit das jemals wieder ändern zu können. Sehr witzig und liebevoll in Worte gebracht – ein wunderschöner Artikel !
    Da ich früher Tierhaar-Allergikerin war und bei zuviel Fell um mich herum immer noch bin
    durften meine beiden Lovely Silken-Whippet-Ladies nie in mein Bett, was mir aber schon ein hartes Diszipliniertsein abverlangt hat. Aber meine Erfahrung von früher Atembeschwerden zu bekommen haben meinen Willen unterstützt meinen eigenen Space aufrechtzuerhalten.
    Deshalb macht mich dieser Artikel sehr glücklich, da ich all diese Wehwehchen nicht bekommen werde (hoffe ich ganz feste) und falls doch irgendwann als alte Dame dann waren es wenigstens nicht meine Lieblinge schuld 🙂

  19. …das Problem kenn ich nur zu gut 😀 …..habe einen Silken Windsprite mit eeeeeeeeewig langen Beinen und die habe ich regelmässig im Rücken…ganz fest !!!

  20. Barney´s Frauchen

    also ich hab nen rotti und als er noch jünger war hab ich mir auch oft gedacht “meine fresse was hast dir da jez eingebrockt” aber jez is er erwachsen und es gibt nix schöneres wenn man von einem 50 kg hund gelöffelt wird 😀 herrlich warm ich hab nämlich auch rücken. und sollte ich mal bauch haben zwischen durch löffel ich einfach ihn…

  21. einfach herrlich 😀 , da kann sich glaub ich fast jeder HH wieder finden und die , die nicht , wissen garnicht was sie verpassen , bei dem Thema ” Hund im Bett ” – das Problem 😉

  22. Andrea Bigge

    Danke Danke Danke,
    der Artikel hat seit Tagen, dass erste wirklich herzliche Lachen bei mir ausgelöst und so ein wenig von meinem Stress abgebaut. 🙂

  23. ich würde gern mit meinen Hunden im Bett schlafen…. allerdings ziehen die es beide vor, spätestens wenn ich das Licht aus mache, in ihre eigenen “Betten” zu gehen…. vielleicht wühle ich den beiden zu sehr???

  24. Hahaha…ich schmeiss mich weg… Das kenn ich auch nur zu gut… Frieda durfte auch lange Zeit theoretisch nicht ins Bett… Mmh nunja..es wird eng.. Zwei nicht unbedingt schlanke Erwachsene,ab und zu ein großgeratener 9jähriger und de mops noch zwischenrein… Und das bei 140 Bettbreite … Danke für diesen tollen Bericht;)

  25. Nur kurz eine anmerkung wo viele gar nicht beachten, schön und gut hunde ins bett zu lassen, aber leider auch ne gefährliche sache, ein freund von mir ließ es auf bitte seiner freundin zuließ, was war das end des ganzen, ein hunde (hatte drei) brachte zecken mit nach hause und leider mit ins bett, spät in der nacht halt ne kleine one saugparty und heute ist er nicht mehr fähig zu arbeiten denn die zecke hatte eine hirnhautentzündung verursacht und zwar ne schlimme, kurz vor dem hinübergehen schafte es aber doch noch, aber leider 80% schwerbehindert und das nur weil die hunde mit im bett waren, na dann viel spaß, denn minischweine sind gerade im kommen als haustier… verrückte zivilisationgeschädigt Welt…

    • also das find ich übertrieben… bekannter sein freund ist wegen dem gurt im auto verbrannt, sind jetzt gurte lebensgefährlich?
      zecken kannst du auch so bekommen, wenn du mit hund unterwegs bist (hab früher öfters zecken gehabt, obwohl meine katze wegen allergie nicht ins bett durfte – die zecken hab ich mir selbst eingefangen!). zecken merkt man aber auch gut, wenn man das tier kennt und vor allem nach wilden spaziergängen durchstreichelt – hab öfters den katzen welche abgenommen. zecken von den tieren kannst auch aufnehmen, wenn sie nicht am bett oder sofa sind.
      dank meiner ständigen streicheleinheiten mit katzi hab ich meine allergie überwunden und nun kann unser schäfermix im bett schlafen (tolle sache im winter) – auch wenn ich mich hin und wieder umgelegt habe, weil welpe zu viel platz brauchte – rausgeschoben wird er nur für intime spielchen 😉

      • Das seh ich genauso, die Zecken können sich auch auf Ihnen niederlassen, ohne dass die Hunde im Bett schlafen. N gewisses Maß an Körperkontakt zu dem Tier ist ja immer da. Außerdem müssen Sie bedenken, dass so ne Zecke sich auch gänzlich ohne Umweg über den Hund an Ihnen festbeißen kann, sollten Siw im Sommer mal durchs hohe Gras laufen. (Die Frage ist natürlich, wie oft Sie das ohne Hund machen. 😉 ) Zudem kann ich Ihnen als Hundebesitzer in Endemiegebieten ne FSME-Impfung empfehlen. Aber tut mir sehr Leid mit Ihrem Freund.

