Darf ich vorstellen: Pixel

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Pixel

Hier ist in der Tat ein Mitbringsel aus USA: Ein zwölf Wochen alter Silken Windsprite, den ich als Trost für Luises Verlust bekam. Das hilft zwar nicht über Luises Tod hinweg, lenkt aber ab: Pixel ist unglaublich fröhlich, eine starke kleine Persönlichkeit, rotzfrech und aufmerksam. Er ist offen und geht auf alle Leute und Hunde zu, ohne einem gleich mitten im Gesicht zu sitzen. „Sitz“ hatte er innerhalb von drei Nanosekunden verstanden, mithilfe des Klickers hat er mittlerweile auch begriffen, was mit dem Wort „Pixel“ gemeint ist. Stubenrein ist er auch schon: Ein kleiner Wunderhund.

Gretel war von Anfang an begeistert, Fritz fand, der Kleine sei ok, so lange er tut, was Fritz sagt, nur Harry wollte, dass wir ihn sofort wieder da hin schicken, wo er her kam. Inzwischen ist aber alles bestens: Erst habe ich Harry erwischt, wie er heimlich mit Pixel auf meinem Bett spielte, mittlerweile kuscheln die drei Jungs ganz offen:

Fritz, Harry, Pixel

Fritz, Harry, Pixel

Er fürchtet sich vor nichts. Pixels Züchterin ist eine bedeutende Agility-Richterin in USA und hat den gesamten Wurf immer mit auf die Turniere genommen, wo sie am Rande des Geschehens in einem „Kinderställchen“ das Geschehen beobachten konnten, ohne allerdings (umgeimpft) mit anderen Hunden in direkten Kontakt zu kommen. Dementsprechend hat er keine Angst vor Geräuschen, Kindergeschrei oder Hunden: Sehr angenehm.

Gretel spielt von morgens bis abends mit ihm – es klingt wild, aber sie ist ganz sanft dabei: Pixel dagegen klingt wie ein wildgewordener tasmanischer Teufel, stürzt sich auf sie mit Gebrüll, wirft ihr Spielsachen an den Kopf – was sie alles wundervoll findet. Wir machen seeeeehr langsame Spaziergänge (eine Stunde für eine Strecke, für die wir normalerweise 20 Minuten brauchen), um ihn nicht zu überstrapazieren, den anderen aber dennoch genügend Auslauf zu bieten. Wenn er müde wird, wird er getragen.

Gretel und Pixel

Gretel und Pixel

Foto 1

Wasserhund – dauernd springt er mit Begeisterung ins Wasser, um zu SCHWIMMEN. Ich komme ständig mit einem tropfenden Welpen nach Hause

 

Foto 3

Zuverlässiger Rückruf! (Es geht doch nichts über die richtigen Belohnungskekse…)

Wie finden Sie ihn? Ich bin wirklich verliebt. Und muss wenigstens nicht mehr andauernd in Tränen ausbrechen, wenn mich jemand auf Luise anspricht. Die Ablenkung ist jetzt auch zu groß: „Da fehlt doch einer?“ fragte mich ein Jogger heute morgen, wartete aber glücklicherweise nicht auf die Antwort, sondern sagt gleich: „Nanu, was ist denn das Niedliches?“

 

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