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10 Vorsätze für das neue Jahr, mit denen man seinen Hund ein bisschen froher machen kann

Ein guter Start für 2021!

Das alte, so überaus merkwürdige, schwierige, für Viele sogar traumatische Jahr 2020 liegt schon drei Tage hinter uns, und wir sind mal wieder an dem Punkt, ein paar gute Vorsätze für dieses ganz frische, neue Jahr zu fassen. Wenn wir etwas gelernt haben im letzten Jahr, dann die Tatsache, dass wir uns einfachere Ziele setzen sollten, die leichter zu erreichen sind und vielleicht auch näher an unserem Zuhause (ob dem inneren oder äußeren, ist dabei ganz wurscht). Ich glaube sogar: Je mehr wir uns in unseren Vorsätzen an unseren Hunden orientieren, desto gesünder, ehrlicher und besser kann unser neues Jahr werden.

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  1. Eine ehrenamtliche Aufgabe übernehmen, die nicht uns selbst, aber dafür anderen nützt. Fragen Sie bei den nächstgelegenen Tierheimen nach, ob die für irgendeine Aufgabe Freiwillige brauchen können. Wenn Sie einen geeigneten Hund haben, erkundigen Sie sich bei einem Pflegeheim, ob man sich dort über regelmäßigen Hundebesuch freuen würde. Übernehmen Sie einen Pflegehund aus dem Tierschutz, den Sie auf ein zukünftiges festes Zuhause vorbereiten. Fragen Sie die alte Dame/den alten Herrn im Haus gegenüber, ob Sie ab und zu seinen Hund ausführen oder für ihn einkaufen sollen.
  2. Dem Hund etwas Neues beibringen. Halten Sie sich an praktische Übungen, wie bei offener Autotür im Auto sitzen bleiben, nicht aus der Haustür flitzen , oder den Hund am Wegrand “parken” lassen, wenn ein Auto oder ein Fahrradfahrer kommt. Oder üben Sie fulminantere Tricks wie Limbo Tanzen (unter einem Hindernis durchkriechen: Stock oder Stab so hoch in der Hand halten, dass der Hund bequem darunter durchgehen kann: Keks auf der anderen Seite des Stabs. Den Stab/Stock/Besenstiel immer tiefer halten, bis er sich tatsächlich etwas ducken muss, um auf die andere Seite zu kommen, und immer so lange wiederholen, bis der Hund genau weiß, was zu tun ist. Im nächsten Schritt den Stock/Stab auf Pylonen befestigen (so tief, dass sich der Hund tatsächlich kleiner machen muss. Einen Chihuahhua unter normalgroßen Kegeln durchlaufen zu lassen, ist zwar lustig, aber erst einmal nicht der Effekt, den wir wollen) und das Kommando (z.B. “Tiefer”, “drunter”, o.ä.) sagen, sobald er den Kopf senkt, um unter dem Stab durchzukriechen. Immer auf der anderen Seite des Hindernisses mit Keksen belohnen! Mit der Zeit wird er immer geschickter und besser darin werden, unter dem Stab durchzukriechen, ohne selbigen aus seiner Befestigung zu heben. Wenn Ihr Hund erst einmal selbstbewusst und sorgenfrei unter dem Stab durchkrabbelt, können Sie einzelne Bänder an dem Stab befestigen, bis er eines Tages so selbstsicher ist, dass er durch eine komplette Girlande durchkriecht. Also: nur so als Einfall.
  3. Achtsamkeit üben. Lassen Sie auf Ihren Hundespaziergängen Ihre Sorgen und Nöte möglichst hinter sich. Achten Sie auf Ihren Spaziergängen mehr auf die Dinge, die Ihr Hund Ihnen zeigt: Wie schmeckt die Luft, wie fühlt sie sich auf Ihrem Gesicht an? Wie fühlt sich der Boden unter Ihren Schuhsohlen an? Wie riecht es? Wie sieht die Landschaft aus? Was liegt da auf der Wiese? Sie werden sich wundern, was Sie alles entdecken, und wie leicht Sie mit etwas Übung den Streit von eben gerade, den Ärger von vorhin oder die Not des Moments für eine Stunde hinter sich lassen.
  4. Eignen Sie sich eine neue Fähigkeit an. Sie müssen ja nicht gleich mit Triathlon anfangen – aber machen Sie in diesem Jahr einmal im Monat eine Wander-Tour mit Ihrem Hund in Gegenden, in denen Sie noch nie waren, fangen Sie mit Hund das Joggen an, machen Sie Schneeschuhwanderungen – macht alles großen Spaß, macht wach und schenkt Ihnen und Ihrem Hund ganz neue Erlebnisse.
  5. Machen Sie Ihre Hundekekse von nun an selber. Mithilfe von Backmatten, hübschen Ausstechern und zahllosen Büchern und Facebook-Gruppen mit Hundekeks-Rezepten wäre das ein schönes neues Ritual, für das Ihr Hund Sie noch mehr lieben wird. Und Sie wissen wenigstens ganz genau, was Sie Ihrem Hund anbieten.