  26. Peter Richter

    Ich finde es super geschrieben.Seid ich seid etwa 1,5 jahre eine Hündin aus dem Tierheim habe, kenn ich das auch. Aber rausschmeisen Nö 😉

  27. Simone Menzel

    Genau das war meine Befürchtung als ich mir vor 9 Mon.meinen ersten Hund – ein 3 Mon.altes Mopsmädchen – in’s Haus holte.Also war klar: Valentina darf in’s Bett aber nicht wenn ich schlafen will!!
    Sie hat es akzeptiert und neben meinem Bett im Hundebett geschlafen und wenn ich morgens nach meiner Brille angelte war das das Zeichen:Jetzt geht’s los.Ich hab sie dann zum Kuscheln in’s Bett geholt und es war schön.
    Als wir dann in meinem Camping-Bulli geschlafen haben ging das mit dem Körbchen am Boden
    aus Platzmangel nicht.Also habe ich meinem Moppel ein Plätzchen am Fußende zugewiesen was sie nach ein paar Fehlversuchen auch akzeptierte (so dachte ich zumindest).

    Irgendwann in der Nacht wurde ich wach und mein Hund lag mit ihrem Kopf direkt neben meinem Gesicht an meine Schulter gekuschelt und ich hatte es noch nicht einmal bemerkt!!!!
    Seitdem schlafen Valentina und ich gemeinsam im Bett und es tut mir nur gut!
    Sie läßt mich ausschlafen – bis 9.00 / 10.00 Uhr !!! und wenn sie mich in der Nacht weckt weiß
    ich dass ich mal wieder zu laut geschnarcht habe und sie denkt es ist ein neues Spiel
    .
    Da sie jetzt erst ein Jahr alt ist werden wir noch viele, viele gemütliche Nächte haben – schön.

  28. Hahaha… ich hatte es gehofft und immer gedacht: Ich bin nicht alleine…. Ich glaube allerdings und das konnte ich meinem spanischen Tierheimhund Wilma mit Sicherheit feststellen: Für Hunde gründet sich die Überlegenheit des menschlichen Geistes darin, dass wir diese großartige Erfindung des Kissens zustande brachten!

  29. Hallo, ich habe ja mein Frauchen schon lange nicht mehr so laut lachen hören wie eben, als sie hier gelesen hat..
    Ich wollte aber mal sagen, dass ich das alles gaaaaaanz anders sehe! Ichschlafe natürlich auch im Bett. Na ja, im Nebenbett, alles andere wäre mir viel zu warm. Es reicht doch, dass ich vom Geschnarche meines Frauchens ständig aus meinen schönsten Träumen gerissen werde und mich ihre Wendemannöver mit der ganzen Bettdecke wach machen, weil ich denke, es zieht ein Sturm auf! Sie ist diejenige, die morgens in aller Herrgottsfrühe meinen Schönheitsschlaf für beendet erklärt und sich einbildet, ich müsse dringend mal raus. Sie ist auch diejenige, die das Fenster aufreißt und behauptet, ich hätte Blähungen…na ja, das will ich ja jetzt hier nicht näher ausführen, ich wollte auch nur mal eben sagen, dass auch Hunde sich beklagen könnten, wären sie nicht so unglaublich loyal! Jawohl!

  30. Jutta Brögeler

    So wie beschrieben spielt es sich ja wirklich ab. Aber das kann zu einem Riesenproblem werden – mal abgesehen davon, dass mein Mann und ich auch Rücken haben und bei meinem Mann eindeutig unser Figo daran die Schuld trägt… Am 9. Oktober 2012 erlitt Figo (Jack-Russel-Terrier mit 49 cm Schulterhöhe!) einen Bandscheibenvorfall und war 3 1/2 Wochen lang komplett im letzten Drittel gelähmt – einschließlich Blasen- und Enddarmlähmung. Ich habe 3 1/2 Wochen lang mit Figo auf einem Deckenlager im Wohnzimmer auf dem Boden geschlafen unter ständigem Waschen weil er ständig vor sich hin getropft hat. Als er dann wieder anfing zu laufen, klappte es zwar sofort auch wieder mit dem Wasserhalten aber die Enddarmlähmung besteht immer noch und es gibt inzwischen wenig Hoffnung, dass das wieder heilt. Gang ist auch unrund und nach dem Liegen ist er sehr steif, aber er ist so munter und voller Lebensfreude! ABER: im Bett schlafen ist nicht, wel er auch nachts meistens nicht merkt wenn er Stuhlgang hat ! ALSO: seit er wieder läuft schlafen wir zwar nicht mehr auf dem Boden, aber im Wohnzimmer auf der Couch! Habe schon manche Nacht alles komplett neu beziehen und mich abduschen müssen… Mein Mann schläft im Schlafzimmer, weil er früh zur Arbeit muss. Aber wie sollten wir einen achtjährigen Hund jetzt auf einmal aussperren und alleine schlafen lassen, der von Baby an bei uns geschlafen hat… wir kennen ihn seit seiner Geburt, weil seine Eltern einer guten Fraundin gehörten. Fazit: gerade wenn der Hund krank wird, kann man ihn nicht mehr aussperren und muss dann mit evtl. Einschränkungen klar kommen, weil man seinen Hund so sehr liebt !

