Neue Gesetzgebung in USA: Ab 2016 gilt Tierquälerei als Schwerverbrechen

12239689_1193895200627865_7211874583247232146_nEs hat sich viel getan, was den Tierschutz und Tierrechte angeht – zumindest im Ausland. In diesem Jahr haben Kanada und Neuseeland anerkannt, dass alle Tiere “fühlende Lebewesen” sind. Und jetzt auch der amerikanische FBI. Das bedeutet, dass auch vor dem Gesetz in Australien und den USA anerkannt wird, dass jedem Tier, ob mit Haaren, Federn oder Schuppen, von Nutztieren bis hin zu Haustieren zugestanden wird, Gefühle und ein Gefühlsleben zu haben und Angst wie Schmerzen empfinden können, Trauer, Zuneigung und alles, was damit zusammen hängt.

Na und, fragen Sie sich? Weiß doch jeder, glauben Sie?

Wüßte es jeder, gäbe es nicht die grauenhaften Zustände in der Massentierhaltung (siehe z.B. hier: http://reportagen.sueddeutsche.de/zurueck-zur-natur ), würden keine Hunde inhappy-cow Welpenfabriken gezüchtet und 140 000 Galgos jährlich in Spanien entsorgt werden – und die Liste liesse sich endlos weiter führen. In Kanada und Neuseeland sind Kosmetika-Versuche an Tieren von nun an verboten.

Und nun hat sich sogar der FBI der Tierquälerei engenommen und sie als “Verbrechen gegen die Gesellschaft” klassifiziert. Ab 2016 gilt Tierquälerei in USA  als  Kapitalverbrechen.

Nicht  schlecht, was? Dass der FBI sich Tierleid überhaupt annimmt, ist eine große Sache (hierzulande hat die Bundespolizei für Tierquälerei nicht mal ein Schulterzucken übrig) . Vor allem bringt es noch einmal ins Bewusstsein,  dass Tiere fühlende Mitgeschöpfe sind (was sie ja auch laut unserer Verfassung sind) –  und dass das Leid, was man einem Tier zufügt, nicht nur dem Tier schadet, sondern uns allen.

Bisher wurden Verbrechen gegen Tiere einfach im “National Incident Based Reporting System” behandelt, zusammen mit jedem anderen Vergehen im Land. Von jetzt an kann der FBI aber verfolgen, wie häufig solche Vergehen geschehen, ob bestimmte Häufungen vorkommen und in welchen Teilen des Landes. Außerdem wird sich zeigen, ob Vergehen gegen Tiere möglicherweise zunehmen. fbi-animal-cruelty

Es ist durchaus möglich, dass die Zunehmende Aufmerksamkeit, die Tierleid und Tierquälerei in den sozialen Medien erfährt, diese erstaunliche Entscheidung begünstigt hat – aber wieso auch nicht? In den “sozialen Medien” spiegelt sich “Volkes Stimme” wieder (ob es einem gefällt oder nicht), und selbst die Politik hat mittlerweile verstanden, dass man diese Stimmen anhören sollte. In jedem Fall wird es in den betreffenden Ländern von nun an schwieriger, Tiere zu quälen.

In der Datenbank, die der FBI erstellen wird, soll Tierleid in vier verschiedene Kategorien eingeteilt werden: Vernachlässigung, absichtliche Mißhandlung und Quälerei, organisierte Mißhandlung (z.B. Hundekämpfe) und sexueller Mißbrauch von Tieren. Diese Datenbank soll auch dazu beitragen, Zusammenhänge zwischen Tierquälerei und anderen Gewaltverbrechen festzustellen und aufzuklären.

“Wer ein Tier quält, übt absolute Kontrolle über das betreffende Tier aus. Wer willens ist, diese auf grausame, gemeine und brutale Art und Weise auszuüben, ist auch geneigt, sich schwächeren Menschen gegenüber genauso zu verhalten, wie Kindern oder wehrlosen Erwachsenen. Die Wurzel ist die gleiche: mangelnde Empathiefähigkeit.”