  6. Entrümpeln Sie Ihr Leben. Sortieren Sie Ihre Kleiderschränke aus, suchen Sie aus dem riesigen Korb mit Hundespielzeug alles heraus, was Ihr Hund schon lange nicht mehr bespielt, trennen Sie sich von den Intelligenz-Spielzeugen, die er schon mit geschlossenen Augen und rückwärts beherrscht, gehen Sie durch Ihren Wäscheschrank und nehmen alle Handtücher, Waschlappen und Laken heraus, die nicht mehr wirklich einwandfrei sind, überlegen Sie, ob Ihr Hund wirklich zehn Hundebetten und 37 Bälle braucht, und spenden Sie alles, was Sie nicht mehr wirklich brauchen oder länger als ein Jahr nicht in der Hand hatten. Unsere Hunde brauchen nicht andauernd neue Spielsachen, keine neuen roten Turnschuhe oder das neueste Video-Spiel; ihre Bedürfnisse sind wirklich ganz simpel: Ein oder zwei Halsbänder, ein oder zwei Leinen in unterschiedlicher Länge, ein Hundebett in den Räumen, in denen man sich am allermeisten aufhält. Die meisten Welpen sind selig mit selbstgemachten Spielsachen aus alten T-Shirts, leeren Küchenrollen oder zugeknoteten einzelnen Socken mit Knisterpapier darin, ältere Runde haben zumeist ein Lieblingsspielzeug, der Rest wird sowieso ignoriert. Solange die Dinge nicht in Fetzen sind, freuen sich die meisten Tierheime oder Tierschutzorganisationen über derlei Spenden.
  7. Machen Sie beim Hundespaziergang Ihr Handy aus. Wow! Klingt nach einer drastischen Maßnahme, ich weiß. Aber bleiben Sie beim Hundespaziergang doch einfach mal bei Ihrem Hund: Es könnte ein völlig neues Erlebnis für Sie beide werden.
  8. Belegen Sie zwei Erste-Hilfe-Kurse: Einen für Hunde, und einen für Menschen (falls Sie schon mal einen gemacht haben, ist das bestimmt schon lange her). Sie wissen nie, wann Sie diese wichtigen richtigen Handgriffe gebrauchen können – und sie könnten wirklich ein Leben retten.
  9. Spenden Sie Blut. Ihres und das Ihres Hundes: Es ist keine große Sache (nicht ansatzweise so aufwändig wie Organspenden), kann aber Leben retten. Blutspenden für Menschen bieten die Gemeinden regelmässig im Jahr an. Für Blutspenden für Hunde muss der Spenderhund mindesten 20 Kg und möglichst gelassen sein; jede Tierklinik gibt einem hierzu gerne Auskunft.
  10. Seien Sie nett zu sich und Anderen. Geben Sie sich in diesem Jahr Mühe, besonders freundlich und nett zu anderen sein. Lassen Sie es an sich vorbeirauschen, wenn Sie blöd angeraunzt werden, reagieren Sie einfach mal nicht auf die schlechte Laune Ihrer Mitmenschen, bleiben Sie bewusst freundlich, wenn jemand anderes angespannt auf Sie oder Ihren Hund reagiert. Machen Sie deren Stimmung und deren Problem mit der Welt nicht zu Ihrem: Was Andere fühlen, geht Sie nichts an. Es gibt einen schönen Spruch aus dem Amerikanischen: “Not my circus, not my monkeys“, was so viel heißt wie: Nicht mein Zirkus, nicht meine Affen. Machen Sie fremden Leuten stattdessen Komplimente (gerade jetzt mit den Gesichtsmasken fällt einem doch häufig auf, was für schöne Augen die Kassiererinnen oft haben), sagen Sie es ruhig fremden Mädchen, Frauen oder Männern, wenn Ihnen auffällt, dass sie gut angezogen sind, loben Sie frischen Mütter für ihr niedlichen Neugeborenen. Sie sollen sich nicht verbiegen – aber wenn Sie darauf achten, wird Ihnen auffallen, wie hübsch viele Dinge sind, und wie viel mehr Aufmerksamkeit das Schöne verdient.

1 Kommentare

  1. Liebe Frau von der Leyen,
    seit Jahren lese ich still Ihre wundervollen Artikel und möchte endlich mal Danke sagen. Durch Sie bin ich vor sieben Jahren auf den Pudel gekommen: Flauschi – beste Entscheidung. Total mäkelig beim Fressen bis es Ihr Futter gab. Endlich frisst der Hund normal.
    Im Sommer wandere ich aus der Großstadt aus und ziehe in ein kleines Dorf in den Alpen. Schnell nochmal Mit Ihr Buch gelesen: „Halten Sie Ihr Huhn fest“ und mich bei der Entscheidung sicher gefühlt. Die Hühnerhaltung mache ich Ihnen dann bestimmt auch noch nach
    Herzliche Grüße,
    Petra

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