    • Was habe ich mal gesagt das Hunde nicht ins Bett gehören, mein erster eigener aht mich schnell eines besseren belehrt. und auh wenn mein Kleiner mit dem Alter immer mher Probleme hatte, sei es das er alle zwei Stunden raus wollte, oder das Bett mal plötzlich nass war, (es gibt ja glücklichwerweise Hilfsmittel die die Matraze schonen) auf die Idee ihn nach 13 Jahren noch aus dem Bett zu werfen bin ich nie gekommen. dann wurde eben neu bezogen oder im Halbschlaf nach draußen gewankt. Ich vermisse ihn troztdem, und auch wenn sein Nachfolger nun meint das ich die Füße über das Bett raustrceken muss, damit er genug Platz hat, er bleibt im Bett.

  31. Beatrix Oestreicher

    welch Freude, andere haben die selben schönen Probleme. Klar schlafen bei mir alle Hunde im Bett, dies bereits seit fast 30 Jahren. Schon als Kind, schlief ich bei meinen Großeltern auf der Besucherritze incl. zwei Hunden und meinen Großeltern, es war trotzdem Platz für alle.
    Meine eigenen Hunde waren teilweise so nett und haben mir, wenn ich ins Bett kam dann auch noch gefühlte 10 cm am Bettrand freigelassen. Ausstrecken ist möglich, drehen im Bett weniger. Problem ist nur, wenn der eine Hund unbedingt in die Kniekehlen unter der Decke schlafen will und der andere im Schlaf dann auch noch die Pfoten in den Rücken drückt und im Schlaf mal die Beine ausstreckt….die Bettkante kommt bedrohlich nahe. Aber ich könnte mir nicht vorstellen meinen Hunden das Schlafen im Bett zu verbieten, Ausnahme im Krankheitsfall habe ich ebenso mit dem kranken Hund auf dem Boden geschlafen bzw. im Wohnzimmer auf der Couch, es sind Familienmitglieder, die versorgt und behütet werden. Ich kenne es nicht anders (von meinen Großeltern) und würde es auch nie anders machen. Mein Mann sieht es genauso, er hat nur kein Platzproblem im Bett, liegt aber wahrscheinlich daran, daß er kompakte 100 kg hat und ich weniger als die Hälfte.
    Auf Reisen ist ein großer Teil des Kofferraums nur für Bezüge für die Betten in Hotels und/oder Ferienhäuser. Das Gepäck der Zweibeiner fällt dann halt kleiner aus.
    Ergo: ein Hoch auf Hunde im Bett.

  32. nadine bloodrain

    Ja also wenn ich mir Hier so manche vergleiche durchlese den kann ich nur lachen zumal der text ist auch echt gut geschrieben wurde wir haben 1,80m bett und ihr könnt mir glauben davon habe ich für mich gerade mal 40 cm wenn ich den mal darf 50 cm aber nicht mehr wir haben zwei hunde die uns gehören und zwei meiner schwiegermutter und alle vier im bett ist nicht nur ein dino es sind mindestens zwei da unsere kira recht groß ist braucht die schon mal mehr platz die anderen drei sind jack russel und mein rambo muss immer unter der decke liegen und schmeißt mich immer zur Hälfte raus die anderen beiden sind nicht besser zum arzt gehen trau ich mich schon garnicht mehr da ich überall blaue flecke habe vom drücken und schieben hihi obwohl 2 Körbe neben dem bett stehen also ich kann euch alle sehr gut verstehen aber ohne hund im bett geht nicht

  33. Jacqueline

    Achja, wer kennt das nicht 😉 😀 … Ich versteh nur nicht, warum sie Windspiele schreiben, das sind doch Whippets auf den Fotos ?!?!.. Ich hab bzw. hatte nämlich selber zwei. Nun lebt nur noch eine und die schafft es auch, das komplette Bett für sich allein zu beanspruchen und im Stundentakt sich auf die Decke um dann wieder unter die Decke zu kuscheln 😀 … Aber so eine Wärmflasche hat schon auch was praktisches 😉 … LG

    • Es sind Italienische Windspiele aus den USA – da dürfen sie ja Weiß-Anteile haben, sind auch ein bisschen anders von der Statur und etwas stabiler, mit weniger abgeknicktem Becken.