(Adam Lippe, Staatsanwalt in Baltimore County)

Die meisten Serienmörder haben als Kinder oder Jugendliche Tiere gequält (wenn man auch nicht automatisch daraus schließen kann, dass jemand, der Tiere quält, zum Serienmörder wird; haben umgekehrt  fast alle Serienmörder ihre verbrecherische Karriere mit dem Quälen von Tieren begonnen), was einen großen Einfluss auf die Entscheidung des FBI hatte, Tierquälerei als Schwerverbrechen einzustufen. Der Prozess dorthin dauerte lange: Der FBI brauchte ein ganzes Jahr, um seine Datenbanken umzustellen. Es wird mindestens ein weiteres Jahr dauern, bevor der FBI genug verwertbare Daten gesammelt hat. Anschließend wird es weitere fünf Jahre dauern, bis Statistiken erstellt werden können, die irgendwelche Trends in Tierquälerei erkennen lassen.

Echte Ergebnisse werden also erst in einer ganzen Weile sichtbar. Aber das Wichtige ist: Tierquälerei bekommt endlich die Aufmerksamkeit, die sie braucht.

Wenigstens in den USA. Vielleicht zieht der Rest der Welt ja im Laufe der Zeit nach.

44 Kommentare

    • Zu früh gefreut.
      Die Verfasserin hat wohl einiges durcheinander gebracht.
      (siehe auch meinen ausführlichen Kommentar)

        • Alex White, danke gleichfalls.

          Vielleicht sollte man den verlinkten Artikel mal aufmerksam lesen:
          “Seit 01. Januar 2016 gilt die vom FBI (Federal Bureau of Investigation) im September 2014 beschlossene Verbesserung zum Tierschutz. Tierquälerei gilt daher mit Jahresbeginn als „Verbrechen an der Gesellschaft“ und reiht sich damit auf der Ebene der Schwerverbrechen ein.”

          Also, das FBI kann keine Verbesserungen zum Tierschutz beschließen, das kann nur der Gesetzgeber. Und dann müsste es ein Bundesgesetz sein, ansonsten würde es nur in den jeweiligen Staaten der USA gelten. (im übrigen gibt es keine belastbare Quelle, die über eine derartige Gesetzesänderung in den USA berichtet)

          Der englische Text in dem Link definiert lediglich die Tierquälerei, das hat aber nichts mit einer eventuellen Strafverfolgung zu tun.

          Und nur zur Auflösung:
          Seit Anfang 2016 erhebt das FBI statistische Daten zu Tierquälerei, um Rückschlüsse auf spätere Gewalttäter ziehen zu können.
          Da Sie ja des Englischen mächtig sind, hier ein Zitat:
          “They believe that animal cruelty was an early indicator of violent crime, …”
          Nachzulesen unter der FBI-Homepage:
          https://www.fbi.gov/news/podcasts/thisweek/animal-cruelty-category-added-to-nibrs.mp3/view

          Also geht es nur um statische Auswertung und nicht um Verschärfung der Gesetze hinsichtlich der Bestrafung von Tierquälerei.

          Sorry, aber da ist ihr Rechthaber-Gen wohl in die falsche Richtung abgebogen.

          • Und ich finde im Bundespolizeigesetzt auch keine Zuständigkeit bzgl. Tierquälerei, scheint wohl auch hier Ländersache zu sein….man man man

  1. Angelika Garthoff

    Und was ist mit den 30 000 Hunden die im Akkord in Amerika totgespritzt werden ,die sind dann wohl legal oder werden deren Massenmörder an den viele Hundeseelchen auch bestraft?

