Fifi allein zuhaus – Trennungsangst beim Hund behandeln

Macht Ihr Hund zuhause alles kaputt, wenn er alleine bleiben muss? Kommen Sie nach Hause und fürchten sich vor dem Anblick, der sich Ihnen bieten wird? Die Tierärztin und Fachärztin für Verhaltenskunde Dr. Barbara Schöning erklärt, was man tun kann, damit der Hund ganz entspannt bleibt, wenn er alleine sein muss

Der Besitzer hat seinen Hund einige Stunden alleine gelassen und kommt nach Hause.

  • Szenario 1: der Hund begrüßt ihn relativ ruhig an der Tür. Er wirkt leicht schläfrig und das Hundebett ist zerwühlt und noch warm vom Hundekörper.
  • Szenario 2: der Hund begrüßt den Besitzer an der Tür. Er ist leicht hektisch und erregt; der Schwanz wedelt heftig und der Hund drängt sich dem Besitzer förmlich auf.
  • Szenario 3: der Hund begrüßt den Besitzer an der Tür. Er ist stark erregt. Im Haus ist einiges in Unordnung: der Wassernapf ist umgekippt, ein Regal ist angenagt, ein Blumentopf vom Fensterbrett gefallen, die Sofakissen heruntergezogen und angenagt; eventuell ist auch irgendwo ein Pfützchen Urin oder ein Kothaufen.
  • Szenario 4: der Hund begrüßt den Besitzer hektisch und erregt kurz an der Tür und läuft dann im Haus herum. Er speichelt stark. Die Zarge der Haustür ist an einer Seite fast völlig aus der Wand gerissen und der Hund hat blutige Pfoten.
  • Szenario 5: der Hund begrüßt den Besitzer mit stark geduckter Körperhaltung und ängstlichem Gesichtsausdruck. Der Besitzer wandert durchs Haus und guckt, was der Hund während seiner Abwesenheit angestellt hat.

Das erste Szenario ist das wünschenswerteste. Es zeigt dass der Hund während der Abwesenheit des Besitzers nicht gestresst war. Er hat geruht, vielleicht sogar geschlafen. Vielen Besitzern ist allerdings Szenario Nummer zwei lieber. Sie freuen sich, wenn sie “wirklich” begrüßt werden und wenn der Hund den Eindruck vermittelt, dass er sich “wirklich freut” wenn sie nach Hause kommen. Der Hund zeigt (für menschliche Augen) durch sein hektischeres Verhalten dass er seine Besitzer vermisst hat – und dass tut dem menschlichen Ego gut. Das Verhalten des Hundes ist aber schon ein Hinweis darauf, dass die Abwesenheit des Besitzers für ihn einen gewissen Stressor dargestellt hat. Bedauernswert sind die Hunde und Halter, bei denen sich Szenario drei, vier oder fünf abspielen. Beim Hund löste die Abwesenheit des Besitzers starken Stress aus (eventuell mit direkten körperlichen Folgeschäden wie im Szenario vier beschrieben) und für den Besitzer ist der Zustand der Wohnung ärgerlich und teuer. Szenario fünf spiegelt dabei die Lernerfahrungen bei Hund und Besitzer nach einigen Wiederholungen von Szenario drei oder vier wieder. Hier hat der Hund schon eine Kette gelernt: Mein Besitzer ist fort – also kommt er wieder – wenn er wieder kommt ist er aggressiv – also habe ich jetzt schon Stress bei dem Gedanken an seine Rückkehr – also muss ich meinen Stress abbauen (z.B. an der Tür kratzen) – also begrüße ich ihn mit starkem Beschwichtigungsverhalten.

Menschliches Schimpfen und starke körperliche Manipulationen stellen aus Sicht des Hundes Aggressionsverhalten dar. Strafaktionen alleine lösen bei den meisten Hunden schon gewisse Stresszustände aus. Wenn der Hund aber dazu überhaupt nicht versteht, warum sein Mensch bei der Rückkehr auf einmal aggressiv reagiert, wird der Stresszustand ungleich intensiver. Für den Hund ist es nicht nachvollziehbar, dass der Mensch aggressiv reagiert, weil der Hund eine halbe Stunde vorher ein Kissen zerfetzt hat. Für den Hund stellt es sich so dar: ich beschwichtige und der Mensch reagiert, warum auch immer, aggressiv – also muss ich mehr beschwichtigen. Das hat dann oft für den Hund nur noch mehr Schimpfen (= Aggression) zur Folge, denn spätestens jetzt denken die Besitzer, der Hund hätte ein schlechtes Gewissen (“er weiß genau was er getan hat”) oder er will sie ärgern. Solche Gedanken provozieren bei vielen Besitzern stärkeres Strafen und ein Teufelkreis setzt ein.

Hunde mit Trennungsproblemen stellen ca. 10-15% der Patienten in verhaltenstherapeutischern Praxen. Es wird angenommen, dass der Anteil an der gesamten Hundepopulation höher ist, aber dass ein großer Teil dieser Hunde schnell abgegeben wird oder dass die Besitzer sich (mit kleineren Schäden) arrangieren. Trennungsprobleme sollten zu aller erst immer als ein Problem für den Hund verstanden werden. Er zeigt durch sein Verhalten, dass es ihm während der Abwesenheit der Besitzer nicht gut geht; dabei kann in Einzelfällen durchaus die Grenze zur Tierschutzrelevanz überschritten werden.

Man unterscheidet ganz grundsätzlich zwischen Trennungsproblemen ohne starke Angstkomponente und sogenannten Trennungsangstproblemen. Bei den Trennungsangstproblemen sind die Hunde durch die Abwesenheit der Besitzer verunsichert; sie empfinden Angst und sind aus diesem Grund in einem Stresszustand. Hunde sind hochsoziale Tiere und in der Natur könnte Alleinsein durchaus den Tod bedeuten.

Wenn Hunde in ihrer Welpen- und frühen Jugendzeit nicht gelernt haben, dass Trennungsphasen zum Leben gehören, zeigen manche später beim Alleinsein Trennungsangst. Verstärkt wird diese Angst dann weiter durch eine ungewollte Belohnung: der Besitzer kommt zwangsläufig irgendwann nach Hause. Verhalten und Emotionen, die belohnt werden, werden auf Dauer häufiger gezeigt – und so wird das Problem stärker. In diesem Fall ist die Heimkehr des Besitzers die Belohnung weil dadurch die Nähe zum Sozialpartner wieder hergestellt wird.
Angst oder Panik können so stark sein, dass Hunde sich im Bestreben, zum Sozialpartner zu gelangen, verletzen – z. B. beim Versuch durch geschlossene Fenster zu springen oder indem sie Türzargen heraus reißen. Typische Verhaltensweisen, die bei Trennungsangst gezeigt werden, sind die schon genannten Versuche, den Kontakt zum Besitzer wieder herzustellen; neben Kratzen (oder schlimmeres) an Türen und Fenstern gehört auch das Vokalisieren (Bellen, Jaulen) dazu. Hunde können aber auch Verhaltensweisen zeigen, die typisch für eine starke Stressbelastung sind: sie setzen Kot oder Urin im Haus ab, oder sie zernagen/zerstören Gegenstände.