  34. Also unsere kleine (ein jack russel/bordercolli mix ) schläft seit welpenalter bei uns im Bett, meine Frau hat am Anfang sogar ne treppe aus Kissen gebaut, aber bis heute htten wir immer das Glück das unsere süße sich immer so hinzulegen wüsste das es nur geil war. Meine Frauen haben sich auch so perfeckt zusammengetan, das sie kaum noch alleine schlafen wollen 🙂
    Und ik hab meine Ruhe hahaha 🙂

  35. Ich musste eben beim Lesen sooo lachen….
    Denn genau so schaut die Realität aus…
    Als wir Emma als Welpen bekommen haben, war klar – sie darf nicht ins Bett…
    Und so war das dann auch…. bis sie morgens in meinem Arm lag, statt in ihren Körbchen vorm Bett… seitdem ist es rum… mittlerweile hat sie stolze 20 Kg… und mega lange Stelzen, die ständig in meinem Rücken stecken…
    Aber ich bin ja so froh, dass es mir nicht alleine so geht…
    Denn mit Kind, Hund & Kater hat man schon meistens ganz schön Rücken…
    Fand auch die tollen Kommentare hier wunderschön zu lesen… danke für so viel Freude, Lachen & Herzlichkeit… eure Hunde danken es Euch!!!

  36. “Nackte Babybäuche mögen unwiderstehlich sein, aber bei einem kleinen Rüden ergeben sich Aspekte, die man sich vor der Anschaffung nicht klar macht.”

    Darf ich höflichst um die Faszination für Rüden nachfragen? Alle, Sie wie die Leser?
    Ich habe eine Havaneserin und ich LIEBE ihren Bauch. Sie hat nur ein kleines Pfläumchen das ich bei Streicheleinheiten einfach auslasse. Ansonsten hat sie 98% Bauch, Streichelfläche.

    Was sind die Vorteile eines Rüden gegenüber einer Hündin?
    Warum bevorzugte ich einen Rüden???

    • Katharina

      Wenn sich eine kleine Hündin quer übers Gesicht legt, hat man einen nackten Kinderbauch auf dem Gesicht. Wenn sich ein kleiner Rüde quer übers Gesicht liegt, hat man einen kleinen Pimmel im Gesicht. Außerhalb meines Gesichts stört mich das keineswegs.
      “Vorteile” von einem Geschlecht gegenüber dem andere gibt es nicht, finde ich. Bei einigen Rassen würde ich mich immer eher für eine Hündin entscheiden, weil mich ausgesprochen territoriales Verhalten nervt. Aber an meiner gemischten Gruppe sehen Sie ja, dass ich da keinerlei Vorlieben hege.

  37. Hallo,

    der Beitrag war sehr informativ. Viele angesprochene Punkte sehe ich ganz ähnlich.
    Ich habe eine Beagle-Dame, wir hatten damals auch versucht sie umzuerziehen. Doch es war einfach nicht möglich, die Erziehung im diesen Punkt durchzusetzen . Sie war damals sein eine kleiner Knopf. Aber ich möchte es inzwischen nicht mehr Missen. Würde mein Hund im Winter nicht mehr in meinem Bett schlafen, würde ich es vermissen. Aus diesen Grund reinigen und Pflegen wir den Hund sehr gründlich. Aber die Haare sind oft auch ein Problem.

    Der Beagle ist ein Kurzhaarhund. Doch was der an Fell in der Wohnung da lässt, glaubt kein Mensch

  38. Ernst Vock

    Ich habe 4 die sich in Bett tummeln, 2 Galgos, 1 Podenco Mädel klein und einen Irish Wolf. Ich kenne die Platzprobleme sehr gut. Es nützt auch nichts, das es zwei Betten zusammengeschoben sind, alles klebt an mir. Auch das sie unendlich wachsen könne kann ich nur bestätigen. Genau so fühle ich mich oft wie überfahren am Morgen weil die Bande in der Nacht in den unmöglichsten Stellungen den ganzen Platz gebraucht hat. Egal was und wie, ich würde die Bande nie aus dem Bett schicken. Da könnte ich nicht mehr Schlafen, es würde so viel fehlen, das geht einfach nicht.

  39. gabriele

    hund eins (jugendzeit) war ein schöner grosser schäferrüde und hatte sein bett VOR meinem bett. damals war das nicht so mit hund im bett, er war mit seinem platz und den von oben kommenden streicheleinheiten zufrieden. später hatten mein mann und ich eine schäferhündin, bei der verdacht auf HD bestand und da wir schnell merkten, dass sie im weichen bett bei uns auf beiden seiten lag, war die “hundefreie bettzeit” auf ewig und immer vorbei. unsere aika ist lange schon im hundehimmel und seit nunmehr 16, 13 und 6 jahren sind es drei katzen, die uns unseren schlafplatz streitig machen *gg*. aber es ist einfach herrlich, auch nachts den kontakt zu seinen geliebten vierbeinern zu haben 🙂

