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München: 20 abgemagerte Auslandshunde auf Schießplatz der Polizei ausgesetzt

Rund 20 abgemagerte Auslandshunde wurden in der Nacht von Dienstag (01.03.11) auf Mittwoch (02.03.11) auf dem Schießplatz-Gelände der Polizei in Unterhaching (Perlacher Forst) ausgesetzt. Die Polizei sucht die Täter.

Unterhaching: Die Hunde sind so abgemagert, dass ihre Rippen hervorstehen. Einige haben frische Wunden und Tumore, andere sind anscheinend trächtig. Mittwoch früh entdeckte der Wachmann auf dem Schießplatz der Polizei im Perlacher Forst mehr als 20 Hunde auf dem Grundstück und verständigte die Polizei.

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Sie sind einfach ausgesetzt worden. Die Polizei vermutet, dass die scheuen, verängstigten Tiere über den Zaun geworfen wurden. Möglich ist aber auch, dass der Zaun in einer Nacht- und Nebel-Aktion aufgeschnitten wurde, um die Hunde aufs Gelände jagen zu können.

Am Mittwoch gelang es Mitarbeitern des Tierschutzvereins München 17 Hunde in stundenlanger Jagd mit Lebendfallen und Lassos einzufangen. Der Einsatz von Blasrohren scheiterte, da die Geschosse aus dem Blasrohr an den dürren Körpern abgeprallten, so Tierheim-Sprecherin Monika von Tettenborn.

Profis vom Tierpark rückten am Nachmittag mit speziellen Blasrohren an und konnten die restlichen Hunde einfangen. Die geretteten Hunde kamen in Quarantäne in das Tierheim München. Die Tiere befanden sich in einem gesundheitlich sehr schlechten Zustand, waren jedoch nicht aggressiv oder bösartig.
Woher sie stammen und wer sie ausgesetzt hat, ist noch unklar.
Zeugen hatten frühmorgens in der Nähe einen Transporter mit polnischer Nummer gesehen, vermutlich einen Ford Transit.
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Hinweise zur Herkunft der Hunde bitte an das Tierheim München, Telefon 089/921000-59 oder an info@tierschutzverein-muenchen.de sowie die Polizeiinspektion München 31 – Unterhaching, Telefon 089/61562-0

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