Bestimmte Hunde sind prädestiniert dafür, ein Trennungsangstproblem im weitesten Sinne zu entwickeln:

  • Hunde, die viele Besitzerwechsel erlebten (z. B. Tierheimhunde)
  • Hunde, die wegen einer schwereren oder längeren Erkrankung eine Phase der intensiven Pflege durch den Besitzer durchlebten
  • Hunde, bei denen sich die Lebensumstände substantiell geändert haben. Der Besitzer arbeitet auf einmal Vollzeit während der Hund früher höchstens einmal allein gelassen wurde, wenn der Mülleimer heraus gebracht wurde.

Bei Trennungsproblemen ohne Angstkomponente können sich dem Besitzer bei der Heimkehr durchaus gleiche Bilder der Verwüstung bieten. Hier ist es allerdings eher das Resultat von Langeweile. Der Hund war zu lange sich selbst überlassen und hat sich “Beschäftigung” gesucht. Das kann dann das Benagen von Möbeln oder Teppichen sein, oder das Plündern von Mülleimern etc.. Manchmal können die Aktivitäten durch äußere Ereignisse gestartet werden, die für Erregung sorgen. Der Hund liegt ruhig auf seinem Lager bis jemand im Treppenhaus Lärm macht oder an der Tür klingelt, bis die Nachbarskatze vor dem Fenster auftaucht oder es im Garten nebenan klappert. Kommt der Besitzer nach Hause, während der Hund noch am Stuhlbein nagt, kann auch dies eine Verstärkung für den höheren Erregungslevel und das entsprechende Verhalten darstellen.
Aus einem Trennungsproblem ohne Angstkomponente kann sich im Weiteren leicht ein Trennungsangstproblem entwickeln. Wenn der Hund nach der Rückkehr bestraft wird, kann sich dem Besitzer irgendwann bei seiner Rückkehr das eingangs erwähnte Szenario fünf bieten. Der Hund rechnet schon mit aggressivem Verhalten des Menschen (Strafen) und verhält sich entsprechend. Sein Stresslevel und die Unsicherheit sind gestiegen und bald kann die Kette so aussehen: Besitzer geht >> Bedeutet: er kommt wieder >> bedeutet es wird unangenehm >> Bedeutet: sowie der Besitzer geht, setzen beim Hund Stress und Angst ein.

Vorbeugen ist sinnvoll und lohnt in jedem Alter
Gerade bei Welpen – aber auch wenn man einen älteren Hund übernimmt – sollte man das Alleinsein trainieren. Wichtig sind anfangs nur kurze Trennungsphasen und klare Spielregeln für das gemeinsame Zusammenleben Hund-Mensch. Die meisten Menschen lassen einen Welpen oder neuen Hund in den ersten Wochen nach der Übernahme nicht gerne alleine: “Der Neuzugang soll sich ja einleben und seine Familie kennenlernen”. Damit kann aber schon der Weg in ein Trennungsproblem geebnet werden. Gerade am Anfang ist es wichtig, dem Hund durch deutlich aufgestellte Spieregeln zu vermitteln: “der Mensch steht nicht immer zur Verfügung – er ist auch hin und wieder weg, ohne dass dies ein Drama bedeutet”. Der Hund soll im Zusammenleben mit seinen Menschen alles bekommen, was er für ein artgerechtes und tierschutzkonformes Leben benötigt. Dazu gehört neben Futter, Wasser, Bewegung und Sozialkontakt mit anderen Hunden vor allen Dingen auch der Sozialkontakt mit “seinen” Menschen. Man kann aber ohne weiteres in den Alltag sehr viele und sehr kurze Trennungsphasen einbauen. Dabei liegt die Betonung auf beidem: sehr viel und (anfangs) sehr kurz. “Sehr viel”, weil sich das Langzeitgedächtnis für “Alleinsein ist kein Drama – am besten schlafe ich bis sie wiederkommen” bei einer hohen Wiederholungsrate am schnellsten herausbildet. “Sehr kurz” weil man den Hund im Training nicht überfordern soll. Trennungstraining bedeutet nicht, dass man bei jeder Trainingssequenz an die Grenze der Belastbarkeit geht. Im Gegenteil: Trennungstraining bedeutet, dass man deutlich unter dieser Grenze bleibt, damit stärkere Stresszustände gar nicht erst entstehen. Wenn Sie wissen, dass Ihr Hund dreißig Sekunden Alleinsein in einem Raum aushalten kann bevor er sich auf die Suche nach Ihnen macht, beginnen Sie das Training mit zwanzig Sekunden. Denken Sie daran: Ihr Zurückkommen ist schon ein Teil der Belohnung – und Sie wollen den Hund ja nicht für Suchen und Erregungssteigerung belohnen. Wenn Sie nach den zwanzig Sekunden wieder in den Raum kommen, hört der Hund ein ruhiges FEIN oder BRAV etc., und danach gibt es ein klitzekleines Leckerchen oder einen Streichler. In den folgenden Tagen können Sie dann peu á peu die Zeiten der Trennung verlängern …..
Wenn Sie allerdings merken, dass z.B. der Sprung von einer Minute auf zwei Minuten zu groß war und der Hund Ihnen bei Ihrer Rückkehr schon etwas hektisch an der Tür entgegen kommt, müssen Sie die Trennungszeit wieder reduzieren.

Denken Sie beim Trennungstraining in kleinen Maßstäben und peilen Sie nicht gleich die Wohnungs- oder Haustür an. Es ist schon viel wert, wenn ein Hund bei geschlossener Wohnzimmertür ruhig im Raum bleibt, während Sie in der restlichen Wohnung herum wandern. Von hier das Training auf die Einganstür auszudehnen ist sehr einfach. Viel schwieriger ist es, wenn man diese Tür gleich zu Beginn im Training bearbeiten will, aber in der Wohnung nicht einmal für kurze Zeit alleine aufs Klo gehen kann.

Der Idealfall wäre natürlich, wenn man einen Neuzugang mindestens in der ersten Zeit gar nicht ernstfallmäßig alleinlassen muss, sondern erst einmal üben kann. Aber die ideale Welt gibt es nur äußerst selten. Machern Sie sich also schon vor Anschaffung des Hundes Gedanken:

  • Welche Ernstfälle könnten wann eintreten und wie lang wären sie (wie lang müsste der Hund alleine sein)?
  • Gibt es Nachbarn/Verwandte, die ihn dann kurz betreuen könnten?
  • Kann ich den Hund vielleicht sogar mitnehmen?
  • Hat der Züchter den Hund eventuell schon auf einen Zimmerkennel trainiert (dann kann man ihn für den Ernstfall kurz dort hinein setzen)? Parallel macht es natürlich Sinn, das Kenneltraining auch bei Ihnen weiter laufen zu lassen.
  • Kann der Hund schon entspannt Auto fahren und eventuell schon kurz im Auto, alleine bleiben?

Wenn Sie den Hund schon eine Woche haben, und in dieser Zeit auch fleißig geübt haben, ist ein “Ernstfall” von dreißig Minuten in der Regel auch schon kein Ernstfall mehr. Natürlich werfen einen die Ernstfälle des Lebens im Trainingsplan zurück – aber in den meisten Fällen nicht dramatisch. Es ist tatsächlich wichtiger dass Sie überhaupt ein Trennungstraining durchführen und trotz möglicher Ernstfälle am Ball bleiben. Dies gilt auch, wenn Ihr Hund schon ein Trennungsproblem hat.