    • Es sind viel, viel mehr als 30 000 Hunde, die euthanasiert werden. Ich fürchte, das muss man anders bewerten. Allein in Los Angeles werden im Jahr in den beiden städtischen Tierheim mehr als 380 000 (!!) Hunde und Katzen abgegeben -und das sind nur zwei von 14 Tierheimen in einer einzigen Stadt. Das sind 700 000 in zwei Jahren, eine Million in drei Jahren. Wo sollen die alle hin? Wer soll die unterbringen, füttern, teilweise therapieren? Das amerikanische Adoptions-System ist sehr, sehr wirksam, es gibt allein in Kalifornien hunderte von privaten Tierheimen, Rescue-Gruppen und zahlreiche Leute, die ihre Lieblingsrasse selbstverständlich adoptieren, anstatt zum Züchter zu gehen. Und trotzdem funktioniert es nicht gut genug, als dass man sich anders zu helfen wüßte. 🙁

      • C Tschiemer

        Allein in Colorado warden jaehrlich ca. 60,000 Hunde getoetet und in anderen Staaten sieht es genau so aus oder noch viel schlimmer in Texas und New Mexico wo die Hunde bereits oft nach 72 Std. getoetet warden! Sehr deprimierend und traurig! C. Tschiemer, Colorado

  2. Eine wirklich wünscheswerte Entwicklung.

    Eine Anmerkung aber was die Form angeht: FBI heißt Federal Bureau of Investigation – das geschlechtsbestimmende Substantiv ist also das Bureau – Büro – und das ist weiblich. Also _das_ FBI, nicht der…. *autsch*

  3. das finde ich fantastisch jetzt müssen nur noch,türkei,china und andere nur noch so denken.dann ist alles supper.

  4. Bloß weil das FBI seine Datenbank erweitert, kann man nicht von einem neuen Gesetz reden. Zumal die Bundesstaaten der USA eigene und unterschiedliche Gesetze haben. Nehmen wir nur die Höchststrafe für Mörder. Das FBI ist eine exekutive Bundespolizei, die Bundesstaatsübergreifend agiert, hat aber eigentlich nichts mit der Gesetzgebung zu tun.

    • Richtig. Mir scheint auch, dass es überhaupt kein neues Gesetz gibt.
      Es findet sich im Netz auch keine weitere Quelle dazu.
      Viel Wind um nichts?

      • Tandaradei

        Ich finde man sollte das jetzt nicht in den Himmel loben weil USA immernoch eines der brutalsten Länder auf der welt ist. Man schaue sich Guantanamo an und nur weil sie ne Datenbank haben heißt des garnichts in einem Land in dem Polizisten ohne Strafe Schwarze erschießen dürfen ohne jeglichen ersichtlichen Grund

  5. Das ist meiner Meinung nach leider nichts weiter als “Augenwischerei”, denn in den USA werden jährlich 4 bis 5 MILLIONEN gesunde (!) Hunde und Katzen in den dortigen “shelter” (Tierheimen) getötet! Abgegebene oder gefundene Tiere haben meist nur 7 bis max. 90 Tage Schonfrist, wenn sie bis dahin nicht adoptiert wurden, wird eingeschläfert. Und im Tiere abgegeben sind die Amerikaner Weltmeister, die “Gründe” dafür sind so lächerlich, dass dies in meinen Augen schon Tierquälerei ist. Auch beziehen die Amerikaner ihre Welpen meistens aus sogenannten Puppy Mills und/oder Pet Shops (dort stammen die Welpen auch wieder von den Puppy Mills) und das ist in den USA völlig legal und “normal” und trotz dieser schlimmsten Tierquälerei, wird dies niemals gesetzlich verfolgt werden… Hier mal ein link zu den grauenvollen Bildern der Puppy Mills, in meinen Augen ein Schwerverbrechen gegen die Tiere, doch dagegen wird nichts unternommen 🙁
    https://www.google.de/search?q=puppy+mills&tbm=isch&tbo=u&source=univ&sa=X&ved=0ahUKEwjSn6Ga7dTJAhXIYyYKHZ_HANUQsAQIGg#tbm=isch&q=puppy+mill+pictures

  6. Peter Neumajr

    Bleibt zu hoffen, dass in diesem Zuge auch gerade jegliche Haltung von Tieren als sogenanntes “Hobby” verboten wird. Wer gibt einem Menschen das Recht, z.B einen Hund oder eine Katze zu halten? Sie also in einem Haus einzusperren und sogar noch an eine Leine zu nehmen. So etwas ist doch eigentlich eine Frechheit Und völlig gegen die Würde eines Tieres!