  40. Mein Hund (Schäferhund-Hovaward) schläft auch liebend gerne im Bett, wenn er denn drinnen schläft, denn wenn es warm genug ist, schläft er draußen 😉
    Aber aus dem Bett verzieht er sich meistens, weil ich mich zu viel bewege sagt er 😀

  41. Hihi* Ich kenne diese Probleme tatsächlich nicht 😀 Unsere Husky-Podenco Hündin darf leider nicht mit ins Bett, wenn mein Lebensgefährte da ist.. Sie hat aber SEHR schnell gelernt, dass sie darf, wenn Herrchen weg ist 🙂 Wenn er bspw. Frühdienst hat und ich noch im Bett liege, bringt unsere Hündin ihn zur Tür (muss ja sicher sein, dass er weg ist), kommt dann zurück ins Schlafzimmer gerannt und wartet auf meine Einladung – noch bevor sie frühstückt (und das heißt was!). Ich schlafe meist auf meiner rechten Seite, sie auf ihrer linken – alle Viere von sich gestreckt. So liegen wir Rücken an Rücken und ich kann mir nichts schöneres vorstellen! Oder wenn man sieht wie wohl sie sich fühlt. Auf dem Rücken liegend, die Hinterbeine weit auseinander, die Vorderpfoten wie ein Häschen und ein dickes Grinsen mit sichtbaren Zähnen im Gesicht. Dieses Komfortverhalten zeigt sie so ausgeprägt außerhalb des Bettes eher selten. Von daher gönne ich ihr das von ganzem Herzen!

  42. Hallo, der Artikel ist einfach wunderbar. Er bringt mich immer wieder zum lachen. Dennoch haben wir den Rat befolgt und unsere Setter Hündin ausquartiert. Wenn sie jedoch die Chance hat liegt sie im Bett. Abends geht sie schon mal vor und schnarcht ne Weile im Bett:-))

  43. Hallo,
    ich habe mir gerade eine kleine Pinscherdame zugelegt und grüble schon seit langem, ob sie prinzipiell mit ins Bett darf. Jetzt liegt sie auf dem Teppich zu meinen Füßen und vor unserer ersten Nacht ist noch immer keine Entscheidung gefallen. Ich wollte mir etwas Inspiration von den erfahreneren Hundemenschen holen, aber es macht die Entscheidung schwieriger! Rücken will ich nicht, Kuscheln schon, aber auch mal privat mit Freund.

    • Wenn man mal “privat” kuscheln möchte, wird’s den meisten Hunden zu unruhig, und sie gehen von allein ins Körbchen…

  44. Unsere Große, Labrador-Mix aus dem Tierheim, schläft nie im Bett. Die Kleine, Mischling aus was auch immer aus Rumaenien, liegt nur im Bett, wenn niemand anderes drin liegt. Sobald ich ins Bett gehe, geht sie sofort in ihr Körbchen, es sei denn, jemand zeigt sich noch kuschelbereit, aber sobald man sich hinlegt zum Schlafen oder lesen, geht sie. War von Anfang an so

  45. Peter Businger

    ISehr gut geschrieben . Habe mich und meinen besten freund Gianni (chihuahua) sofort wieder erkannt . Man traut sich auch nicht schnell zu drehen im Bett . Denn man könnte den Hund wecken . Genial

  46. Syshaka

    Herrlich – mein JackRussellhündin habe ich – solange meine Familie noch bei mir wohnte – erfolgreich ins Körbli verbannt. Nun sind meine Kinder ausgezogen und wir zwei leben in einer kleinen Wohnung. Seither schläft sie mit mir, natürllich unter der Decke, im Bett. Dann wird ihr heiss und sie krabbelt hervor, schüttelt sich laut die Ohren ums Köpfchen um nach 2 bis 3 Std die Einlass unter die Decke kratzend wieder zu erhalten. Ich möchte sie nicht missen und ich kann mich heute selber nicht mehr verstehen, so lange alleine im Bett gelegen zu haben!

  47. sehr schön und witzig geschrieben, ich habe sehr gelacht.danke dir !es gibt für mich nichts schöneres, als mit meiner hündin zu kuscheln…die leider nicht immer zu mir kommt:) und..das kann man auch nur hund-im-bett-liebhabern erzählen…an den erdigen hundepfoten zu schnuppern!
    als meine hündin noch ein mini war, hatte ich ja gehört, dass mensch hund nicht mit ins bett nehmen soll. also habe ich 2 wochen mit dem hundebaby um den kopf gewickelt auf dem boden verbracht. dann hatte ich auch rücken! ich bin dann ins bett gezogen. mein hund blieb unten. aber nur 3 minuten, länger habe ich es nicht ausgehalten:)

  48. Coole Geschichte. Auch meine vierbeinigen Mädels liegen nach Lust und Laune bei uns im Bett. Mein Highlight war, als ich bei einer Freundin, die Hunde züchtete im Gästebett übernachtete. Da teilten drei Hunde und eine Katze den Platz im 90cm-Bett mit mir. Ach ja, es waren tatsächlich 10 Hunde und eine Katze. Zwei Tage später hatte die trächtige Hündin nämlich sieben Junge… 😀