Wenn der Hund schon in den Brunnen gefallen ist

Wenn sich ein Trennungsproblem oder Trennungsangstproblem schon etabliert hat, wird das Training langwieriger. Das Prinzip des Trennungstrainings bleibt aber das gleiche: über sehr viele und sehr kurze Wiederholungen soll der Hund das entspannte Alleinsein lernen. Bei einem bestehenden Problem ist es besonders wichtig, am Anfang in sehr kleinen Schritten vorzugehen. Einige Hunde laufen ihren Besitzern hinterher, sowie diese nur vom Sessel aufstehen. In solchen Fällen muss auch genau bei dieser Sequenz das Trennungstraining beginnen. Anfangs stehen Sie nur kurz auf uns setzen sich wieder hin, sowie der Hund auch aufsteht. Nach einigen Wiederholungen wird der Hund liegenbleiben nach dem Motto “das kenne ich – der macht nur seine Gymnastik und geht nicht weg – also bleibe ich gemütlich liegen und gucke zu”. Wenn der Hund liegen bleibt ist der Moment für die Belohnung gekommen und Sie versuchen, nach dem Aufstehen aus dem Sessel einen Schritt Richtung Tür zu machen. Gerade in der Anfangsphase müssen Sie viel Geduld haben und nicht zu schnell zu viel wollen. Passen Sie ihr Tempo dem Lerntempo des Hundes an. Grade bei Trennungsangstproblemen ist die Stressbelastung für den Hund groß und Stress ist ein Lernkiller. Je ruhiger und gemütlicher Sie grade am Anfang das Training gestalten, desto ruhiger wird ihr Hund und desto schneller wird er lernen.

Bei einem bestehenden Trennungsproblem sollte man besonders darauf achten, den Hund im alltäglichen Umgang nicht in zu hohe Erregungslagen zu bringen. Das fängt mit der Belohnung an. Sagen Sie ihr Belohnungssignal FEIN ruhig, fast beiläufig, und nehmen Sie keine Leckerli, die der Hund extrem toll findet. Um eine Primärbelohnung wie Leckerli oder Streicheln kommen Sie im Training nicht herum – die Primärbelohnung ist es, die das interne Belohnungssystem zum arbeiten bringt und damit die Bildung des Langzeitgedächtnis fördert. Das FEIN (oder welches Belohnungssignal Sie auch immer verwenden) ist nur die Ankündigung für “genau jetzt hast du es richtig gemacht und die Primärbelohnung folgt”.
Das Prinzip “Ruhe im Alltag” sollte generell angewandt werden. Besonders wichtig ist es bei der Begrüßung nach Trennungsphasen. Wenn Sie den Hund z.B. mit einem Familienmitglied alleine gelassen haben, sollten Sie ihn nicht überschwänglich begrüßen, wenn Sie nach Hause kommen. Begrüßen Sie statt dessen zunächst die anwesenden Menschen und beachten Sie den Hund erst, wenn er sich etwas beruhigt hat.

Machen Sie sich Gedanken über Ihre “Weggehmarotten”. Jeder Mensch hat seine eigenen kleinen Rituale: die Schuhe werden vor der Jacke angezogen, der Schlüssel wird schon eine halbe Stunde vorher vorsorglich auf das Bord neben der Tür gelegt, der Anrufbeantworter wird eingeschaltet ….. Egal was es ist und wie viele Rituale es sind: sie bedeuten für den Hund “gleich bin ich allein”. Damit der Stresslevel des Hundes nicht schon früh hochfährt, sollten Sie solche Rituale und Weggehsignale verwässern. Z. B. kann man sich mehrmals täglich die Schuhe anziehen, durch die Wohnung gehen und sie dann wieder ausziehen; oder man frühstückt in Hut und Mantel, klappert vor dem Fernseher mit dem Schlüssel oder kontrolliert vor dem Schlafengehen die Handtasche.

Wenn ein Trennungstraining erfolgreich war, kann man neue Weggehsignale aufbauen, die dann durchweg positiv besetzt sind. Z.B. können Sie dann für den Hund das Ritual aufbauen “Geh auf deinen Platz – dort bekommst du eine Kaustange – warte ruhig, bis ich wieder da bin”.

In dramatischen Fällen, wenn der Hund deutlich mit Angst oder eventuell schon mit Panik reagiert, kann auch der Einsatz von Medikamenten sinnvoll sein. Medikamente “heilen” das Problem nicht, aber sie können den Einstieg in ein Trennungstraining erleichtern. Bei leichteren Angstzuständen können homöopathische Präparate, Pheromone oder spezielle Nahrungsergänzungen helfen, die im Gehirn für eine Verbesserung der Stresstoleranz sorgen. Bei starken Angstzuständen oder Panik ist der vorübergehende Einsatz von echten Psychopharmaka durchaus sinnvoll. In solchen Fällen sollte aber immer ein verhaltensmedizinisch ausgebildeter Tierarzt/Tierärztin konsultiert werden. Adressen solcher Praxen finden Sie auf der Homepage der Gesellschaft für Tierverhaltensmedizin und -Therapie ( www.gtvmt.de ).
Auch wenn ein alter Hund plötzlich “grundlos” mit Trennungsproblemen beginnt, nachdem er vorher jahrelang problemlos allein gelassen werden konnte, sollte ein Tierarzt/Tierärztin konsultiert werden. Klinische Grundleiden (z.B. auch chronische subklinische Schmerzen) oder einfach nur das nachlassende Sensorium (Verlust der Seh- oder Hörfähigkeit) können die Toleranzgrenzen für das Empfinden von Angst oder Stress massiv verändern.

Der vorliegende Text ist als Übersicht zum Thema “Trennungsprobleme” gedacht und hat deshalb Lösungsansätze auch nur sehr allgemein beschreiben können. Individuelle Hunde mit individuellen Lebensbedingungen und individuellen Problemen erfordern individuelle Lösungsansätze. Passen Sie die Lösungsansätze Ihrem Hund und dessen Problemen an – aber wenn Sie beim Training auf Probleme stoßen oder es trotz Training “einfach nicht besser” wird, sollten Sie einen verhaltensmedizinisch ausgebildeten Tierarzt/Tierärztin befragen. Manchmal sind es nur Kleinigkeiten, die beim Training geändert werden sollten, manchmal kann nach ausführlicher Konsultation aber auch ein komplett anderer Lösungsweg oder ein Psychopharmakon nötig sein.

Die Tierärztin Dr. Barbara Schöning ist Mitglied des wissenschaftlichen Beirates für Zucht und Forschung des VDH und Autorin verschiedener Bücher und Fachartikel zum Thema Tierverhalten, Ausbildung und Verhaltenstherapie.  2001 gründete sie eine tierärztliche Gemeinschaftspraxis für Verhaltenstherapie in Hamburg und die Hundeschule Struppi & Co
http://www.struppi-co-hundeschule.de/

Struppi & Co
Tierärztliche Praxis für Verhaltenstherapie
Dr. B. Schöning  Dr. K. Röhrs
Neusurenland 4
22159 Hamburg
Telefon: 040 – 60 84 97 91

28 Kommentare

  1. Ich lese immer wieder in winzigen Schritten üben! Nun habe ich 8 Wochen in winzigen Schritten geübt und muss meinen Hund (fast 8 Monate) täglich für 4 Stunden alleine lassen. Bei den Übungen klappte alles hervorragend aber jetzt wo es “Ernst” wird zerstört er die Wohnung und kratzt und jault. Was nun? In winzigen Schritten kann ich nicht weiter üben – ich muss arbeiten! Hundesitter 10,–Euro die Stunde oder mehr! Verwandte können den Hund im Urlaub nehmen aber nicht täglich Fahrzeit zu ihnen ca 30 Minuten.