    • Was? Datenbanken und Statistiken zu Tierquälerei?
      Mir scheint nämlich, es gibt überhaupt kein neues Gesetz in den USA.
      Die Verfasserin hat da wohl einiges durcheinander gebracht.

  7. Steven Löffler

    Egal wo und in welchem Land. Wer Tiere aus Massenzuchtanlagen kauft macht sich mitschuldig.
    Auch die sogenannten Tieretter, die aus Ostblock Tötungsstationen Tiere nach Deutschland bringen um sie zu verkaufen ähm vermitteln sind nicht besser. Ebenfalls die, die solche Tiere bei sich aufnehmen. Das ist denen Ihr täglich Brot. Wenn keiner mehr dort einen Hund “rettet”, wird sich das von selbst regeln. Wenn man bedenkt was eine Adoption eines solchen Hundes kostet. Von dem Geld könnte man die Strassentiere kastrieren. Aber wer verdient dann daran noch was? Weder die “Tierschutz-Orgas(Mafia)” noch die Tötungstation. Allso niemand! Es gibt nur einen Weg. Hunde aus kontolierter Zucht. Das ist in Deutschland außschlieslich der VDH! Auch wenn jetzt jemand sagt, dort gäbe es auch schwarze Schafe. Ja! Aber jeder kann sich die Zuchtstätten ansehen und entscheiden ob er dort einen kaufen möchte. Vorteile:
    Hündinnenschutz! Wir müssen und wollen mit unsere Hündin muss 18 Monate nach ihrem jetzigen Wurf warten um sie neu zu belegen. Die Züchter mit ihren “gesunden” Bauernhofhunde, können Ihrern säugenden Hündinnen Hormone Spritzen um sie wieder zu belegen. Aber das ist ja egal. Der ist ja gesund. Das heißt nicht überzüchtet! Aber in wirklichkeit haben die Elterntiere weder HD-Gutachten, Herzultraschall und sonst ist auch nicht bekannt.
    Aber was der Hund vom Bauernhof garantiert ist, er war billig!
    Aber jetzt kommen die einwände:
    Mein Hund brauch keine Papiere, ich will nicht züchten. ->Papiere vom VDH sagen aber was über die mindestanforderung an den Tierschutz und Gesundheitsvorsorge aus.
    Mein Hund vom Bauernhof wurde 16 Jahre alt. Der war immer gesund. -> Schön! Leider ging es der Mutter nicht so toll, sie war vermutlich eine Gebärmaschine.
    Nur ein Viertel der gezüchteten Hunde in DE stammen aus VDH Zuchten. Der rest mag es lieber billig!

    • Hier is von Gesundheitsvorsorge die Rede, wie kann man dann aber wissentlich Tiere züchten, mit atemprobleme, herzkranke, taube, zu kleinen Köpfen, Hunde die nur noch mit Kaiserschnitt zur Welt kommen usw.usw.so viel dazu und damit wird auch Geld und nicht wenig, verdient.

    • Vielleicht noch einmal aufmerksam lesen. Der Artikel ist etwas konfus und schwammig. Von einem neuen Gesetz steht da nicht viel drin. Und beim FBI geht es wohl um Statistik und Datenbanken.

  8. Michael Kvas

    Hallo Liebes Team ,

    dieses Gestzt gehört auf der ganzen Welt , ist meine Meinung dazu .

    Liebe Grüße

    Michael Kvas Skorpionschamane

    • Das ist doch überhaupt kein Gesetz.
      Wenn man den Artikel aufmerksam liest, beschäftigt sich das FBI demnächst rein statistisch mit Tierqäulerei bzw. wertet diese Delikte aus, mehr nicht.
      Das FBI verfolgt aber diese Delikte nicht und erlässt auch keine Gesetze.