  49. ach wie befreiend ist es doch zu lesen, dass man mit solcher Situation nicht so allein ist!
    Derzeit bemühen sich 6 meiner hündischen Vierbeiner plus 2 Katern um den besten Liegeplatz in meinem doch eigentlich agr nicht so winzigen Doppelbett. Während mir meine 5 Galgos ihre langen Laufgeräte ungehemmt in den Rücken und die Seite stemmen, schleicht sich Bruno immer näher in Richtung Kopfkissen, Louise liegt anständig wie es sich für einen gut erzogenen Hund gehört am Fußende, Motte dagegen in meiner Kniekehle unter der warmen Zudecke…

    Natürlich ist es an mir Rücksicht auf meine Lebensgefährten zu nehmen, umdrehen oder Positionswechsel ist nicht möglich ohne dass ich dadurch evtl. die Katzen von meinen Beinen rutschen oder eines der anderen selig schlummernden Gangmitglieder aus ihrem Tierfschlaf reißen könnte. Selbst den hoffnungsvollen Gedanken, mich einfach unbemerkt aus dem Bett zu schleichen und mich in das leere Gästezimmer zu verkrümeln scheiterte beim bloßen Versuch, denn es ist einfach unmöglich mich unbemerkt aus dieser Ummauerung zu lösen, also ergebe ich mich Tag für Tag, Nacht für Nacht in mein Schicksal…

    Ob ich mit einem Alleinschläfer tauschen möchte? Um nichts in der Welt!

  50. Hihi, ja bis vor einem Jahr war ich auch noch komplett GEGEN Hunde im Bett, sogar gegen Hunde im Schlafzimmer.
    Aber vor etwas über einem Jahr adoptierte uns eine junge Französische Bulldogge.
    Und seither genieße ich es sehr, die kleine Schnarcherin im Bett zu haben. Sie kommt unter die Decke und kuschelt sich an meinen Bauch und wir schlafen herrlich. Und wenn ich mich dann irgendwann umdrehe und sie plötzlich alleine liegt, steht sie auf, läuft bis vor mein Gesicht und macht so ein kleines, deutliches Schnarch-Geräusch, also eher ein Grunzen – ABSICHTLICH!
    Inzwischen bin ich so gut erzogen, dass ich dann, fast ohne aufzuwachen, die Decke kurz hochhebe und sie sich wieder einkuscheln kann.
    Meine andere, die große, Hündin lade ich immer wieder ins Bett ein – ich habe sie schon länger und ich will ja keine Eifersüchteleien: manchmal kommt sie für eine kleine Weile, aber meistens bleibt sie draußen. Und schläft dann gerne im eigentlichen Bulldoggen-Bettchen, obwohl sie glatt vier Mal so schwer ist, als die kleine Kröte.
    Ich hatte ja befürchtet, dass die Kleine dadurch größenwahnsinnig wird, aber das ist nicht so. Sie braucht das einfach.
    Und ich inzwischen auch. Mit dem kleinen Stinktier schlafe ich viel besser, als ohne.

  51. Danke für die tolle Geschichte, es hat Freude gemacht sie zu lesen und ich habe mich in einigen Stellen wieder gefunden….habe auch 2 Hunde und Rücken 🙂

  52. hmmm…also ich schlafe auch shcon immer mit meinem Kater im Bett und es war immer schön 🙂 mein freund hat einen jackrussel mix (rüden) der bei ihm auch immer in sbett durfte und sowieso alles, auch mit an den tisch sich setzen….naja seit wir nun zusamen wohnen kommt dieser kleine hund überhaupt nicht mehr klar, er ist aggressiv gegenüber dem kater, eifersücjhtig auf mich und meinen sohn und wurde dann aus dem bett, vom saofa und na klar auch vom tisch verbannt. ich muss also sagen dass dieser hund definitv ein dominanz problem hatte!!! solange er und er alleine waren war alle sgut aber er duldetet niemanden in “seinem” bett!!!

  53. tolle Geschichte….. ich fühl mich morgens gelegentlich auch so, da unsere Schäferin jede Nacht vor dem Geist in ihrem Bett zu mir flüchtet – wie alle bisherigen Schäferinnen vorher.