    • Liebe Gudrun, Sie Arme! Das klingt wirklich nach einem echten Problem, das sich wahrscheinlich ferndiagnostisch nicht lösen läßt, weil es für mich schwer wäre, von Weitem zu erkennen, an welcher Stelle Ihr Fehler liegt (denn da muss irgendwas schief gelaufen sein, denn normalerweise kann jeder Hund bei dem richtigen Aufbau lernen, alleine zu bleiben.). Ich würde mir un-be-dingt einen Trainer suchen, bevor Sie arbeiten gehen, sonst fliegen Sie demnächst aus Ihrer Wohnung. Es muss irgendeinen Punkt gegeben haben, an dem Sie irgendetwas übersehen haben. Acht Wochen ist viel Zeit, um Alleinbleiben zu üben. Aber wenn Sie sich jetzt Hilfe holen, haben sie die nächsten 12 Jahre Ihre Ruhe: Und das sind doch gute Aussichten! Herzlich, Katharina

  2. Guten Tag,
    zunächst herzlichen Dank für Ihren sehr informativen Beitrag, ich erhoffe mir hieraus Hilfe für unser aktuelles Problem mit dem neuen Familienmitglied “Tacco”.

    Ich habe Momentan auch nur eine kurze Frage zu dem Bild des kleinen Gesellen, der im oberen Drittel des Beitrags so traurig drein guckt…

    Unser Tacco sieht fast genau so aus, nur die Ohren stehen ab (sieht so ähnlich aus wie eine Fledermaus ;-)) -um was für eine Rasse handelt es sich? Uns wurde gesagt Tacco wäre eine Prager Rattler-Mischung…

    Vielen Dank und beste Grüße !

  3. Mira Roma

    BITTE HELFT MIR BEIM DURCHHALTEN

    Vielen Dank für diesen Beitrag. Er liegt ja nun schon einige Jahre zurück, hat mir aber noch einmal strukturiert vor Augen geführt, was ich in den letzten Wochen auch von einer Hundetrainerin gelernt habe.
    Ich möchte etwas aus der Antwort zum ersten Kommentar aufgreifen: dass jeder Hund das Alleinbleiben erlernen kann. Auf welchen Erfahrungswert stützt sich diese Aussage? Ich frage das, weil mein Hund Bisquit auch nach wochenlangem üben nicht über zehn Minuten ohne Bellen alleine bleibt.

    Bisquit, ein kleiner Mischlingshund (Tibet Terrier Mischling) stammt aus einem spanischen Tierheim, lebte zuvor – das habe ich erst erfahren, als er schon bei mir war – bei einem alten Mann. Von seiner Mutter wurde Bisquit im Welpenalter nicht getrennt, Mutterhündin und Sohn lebten vier Jahre zusammen, bis der Besitzer starb und beide Hunde ins Tierheim kamen. Sie wurden getrennt vermittelt. Bisquit, heute 5 Jahre alt, verbrachte 10 Monate im Tierheim, anscheinend waren die ersten Wochen für ihn dort sehr schwer, er verweigerte Nahrung, musste über eine Pipette ernährt werden und war eher zurückgezogen. Er lebt nun seit drei Monaten bei mir, ist freundlich, sehr auf mich bezogen und hat viel Spaß am Lernen. Nur das Alleinsein geht nicht. Geht schlicht nicht. Seit zwei Monaten üben wir mit einer Hundetrainerin nach oben beschriebenem Programm. Und wie gesagt: 10-20 Minuten ohne Bellen wenn ich noch in der Wohnung bin, 5 wenn ich die Wohnung ganz verlasse, sind das Maximum.

    Ich habe beim Üben ab und zu kleine Fehler gemacht, die ich mittlerweile hoffentlich behoben habe. Mir kommt Bisquits Veränderung trotzdem sehr langsam vor. Mein Alltag ist natürlich außerordentlich belastet davon, was für eine Weile handhabbar ist. Aber in zwei Monaten muss ich wieder außer Haus arbeiten gehen, und er sollte doch ab und zu vier bis fünf Stunden alleine sein können.

    Ich mache mir große Sorgen, dass wir es bis dahin nicht schaffen und wäre sehr dankbar über Erfahrungen mit Hunden, die Bisquits Hintergrund teilen. Um weiter durchzuhalten, aber auch, um die Situation realistischer einschätzen zu können. Mein Hund soll glücklich leben können und ich bin mir nicht sicher, ob er das mit mir sein wird.

    Mit Dank und vielen Grüßen, Mira

    • Liebe Mira,

      wenn es mit dem “allein-allein” bleiben trotz des vielen Üben nicht so recht klappen will, dann gib bitte nicht auf. Oftmals ist die Ursache noch eine ganz andere und vielleicht schaut Deine Hundetrainerin mal genau auf Euch. Das Du kleine Fehler gemacht hast, hast Du ja schon selbst bemerkt. Übe vor allem, wenn Du dazu die notwendige Ruhe hast. Manchmal dauert es einfach etwas länger. Ich hatte so etwas auch schon, aber über kurz oder lang schaffen die Hunde das alle.
      Wenn Deine jetzige Hundetrainerin nicht weiter weiss, dann ruhig mal den Mut haben und eine zweite Meinung einholen und Du hast ja noch zwei Monate bis es “ernst” wird.
      Das “alleine zuhaus” Problem ist oftmals ein “Symptom” und die Ursache liegt ganz wo anders.

      Auf jeden Fall solltest Du schon mal nicht daran zweifeln, dass Dein Hund bei Dir nicht glücklich ist.