      Und ob es in den USA tatsächlich ein neues Gesetz gibt, geht aus dem Artikel nicht wirklich hervor.
      Ich habe da eher den Verdacht, dass der Verfasser da einiges durcheinander bekommen hat.

  9. Uwe Gundmann

    Aha. Als logische Folgerung werden also in den USA ab sofort Massentierhaltung und Tierversuche abgeschafft!!! Sehr löblich. Und die Millionärstussen, die ihre Fußhupen mit Mäntelchen, Mützchen, Schühchen etc. verzieren werden eingesperrt. Zu wünschen wäre es. Aber wer’s glaubt wird seelig. Die Politiker kriegen doch nichts gebacken. Weder hüben noch drüben..

  10. An Katharina, die Verfasserin des Artikels:

    Nun mal “Butter bei die Fische”:
    Was für ein Gesetz wurde denn nun in den USA beschlossen? Ist das ein Bundesgesetz, in den ganzen USA gültig? Oder das Gesetz eines US-Staates?

    Die Überschrift “Neue Gesetzgebung in USA: Ab 2016 gilt Tierquälerei als Schwerverbrechen” deutet ja auf soetwas hin.
    Allerdings findet sich in dem Artikel nicht wirklich Genaueres zu diesem Gesetz.

    Stattdessen wird vom FBI gesprochen. Die haben sich demnach der ” Tierquälerei angenommen und sie als „Verbrechen gegen die Gesellschaft“ klassifiziert. Ab 2016 gilt Tierquälerei in USA als Kapitalverbrechen.”

    Also das FBI kann einiges, aber keine Gesetze erlassen. Und die können Tierquälerei nicht als Kapitalverbrechen einstufen, das ist Sache des Gesetzgebers.

    Weiter schreibt die Verfasserin:
    “In der Datenbank, die der FBI erstellen wird, soll Tierleid in vier verschiedene Kategorien eingeteilt werden: Vernachlässigung, absichtliche Mißhandlung und Quälerei, organisierte Mißhandlung (z.B. Hundekämpfe) und sexueller Mißbrauch von Tieren. Diese Datenbank soll auch dazu beitragen, Zusammenhänge zwischen Tierquälerei und anderen Gewaltverbrechen festzustellen und aufzuklären.”

    Tja, da geht es wohl um Statistik und Auswertung. Mit Gesetz hat das auch nichts zu tun.

    Zum Abschluß habe ich den Eindruck, es könnte sich um einen Artikel der BILD-Zeitung handeln, da die Überschrift “Neue Gesetzgebung in USA: Ab 2016 gilt Tierquälerei als Schwerverbrechen” offensichtlich gar nichts mit dem zu tun hat, was sich tatsächlich nun in den USA abspielt.

    Vielleicht sollte sich die Verfasserin mal fragen, ob sie künftig vielleicht über Sachen berichten sollte, von denen sie etwas versteht. Recht und Gesetz gehört offensichtlich nicht dazu.

      • Katharina

        Nein, da täuschen Sie sich. “In 13 states and Washington, D.C., neglecting an animal is considered a felony. In all but two states, so-called affirmative acts of abuse are a felony on the first offense” schreibt auch die WashingtonPost (https://www.washingtonpost.com/news/inspired-life/wp/2016/01/06/a-big-win-for-animals-the-fbi-now-tracks-animal-abuse-like-it-tracks-homicides/). Der FBI ist die Sicherheitsbehörde der Vereinigten Staaten, wie Ihnen vielleicht bekannt ist und agiert auch als Kriminalpolizei. In diesem Fall ist der FBI für die Verfolgung und Verhinderung von bundesrechtlichen Straftaten zuständig. Wenn der FBI beschließt, aus einem Gesetzesvergehen ein so genanntes Kapitalverbrechen zu machen, ändert dies die Gesetzeslage.

