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Der Kumpeltyp

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aus der Gruppe der Macher – aktionsabhängige Hundehalter:
Kumpel – wünschen sich vor allem Spaß und Abenteuer mit ihrem Hund, ohne besonderes Erziehungskonzept oder -streß

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Für die meisten Hunde ist es ein echtes Glück, einen Kumpel zum Menschen zu haben. Der Kumpel will mit seinem Hund spielen, Abenteuer erleben, die Natur erobern und endlich einen zuverlässigen Partner fürs Frisbee-Spielen haben. Kumpel nehmen „Erziehung” normalerweise nicht so wichtig, und trotzdem sind ihre Hunde meist erstaunlich gut erzogen: Vielen Kumpeln ist eine natürliche Führungsqualität einfach angeboren. Auch wenn der Hund vielleicht eine ganze Menge Kommandos nicht kennt, macht er alle Launen und Ideen seines Menschen wunderbar mit. Der durchschnittliche Kumpel macht sich nicht zu viele Gedanken um die Psyche seines Hundes (eher gar keine), er liest auch selten Hundezeitschriften oder -bücher: er macht einfach, was er macht, hat seinen Hund dabei, und hält das für richtig. Und diese Klarheit und dieses Selbstvertrauen passt seinem Hund wiederum sehr gut.
Meistens ist der Hund nicht wirklich das, was der Rest der Welt unter „wohlerzogen” verstehen würde. Kumpel sind nur sehr wenig daran interessiert, für irgend jemand der „Lehrer” zu sein, auch nicht für ihren Hund, und „Kontrolle zu haben” gehört auch nicht gerade zu ihren Hobbies – meistens sind sie geradezu allergisch dagegen, den Hund irgendwie einzuschränken. Hund auf dem Sofa? – Na und? Hund, der über Tisch und Bänke hopst? – So ist er eben! Dass er vielleicht andere Hunde belästigt oder seine schiere Energie den natürlich immer freilaufenden Hund Leute auf der Straße in Angst und Schrecken versetzt, merkt der Kumpel gar nicht erst. Sich Sorgen machen ist kein Lebenskonzept für einen Kumpel. Sein Kriegsruf ist Spaß haben! Kumpel gehen mit ihren Hunden joggen, nehmen ihren Hund zum Klettern mit und setzen ihn ins Kajak – häufig hatten sie ein Motorrad, bevor sie sich ihren Hund angeschafft haben. Jetzt fahren sie ein Auto, das innen wie eine Mischung aus Umkleidekabine und Hundezwinger aussieht und problemlos über reißende Flüsse hinwegsetzen und Felswände erklimmen kann. In ihrer Natur-Lust und Abenteuer-Suche neigen Kumpel manchmal dazu, die Bedürfnisse der anderen nicht ernst genug zu nehmen – sie denken vielleicht zu wenig darüber nach, ob es im Explorer nicht trotz des offenen Fensters sehr heiß werden kann, während sie Proviant und Wasser einkaufen, ihr Hund ist möglicherweise nicht ganz flohfrei, hat bereits ein paar Wochen mit einer Ohrenentzündung zu tun, und wann er das letzte Mal entwurmt wurde, kann der Kumpel auch nicht mehr erinnern – aber würde man den Hund zu seinem Leben befragen, hätte er keine Klagen. Kumpel hören selten auf Ratschläge oder Belehrungen von anderen. Sie sind das Gegenteil zu manchen der so genannten Hundeleute, über-intensiven, über-bedachten, über-besorgten, über-involvierten Hundehaltern. Entspannen Sie sich, amüsieren Sie sich, machen Sie sich nicht so viele Sorgen – viele glückliche, durchtrainierte, total unneurotische Hunde leben mit einem entspannten Kumpel zusammen.
Falls Kumpel sich überhaupt für Rassehunde interessieren, wären Australian Shepherds, Schäferhunde, Viszlas oder Jack Russells die richtige Wahl. Dackel, Corgis, Bulldoggen oder andere Rassen, die physisch nicht jedem Abenteuer gewachsen wären, sollten lieber nicht in die engere Wahl genommen werden.

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