      Viele Grüsse
      Monika

  4. Hallo,
    Ihr Text liest sich sehr gut.. Auch wir haben mit unserer Hündin (inzwischen 9Monate als, Malteser-Mix, läufig zum ersten Mal mit 6monaten)), sehr sehr lange und schrittweise geübt, was sehr viel Nerv uns Zeit gekostet hat…
    Inzwischen waren wir bei 3Stunden.. Einige Minuten hat sie gejault und nach uns gerufen, danach aber die ganze Zeit über geschlafen und geruht…
    Nun haben wir das Problem, das unsere Hündin sei etwa zwei Wochen Schmerzen bzw. Blockaden im Rückenbereich und vermutlich Hüfte hat (Diagnose von Ostephatin und Tierarzt). Jetzt hat sie panische Angst gegen Windgeräusche und Bäumerascheln entwickelt, vermutlich verbindet sie das mit den Schmerzen, sie sie das erste Mal hatte, als wir sie zum Notfalltierarzt gebracht haben (denn an dem tag war es auch recht stürmisch).
    Jetzt geht gar nichts mehr mit ihr, sie hört nicht mehr, bleibt nicht am Platz vor Panik, klebt an unseren Füßen, so dass es schwierig ist, den Haushalt zu machen, denn sie presst sich sogar an den Staubsauger, nur um in meiner Nähe zu bleiben, sie kann nicht entspannen, frisst erst wieder, wenn der Wind vorbei ist, es ist keinerlei Training möglich, auch keine Ablenkung durch spielen. Wir tun eigentlich nichts, was ihre Angst verstärken könnte, versuchen alles so weiter zu machen, wie bisher.. Sie wird nicht betüttelt und bemitleidet. Leider lässt sich die Sorge um sie nicht abstellen, aber ich versuche immer fröhlich uns gut gelaunt zu sein..
    So, nun kann sie nicht mehr alleine bleiben, hat Panik und kratzt an den Türen, jault, rennt in der Wohnung rum wie eine Irre, hüpft auf den Wohnzimmerschrank usw… Wir können das mit einer Cam über W-Lan beobachten.
    Wir sind beide berufstätig, meine Mutter ist dann Schritt für Schritt immer später zu uns gekommen. Jetzt waren wir so weit, dass sie fast bis zu meiner Mittagspause alleine bleiben konnte und nun scheint alles kaputt zu sein.. Da meine Mutter Anfang des nächsten Monats ins Krankenhaus muss, haben wir richtig Panik, was wir mit unserer Kleinen machen sollen.. Klar könnten wir dafür sorgen, dass sie bei Verwandten untergebracht wird, aber das ist auch keine Lösung auf Dauer für mich.. Für ein Training von vorne habe ich keine Zeit.. Da stehen nur die Wochenenden zur Verfügung.. Was können Sie mir raten? Ist sie nun traumatisiert nach dem “Zwischenfall”, wo sie Panik bekommen hat?
    Lieben Dank für die Antwort..

  5. Hallo ein sehr guter Text,

    Vielleicht haben sie ja eine Tipp für mich.

    Unser Ridgeback ist 2 Jahre alt und meine Frau und ich sind beide berufstätig, sodass er Mo-Do 4-5 Stunden alleine ist. Bisher war das auch überhaupt kein Problem.
    Ich gehe morgens mit ihm ca. 3-5km joggen und dannach gab es wie oben beschrieben ein Kaustängchen und er hat geschlafen wie in Szenario eins.

    Doch plötzlich seid ca 1-2 Wochen scheint er richtig Panik zu haben wenn er alleine bleiben soll. Er rennt zur Tür versucht sich durchzuquetschen und findet schon nach dem Gassigehen keine Ruhe. Selbst wenn ich frei habe und nur meien Frau arbeiten ist, braucht er einige Zeit um wieder ruhig zu werden und zu realisieren, dass ich nicht gehe.

    Am täglichen Ablauf oder der Umgebung hat sich auch nichts verändert, der einzige Unterschied ist, dass er einen Hormon Chip bekommen hat. Hierdurch ist er generell ruhiger und angenehmer mit Hündinen geworden. Könnte dieses Verhalten mit den Hormonen zusammen hängen?

    Über tipps würde ich mich freuen

    viele grüße

    Patrick

    • Lieber Patrick,
      das könnte in der Tat mit dem Chip zusammen hängen, je nachdem, wie lange es her ist, dass er ihn gesetzt bekommen hat: Gewöhnlich verstärkt sich bestimmtes Verhalten in den ersten sechs Wochen (weil er ja sozusagen eine “Überdosis” Testosteron bekommt, damit der eigene Körper die Testosteron-Produktion einstellt). Ridgebacks sind gewöhnlich eher unsicher, also macht ihn das jetzt offenbar nervös, wenn er alleine bleiben muss. Ich würde ihn in einem “übersichtlicheren”, also deutlich kleineren Raum lassen, wenn er allein bleiben muss – vielleicht ist ihm die Aufgabe das ganze Haus bewachen zu müssen, einfach zu groß. Bauen Sie ihm z.B. .ein weiches, gemütliches Lager in der Küche mit Zugang zum (falls nicht zu großen) Flur, oder im Wohnzimmer (dann aber alle anderen Türen zu). Wäre es ein etwas kleinerer Hund, würde man ihm in einer gemütlichen Softbox ein Lager bereiten, aber in der Größe wäre das ja so umfangreich wie ein Klavier… Außerdem würde ich wie bei einem Welpen noch einmal anfangen, das “Zurückbleiben” zu üben – Sie gehen mal kurz allein in den Keller, allein zum Briefkasten, allein ins Treppenhaus – ohne Freudenfest und ohne den Hund überhaupt zu beachten, wenn Sie wieder kommen.
      Hoffentlich hilft das. Sobald die Hormone sich endgültig umgestellt haben, müsste der Rüde eigentlich wieder zur Ruhe kommen können. Herzliche Grüße!

  6. Hallo,
    ich finden den Text super und muß sagen wir haben mit unserem Welpen genau so geübt.. vom 2.Tag an (da war sie 11 Wochen alt)
    Immer alleine auf die Toilette, dann zum duschen ins Bad, mal alleine in die Küche, alleine in ihrem Kennel und ins andere Zimmer ect.. Sie schläft auch im Kennel neben dem Bett, gab nie ein Problem am Anfang, sie hat es immer positiv verknüpft (Anfangs auch immer drin gefüttert)

    Als das alles ohne kurzes fiepen funktioniert hat (ca. 2 Wochen) bin ich auch aus der Wohnung raus, da war sie in einem Zimmer und hat gejault (war kurz im Keller)
    Beim nächsten mal haben wir sie in den Kennel, das hat für ein paar Wochen immer gut funktioniert. Wir haben die Zeiten gesteigert ( immer 5 Min. länger) bis auf 40 Min. Das ging auch 3-4 mal ohne Probleme und dann fing sie an zu jaulen und bellen. Erst nur ca. 5 Min. nachdem ich weg war für ca. 5 Min. und hat dann geschlafen bis ich wieder da war.
    Ich hab die Zeiten sofort reduziert was aber keine Veränderung brachte.
    Jetzt fange ich wieder bei null an… hab aber bald eine Termin wo ich für 30 Min. weg muß.

    Kann es an der hormonellen Umstellung und der Pupertät liegen ? Sie ist knapp 5 Monate alt, verliert fleißig Zähne und stellt auch so immer mal wieder etwa in Frage was vorher schon super funktioniert hat. Ich glaube nicht das sie wirklich “Angst” hat wenn sie alleine ist, meistens schläft sie dann ja doch nach dem Protest.
    Weiter machen ? In kleinen Schritten oder auch mal irgnorieren wenn sie jault und bei nächsten mal genauso lange alleine lassen ?
    Ich gehe nie rein ( sei schläft ja auch meist wenn ich komme) wenn sie jault, ich verabschiede mich nicht, sag nur “warte” wie im Auto auch (da bleibt sie problemlos alleine) und begrüsse sie auch nicht wenn ich rein komme. Sie freut sich auch nicht übermässig, ich lasse sie kurz noch im Kennel, mache etwas anderes ( da ist sie auch immer ruhig) und lasse sie dann raus.