      • Katharina

        Es geht keineswegs nur um eine statistische Auswertung – dies ist Teil des ganzen Konzeptes. Es geht bei Gesetzen zur Bestrafung immer um mehrere Aspekte – eine Gefängnisstrafe gilt der Bestrafung des Rechtsbrecher und dem Schutz der Gesellschaft vor dieser Person. Niemand behauptet, dass der FBI plötzlich zu einer Tierschutzorganisation geworden ist – aber die Schwere des Vergehens an wehrlosen Lebewesen wurde als gesellschaftlich relevantes Problem erkannt und kann nun entsprechend geahndet werden. Und darum geht es.

        • Linus60

          Da muss ich Ihnen leider widersprechen.

          In dem Artikel der Washington Post heißt es:
          “After a years-long lobbying effort, in 2014, the FBI agreed. And this year will be the first time it collects data on animal crimes the way it does for other serious crimes like homicide.”

          Es geht also um das Sammeln von Daten, also statistische Auswertung. – Man muss den Artikel nur richtig lesen und zwar ganz und nicht nur Halbsätze.

          Das geht doch auch aus meinem Link zur FBI-Homepage hervor.

          Sie haben schon richtig erkannt, dass das FBI eine Sicherheitsbehörde in den USA ist. (Das weiß ich besser, als Sie meinen.) Natürlich ist das FBI auch eine Kriminalpolizei. Aber es ist nicht DIE Kriminalpolizei in den USA, jeder US-Staat bzw. Polizeibezirk hat seine eigene Kriminalpolizei. Das FBI ist lediglich zuständig bei Verstößen gegen Bundesgetze oder bei staatenübergreifenden Taten.
          Weiter werden dort u.a. statistische Daten gesammelt und ausgewertet.

          Ihre Behauptung “Wenn der FBI beschließt, aus einem Gesetzesvergehen ein so genanntes Kapitalverbrechen zu machen, ändert dies die Gesetzeslage.” ist natürlich Unsinn. Eine Strafverfolgungsbehörde kann die Gesetzeslage NICHT ändern.

          Wie gesagt, das FBI sammelt nun statistische Daten zu Tierquälerei, mehr nicht.
          Mit Strafverfolgung hat das Ganze überhaupt nichts zu tun.

          Man kann sich doch die Welt nicht so zurecht biegen, wie es einem in den Kram passt.
          Ihr Artikel ist, so leid es mir tut, eine absolute FEHLINTERPRETATION und somit eine FALSCHMELDUNG !.

  11. Ich kenne nicht viele Züchter, die jeder ihrer Hündinnen 18 Monate dazwischen gibt…

    Wenn es darum geht, Rassehunde aus Verantwortung heraus zu kaufen, frage ich mich (unabhängig von der Mutter), ob es verantwortungsvoll ist, beispielsweise Hunde mit ohne Nase zu kaufen, die auch weiterhin so gezüchtet werden.
    Das mag von den Haltungsbedingungen besser sein, ja, aber gesundheitlich nun ja.
    Ich finde es schwer, das ganze System nur schwarz oder weiß zu betrachten

  12. Es wird Zeit im dritten Jahrtausend dass sowas in jedem Land gestraft wird,nun gibt es ja Länder wo Tiere nicht achten aber es kann doch nicht sein dass sowas ungestaft bleibt!!!!
    Tiere sind für mich absolute Erdenengel,sie geben soviel,sie schützen den Menschen,sie geben Liebe,sind immer da und wenn ich jemanden erwischen würde wie er ein Tier quält hätte er ein dickes Problem und zwar mich!!!

    • Katharina

      Das FBI ist für Verstöße gegen alle Bundesgesetze und für Verbrechen, in deren Zuge Staatsgrenzen innerhalb der USA überschritten werden, zuständig. Sein Einsatzschwerpunkt dient der Aufrechterhaltung von Recht und Gesetz. Wenn der FBI Tierquälerei zum “Schwerverbrechen” macht, so ändert dies die Gesetzeslage.

  13. 2Fellnasen

    Werte Katharina,

    bitte schreiben sie doch zukünftig Artikel über Dinge von denen Sie auch wirklich Ahnung haben. Das was Sie hier verzapft haben ist schlicht hahnebüchender Blödsinn!