  54. Am Anfang dachte ich mir “nicht schon wieder scho n sinnloser Ratgeber” habe es dann trotzdem gelesen und mich köstlichst amüsiert!!Ich kenn die beschriebene Situation auch sehr gut und hab mich dann aber für ein größeres Bett (180/200) entschieden um festzustellen dass es egal is wie groß das Bett ist ich werde da niemals meinen Platz haben also bin ich auf die Couch ausgewandert
    1.total bequem und das wichtigste
    ICH HABE PLATZ BEIM SCHLFEN!!! 😀
    Wir haben zwar immer noch ne kuschel-Orgie wo jeder mit jedem kuschelt und ich immer noch im letzten eck aber hey ich flieg nicht von der couch!!! 😀

  55. Witwe Bolte

    Mal abgesehen, daß auch Zecken und anderes Unzeugs mit dem Hund ins Bette geschleppt wird, schläft man auf jedenfall schlechter als ohne Hund im Bette. Ich habe ein Zwerg-Rauhhaar-Dackelmädchen zu Hause, das von klein auf (sie ist jetzt 5 Jahre alt) sich angewöhnt hat im Bett zu schlafen. Da ich aber ein absoluter Naturmensch bin, stört mich das alles nicht.Selbstverständlich würde ich nie einen großen Hund wie meinen Malinois (sehr groß 60 Kg.75cm Risthöhe) ins Bett lassen, der hat seine eigene Couch in der Veranda.Was ich aber erfahrungsweise sagen möchte ist, daß ein Hund selbst im “Tiefschlaf” nur halb schläft.Seine Ohren und sein Geruchssinn sind immer wach.

  56. Kennt ihr diese wunderschönen Himmelbetten…dunkles Holz, kuschelige Vorhänge, dazu passende Nachtkästchen…so etwas hatte ich, und ich habe es geliebt!!!

    Dann wurden es immer mehr Hunde und der Platz für uns immer geringer. Am Ende mussten wir uns eingestehen, dass 2 große Erwachsene und 4 Schäferhunde trotz aller Tetris-Künsten nicht in mein traumhaftes Betti passen.

    Kurzum, als sich auch noch ein Menschenwelpe ankündigte baute mein Mann uns ein größeres Bett.
    Jetzt kuschel ich mich jeden Abend zu meinem Rudel in unser 3,20 Meter breites Bett und liebe es noch sooo viel mehr!

    Unser Sohn schläft übrigens seit er einen Tag alt ist mittendrin, und bald wird sich auch sein Bruder dazu gesellen.

  57. Herrlich…..einfach herrlich.
    Man findet sich wieder. Als wir unsere Marlee letztes Jahr geholt haben, war sie von Anfang an mit im Schlafzimmer. Zuerst immer nur “vorm” Bett…..aber mit zunehmenden Wachstum und daraus resultierender Sprungkraft, hat sie mein Bett praktisch gemietet!! Es ist ihr Platz!!!
    Da ich in der Woche immer unterwegs bin, ist es natürlich noch viel praktischer. “Allllessss Meins”
    Heute wiegt die Maus gut 37 kg und es kommt einem vor,als wenn sie 70 Kg(wie unser Bladcek,Neufi-Opi) wiegt.
    Es ist egal, ich möchte es nicht mehr missen, ich schlafe einfach tiefentspannt und ruhig.
    Da sie wirklich sehr verschmust ist, fällt einem das auch nicht schwer……..naja und sind wir doch mal ehrlich, die paar Hundehaare und “Sandburgen” stören einem nicht wirklich,wenn man dafür soviel Liebe und Zuneigung bekommt……..es gibt ja Staubsauger!!
    In diesem Sinne…

  58. Köstlich, dieser Artikel. Da wir nun unter uns sind und ich sehr erstaunt bin, wie ehrlich alle sind: bei uns habens bisher alle im Bett geschlafen,(Hygiene – oh shocking) Dogo Argentino, danach ein AmStaff – sie lächeln schon längst vom Himmel – und nun so richtig gemütlich mit weniger Platzbedarf (sollte man meinen) eine Dackeline. Ist auch nicht ganz winzig, läßt sich aber leichter “verschieben”.
    Dieses arme Würmchen hatten wir aus einem ausländischen Tierheim und man sieht es diesem Hundegesichterl wirklich an, wie glücklich es ist, wenn es uns spürt.

  59. Rudelführer

    Liest sich alles sehr gut – aus (ver-)menschlich(t)er Warte 🙂
    Aber du bist KEIN Rudelführer!
    Sonst würdest Du dafür sorgen, dass dein(e) Hund(e) sich an Regeln hält und trotzdem (!) ein ausgeglichenes, glückliches (!!) Hundeleben führen kann.