    Ich hab nur Bedenken etwas falsch zu machen und sie zu traumatisieren…

    Würde mich sehr über eine Antwort freuen, lg

  7. Hallo
    Nachdem was ich gelesen habe, gehe ich zu fast 100% davon aus das mein Hund Trennungsangst hat. (Schäferhund-Bordeauxdogge-Mix)
    Neben dem üblichen gassi, hundespielstunde in gemeinschaft, lernen fahren wir täglich fahrrad 6 km. Sobald ich aus der türe gehe höre ich es drinnen schon rappeln. Sie versucht mir sofort hinterher zu kommen. Das haus ist zerstört. Lasse ihr nur noch einen raum. Mein problem ist nur ich muss trotzdem vormittags arbeiten und sie muss in der zeit zuhause sein 4-5 stunden. Die beschriebene übung oben klingt super aber in meinem fall durch die arbeit fällt sie ja quasi immer wieder ins alte Klischee oder ? Man sagt ich soll eine box benutzen, was ich auch schon getan hab, 4 stk schon in 1000 teile. Sie frisst kabel an und holt geschirr aus geschlossenen schränken. Meine frage ist nur was mache ich damit der hund sich nicht verletzten kann.
    Puh ich hoffe ich hab nicht lauter halbe Sätze vergessen. War heute so verzweifelt als ich nach hause kam. Geheult bis mir schwindelig wurde

    • Katharina

      Liebe Nicole,
      das klingt wirklich nach Trennungsangst – Sie Arme. Und der arme Hund. Würden Sie mir mal Ihren Tagesablauf beschreiben – wie lange Sie um welche Uhrzeit spazieren gehen, wie lange die Pausen dazwischen sind, wie lange er mit anderen Hunden spielt, etc.
      Macht sie das schon immer, oder ist es ein neues Phänomen?
      Wie lange haben Sie die Hündin schon, wie alt ist sie jetzt?
      Wo kommt sie her?
      Hat er im Auto das gleiche Problem?

      Ein zusätzliches Problem ist, dass Ihr Hund die Verzweiflung schon konditioniert hat – aber es gibt ein paar Möglichkeiten, die ich Ihnen sage, wenn ich ein bisschen mehr weiß. Sie werden dann ein Programm aufstellen und ganz langsam Trennungen üben.

      ABER in der Zwischenzeit müssen Sie eine Übergangs-Lösung finden: Einen Nachbarn, der den Hund nehmen kann, so lange Sie bei der Arbeit sind, oder eine Nachbarin, die sich in Ihre Wohnung setzen kann. Oder einen Hundesitter. Sonst ist von Ihrer WOhnung bald nichts mehr übrig – der Hund macht das ja aus reiner Verzweiflung und unfassbarem Stress, nicht, weil er “böse” ist.

      Wir finden bestimmt eine Lösung.

      Herzlich, Katharina von der Leyen

      • Aah jetzt. Betty ist 1 1/2 Jahre. ich habe sie von klein an aus einer notsituation. Im haus lebt ein zweiter hund klein 10 jahre alt und auf unserem grundstück haben meine schwiegereltern auch noch einen schäferhund. In unserer nachbarschaft leben hunde und sie trifft täglich auf dem feld ihre hundefreunde. Unser tag beginnt um ca 6-6:30 um 7:15 bringe ich meine tochter zur schule mit hund und rad. Im anschluss fahre ich mit ihr 5-6 km rad über wiese und feld im freilauf. Mal machen wir kleine sprints ansonsten joggtempo und ich halte auch an damit sie schnuppern kann und in ruhe machen kann. Ich hab zwei wege mit dem rad. Bei dem einem ist ein waldstück mit bank wo wir stöckchen werfen und kurz verschnaufen. Dann geht es richtung heimat und die letzten 500 m ca an der leine im dorf. Dann haben wir ca 8-8:20 ich frühstücke dann was und fütter danach betty damit sie mit mir zusammen runter kommt von der aktivität.( hab gelesen das es den hund beruhigt wenn man nicht sofort wieder raus geht) um halb neun so rum fahre ich zur arbeit und um 13:15 bin ich wieder zuhause. In der zeit lasse ich sie schon nur in einem raum mit meiner anderen hündin zusammen. Sobald ich vor dem haus vorbei gehe höre ich schon die klinke vom zimmer knallen morgens. Mittags wenn wir heim kommen hat sie alles in reichweite oder wo sie hoch kommt runter gerissen und zerfetzt. Sie öffnet türen von schränken und knabbert möbel kleidung glas kabel eig alles was sie irgendwo her bekommt an. Naja. Wir gehen dann mittags eine kleinere runde von 2 km über feld. Betty ist bis auf ihre trennungsangst ein lieber freundlicher hund der bisher nie mensch oder tier unangenhem gegenüber getreten ist. Sie bellt nicht ausser wenn ich nach hause komme. Um ca acht gehe ich die abendrunde. Zwischendurch ist sie aber auch noch im garten und im hof. Die letzte runde sind 4 km über feld. In der woche treffe ich mich mit freundinnen die hunde haben in anderen dörfern oder fahre zu bettys brüdern die auch ihr kaliber haben zum spielen. Sonntags gehen wir in eine hundeschule die auch spielstunden anbietet je nach dem machen wir das auch in der woche noch. Im auto gibt es keine probleme. Sie lebt auch mit katzen zusammen, kennt kinder. Ich bin allerdings die einzige die sie kümmert da meine tochter mit 7 noch zu jung ist und mein mann immer arbeiten ist. Wenn mein mann zuhause ist und ich gehe versucht sie auch hinter mir her zu kommen. Wenn ich einkaufen bin geht es mal gut oder auch wieder nicht. Eine zeit ging es mit dem zerbeissen dann wurde es wieder schlimmer. Mir persönlich fällt aber keine veränderung ein. An manchen tagen( so wie heute) wird es mir dann alles zuviel so das ich fast einen nervenzusammenbruch bekomme. Durch kind tiere arbeit und alltag ist es schon sehr viel alles unter einen hut zu bringen. Achso so übungen mit Intelligenzspielzeug und andere übungen und trix etc machen wir auch aber das halte ich eig alles für selbstverständlich. Kausetikel haben sie, ich friere den kong ein damit sie länger beschäftigung haben. Sommer mache ich hundeeis. Meine tiere sind meine familie aber ich verzweifel im mom da ich immer angst hab das sie sich mal ernsthaft verletzt.

        • Ich hab zwar bestimmt die hälfte vergessen aber das ist schonmal was. Ach morgens und abend werden sie gefüttert. Sie bekommen nass und trockenfutter. Morgens trocken abend nass. Ich mache mir so vorwürfe weil ich denke das ich irgendwie so gut ich es meine alles falsch mache.

          • Aaaah ich hab das mit dem aufstehen und hinsetzen gemacht. Ich habe es nach einer zeit aufgehört weil sie nur noch verwirrt um den tisch gelaufen ist.