    • Katharina

      Bitte recherchieren Sie in Zukunft doch erst einmal, bevor Sie mich beschimpfen. “In 13 states and Washington, D.C., neglecting an animal is considered a felony. In all but two states, so-called affirmative acts of abuse are a felony on the first offense” schreibt auch die WashingtonPost (https://www.washingtonpost.com/news/inspired-life/wp/2016/01/06/a-big-win-for-animals-the-fbi-now-tracks-animal-abuse-like-it-tracks-homicides/), und der werden Sie ja vielleicht nicht “hahnebüchenen Blödsinn” unterstellen (siehe auch diesen Beitrag von National Public Radio: http://www.npr.org/2016/01/16/463094761/along-with-assault-and-arson-fbi-starts-to-track-animal-abuse). Der FBI ist die Sicherheitsbehörde der Vereinigten Staaten, wie Ihnen vielleicht bekannt ist und agiert auch als Kriminalpolizei. In diesem Fall ist der FBI für die Verfolgung und Verhinderung von bundesrechtlichen Straftaten zuständig. Wenn der FBI beschließt, aus einem Gesetzesvergehen ein so genanntes Kapitalverbrechen zu machen, ändert dies die Gesetzeslage.

    • Linus60

      Hallo 2Fellnasen,

      wenn die Katharina ihre eigenen Links richtig gelesen (oder übersetzt) hätte, wäre ihr wohl aufgefallen, dass sie mit ihrem Artikel auf dem Holzweg ist.

      Es geht bei FBI lediglich um statistische Auswertung. Und die Zielrichtung scheint noch nicht einmal der Tierschutz zu sein, sondern das Erkennen von gewälttätigen Tiequälern, um mögliche spätere Gewalttaten gegen Menschen zu verhindern. (Wer Tiere quält, könnte auch gegenüber Menschen gewalttätig werden.)

      Und natürlich kann das FBI die Gesetzeslage NICHT ändern. Das ist Sache der Gesetzgebungsorgane.

      • Katharina

        Nein, das lesen Sie in den Text hinein. Es ist ein Nebenaspekt, dass man – was man hierzulande auch weiß – festgestellt hat, dass Serienmörder ihre “Karriere” häufig als Tierquäler beginnen. Die Tatsache, dass Tierquälerei in den meisten amerikanischen Bundesstaaten nun als “Schwerverbrechen” eingestuft wird, verleiht der Polizei ganz andere Möglichkeiten einzugreifen, wenn derlei gemeldet wird. Der FBI ist übrigens der Kriminalpolizei jedes anderen Staates übergeordnet. Und nein, mein Artikel ist keine Falschmeldung, wie ja auch aus meinen Links hervorging.

        • Ach je, ich befürchte, sie heißen tatsächlich Pippi Langstrumpf (“ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt”), sie verdrehen alles solange, bis es in ihr Weltbild passt.
          SIE lesen ihre Interpretationen in den Text hinein.

          Das einzige, was richtig ist, ist dass es darum geht, dass Serienmörder ihre Karriere häufig als Tierquäler beginnen.
          Den Rest verdrehen Sie wieder.
          Die Einstufung von Tierquälerei als Schwerverbrechen ist rein statistischer Natur. (lesen Sie doch nochmal die englischsprachigen Artikel!)
          Diese Einstufung verleiht der Polizei eben keine anderen Eingriffsmöglichkeiten. Das FBI ist ja kein Gesetzgebungsorgan! (ist das so schwer zu bgreifen?)
          Und das FBI ist der Kriminalpolizei jedes anderen Staates in den USA eben nicht übergeordnet, das ist Unfug. – Versuchen Sie sich doch mal über das FBI schlau zu machen. – Aber wahrscheinlich verdrehen Sie dann wieder alles.

          Und aus ihren Links kann man ihre Meldung eben nicht ableiten. Vielleicht sollten Sie es mal mit einem Englischkurs besuchen.

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