  60. Es ist jedem seine Sache. Für Hund und Mensch ist es jedoch im Regelfall etwas sehr Positives. Es stärkt nicht nur die Bindung zwischen Hund und Herrchen/Frauchen, sondern erwiesenermaßen (dazu gibt es inzwischen eine wissenschaftliche Studie) macht es beide glücklicher und gesünder, vorausgesetzt, beide sind gesund und übertragen sich somit nicht gegenseitig irgendwelche Krankheiten oder Parasiten. Alles, was in dem Artikel gegen einen Hund im Bett spricht, ist reine Erziehungssache. Auch ist es eine Erziehungsfrage bzw. schlicht eine Frage der Gewohnheit, wann ein Hund aufsteht, ob er Herrchen/Frauchen weckt und wie er dies tut. Mein Hund (inzwischen 8 1/2 Monate alt) jedenfalls lässt mich inzwischen ausschlafen, wenn er nicht gerade mal wirklich ganz dringend muss (er hatte mal Durchfall, da musste ich natürlich auch nachts noch mehrmals mit ihm raus trotz Stubenreinheit) und natürlich lasse ich auch umgekehrt meinen Hund ausschlafen und so ist er es gewöhnt, täglich bis 10, 11, 12, manchmals sogar bis 13 Uhr zu schlafen, völlig problemlos. Geh ich früh bei Zeiten mit ihm Pippie machen und Kacken (mach ich nur unter der Woche), möchte er danach sofort wieder rein, springt ins Bett und schläft weiter bis Mittag. Alles eine Frage der Erziehung und Gewohnheit…

  61. Seitdem ich verheiratet bin und unser Bett nur 140 breit, müssten die Hunde leider aus dem Bett verbannt werden. Ich habe einen reinrassigen serbischen whippetstrassenhund und einen dackelstrassenhund. Nun der Dackel hat genug Haare, er hechelt zwar nicht, aber ihm wird auch schnell zu warm unter der Decke, daher legte er sich immer zu meinen Füßen (Kopfkissenhunde hatte ich nie und Sand oder Laub bleibt immer vor der Tür)
    Miss Windhund ist eine Frostbeule, weshalb ich seit der Verbannung immer 3-5 mal nachts aufstehen musste, weil Madam zu kalt war, wenn sie sich aus der Decke gewurschtelt hat.

    Was mir extrem half, war die Entdeckung des Hundeschlafsackes :), da kann sie sich jederzeit wieder selbst einkuscheln (für interessierte: http://www.stoffhnd.com). Die nette Frau Christ wohnt nicht weit weg von uns, da könnte ich den individuell genähten Schlafsack selber abholen – und seitdem kaum noch schlaflose Nächte .. Mit der Ausnahme die Dame muss nachts pipi.

    Liebe kuschlige Grüße
    Eva, Lia und Jerry

  62. Kommt doch immer auf die Verhältnisse drauf an. Meine Schäfi-Collie Hündin schläft neben mir im Doppelbett (bin seit 20 Jahren glücklich geschieden), ihr reicht der Platz von 1 x 2 Metern völlig aus. Keiner stört den anderen beim Schlafen und trotzdem ist keiner allein. Einmal die Woche die Bettwäsche waschen reicht völlig aus, sie hat ihre eigenen Kissen und Decken.

  63. Hihi… unser Retriever war auch nicht aus dem Bett zu bekommen. Der Bordercolli hatte kein Interesse und ich werde alles dran setzen, dass der Kangal da kein Interesse dran hat… so große Betten gibts nur schwer 🙂

  64. Toller Beitrag,
    herrlich wie sich das doch bei den meisten Hundebesitzern wiederholt.
    Wir haben einen Chihuahua Rüden, Herrchens Liebling. Schlafen tut der Kleine allerdings auf meiner Seite, 2,5 KG die Wissen was sie wollen. Und das auch durchsetzen, wehe der Arm liegt nicht so das der Gnädige Herr eh Hund sein Kopf ablegen kann.
    Aber will man es missen eigentlich nicht. Als wir noch dazu eine Podenco Hündin hatten, meinte Sie das der Platz auf meinen Beinen ganz hervorragend zum Schlagen geeignet sei.
    Zum Glück bin ich von kleiner Statur und komme auch mit einem halben Bett aus 😉

  65. Erika Busch

    Unser Hund,eine Deutsche Dogge schläft bei uns im Schlafzimmer.Wenn mein Mann auf Dienstreise ist, hole ich unseren Hund ins Bett.Ich brauche das,um mich anzulehnen.
    Erika

  66. Anna Räder

    Ich bin durch Zufall gerade auf ihre Seite gekommen.
    Mein 5jähriger Golden Retriever schläft im Erdgeschoss
    Ich eine Etage höher im Schlafzimmer.
    Nachdem mein Mann verstorben ist überlege ich schon etwas länger meinen goldi
    mit hoch zu nehmen.
    Wenn ich nun ihren wunderbaren Bericht lese, denke ich es wäre die richtige Entscheidung.
    Wunderbare Beiträge
    Vielen Dank

  67. Es gibt keine "Kampfhunde"

    Dieser Artikel trifft zu 100% bei mir zu. Sehr herzlich amüsant und niedlich beschrieben. Es freut mich über google solche genialen Einträge zu finden 🙂

    Weiter so 😉

  68. Bei mir schläft der Hund schon mehrere Jahre mit in meinem Bett. Ich weis, das ist nicht jedermanns Sache aber ich hab mich einfach daran gewöhnt und mein Hund mags es halt auch. Ich glaub ich könnte es Ihm jetzt gar nicht mehr abgewöhnen.

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