        • Hallo Nicole,
          hat sich nun Dein Problem gelöst?
          Wenn ja, wie hast Du das geschaftt?
          Ich habe so ein ähnliches Problem. Labradoodle 7 Monate alt (nur wenn ich arbeiten bin nagt sie an Türrahmen und an die Wand) und eine 11 jährige liebe Beagle-Terrier-Mix.
          Liebe Grüße
          Nicole

  8. Das mit der Box hab ich gemacht weil ich angst hab das sie sich irgendwann tödlich verletzten kann

  9. Guten Tag in die Runde,
    ich finde Ihren Text wirklich gut und hoffe das Sie mir vielleicht etwas helfen könnten.
    Mein Huskymix Spike wird dieses Jahr 11. Die ganze Zeit hatte er so gut wie keine Probleme mit dem Alleinsein. Ja er benötigt diese Pausen von mir sogar und wird unleidlich wenn ich im Urlaub immer um ihm rum bin. 🙂
    Es gab aber kürzlich einen Vorfall der mich daran zweifeln lässt dass er wirklich immer so entspannt ist wie ich immer dachte.
    Als ich nach Hause kam bemerkte ich das beide Hundebetten zerwühlt waren. Da habe ich mir noch nix gedacht. Als ich dann aber in mein Schlafzimmer ging bemerkte ich dass Spike in mein Bett gemacht hat und sowohl die Bettdecke als auch die Matratze zerkratzt hat. Spike ist aber nicht der Typ der aus Langeweile oder aus Protest so etwas macht.
    Ich nehme an das er eine Panikattacke hatte. Er hat Angst vor Durchzug (er ist da inzwischen sehr sensibel) und ich habe vergessen ein Fenster zu schließen.
    Jetzt mache ich mir Sorgen dass sich diese Angst festigt. Er war bisher immer auf Szenario 2.
    Wie kann ich Spike meine Abwesenheit angenehmer gestalten, außer natürlich Fenster zu?

  10. Liebes Hallo,

    ich bin derzeit etwas Überfordert mit meiner kleinen Maus und versuche das Problem mit der Trennungsangst in Griff zu bekommen.

    Leider hatten wir schon in unserern ersten Wochen strake Trennungsprobleme, sodass mein Hund beim Müll raus brinngen aus dem 3 Stock gesprungen ist ( Dummerweise war ein Fenster nicht zu und Sie hatte es schnell drauf Türen zu öffnen, das wusste ich leider vorweg nicht)

    Nun ja, Hüfte war total zerschmettert und ich musste Sie lange pflegen ( über 12 Wochen). Wir hatten Glück im Unglück.

    Jetzt trainieren wir das alleinesein in kurzen Schritten. Wie auch oben beschrieben.
    Und wir haben noch immer vollgespeicheten Hund und angeknaberte Haustürer, Küchentisch abgeräumt (Blumen, Zucker etc.) .
    Ich bin bald am Ende meiner Ideen, da ich hin und wieder gezwungen werde mein Hündchen alleine zu lassen ( Auto bei der Hitze geht einfach nicht, Arzt etc.)

    Heute war sie mit im Auto ( war nicht so warm), ich hatte die Fester ein Stück weiter offen, doch so, dass sie nicht raushüpfen konnte. Ja, das dachte ich. Sie hat sich mit aller Gewallt rausgepresst und nach mir gesucht. ( Wiedermal Glück gehabt, da die Straße sehr befahren war!)

    Vielleicht hat jemand einen kleinen Ratschlag ich weiß wirklich nicht mehr weiter.

    Vielen Dank im vorraus

    Norah

  11. Hallo
    Wirklich tolle Kommentare von anderen Hundenarren. Zum Glueck habe ich keine Probleme mit dem daheim alleine bleiben bei meinem Hund, da wir einen grossen Garten haben und er viel zu tun hat – Mein Problem sind oeffentliche Orte:
    Hintergrund: Mein Schaeferhund ist 5 Jahre alt hoert aufs Wort und ich habe keinerlei Probleme mit ihm – ABER – wir waren laengere Zeit im Ausland und haben ihn bei Freunden gelassen – seither hat er arge Probleme wenn ich ihn irgendwo lassen will.

    Mein taegliches Problem ist der Gang zum Kindergarten. Wenn ich ihn vor der Tuer anbinde dreht er total durch, obwohl sich jeden Tag das gleiche Szenario abspielt, immer das gleiche Theater. Er springt herum, bellt wie verrueckt und verstrickt sich in seiner Leine.

    Schimpen hilft nicht, loben wenn er nichts macht, hilft auch nicht – und leider ist es auch in anderen Situationen so. Echt frustrierend, er ist immer noch ein toller Hund. Aber es gibt inzwischen Orte an den ich ihn nicht mehr mitnehmen kann, und eigentlich war er immer und ueberall mit dabei.

    Weiss jeden Rat und Tipp sehr zu schaetzen. Danke

    Oliver

  12. sarahjeanewiczynski@gmail.com

    Hallo…Meine Hündin is 10monate…Ich bin jetzt schon die 4 Halterin und sie kam im Dezember letztes Jahr aus Ungarn.Ich habe das Problem das sie nicht allein bleibt ob in der Wohnung oder das ich sie kurz wo fest machen…
    Sie bellt Fiebt macht alles kaputt…Wenn mann wieder kommt freut sie sich als wäre ich Jahre weg gewesen…
    Springen fiepen sie zwickt sogar in die Finger um dann Aufmerksamkeit zu bekommen…
    Ich brauche dringend Hilfe es in den Griff zu bekommen…
    Gruß Sarah

    • Katharina

      Liebe Sarah, das ist leider ein ziemlich übliches Problem bei Hunden aus dem Tierschutz – und erst recht, wenn sie so viel herum gereicht wurden. Das, was Sie schildern, ist schon eine größere Sache, die man trainieren muss, denn die Wurzel dieser Angst und Unsicherheit steckt nicht im Alleinlassen, sondern in der allgemeinen Situation des Hundes. Das ferndiagnostisch zu klären würde hier den Rahmen sprengen. Sie müssen sich unbedingt einen Angsthund-erfahrenen Trainer suchen. Wo wohnen Sie denn, dann kann ich Ihnen vielleicht jemanden heraussuchen? Der falsche Trainingsansatz könnte hier nämlich noch Weiteres auslösen. Außerdem sollten Sie sich unbedingt das Buch “Der ängstliche hunde” von Nicole Wilde, Kynos Verlag kaufen – darin werden viele Dinge erklärt, die Ihnen ganz bestimmt schon helfen können. Herzliche Grüße, Katharinaq v.d. Leyen

  13. Nicola Maria Keilbach

    Guten Tag,
    ich wäre für einen Rat dankbar: ich habe zwei welpen aus demselben Wurf (Dackelmischlinge), weiblich. Beide sind unter guten Bedingungen aufgewachsen. Den ersten Welpen habe ich mit gut 8 Wochen bekommen, war wohl die Kleinste und letzte im Wurf. Sie hat anfangs etwas gejammert wenn ich kurz wegging, aber es dann bald gelassen. Zwei Wochen später kam ihre “große” Schwester dazu, sie war als einziger Welpe noch 2 Wochen länger bei der Hundemutter geblieben, weil sie die erste Besitzerin “abgelehnt” hat der Welpe hat sich ängstlich und abweisend verhalten).
    Doe beiden Welpen spielen gerne zusammen, und im Spiel verhalten sie sich beide gleich. Aber wenn ich kurz weg gehe (ich trainiere mit kurzen Phasen) gibt es immer ein schreckliches Geheul von dem zweiten Welpen, der erste ist ganz ruhig (etwas verzweifelt und resigniert vor so viel Krach).
    Wenn sie mal still ist komme ich wieder, ganz ruhig, kein Aufhebens machen. Dennoch, jeder Weggang ist mit Riesen Geschrei und Gebell verbunden. Sie “pinkelt” auch gleich los, wenn man sie streicheln will, duckt sich immer, wie wenn sie Angst vor Menschen hätte.
    Das geht jetzt schon 2 Wochen lang. Ich versuche ganz ruhig und immer positiv zu sein, aber es wird nicht besser. Leider kann ich nicht den ganzen Tag im Haus bleiben, da ich alleinstehend bin und arbeite.
    Wie kann man sich so ein unterschiedliches Verhalten bei zwei gleich aufgezogenen Welpen erklären.
    Vielen Dank für Ihre Hilfe und Orientierung.
    Mit freundlichen Grüssen,
    Nicola Ma. Keilbach

