Blindenhunde betätigen sich als Spürhunde und finden die wahre Liebe

Es ist wohl keine Frage, dass Blindenhunde unbezahlbare Hilfen für ihre Besitzer sind: Sie navigieren sie durch das Leben und verhelfen ihnen zu einem deutlich selbstständigeren Leben. Zwei Blindenführhunde in England gingen dabei noch weiter in ihrer Pflichterfüllung: Im Jahr 2012 verhalfen sie ihren Besitzern dazu, die wahre Liebe zu finden.

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Claire Johnson und Mark Gaffey, beide in ihren 50ern, lernten einander vor zwei Jahren bei einem Trainings-Seminar für Blindenhunde kennen. Mark ist von Geburt an blind, Claire verlor ihre Fähigkeit zu sehen erst mit 24 aufgrund von Diabetes. Beide lebten nur weniger Kilometer von einander entfernt in Stoke-on-Trent in England, aber kannten sich nicht.

 

Als ihre Blindenhunde Venice und Rodd, beides dreijährige gelbe Ladradore, sich kennen lernten, waren sie sofort unzertrennlich. Mark Gaffey erzählt, dass die beiden ununterbrochen miteinander spielten und sich zum Ausruhen zusammen legten. Nachdem sich die Hunde so wunderbar vertrugen, lud Claire Mark nach Ende des Seminars auf einen Kaffee ein. Aus den Kaffees wurden bald regelmäßige Mittagessen, dann Verabredungen zum Abendessen. Elf Monate, nachdem sie sich auf dem Seminar kennen gelernt hatten, hielt Mark am Valentins Tag 2013 um Claires Hand an. Vor zwei Wochen heirateten die beiden. Raten Sie mal, wer die Ringe trug? Natürlich Venice und Rodd. Auf kleinen Kissen, die ihnen auf den RÜcken gebunden worden waren.

Mark Gaffey hat noch nie ans Schicksal geglaubt, räumt aber ein, dass er und seine Frau offenbar füreinander bestimmt waren. Claire Johnson dagegen hat überhaupt keine Zweifel: „Genau wie unsere Hunde sind wir beide wirklich beste Freunde und Seelenverwandte.“

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