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Tauschen mit Hunden

Es kommt ja durchaus vor, dass man einen herrlichen, entspannten Spaziergang mit seinem Hund macht und an nichts Böses denkt – bis auf einmal der wundervolle Hund, der einen normalerweise an sein besseres Selbst erinnert, strahlend vor einem steht und einem eine tote Ratte präsentiert, die schon verdächtig stinkt.

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Und jetzt?

Schimpfen? Das tote Ding aus dem Maul reißen? Loben? Ignorieren oder Loben – oder einfach gleich eine Wurmkur kaufen? Wie verhält man sich richtig?

“Tauschen” ist eine wirklich wert- und sinnvolle Übung. Wenn der Hund nämlich irgendetwas ins Maul genommen hat, was er nicht schlucken/fressen/haben sollte, wie Kinderspielzeug, vor drei Wochen verstorbene Mäuse, Müll oder einen fremden Ball, können wir ihm mit “tauschen!” das jeweilige Objekt ganz ruhig und ohne Streß oder Aufregung einfach wieder abnehmen. Wichtig ist dabei – wie bei allen Übungen -, dass man das Tauschen gutgelaunt, fröhlich und ganz in Ruhe trainiert.

6 Kommentare

  1. Yvonne Beier

    Hallo Frau von der Leyen, danke für die tollen Anregungen. Ich warte immer gespannt auf das nächste Video….
    Tauschen werde ich jetzt sofort üben. Meine kleine Mops Hündin sammelt für ihr Leben gern Steine ein als wären es Juwelen.
    Liebe Grüße

  2. Tauschen ist eine prima Sache. Was mache ich aber bei dem überaus beliebten Spiel “Scheisse fressen”. Da macht s doch keinen Sinn, die bringen zu lassen. Hingehen, vöiig ruhig bleinen und tauschen? Stehe ich jetzt völlig auf dem Schlauch?

    • Liebe Tanja, neinnein, da stehen Sie gar nicht auf dem Schlauch – Kacke kann man sich ja nicht bringen lassen. Wir machen in dieser Woche noch ein Video, um ein Abbruchsignal zu trainieren. Eigentlich ist diese Unrat-Fresserei ein ganzes Webinar-Thema… Aber auch beim Kackefressen ist wirklich wichtig, dass Sie guter Stimmung und ruhig bleiben – auch dann läßt sich der Hund leichter abrufen und wird nicht durch unsere Aufregung darin bestärkt, Kacke mehr und schneller zu suchen bzw. zu fressen.

  3. Liebe Frau von der Leyen,

    vielen Dank für dieses neue Video. Ich hatte vom Tauschen schon in einem Ihrer Bücher gelesen. Es ist deshalb toll, dass mal in Aktion zu sehen. Das hilft ungemein!
    Wie grenzen Sie dieses Tauschgeschäft nun gegen das allseits beliebte Giftködertraining ab? Dort wird ja z. B. trainiert, dass der Hund sich hinsetzt und den Fund sozusagen anzeigt. Und dann nach Beurteilung des Menschen diesen Fund auch durchaus fressen darf. Macht das aus Ihrer Sicht dann keinen Sinn?
    Vielen Dank für Ihre tolle Arbeit.

    Herzliche Grüße

    • Liebe Frau Claassen,
      es gibt ja verschiedene Ansätze für das “Giftködertraining”. Das Anzeigen ist gut, das anschließende Fressen eben nicht – denn, wie gesagt: Ein Hund mit weniger Impulskontrolle könnte, falls Frauchen oder Herrchen nicht schnell genug oder gar abgelenkt sind auf die Idee kommen, das “Anzeigen” abzukürzen und die Beute dann eben gleich fressen – denn üblicherweise darf er das ja. Ein Jagdhund soll seinen Fund auch anzeigen, darf aber keinesfalls hineinbeißen, und das ist ja auch richtig so: Selbst beim Apportieren wird das “weiche Maul” bewertet, also ob die Beute heile geblieben ist. Auch wenn der Jagdhund manchmal hinterher den Bruch bekommt, ist das ein Vorgang, der ja erst sehr viel später stattfindet – also völlig getrennt vom “Anzeigen”. Ich würde bei solchen heiklen Themen – und gerade das Aufnehmen von Unrat kann ja sehr heikel sein – nie auf die Idee kommen, das jeweilige Objekt der Begierde zu verfüttern. Wäre im Fall von Amalis Stallhasen auch eher kontraproduktiv gewesen, und bei den Stofftieren auch.

      Herzliche Grüße!

  4. Was kann ich tun ….wir haben joy 11 jahre und Eddie 4Monate
    sie sind ein Team liegen zusammen spielen …alles gut sobald wir draussen bekannte Hunde treffen spielen sie zusammen doch dann verteidigt joy Eddie und ist nicht wieder zu erkennen mit den anderen Hunden

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