  14. Hallo, unser Bayerischer Gebirgsschweißhund (8 Monate) konnte eine Zeit lang schon durchaus mal 1 Stunde alleine bleiben. Seit zwei Wochen geht gar nichts mehr. Er jault und bellt wenn es sein muss auch schon mal eine Stunde ununterbrochen durch. Es hilft kein tolles Spielzeug und auch kein super tolles Knabber-Leckerli. Er ist leider überhaupt nicht verfressen. Es ist auch jedes Mal anders. Manchmal legt er sich ganz entspannt auf sein Kissen und schläft für ca. 30 – 45 Minuten und macht dann Rabatz. Manchmal direkt. Derzeit gehen mir leider die Ideen aus. Hat jemand einen Rat?

    • Katharina

      Liebe Anke,
      ich fürchte, das ist Pubertät. In der Hundetrainerfachsprache nennt man das “2. Angstphase” (die erste tritt mit acht Wochen ein). Wenn Sie irgend können, lassen Sie ihn jetzt möglichst nicht länger allein – natürlich weiterhin alle Dinge üben, die Sie schon lange machen und die bisher ja auch geklappt haben: Alleine aufs Klo (also: Tür zu), wenn er entspannt ist, dann mal eben ohne ihn zum Briefkasten. Ich würde ihn jetzt auch nicht lange allein lassen – wenn es geht, dann wäre es gut, einen Hundesitter ins Wohnzimmer zu setzen, wenn Sie essen oder ins Kino wollen: Wir reden hier nur über eine kurze Phase, nicht über Monate. Auch einzelne meiner Hunde hatten das,und nach den beschriebenen “Maßnahmen” legte sich das ziemlich schnell wieder.
      Bleiben Sie guten Mutes, herzliche Grüße, Katharina v.d. Leyen

      • Oh, das klingt super. Das machen wir ohnehin schon. Es geht uns ja ohnehin nicht wie schon gesagt darum, dass Rudi lange Strecken alleine bleiben muss. Meist bewacht Oma Kind und Hund, momentan allerdings über fast den ganzen Tag und hätte natürlich gern auch mal wieder ihr Lebens zurück. Wir möchten lediglich dahin kommen, dass Rudi mal höchsten 3 oder 4 Stunden, länger wird es nie, bis zum Schulende allein bleiben kann. Unser Sohn ist 10 und wird natürlich zunehmend auch selbstständiger und könnte nachmittags durchaus dann auch allein mit dem Hund sein. Und ich selbst habe unterschiedliche Dienstzeiten, die mir aber immer ermöglichen, vor her ausgedehnt mit Rudi durch den Wald oder zum Spielen auf die Hundewiese zu gehen. Aber man hat ja auch einmal einen Arzttermin oder einen anderen Weg, wo man den Hund nicht mitnehmen kann. Sonst wäre uns das nicht so wichtig. Wo immer es geht, nehmen wir ihn auch mit. Er ist ansonsten ja auch wirklich super lerneifrig und lieb. Im Restaurant merkt man ihn auch überhaupt nicht. Und wo Hunde nicht rein dürfen, gehen wir eben nicht hin. Aber wenn es sich hier nur um eine pupertäre Phase handelt – bin ich ja schon beruhigt und freue mich weiterhin über meinen tollen Hund und auf die vor uns liegenden hoffentlich vielen vielen schönen Jahre. Herzlichen Dank für die Infos. LG Anke

  15. Hallo ihr Lieben,

    Wir haben auch ein Problem mit unserem Hund. Sein Name ist Djego und er ist ein mittelgrosser Puddel. Wir haben uns bewusst erneut für einen Puddel entschieden. Es ist bekannt, dass die Blitz gescheid sind und genau da liegt (glaube ich) unser Problem.

    Er ist inzwischen 1 1/2 Jahre alt. Wir können ihn problemlos im Auto kurz alleine lassen (natürlich nicht bei warmen Temperaturen). Auch zu Hause kann meine Mutter im Garten ums Haus arbeiten (Hund auch im Garten, aber auf der anderen Hausseite, also alleine) für mehrere Stunden. Er ist ruhig und brav, auch wenn kein Sichtkontakt besteht.
    Doch dieser Hund realisiert, ob wir jetzt kurz zum Briefkasten gehen und gleich wieder zurück sind oder ob wir ganz weggehen, also weg vom Haus.
    Unserem Verhalten oder unserer Kleidung nach, weiss er was kommt. Und er dreht nur durch, wenn wir ganz weg gehen (egal ob 10 Minuten oder 30 min.). Sonst passiert wie gesagt nichts und er wartet ganz entspannt.

    Meine Mutter arbeitet im Haus und führt ihren eigenen Hundesalon. Sie nimmt Djego auch mit, wenn es geht. Aber wenn sie agressive Hunde bei sich hat, kann unserer eben nicht mit.
    Und auch dann dreht er oben alleine durch. Er realisiert, wenn sie Arbeitkleider anzieht, dass sie jetzt runter geht ohne ihn.
    Er macht nichts kaputt, aber er ist soo unglaublich gestresst, dass er extrem Speichelt. Wenn ich nach Hause komme und ihn dann gleich hole, also wenn er 10 Minuten alleine war, sind seine Vorderbeine und sein Schnauz pflotsch nass. Er speichelt im überextremen Ausmass. Wir haben Angst, dass er dehydriert oder das wir ihn gar eines Tages bewusstlos auffinden.

    Ehrlichgesagt wissen wir nicht mehr weiter. Wir möchten das unser Hund diesen Stress los wird und wir haben Angst um ihn, wenn er alleine ist. Aber dieses “Training” ist ja schön und gut. Aber unser Hund kann alleine sein. Das haben wir auch geübt. Aber je nach Kleidung, Verhalten und Routinen realisiert er den Unterschied von “in der Nähe” oder “die gehen ganz weg”.

    Hilfe !
    Hat Jemand ähnliche Probleme oder Lösungvorschläge ?

    Liebe Grüsse

  16. Finde den Beitrag grossartig. Habe meinen Hund gerettet und am Anfang gab es keine Probleme mit dem allein sein
    Aber je enger unsere Bindung wurde, desto schlimmer wurde seine trennungsangst/ kontrollverlust. Leider artet das in stundenlange heulerei aus, was unsere Nachbarn nicht sehr glücklich macht (wobei die sehr kulant sind)
    Sind gerade mitten im Training und der Artikel hat wirklich weiter geholfen

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