Werbung

Brief von Pixel: Meine Meinung über Mädchen

_NM50017
Also, ich mochte Mädchen eigentlich schon immer. Ich mag ja eigentlich sowieso alle. Manche sind halt ein bisschen schüchtern, na gut, damit kann ich leben. Ich will sowieso immer nur spielen. Manche Mädchen legen sich auch immer gleich auf den Rücken und wedeln ganz doll, keine Ahnung, wozu, aber ich habe dann immer ganz höflich ihren Bauch beschnüffelt und sie ansonsten in Ruhe gelassen. Ein- oder zweimal schnappte ein Mädchen sogar nach mir. Ich habe meine Lektion gelernt. Mädchen sind ok, aber man will sich ja nicht aufdrängen.
Bis vor ein paar Wochen. Nichts war mehr wie vorher. Mädchen sind phä-no-me-nal! Wie konnte ich nur so dumm sein und das übersehen? Sie sind so niedlich, so süß, so unwiderstehlich! Ich schwöre, es liegt nicht an mir  – die Mädchen haben sich irgendwie total verändert! Da gab es welche, die wollten mehr. Ich weiß nicht genau was, aber sogar die Schüchternen, die, die einem nie ein zweites Schnüffeln erlaubten, freuten sich plötzlich ganz fürchterlich, wenn sie mich sahen, und hielten mir ihr Hinterteil hin. Und sie rochen so unfassbar gut! Sie mussten sich alle im gleichen toten Maulwurf gewälzt haben, sie rochen so erdig, so natürlich… Oder vielleicht liegt es doch an mir? Könnte sein. Keine Ahnung, ist mir auch egal.
Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum ich plötzlich an die Leine musste. Seit ich einmal auf den Spuren einer schönen Hündin im rasenden Galopp im Feld verschwand, direkt zu dem Haus der Dame mit der schwarzen Labdradorhündin auf der anderen Seite des Waldes. Ich wollte nur mal Hallo sagen, ehrlich. Und ich konnte auch genau hören, dass sie auch zu mir Hallo sagen wollte. Sie heulte ganz laut hinter der Haustür, als sie mich bemerkte. Wirklich SEHR laut, muss ich sagen. Ich wusste gar nicht, wie laut Labradore heulen können.
Mich macht dieses Gefühl ganz verrückt. Ich halt es im Haus nicht mehr aus. Ich will hinaus, in die Natur, ich möchte rennen, den Wind im Haar, während die Ohren im Luftzug flattern, und mich um meine Mädchen kümmern. Überall. Egal, wo. Sie sind alle so hinreißend! Sie riechen so wunderbar! Egal, dass manche dann herumquietschen und mir in die Nase beißen; sie wissen einfach nicht, was sie tun.
Nur die Leine nervt. Wirklich. Ich glaube, Du weiß auch nicht genau, was Du tust, kann das sein? Wie wäre es mit einem Kompromiss? Ich darf so vielen Mädchen hinterherlaufen, wie ich will. Und Ich verspreche, dass ich irgendwann wieder nach Hause komme, ganz von alleine. Okay? Die anderen Jungs dürfen das auch alle. Also jedenfalls die, die bei diesem Züchter leben, bei dem wir neulich mal waren. Ich weiß das ganz genau.

Werbung

UPDATE: Vergiß’ es. Keine Ahnung, was in mich gefahren war, aber ich bin darüber hinweg. Soooo toll sind Mädchen nun auch wieder nicht. Puh. Ich muss mir wirklich merken, so was nie wieder zu machen. Mit Nano kann man sowieso viel besser spielen, der zickt wenigstens nicht sofort los. Da weiß man, was man hat.
IMG_2179

Viele Grüße, Pixel

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Werbung